Das erste Wehe

17.04.2005   Sonntag   23:52

Nr.: 143

 

Mein Kind, Mein Kind, du wunderst dich, daß Ich nun Worte spreche, die Meinem Richtgeist entströmen, die aus dem Munde des gestrengen Richters kommen, die fern Meinem Herzen sind und du hörst im Hintergrund das Lied Elijas singen, von dem du weißt, das auch dieser damals die gestrenge Hand Gottes ausführen mußte. Mein Sohn, so kommt auch diesmal eine Arbeit auf dich zu, welche Meinem Herzen so gar nicht behagt, sondern in Mir, den liebenden Vater, eine Traurigkeit aufkommen läßt, denn alle Meine Warnungen der letzten Zeit durch euch, Meinen Nachfolgern verkündet, sind vergebens gewesen, denn diejenigen, für die sie gedacht sind, welche sich in ihren Herzen bekehren sollten, welche sollten umkehren in ihrer Begierde, sollten sich ermannen in ihren Lüsten, sollten wieder Einkehr halten in ihren Herzen, diejenigen haben Meine Worte verlacht und sind dabei, Mich ihren Herrn, als Spottgott, als Schmähgott, als Foppgeist, als Lachgeist abzutun. Oh ja, ihr verblendeten Narren, die ihr euch anmaßt in Meinem Namen zu sprechen, aufzutreten und Gericht zu halten in der Stadt, welche der Antichrist nun für sein Domizil auch hier  in Europa gewählt hat, ihr Narren, ihr törichten verblendeten Kindlein, Ich sagte, kein Wort der Ermahnung würde folgen, sondern Ich sage, nun wird folgen ein Wort des Gerichts.

 

Ihr habet Meine liebende Vaterhand abgelehnt, ihr habet Mein euch weit geöffnetes Vaterherz mit der Lanze durchstoßen, der Lanze des Verrats, des Hochmutes, der Niedertracht und habet nicht bedacht, welchem Herrn ihr dient. Ja, Ich sage euch, nicht Mir, sondern Maitreya dient ihr unerkannt in eurer Verblendung. In diesem eurem Zustand kenne Ich euch nicht, in diesem eurem Wahn kann Ich euch nicht vor eurem eigentlichen Herrn beschützen, denn ihr habet es versäumt, euch rechtzeitig an Mein euch liebendes Vaterherz zu wenden, sondern ihr habt all die Jahre nur euer Eigengutes genährt und habet gedacht, es sei in Meinem Sinne, es sei in Meinem Interesse, daß ihr euch zu Meinen Dienern habt aufschwingen wollen. Ach Kindlein, ihr anfangs nur sehr getäuschte Kindlein, die sich dem Gegner unerkannt zugewendet haben! Ihr hattet die Möglichkeit, nun auch eure Vermessenheit, euren Fehler auch einzusehen, ihr hattet die Möglichkeit, dies auch in der Einfalt eures Herzens zu tun, doch nun, da die Kriegstrommeln schlagen, da der Fehdehandschuh geworfen wurde, da die Pharisäer und Rechtsverdreher in euch sich durchgesetzt haben, jenen verblendeten Kindlein, welche eine neue Kirche schaffen wollten, eine bessere als die alte, ihr müsset einsehen, sehr bald schon, das ihr nichts habt geschaffen, daß ihr nichts habt an Grundlagen, welche vor Meinen Vateraugen Bestand haben, die alle Zeit nach der geistigen Wahrheit Ausschau halten und das Herz und die Nieren der Menschen auf Meine Liebe und Nächstenliebe überprüfen.

 

Da habt ihr nicht bestanden, Meine Kindlein. Da habt ihr nicht bestanden und nun kommt zu euren vielen Untaten noch die große Tat des Verrats hinzu, denn wie sagte Ich, ein Judas ist nicht so schlimm in seiner Verblendung gewesen als ihr, die ihr doch um alles wisset und doch seid ihr nun dabei, zu fallen, Meine Kindlein. Ihr seid dabei zu fallen und mit euch fallen Zigtausende, fallen ganze Scharen Jenseitiger. Mit euch fällt all das Laue, was sich im Eigenguten so viele Jahre hat gefallen wollen und so sage Ich euch, wie allezeit, daß Ich euch aus Meinem Munde speien werde, denn solche lauen Zustände können Mir gar nicht gefallen. Wo sind eure Versprechungen geblieben, wo ist eure Liebe zu den Menschen geblieben, wo ist eure Liebe zu Mir dem Herrn, eurem Gott geblieben, eurem Jesus, eurem lieben, sanften, geduldigen Jesus, der hinab gestiegen ist auch in eure Hölle, um euch aus den Fängen des Bösen zu befreien? Oh Kindlein, Mein Herz ist traurig. Ihr hattet alle Zeit und Möglichkeiten euch zu besinnen, doch ihr habet Meine Magd verstoßen, ihr habet Meine Liebe verstoßen und ihr habet sie als Meine Bevollmächtigte verstoßen und habet verlacht Meine Wortträger, Meine Kindlein, Meine Nachfolger. Nun lasse Ich euch Worte der Weisheit, Worte des Ernstes, Worte des gerechten Gottes zukommen, lasse euch das zukommen, was ihr aus freiem Willen euch selbst habt zuschulden kommen lassen. Nun kann Ich euch keinen weiteren Schutz mehr in dieser vom Antichristen verseuchten Sphäre gewähren, denn ihr selbst habet euch nun aus Meinem Liebesschutz verabschiedet und habet euch dem Bösen angedient.

 

Oh du stolze Kirche, du stolze Königin, oh du Meine stolze Tochter Zions, der Ich doch Mein Jerusalem habe selbst zeigen wollen, so wie auch Swedenborg euch zeigen wollte Mein himmlisches Jerusalem, ihr habet die Fleischesliebe in euch nicht bezähmt, ihr seid nun doch vor den Mauern der Stadt gefallen, habet das Knie vor dem Gegner gebeugt und seid aus Meiner Schutzsphäre verbannt. Noch rufe Ich ein Wehe über euch. Das erste Wehe an Meine einstigen Lieblinge, Meine Engel, welche doch alles unternehmen wollten, um Meine armen Kindlein auf der Erde zu lösen aus den Fängen der Dunkelheit und nun selbst dabei sind Todesfänger, Boten des Todes zu werden. Das ist Mein erstes Wehe über euch. Ja, ihr lächelt nun doch über diese Worte, ihr lacht und verzerrt mit tiefem Grimm euer Gesicht zur Grimasse, zur Maske des Gegners. Doch Ich sage euch, ihr hattet alle Zeit, Meine Geduld mit euch war übergroß und dann, als Ich kam, um an eurem Herzen zu klopfen, habet ihr Mich eurer Tür verwiesen, habet ihr Mich Maitreya zuliebe stehengelassen, dem ihr unerkannt huldigt, dessen Lichtboten ihr hereingelassen habt, anstelle Mich, dessen Versprechungen ihr geglaubt habt, anstelle Meiner, die euch Bescheidenheit, die euch Demut, die euch Geduld und Verzicht predigte, aber ihr wolltet in allem übermäßig aufleben, wolltet nähren in euer Sphäre Tausende von Dunkelmännern, die euch heimlich zuklatschten und Bewunderung zukommen ließen und ihr habet nicht bemerkt, daß jene Scharen nur ein angenehmes Leben durch euch haben, habet nicht bemerkt, daß ihr so ähnlich seid wie euer Staat im Großen, der auch alle Türen und Toren geöffnet hält, für seine Bewunderer, für jene, welche ihr eigenes Land nicht bestellen mochten, sondern allezeit bereit sind von den Taten der Liebe des anderen zu leben, anstatt sich selber in der Liebe zu helfen, anstatt sich selbst gegenseitig aufzurichten, anstatt in ihren Taten Mich selbst in sich zu erfahren.

 

So seid auch ihr verblendeten Kindlein vom Gegner getäuscht, betrogen und verraten und seid nun dabei auf sein Geheiß Mich, euren Gott und Vater erneut dem Kreuze auszuliefern, erneut dem Hohepriester zu verkaufen, doch diesmal, Meine Kindlein, diesmal wiegt es umso schwerer. Dies ist ein ernstes Wort an Meine Kindlein, an Meine ehemaligen Engel, die ausgesendet wurden von Mir um zu helfen, und die ihren Auftrag aufgegeben haben, die ihre Bestimmung verloren haben und die ihre Seele verkauft haben dem Feind. Wo ist eure Liebe geblieben, Meine Kindlein? Wo ist eue Fröhlichkeit geblieben, Meine Kindlein? Wo ist die Kindesliebe in euch geblieben? Wo ist die Liebe zu Mir geblieben? Meine armen, armen, armen Kindlein, die nun zu Vasallen ihres Herrn, des Herrn der Dunkelheit geworden sind, weil sie selbst im eigenen Lichte glänzen, blenden, leuchten wollten! Gefangen seid ihr in den Kammern des Todes, festgehalten im Verließ des Gegners, der euch dazu brachte, dieses als Burg Melchisedeks, als höchstes Glück auf Erden, als Hochburg der Kirche, der Treue, der Heiligkeit Gottes zu betrachten und doch ist es nur die Gruft des Todes, in welcher ihr dem Körper alle Genüsse zukommen lasset. Kindlein, laßt es nicht zum zweiten Wehe kommen! Das Erste solle euch genügen. Das Erste schon, denn das zweite Wehe wird gar schlimm werden. Demütigt euch vor Mir, tuet Buße und habet Acht auf eure nächsten Tage und Wochen und merket auf, wie der Gegner euch zusehends in der Seele ergreift, wie er sich euch sehr bald schon hohnlachend ohne Maske zeigt und sich euch so zeigt, wie er tatsächlich ist. Es ist der Herr der Finsternis, dem ihr dient. Erkennet dies, so werdet ihr gerettet, doch verleugnet Mich weiterhin und ihr seid gerichtet.

 

Amen. Ich, der Herr habe gesprochen. Amen.

 

 Kundgaben durch Michael

 

 Nehmet hinweg eure Aufrufe gegen Meine Wortkinder