18.03.2005   Freitag                   

Nr.: 124

Ich taufe euch mit Meinem Heiligen Geist  

                 

 

  So schreibe ein Wörtlein für Meine "Kleine", für Mein liebstes Kindchen, das Ich dir anvertraut habe, du weißt schon welche. Die, die Mir so treu am Herzen liegt. Ja, was werden wir ihr sagen, du aus deiner Bruderliebe und Ich aus der allumfassenden Vaterliebe heraus. Du meinst nun, daß du vor Meiner großen Liebe schweigen solltest und es wohl mehr aus deinem Eigenen käme, was du da so sagen würdest. Oh nein, Mein Kind, diesmal werden wir es so hübsch zusammenmachen, auch, um anderen damit zu zeigen, wie sich der liebende Vater nun Seinen sich zu Ihn bekennenden Kindlein zeigt. Gemeinsam zeigen wir uns nun, so wie Ich Mich nun auch mit all jenen gemeinsam zeige, die Mich jetzt auch nach außen bekennen und sie vor den Angriffen auch der Wölfe schütze. Wir zeigen uns gemeinsam, denn dir und euch ist es  ja durchaus bekannt, wie Ich dich mit deiner Schwester und deinem Bruder wieder habe zusammengeführt, Meiner Magd und Meinem Knecht, die dort das große Werk Meiner Liebe umsetzen und so ist es also an der Zeit, wo nun gerade der Gegner versucht Mir die kleinen Kindlein zu entreißen, daß wir ihnen einmal die Macht der Liebe auch demonstrieren, auch damit bekunden, daß, wenn sich Liebe mit der Weisheit vereint, es nichts mehr gibt, was Meiner Macht widerstehen könnte.

 

  So füge Ich in diesen Worten auch all die Glieder Meines Leibes ein, spreche alle an, lasse alle jene an der Bewegung des Heiligen Geistes teilnehmen, und dies ist durchaus als kleine Ausgießung Meines Geistes zu betrachten, als Stärkung jetzt in der Zeit der beginnenden Drangsal und ihr alle werdet die Bewegung der himmlischen Kräfte nun stärker erleben. So treten wir nun gemeinsam auf, Ich in euch und ihr mit Mir. Die Magd, der Knecht, die anderen Mägde und Knechte, alle jene, die sich nun in Mir erkennen und welche sich an dem Ort ihrer Bestimmung befinden ... bei Mir. Ich bewege Mich in euch, ihr Meine Liebsten, all ihr kleinen und kleinsten Vertreter Meiner Liebe, der Nachfolge Christi und wo Ich gehe, da gehet auch ihr und wo Ich stehe, da stehet auch ihr und wenn Ich gehe oder stehe, so gehe Ich durch euch in alle Richtungen und ihr beweget euch in Mir und so Ich stehe, so stehet auch ihr und seid trotzdem in Bewegung, denn Mein Geist kann nimmermehr aufgehalten werden und wo wir gehen durch die Lüfte, verlassen wir die alte Erde und der Feind dort wird durch uns geschlagen und zur alten Erde geworfen werden.

 

  Ich spreche nun zu allen Meinen Kleinsten und Liebsten, so wie du durch Mich nur zu der einen sprichst und die Zahl und die Namen sind Mir bekannt und sind eingetragen im Buch des Lebens, sind dort in Meinem Herzen verzeichnet und euch sind einige Namen bekannt und niemand braucht bangen, der Mich im Herzen trägt, daß er nicht verzeichnet sei im Buch der Liebe, dem ewigen Wort von Anfang bis zum Ende. Ich rufe die Meinen mit Namen, die sie kennen, dem Namen, den das Tier nicht kennt und doch versucht es, ihnen ihr Mal zu geben, das Zeichen des Todes, der Zahl des Menschen, denn es ist eines Menschen Zahl. Doch durch Mich in euch wird es zur Zahl eures Herrn und Gottes, eures geliebten Vaters, denn ihr zählt ja zu Mir und habt euch dem Gegner entrungen voll Liebe und Nächstenliebe, ganz dem Gebote Jesu, Meiner Liebe, Mich selbst, der sich vom Menschen zum Vater und ewigen Herrn der Schöpfung wandelte, obwohl Ich selbst von Anfang an es war und bin und sein werde ... doch für euch ist es ein Entwicklungsprozeß vom Tier zum Menschen bis hin zu Gott.

 

  Steht still vor Meinem Angesichte und ihr stehet still vor Liebe, schweigt vor Mir und neigt das Haupt voll Demut vor dem Haupte voll Blut und Tränen, die Ich für euch vergossen habe und die ihr nun auch für die euren vergießt, aber diesmal in der Seligkeit der alles aufopfernden Liebe. Der Kreuzweg voll Leiden wird zum Kreuzweg der Liebe und die Seligkeiten, die Ich am Kreuze empfand, weil Ich dort für euch das ewige Leben errungen habe ist unermeßlich, denn es gibt eine Dankbarkeit Gottes, daß Er hat für euch Leben und Sterben können, daß Ich für euch habe den Sieg errungen, daß Ich euch nun mit Meinem Blute erkauft habe und daß ihr mit diesem Meinem Blute nun in das Buch des Lebens und der Liebe verzeichnet seid. Jeder von euch, der nun hier steht, der sich vor Mir hat demütigen lassen, der es erlaubt, daß Ich ihn auch von sich selbst erlöse, von seinem geheimen Leiden an sich selbst, seinem tierischen Erbe, wird von Mir geweiht.

 

  Ich weihe euch mit Meiner Liebe und es hätte wahrlich nicht dieser Worte bedurft, denn ihr alle habet es schon empfunden, doch die böse Rotte, die Wurzel des Bösen samt der Nebentriebe sollen noch so recht darüber ergrimmen, daß Ich euch nun durch die Worte eines armseligen Knechtes mit Meinem Liebeszeichen bewahre und zeichne ein, das Liebeszeichen der Treue zu Mir in eure Herzen. Hat schon der damalige Soldat aus dem Häuflein der recht boshaften Schergen in seinem entflammten Mitleidsgefühl versucht Mir die Leiden zu verkürzen, wo er Mich am Kreuze in das Herze stach und schenkte Ich ihm sodann diesen Schmerz als Zeichen Meiner Liebe und Erbarmung und machte seinen blinden Geist daraufhin noch sehend, allein durch solche seine Gnadenliebe, wie werde Ich es euch dann erst vergüten, so ihr mehr tut als dieser?

 

  Ich bin der Gerechte, das Opferlamm, wurde zur Schlachtbank geführt und habe die Häscher und den Tod überwunden und so werdet auch ihr alles überwinden, so ihr euren Tod, den Tod des alten und verderblichen Ich´s überwindet und das ist Mein Zeichen an euch, daß nun Mein Blut in euch fließt und hinaustreibt all das Böse nicht nur in euch, sondern auch durch euch in anderen. Ich rufe euch zu, bleibet nicht mehr länger im Verborgenen, denn nun ist die Zeit Mich in euch auch nach außen zu bekennen, denn sonst kann Ich euch nicht bekennen und ihr werdet Meine Weihe nicht erhalten können, werdet den gefräßigen Geiern und Wölfen nicht widerstehen. Reiht euch darum ein in die Schar Meiner Gläubigen, in die Glieder Meines Leibes unter der Herrschaft Jesu, Meiner Liebe und Erbarmung, der Herrschaft des Heiligen Geistes. Ich sehe auch einige Stellen nicht besetzt, doch merket auf, solange kann Ich nicht mehr warten, denn wenn die Welt zum Appell ruft, da wird wohl jeder erscheinen, da die Posaunen laut erschallen, so kommen alle, doch wenn der liebende Vater so ganz leicht und zart ruft, so fast schon bittend lockt, so halten viele das nur wieder für eine Schwärmerei eines an Geist und Gütern armseligen Menschen, der sich wohl auf diese Art und Weise wichtig tut. Doch was ist euch Welt, was bedeuten Güter, so sie nicht aus der Hand des alleinseligmachenden Vaters stammen?

 

  Traut euch also, ihr Meine liebsten Kindlein, ihr schon zu Brautseelen gereiften, herangereiften Söhne und Töchter, daß ihr euch nun in Mein Haus der Liebe versammelt und das erfordert nun eine gänzliche Abkehr von der Welt und ihren Süchten. Wollet ihr also bei Mir bleiben, so kommet nun an Mein Herz und lasset euch von Mir auch das Herz beschneiden. Die Gottesweihe, die Ausbildung Meiner Gotteskinder ist das Kennzeichen des beschnittenen Herzens, weil auf diesem Herzen Ich selbst Meine Ruhestätte aufgesetzt habe. Ihr seid im Geiste veredelt, denn auf den alten Trieb des Menschen habe Ich den Gottestrieb gesetzt und alle noch unlauteren Säfte und Begierden eures Leibes werden im neuen Setzling veredelt und geläutert und rein und werden wachsen in Meine Himmel, auch hier schon auf Erden. Das Neue Jerusalem, als die Stätte Meines Wirkens hat durch die Weihe in euch Platz genommen, denn Ich bin nun der Statthalter eures Seins, der an der Stelle eures alten Ich´s getreten ist. Jetzt noch für die kurze Zeit der Weihe, doch nach dem Abschied eures alten Lebens dann endgültig und für immer.

 

  Bleibet in der Stille, vereinigt euch mit Mir weiterhin, lauschet nun den Worten und Empfindungen, die ihr selbst von Mir geschenkt bekommt und schauet nicht allzusehr auf die Mägde und Knechte, die nun noch erstehen und den Jetzigen zu Seite gestellt werden, sondern seid jetzt selbst Meine Mägde und Knechte, die auf ihre Weise Mir dienen und ihre Aufgabe nun erkennen werden.

 

  Wenn die Dunkelheit brüllt und ihre abgefeimten Spiele treibt, so werde Ich wohl allezeit ein Schritt voraus sein und habe deshalb zur Einheit im Geiste gerufen, habe zur Versammlung Meiner Getreuen vorerst im Geiste gerufen und werde jeden nach seiner Liebe in der Liebe übertreffen, wohl wahr, denn der Lebensspender wird ja wohl Geschenke Seiner Liebe verteilen, wie es Ihm beliebt und wird nicht achten derjenigen, die da hätten daran teilnehmen können, so sie wollten, doch sie wollen nicht, einer geheimen Rachsucht und Ehrsucht wegen, sich in die Reihen Meiner zur Zeit doch recht armseligen Schar einreihen, denn Lob, Ruhm und Ehre vor der Welt ist ihnen allezeit angenehmer als Meine Anwesenheit und die Größe ihres aufgeblähten Ich´s übersteigt das zerknirschte Herz eines Mich über alles Liebenden ums Vielfache.

 

  Doch ihr habet alles gegeben, Meine Kindlein, um bei Mir zu verweilen und so habe Ich selbst Mich euch gegeben, am Kreuze und auch jetzt, wo ihr den Kreuzweg gehet. Ich weihe euch mit dem Kreuz Meiner Liebe und dieses rechte Kreuz von Leid und Kummer wird euch das ewige Leben schenken. Bekennt Mich auch jetzt, wo Ich euch bekannt habe und euretwegen starb, um euretwegen den Tod zu überwinden, bekennt nun den Vater in euch und leget alles in Seine Hände, denn dann ist es vollbracht. Euer Bekenntnis zu Mir ist die Weihe Meiner Liebe zu euch, denn dieser ist es, der Mich in sich bekennt, dem die Taufe mit Meinem Geist zuteil ist.

 

 Ich taufe euch mit Meinem Heiligen Geist.

 

Amen. Euer Erlöser Jesus. Amen.

 

  MN-Kundgaben 2005

 

  Für Seine Bräute

 

  Tausendjähriges Friedensreich