Wer war Bertha Dudde?

- Diese Frage wird oft gestellt, wenn man jemandem ein Heft mit Kundgaben gibt, die Bertha Dudde empfangen durfte. - Eigentlich ist es gar nicht so wichtig zu wissen, wer Bertha Dudde war, viel wichtiger ist es, zu prüfen, ob die Kundgaben, die Bertha Dudde empfangen durfte, wirklich von Gott Selbst sind - und - wenn man diese als Worte des Vaters erkannt hat, auch danach zu leben. Daß jeder Mensch alles, was ihm als Wahrheit, als Vaterworte geboten wird, prüfen soll, das dürfte ja jedem, der die Heilige Schrift kennt, bekannt sein. Dieses Prüfen ist zwar nicht so einfach, besonders in der heutigen Zeit, der Endzeit. Aber bei wirklich echtem Wahrheitsverlangen und Befolgung der uns in der Bibel gegebenen Richtlinien - sowie eines innigen Gebetes zu Jesus Christus um Erleuchtung - wird das Unterscheiden von echten und falschen Gottesworten nicht unmöglich sein. Eine der Richtlinien, die Jesus Christus uns gegeben hat, sollen wir dabei besonders beachten, und zwar die im Evangelium Matthäus 7, Vers 15 - 23: „Sehet euch vor, vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. - An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. - Kann man denn Trauben lesen von Dornen oder Feigen von Disteln? - Also jeglicher gute Baum bringt gute Früchte, aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. - Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. - Es werden nicht alle, die zu Mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern nur, die den Willen tun Meines Vaters im Himmel.“ In diesem Gleichnis sagt uns Jesus, daß wir an den Früchten den Baum, aber auch am Baum die Früchte erkennen können. Er sagt uns, daß ein fauler Baum keine guten Früchte bringt. Dies gilt für die geistige Einstellung und das geistige Verhalten eines Menschen, es gilt aber auch für sein persönliches Leben und Wirken. Wenn alles, was als Wahrheit angepriesen wird, auch ernsthaft nach den in der Bibel angegebenen Richtlinien geprüft würde, so dürfte es nicht so viele Menschen geben, die falsche Offenbarungen als „Vaterworte“ annehmen - aber auch nicht so viele Menschen, die jede Neuoffenbarung ablehnen. Paulus sagt im 1. Korinther 7, Vers 20: „Ein jeglicher bleibe in dem Beruf, darinnen er berufen wurde.“ - Das ist doch so zu verstehen, daß jeder, der von Gott die Gnade erhielt, Seine Stimme zu hören, auch weiterhin seinen Beruf ausüben soll. Ein Vaterwerkzeug muß also seinen Lebensunterhalt selbst verdienen, es darf sich nicht von erbettelten Spenden der Gläubigen ernähren. Jeder sogenannte „Beauftragte“, der die Gläubigen immer wieder um Spenden für „Gottes Werk“ bittet, der beweist schon damit, daß er nicht zu den echten Werkzeugen Gottes gehört. Wie stand es aber nun mit Bertha Dudde? Wer war sie, und wie lebte sie? Darüber soll nun eine kleine Selbstbiographie Auskunft geben. W.K. 5 Selbstbiographie von Bertha Dudde Auf Wunsch vieler Freunde schrieb Bertha Dudde 1953 folgende Selbstbiographie: Seit dem 15. Juni 1937 schreibe ich - durch das innere Wort - erhaltene Kundgaben nieder. Einem oft geäußerten Wunsche meiner Freunde nachkommend, gebe ich hiermit eine kurze Erklärung des geistigen Empfanges, eine Schilderung meines Lebensweges und meiner eigenen Einstellung. Am 1. April 1891, als zweitälteste Tochter eines Kunstmalers in Liegnitz, Schlesien, geboren, verlebte ich mit noch sechs Geschwistern im Elternhaus eine harmonische Kindheit. Frühzeitig schon lernte ich die Sorgen um das Dasein kennen. Der Wunsch, den Eltern helfen zu können, ließ mich meine Neigung zum Schneidern praktisch ausüben und Geld verdienen. Die Geldnot der Eltern blieb und damit auch die Sorge. So machte ich mich der Familie nützlich bis in die jüngste Zeit. Die Eltern gehörten unterschiedlichen Konfessionen an. Der Vater war protestantisch, die Mutter katholisch. Wir Kinder wurden im katholischen Glauben erzogen, erlebten aber niemals einen Druck oder Strenge in bezug auf die Ausübung kirchlicher Gepflogenheiten, so daß jedes Kind in späteren Tagen in völliger Freiheit die selbstgewählte Glaubensrichtung vertreten konnte. Ich selbst war religiös, konnte mich aber nicht im vollen Umfang dem katholischen Lehrsystem unterwerfen, obwohl ich die Kirche achtete. Es war mir aber nicht möglich, etwas nach außen zu vertreten, was ich innerlich nicht völlig überzeugt angenommen hatte. Ich ging also nicht mehr zur Kirche, hörte keine Predigt, hatte keinerlei Bibelkenntnis, las auch keine religiösen, gleich gar nicht wissenschaftliche Schriften und schloß mich weder einer Sekte noch einer sonstwie gearteten Geistesrichtung an. Wer die katholische Glaubenslehre kennt, der weiß es, in welche Gewissensnöte ein Mensch gerät, der sich von ihr lösen möchte. Auch mir sind diese nicht erspart geblieben. - Es blieb in mir die Frage: Was und wo ist das Rechte? Beim Beten des Vaterunsers habe ich oft gefleht, daß der HERR mich doch Sein Reich finden lassen möchte. Und dieses Gebet wurde erhört. Das war am 15. Juni 1937. Ich betete und achtete auf mein Inneres - ich blieb ganz still - in diesem Zustand verharrte ich oft, denn dabei überkam mich immer ein wunderbarer Friede, und Gedanken, die ich dabei empfand - in der Herzgegend, nicht im Kopf - gaben mir Trost und Kraft. Noch wußte ich nicht, daß mir diese Gedanken „gegeben“ wurden. Bis ein sonderbares Traumerlebnis, das sich später als Wahrtraum erwies, mich veranlaßte, diese „Gedanken“ aufzuschreiben. Und so lauschte ich auch an diesem denkwürdigen Tag in mein Inneres, und da kam ganz klar und deutlich eine Wortkette, die ich niederschrieb. Es war das erste Kapitel, das mir gegeben wurde und das mit den Worten begann: „Im Anfang war das Wort! Ein Tedeum dem Schöpfer des Himmels und der Erde!“ Und dann kamen die Zweifel: Hast du das aus dir selbst geschrieben? - Kurz, ich habe gerungen, gebetet und viele innere Kämpfe geführt, aber immer wieder kamen die Worte wie ein Strom, eine Weisheitsfülle, vor der ich schauderte. - GOTT Selbst nahm Selbstbiographie von Bertha - Dudde 6 Selbstbiographie von Bertha Dudde - mir die Zweifel, ER antwortete mir, und ich erkannte IHN in Seinem Wort als unseren VATER. Mein Glaube wuchs, die Zweifel wurden geringer, und ich empfing und schrieb täglich. Der Inhalt der Niederschriften ging über mein Wissen hinaus. Nie gehörte oder gelesene Ausdrücke, fremdsprachliche und wissenschaftliche Bezeichnungen und Hinweise flossen mir unaufhaltsam zu. Und dann die bisher nie gehörten Liebeäußerungen des VATERS im Himmel, sie bilden letztlich Zuflucht und Aufschluß allen Fragen des Lebens. Die Übermittlung des „Wortes“ geschieht wie folgt: Nach innigem Gebet und kurzer Sammlung horche ich nach innen. Dort folgen jetzt die Gedanken klar herausgestellt, einzeln und deutlich fließen die Worte - immer drei bis vier hintereinander - ähnlich der Radiodurchsage beim Seewetterbericht zum Mitschreiben. Langsam, so daß ich bequem mitschreiben kann, baut sich Satzteil an Satzteil. Ich schreibe die Worte stenographisch nieder, wie nach einem Diktat, ohne gedanklich oder konstruktiv daran beteiligt zu sein. Ich bin dabei auch keineswegs in einem sogenannten Trancezustand; ich forme auch nicht die Sätze, sondern es springen mir gewissermaßen die Worte einzeln zu, ohne daß ich während des Schreibens den Zusammenhang erfasse. Nach Tagen, manchmal erst nach Wochen, übertrage ich das Stenogramm in Reinschrift, ohne es zuvor durchzulesen, Wort für Wort, ohne auch nur eine Silbe zu ändern oder zu „verbessern“, in keinem Falle aber den Sinn des Gesagten auszuarbeiten oder zu stilisieren. - Die Zeitdauer eines solchen Diktates beträgt etwa eine halbe Stunde. Ausdrücklich darf ich darauf hinweisen, daß der Vorgang keinen Zwangszustand duldet oder ekstatisch geschieht. Alles vollzieht sich nüchtern und einfach, ohne jegliche Erregung oder Beeinflussung des eigenen Willens. Jederzeit kann ich unterbrechen und nach Stunden oder Tagen die mitten im Satz unterbrochene Kundgabe wieder weiterschreiben. Ohne das vorher Gegebene durchgelesen zu haben, wird mir dann wieder fließend weiter in die Feder diktiert. Mein Wille ist also frei von jeglichem Muß - was ich will, ist, dem Willen GOTTES zu dienen, also das tun zu dürfen, was Sein heiliger Wille ist. Ich darf sagen, daß ich wie ein ABC-Schütze in die göttliche Wahrheit eingeführt wurde, in Begriffe, die mir in jeder Hinsicht fremd waren und fremd sein mußten. Nach Monaten erst fand ich die Bestätigung des Empfangenen von anderer Seite: Ich bekam Literatur des steirischen Mystikers Jakob Lorber in die Hand. Niemand wird verstehen können, wie beglückt ich war bei der Lektüre der großen Werke Jakob Lorbers, des „Johannes-Evangeliums“ und der „Jugend Jesu“. Jetzt erst wußte ich, daß auch anderen Menschen das Wort des HERRN gegeben wurde, daß GOTT, der HERR, zu allen Zeiten zu Seinen Kindern gesprochen hat und auch weiter sprechen wird, wie es ja die unendliche Liebe und Erbarmung des VATERS gar nicht anders vermag. Bei Lorber fand ich jetzt wieder, was mir zuvor gegeben war. Oft war mir das Gesagte unverständlich, doch liebevoll gab mir der himmlische VATER die Erklärungen. Wundersam sind die Erlebnisse und Vorgänge, die im einzelnen gar nicht aufzuzählen sind, die aber die unvorstellbare Herablassung und Vatermilde wieder und wieder an den Tag legen. Selbstbiographie von Bertha Dudde - 7 Selbstbiographie von Bertha Dudde - Bei dem Mangel an allgemeiner Bildung kam ich mir immer vor wie ein unbeschriebenes Blatt. Geld- und Zeitmangel versagten mir, gute Bücher zu lesen und Vorträge zu besuchen. Ich kannte nur angespanntes Arbeiten von früh bis spät. Und dennoch erhielt ich täglich die köstlichen Zuwendungen an geistigem Gut, ohne aber zu wissen, für wen ich sie noch erhielt. Daß ich die Worte von Oben ohne Widerspruch annahm, hängt wohl mit meiner gänzlichen Unkenntnis der Bibel und des katholischen Schrift- und Lehrguts zusammen. Nach meiner jetzigen Erfahrung ist ein „ernsthafter Katholik oder Protestant“, dessen Wissen in dogmatischen Lehrgrundlagen verankert ist, zu sehr auf diese ausgerichtet, um ohne Widerspruch und Vorbehalte diesen göttlichen Neuoffenbarungsworten nähertreten zu können und sie in sich ausreifen zu lassen. Dennoch aber gibt es Wissenschaftler mehrerer Fakultäten, die mit zunehmendem Interesse diese göttlichen Belehrungen aufgreifen und mit Ernst darüber diskutieren. Ihr Interesse gilt nicht nur den unwiderlegbaren Darlegungen des Entstehens der Materie und deren möglicher Auflösung, sondern auch der Begründung der Irrlehren der verschiedenen Religionssysteme und Konfessionen. In den von mir empfangenen Kundgaben wird aufgezeigt, worin der Irrtum besteht, und es ergeht an alle die Aufforderung, auf jegliche solcher Irrlehren hinzuweisen, wo immer sich dazu Gelegenheit bietet. Es steht aber jedem frei, des HERRN Worte zu beherzigen. Wer aber den Geist der VATERWORTE erfaßt hat und doch nicht danach handelt, der vergrößert den Abstand zwischen sich und unserem VATER im Himmel. Er befolgt dann nicht die ermahnenden Worte der Liebe und unterstellt sich damit zwangsläufig dem Gesetz, und er wird auch unweigerlich in dem Maße der Gnade verlustig bleiben, wie er das göttliche Liebegebot mißachtet. Durch GOTTES GNADE wird den Menschen erneut das Evangelium zugeleitet, und es wird mit nachdrücklichem Ernst auf den Daseinszweck der Menschen hingewiesen. So versucht die erbarmende LIEBE GOTTES noch zu retten, was sich noch retten läßt - vor der Wende - denn diese kommt! Die Zeit, von der Seher und Propheten aller Zeiten kündeten - die Endzeit - diese ist nun angebrochen! Nach meinen Aufzeichnungen macht der HERR unter Seinen Kindern keine Unterschiede - „Kommet alle zu Mir“ - lautet Sein Lockruf. Wohl dem, der auf Seine Worte hört und IHM folgt. GOTT liebt Seine Kinder, ER will sie alle beglücken - auch wenn sie vom IHM nichts wissen wollen. Aufgezeichnet am 22. November 1953 Gezeichnet: Bertha Dudde Am 18.9.1965 durfte Bertha Dudde ihre irdische Hülle ablegen und ins himmlische VATERHAUS zurückkehren. 8 Nun folgen einige Kundgaben, die mehr oder weniger Beziehung zur Empfängerin Bertha Dudde und ihrer Aufgabe haben. 9 (Meine Aufgabe .... Labung der Bedürftigen .... ) B.D. Nr. 1742 17.12.1940 Nimm in Demut eine jede Gabe entgegen, die von oben dir geboten wird, dann erfüllst du den Willen Gottes und dienest Ihm. Denn was Er dir zugedacht hat, erfordert nur deine schrankenlose Hingabe an Ihn und deinen Willen, Ihm gehorsam zu sein. Es ringen unzählige Seelen auf Erden um die Erkenntnis, sie finden nicht mehr allein den Weg, der zu Gott führt, und sie bedürfen dringend einer Hilfe. Und diese Hilfe sollst du ihnen bringen, indem du sie aufmerksam machst auf Gottes Liebe und Güte, die sich so sichtlich äußert. Und so, wie du gibst, wirst du empfangen dürfen. Und deine Seele wird reichlich Nahrung entgegennehmen können und niemals zu darben brauchen. Und das Brot des Himmels wird niemals dir entzogen werden, solange du speisest die Bedürftigen. Es wird dir immer wieder neue Kraft vermitteln und dich stets und ständig beglücken. Dürr und trocken ist die Erde ohne das lebendige Wasser, leer und freudlos das Leben der Seele, die ohne Labung des Himmels bleibt. Und diesen Seelen sollst du helfen, ihnen den Labetrunk bieten und jede Gelegenheit nützen, das köstliche Gottesgeschenk auszuteilen, denn es wird große Not dadurch behoben, es wird Wahrheit verbreitet, es leuchtet das Licht und strahlet hellen Schein aus, und dieser Lichtschein lockt wieder Seelen herbei, die der Finsternis entfliehen möchten. Und Gott wird dein Bemühen segnen, Er wird dir Kraft geben, deines Amtes zu walten, Er wird dich leiten deiner Aufgabe entsprechend, und Er wird dich ausstatten mit allen Gaben, die du benötigst, um für Ihn zu wirken .... AMEN

10 Vaterworte .... Mein Name ....

B.D. Nr. 0763 28.1.1939

Und es werden Mich im Herzen tragen die willigen Kinder, und sie werden Meinen Geist suchen, weil ihre Seelen Mich erkannten. Und du, Mein Kind, vernimmst Meine Stimme zu jeder Zeit, die du Mir opferst, und Mein Wirken an dir wird nicht ohne Erfolg bleiben. Es werden die Stunden immer seltener werden, da du bangest um die Kraft, die du benötigst zum Wirken für Mich. In absehbarer Zeit schon ist dir eine Aufgabe zugedacht, die du mit Meiner Hilfe leicht bewältigen wirst, und in dir wird der Glaube, die Liebe und der Wille mächtig werden, denn der Preis bin Ich .... und diesen wirst du erstreben mit allem Eifer. Mein Kind, in deinem Namen ist alles verborgen, was durch dich der Menschheit geoffenbart werden soll: Buße sollen sie tun .... erkennen ihren Ursprung .... rastlos arbeiten an ihrer Seele .... tätig sein in Liebe .... horchen auf die Stimme im Herzen .... allen Freuden der Welt entsagen .... Demütig sich dem Vater im Himmel unterwerfen .... um Gnade bitten unentwegt .... dienen dem Schöpfer des Himmels und der Erde .... dienen dem lieben Nächsten .... und Ehre geben dem Vater im Himmel bis in alle Ewigkeit .... Siehe, die die Welt suchen, können Mich nicht finden; doch die Mich suchen .... denen komme Ich entgegen, und Ich möchte Mich ihnen offenbaren .... Wer Mir sich gibt, der wird Mich besitzen, und wer um Meine Gnade fleht, steht mitten in der Gnade. Denn Mein Wort zu vernehmen ist wahrlich ein Gnadengeschenk Meiner Liebe .... So bereite dich vor und empfange Meine Gabe zum Zeichen Meiner Liebe. Pflege deine Seele, Mein Kind, nimm Kenntnis von Meiner Liebe, und bemühe dich, die allerreinste Liebe in deinem Herzen für Mich zu empfinden, denn alles Unreine muß entfernt werden aus dem Herzen, das Ich bewohnen soll, und nur an der reinen Liebe finde Ich Wohlgefallen, in der Liebe, die nichts fordert, nur sich selbst hingibt .... die alles zu tun bereit ist, um zu dienen .... Es ist die reine Liebe kostbar gleich einem Edelstein, sie strahlt hellstes Licht aus im Umkreis, sie beglückt und will nur immer geben .... So diese Liebe von deinem Herzen Besitz ergriffen hat, wirst du Mich in dir aufnehmen und Mein Bild in deinem Herzen bergen, und dies wird sein höchste Seligkeit für dich schon auf Erden. Was dir beschieden ist, so Meine Liebe dich umhegt, muß dir jetzt noch verborgen bleiben, denn du erreichst den Grad der Reife nur durch ständiges Ringen um Meine Liebe, und es ist nur von Vorteil für dich, wenn du Mich und Meine Nähe dir erbittest aus tiefstem Herzen .... wenn du in innigem Gebet dich deinem Heiland empfiehlst .... Ich komme .... unerwartet .... und beziehe die Wohnung, die Mir deine Liebe bereitet, und Ich mache unsagbar selig, die an Mich glauben und Mich lieben .... Ich lasse Meine Kinder nicht darben, die sich Mir zu eigen geben, und werde Mich ihnen nahen und Mich zu erkennen geben zur rechten Zeit .... AMEN

11 Veranlassung zu Gottes außergewöhnlichem Wirken .... (12. Jahrestag des Wortempfangs) B.D. Nr. 4670 15.6.1949 Groß ist die geistige Not, und wieder ist eine Zeit des Tiefstandes, wie zur Zeit der Niederkunft Christi, denn die Menschen vermögen nicht mehr, Meine Stimme zu vernehmen, sie wollen und können Mich nicht mehr hören und gehen daher plan- und ziellos ihren Erdenlebensweg, wenngleich sie irdische Ziele verfolgen und dafür überaus tätig sind. Doch den Zugang zu Mir finden sie nicht mehr, und also halten sie sich abseits Dessen, Der ihr einziges Ziel sein sollte. Sie erkennen Mich nicht an, weil sie nichts mehr von Mir wissen und daher auch keine Liebe zu Mir empfinden, die sie aus dem geistigen Tiefstand erheben würde zur Höhe. Es ist dies darum ein Notzustand, weil die Erkenntnislosigkeit einen qualvollen Zustand in der Ewigkeit nach sich zieht und die letzte Zeit des Erdenlebens nur ausgenützt zu werden brauchte, um diesem qualvollen Zustand zu entgehen. Ich weiß um das furchtbare Los der Seelen, Ich sehe die Menschen in ihrer Blindheit dem Abgrund zusteuern, Ich rufe ihnen Mahn- und Warnworte zu, Ich sende ihnen Führer in den Weg, die sie zurückdrängen sollen auf den rechten Weg, der zu Mir führt. Doch der Wille der Menschen ist beharrlich auf den Abgrund gerichtet, die Menschen lassen sich nicht belehren, sie leisten Widerstand und entwinden sich Meiner Fürsorge .... sie lehnen sich auf gegen Mich, Den sie lieben sollten aus ganzem Herzen, Dem sie zudrängen sollten wie Kinder ihrem Vater. Sie folgen den Lockrufen der Welt, sie leben nur ein irdisches Leben, und darum kann Ich Mich ihnen nicht nähern, und sie können Mein Wort nicht vernehmen, durch das Ich sie für Mich gewinnen möchte für ewig .... Und doch lasse Ich die Menschen nicht fallen, und so sie Mich Selbst nicht hören wollen, suche Ich Mich ihnen auf Umwegen zu nähern .... Ich sende ihnen Boten zu, denen sie nicht offen ablehnend gegenüberstehen, und durch diese Boten spreche Ich zu ihnen Worte der Liebe und der Sorge um ihre Seelen. Ich möchte zu Meinen Kindern kommen, aber sie nehmen Mich nicht auf .... Und so wähle Ich eine Umhüllung, Ich verberge Mich hinter denen, die für Mich sind und doch auch Umgang haben mit jenen, die Mir noch fernstehen. Und so trete Ich auch mit diesen in Verbindung und offenbare Mich ihnen, wenngleich sie Mich nicht erkennen und nur Meine Boten sprechen hören. Könnet ihr Menschen nun verstehen, was Mich veranlaßt, außergewöhnlich in Erscheinung zu treten, indem Ich Mein Wort zur Erde leite, indem Ich zu den Menschen spreche durch Mir ergebene Diener? Könnet ihr die große Not begreifen, die Ich beheben möchte und darum zu allen Mitteln greife, um Zugang zu finden zu den Weltmenschen? Es ist nicht mehr viel Zeit, und Hilfe ist dringend geboten, wenn Ich Meine Geschöpfe nicht verlorengehen lassen will, wenn Ich sie bewahren will vor einem nochmaligen Gang durch die gesamte Schöpfung. Die große geistige Not könnet ihr Menschen nicht in ihrer Tragweite ermessen, doch Mich erbarmen die Menschen, die noch so viele Möglichkeiten hätten, ihren Erdenlebenszweck zu erfüllen und die nicht daran denken, was nach ihrem Tode mit ihnen wird. Sie erbarmen Mich, und doch kann Ich ihnen nicht anders zu Hilfe kommen als durch Mein Wort. Ich kann sie nur belehren und ihnen ihre Not vorstellen, doch zwingen kann Ich sie nicht, sich zu wandeln nach Meinem Willen. Nur eines kann Ich den Menschen zu wissen geben, daß Ich wahrlich alle Mittel anwende, um ihnen zu helfen, und daß Ich darum Mich selbst B.D. Nr. 4670 - 12 B.D. Nr. 4670 - verkörpere im Geiste derer, die Mir helfen wollen an der Erlösung der Menschen. Und so glaubet denen, die Ich als Meine Boten euch zusende, glaubet es, daß die geistige Not riesengroß ist, daß Ich Mich aber eines jeden einzelnen annehme, der Mir nicht Widerstand leistet .... daß Ich Selbst ihm nahetrete und er Mich erkennen kann, wenn er nur will. Lasset euch helfen und weiset Mich nicht ab, kehret noch um, entfliehet dem Abgrund .... noch ist es Zeit, doch kurz nur ist die Frist, die Ich euch noch gebe bis zum Ende .... Lasset euch warnen und folget Meinen Dienern, die Ich euch zusende, und erkennet darin nur die große Liebe eures Vaters, Der euch alle zur Heimkehr in das Vaterhaus bewegen will, auf daß ihr selig werdet .... AMEN

13 „Traget Mein Wort hinaus ....“ (17. Jahrestag des Wortempfangs)

B.D. Nr. 5976 15.6.1954

„Traget Mein Wort hinaus in die Welt ....“ So sprach Ich zu Meinen Jüngern, und Ich erfüllte sie mit Meinem Geist, so daß sie Mich und Meine Lehre verkünden konnten, denn sie vernahmen ständig in sich Mein Wort und wurden nun lebendige Verkünder des göttlichen Reiches .... Niemals hätten sie dieses Amt versehen können, wenn sie nicht in Verbindung gestanden hätten mit Mir durch Meinen Geist, auf dessen Stimme sie lauschten und dessen Führung sie folgten. Durch das Wort erkannten sie Mich, und sie waren sich Meiner Gegenwart bewußt .... Und will Ich nun auch in der Endzeit den Menschen das Evangelium künden lassen, so muß es wieder in der Weise geschehen, daß Ich Mir Jünger erwähle, die wieder Meine Stimme in sich vernehmen können, die also Mich Selbst in sich gegenwärtig sein lassen und Mich zu sich reden lassen durch den Geist, so daß also nicht Meine Jünger zu den Menschen sprechen, denen sie das Evangelium bringen sollen, sondern Ich Selbst in Meiner Vaterliebe Meine Erdenkinder anrede, um ihnen das Heil zu bringen, um sie vor dem Ende zu bewegen zur Umkehr, weil sie nicht den rechten Weg gehen und darum sich verirren wieder in die Tiefe. Menschenwort würde dies nicht zuwege bringen .... Mein Wort aber kann durchdringen und in einem Menschenherzen eine gewaltige Aufruhr bewerkstelligen, weil Mein Wort Kraft hat von unerhörter Wirkung, wenn ihm nicht offen widerstanden wird. Wo es möglich ist, daß Ich Selbst einen Menschen anspreche .... wenn auch durch ein von Mir erwähltes Werkzeug .... dort ist auch Aussicht auf Erfolg, denn es gehört dazu auch ein liebeerfüllter Mensch, ein Vermittler .... dessen Liebe den Widerstand besiegt .... wie aber Ich auch nur durch einen solchen sprechen kann, weil die Liebe dieses Menschen Meine Gegenwart zuläßt. Meine Erdenjünger waren von Liebe erfüllt zu ihren Mitmenschen, und auch in der Endzeit erwähle Ich Mir die rechten Jünger aus, weil es not tut, daß Meine Stimme zur Erde herabtönet als letzter Mahn- und Warnruf .... weil Ich noch einmal der Menschheit Mein Evangelium verkünden will, um sie zu retten vor dem letzten Gericht .... um ihnen das Heil zu bringen .... Und also spricht das Wort, das ist Gott Selbst .... denn Ich Selbst bin das Wort .... Und so Mein Wort euch ertönet, bin Ich Selbst bei euch. Ihr höret nicht einen Menschen, ihr höret den Geist von Ewigkeit, Der euch ins Leben rief aus Seiner Macht und Seiner Liebe und Der im Wort stets mit euch verbunden ist .... Und diesem Liebegeist von Ewigkeit sollet ihr angehören wollen, darum locket Er euch unausgesetzt mit Seinem Wort, auf daß ihr Ihn anhöret, erkennet und euch Ihm schrankenlos hingebet. Denn Er will euch, die Er geschaffen hat aus Seiner Liebe, unbegrenzte Seligkeiten bereiten, die ihr nur ertragen könnet, so ihr selbst in Licht und Kraft wandelt .... wozu euch Mein Wort also gestalten soll .... Und Ich werde zu euch sprechen immer und überall, wo Mir ein liebeerfülltes Herz Zutritt gestattet .... wo Meinem Geist nicht gewehrt wird, so er sich äußern will .... dort wird auch der Geist sein von Ewigkeit, Dessen Liebe allen Seinen Geschöpfen gilt von Anbeginn .... AMEN

14 Beginn des Wortempfangs vor 25 Jahren (15.6.1937)

B.D. Nr. 8192 15.6.1962 I

ch habe euch die Verheißung gegeben, euch den Tröster zu senden, den Geist der Wahrheit .... Und Ich habe es auch getan, indem Ich euch die reine Wahrheit zuleitete durch ein Mir ergebenes Erdenkind, das Ich mit einer Mission betreute, diese Wahrheit weiterzugeben an die Menschen, die bereit waren, sie anzunehmen .... Ich habe euch Menschen ein Licht entzündet, das nicht unter den Scheffel gestellt werden sollte, das hell hinausleuchten sollte in die Nacht, in die Finsternis, die über die Erde gebreitet liegt und nur allein von einem Licht aus der Höhe durchbrochen werden kann .... Ich habe euch Mein Wort zugehen lassen, Ich habe euch selbst angesprochen und war also im Wort euch gegenwärtig .... ihr konntet Meine Stimme direkt vernehmen, wenn es auch euch Menschen erst wieder durch Meine Boten vermittelt wurde, aber der Empfänger Meines Wortes hörte Mich Selbst, er stand in so inniger Bindung mit Mir, daß Ich ihn direkt ansprechen konnte, daß er einen Beweis Meiner Gegenwart aufweisen konnte: Mein an ihn und euch alle gerichtetes Wort, das in ihm ertönte und euch wahrlich die tiefsten Geheimnisse enthüllte, das euch einführte in die Wahrheit .... in ein Wissen, das der Wahrheit entsprach, weil Ich Selbst zu euch spreche und von Mir aus nur die reine Wahrheit zu euch gelangen kann .... Und so habet ihr ein Geschenk empfangen von unermeßlichem Wert, und ihr könnet euch wahrhaft glücklich preisen, denn niemand kann euch das nehmen, was Ich euch gab und was ihr freiwillig entgegennahmet im Glauben, daß Ich euch angesprochen habe .... Eure Seele hat etwas Köstliches empfangen, das für sie Speise und Trank bedeutet, das ihr hilft zum Ausreifen und das sie ihren Erdenlebenszweck erreichen lassen kann: .... daß sie den Zusammenschluß suchet mit Mir, ihrem Gott und Schöpfer, ihrem Vater von Ewigkeit .... Und immer wieder wird der Empfänger dieses Gnadengeschenkes einmaliger Art abgeben können an die Mitmenschen, immer wieder wird der Mensch erlösend tätig sein können und ein Gnadenmittel von unerhörter Wirkung haben, um seinen Mitmenschen zu helfen, gleichfalls das Ziel auf Erden zu erreichen, sich Mir zu nähern und auch von Mir ständig Kraft zu empfangen, an der Vollendung ihrer Seelen zu arbeiten, was unausgesetzt Kraft-Zufuhr erfordert .... Darum werde Ich nicht aufhören, dem Quell, den Ich erschlossen habe, das lebendige Wasser entströmen zu lassen, denn ihr Menschen brauchet unausgesetzt Zufuhr von Kraft, ihr müsset euch unausgesetzt lagern an diesem Quell, um euch daran zu laben, um zu schöpfen und euch von dem Kraftstrom erquicken zu lassen, um ständig von dem lebendigen Wasser zu schöpfen, das euch zuströmt aus Meinem Born unerschöpflicher Liebe und Gnade. Denn diese höret nicht auf, euch zuzuströmen, und Ich will auch den Gnadenborn nicht versiegen lassen, Ich will immer wieder Mich Meinem Kind zuwenden, das Mir seinen Willen schenkt und von Mir angesprochen zu werden wünscht .... Und Ich will auch dafür sorgen, daß ihm selbst Kraft zufließt, solange es für Mich tätig sein will, denn dieses liegt allein in Meiner Hand, und Meine Hand wird auch die Führung übernehmen und körperlich und geistig ihm zuwenden, was es brauchet, um seiner Mission nachzukommen, die es selbst freiwillig übernommen hat. Denn Ich allein weiß es, wie wichtig diese Mission ist und welchen Erfolg unzählige Seelen verzeichnen können, die in großer geistiger Not sind und für die diese Mission eine Rettungsaktion ist von unersetzlichem Wert .... Es ist ein Gnadengeschenk einmaliger Art, daß Ich euch Menschen ansprechen konnte durch ein B.D. Nr. 8192- 15 B.D. Nr. 8192 - Mir ergebenes Kind, das Mich anhörte im freien Willen und Meinen Worten Glauben schenkte .... das sich einführen ließ in die Wahrheit und diese Wahrheit weitergab an seine Mitmenschen, die notwendig ein Licht brauchten, um sich in dem Geistesdunkel zurechtzufinden .... und das wieder das Licht hinaustrug unter die Menschen, die gleichfalls in geistiger Finsternis schmachteten. Viel Segen konnten die Menschen gewinnen, die jenes Licht annahmen, und auch der Empfänger selbst kam dadurch Meinem Herzen näher, daß er Mich anhörte und Meinen Worten Glauben schenkte, denn er nahm zu an innerem Licht, er gewann Einblick in Mein Walten und Wirken, in Meinen Heilsplan von Ewigkeit, und ihm wurde Klarheit geschenkt über das Erlösungswerk Jesu Christi, die er nun weitergeben konnte an seine Mitmenschen, die gleich ihm zuvor in Dunkelheit wandelten und darum auch das Erlösungswerk Jesu in seinem Gnadenschatz nicht auswerten konnten. Ich konnte vielen Menschen die Wahrheit zuführen, je nach Begehr, und sie werden dieses Gnadengeschenk in Ewigkeit nicht vergessen, wurden sie doch dadurch auf den rechten Weg geführt, den sie eben nur durch die Wahrheit finden konnten, der sie sich nicht verschlossen, als sie ihnen angeboten wurde als Gabe des Vaters, Der Seinen Kindern helfen will, den Weg zu Ihm zurückzufinden. Und es war der Wille jedes einzelnen Menschen entscheidend, ob er in den Segen Meiner Ansprache gekommen ist, aber Ich konnte ihn erst einmal ansprechen, was sonst nicht möglich gewesen wäre, weil Ich keinen Menschen zwinge, Mich anzuhören, wenn Ich zu ihm spreche, und weil auch kein Mensch die Stimme des Vaters erkennen würde, wenn er nicht dazu den Willen hätte, sich direkt ansprechen zu lassen von Mir. Es wird euch aber Mein Segen ständig begleiten, wenn ihr euch Mir hingebet und Meine direkte Ansprache in euch zulasset .... Denn es ist die Not sehr groß, und die Menschen brauchen alle Meine Hilfe, die ihnen in direkter Ansprache offensichtlich zuteil wird. Und darum wird auch euch, Meinen dienstbaren Knechten auf Erden, alle Hilfe zuteil werden, Ich werde euch stets und ständig Meine treue Vatersorge angedeihen lassen, und Ich werde euch mit Kraft versorgen geistig und leiblich, auf daß ihr wirken könnet in Meinem Namen für Mich und Mein Reich .... auf daß ihr an Meiner Statt tätig seid und es möglich machet, daß Ich zu Meinen Kindern reden kann, die in Not sind und die Stimme des Vaters zu hören begehren .... Denn ihnen soll Hilfe werden, die allein Ich ihnen geben kann und will, weil Ich ihre Heimkehr ins Vaterhaus ersehne und alles tun werde, um ihnen dazu zu verhelfen .... AMEN

16 Verschiedene Fragen und Antworten zu den von Bertha Dudde empfangenen Kundgaben Öfters wird der Vorwurf erhoben, daß die von Bertha Dudde empfangenen Kundgaben einen unmodernen, veralteten Schreibstil haben. Dieser Vorwurf ist vom menschlichen Verstand aus betrachtet berechtigt, aber jeder, der weiß, daß jedes Vaterwerkzeug ein einmaliges Instrument ist, dessen Gott Sich bedient, der weiß auch, daß daher jede Übermittlung mehr oder weniger den eigentümlichen Klang des Instrumentes hat. Jeder Mittler zwischen Gott und den Menschen hat folglich einen eigenen Sprach- oder Schreibstil. Aber darauf sollen wir weniger achten, vielmehr soll uns der geistige Inhalt der Worte interessieren. „Nicht der Buchstabe, sondern der Geist macht lebendig.“ (2. Korinther 3, Vers 6). Nach Gottes Willen sollen wir uns am Stil einer Kundgabe nicht stoßen und sollen daher auch nichts an ihr verändern. Dazu die folgende Kundgabe. W.K. 17 Menschliches Korrigieren der Sendungen von oben .... B.D. Nr. 1811 15.2.1941 Die Sendungen von oben müssen unverändert niedergeschrieben werden, ansonsten der menschliche Wille sich widersetzt dem Willen Gottes. Es hat eine jede Kundgabe ihren Zweck, der Mensch aber erkennt diesen Zweck noch nicht, und sofern eine Wortveränderung einen anderen Sinn ergibt, ist der Zweck dieser verfehlt. Gott Selbst gibt es dem Menschen kund, was Seinem Willen nicht entspricht, wenn menschliche Unfähigkeit Sein Wort nicht so entgegennahm, wie es gegeben wurde. Den Menschen aber liegt die Veränderung der Kundgaben nicht ob, denn ihr Beurteilungsvermögen genügt nicht zum Prüfen eines Werkes, das nicht nur für die Jetztzeit berechnet ist, sondern Zeiten überdauern soll. Der Mensch selbst kann wohl das Beste wollen, er muß jedoch in einer gewissen geistigen Reife stehen, um über ein solches Wissen zu verfügen, daß er fähig wäre, zu korrigieren dem göttlichen Willen gemäß. Denn menschliches Wissen allein befähigt ihn nicht, geistige Wahrheiten zu prüfen auf ihren Inhalt. Der Geist aus Gott vermittelt nur die reinste Wahrheit, und sofern des Menschen Seele noch nicht fähig ist, diese Wahrheit wortgetreu entgegenzunehmen, wird doch dessen Denken so geleitet, daß er keinen Irrtum niederschreibt, und es ist nur die Wortgestaltung weniger vollendet, jedoch niemals gänzlich falsch. Jede menschliche Verbesserung aber kann den Irrtum in sich tragen und ist daher nicht dem göttlichen Willen entsprechend. Es kann der Geist aus Gott desto klarer sich kundgeben, je widerstandsloser der Empfangende die Kundgaben entgegennimmt. Und daher muß jedes Selbstdenken möglichst vermieden werden. Der Wille, Gott zu dienen, ist die größte Gewähr für guten, ungehinderten Empfang, und es braucht dann der Mensch wahrlich nicht zu fürchten, etwas anderes als Gott-Gewolltes niederzuschreiben, denn dieser Wille schützt das Denken dessen vor Irrtum. Was Gott entstehen lassen will, wird Er wahrlich auch von solchen Niederschriften schützen, die das Erdenkind vom rechten Weg abbringen könnten, denn Sein Wille ist es, der Menschheit die reinste Wahrheit zu geben und sie recht zu belehren .... AMEN

18 Verschiedene Fragen und Antworten zu den von Bertha Dudde empfangenen Kundgaben Die Mehrzahl der Kundgaben, die Bertha Dudde empfangen durfte, wurden ihr direkt von unserem himmlischen Vater diktiert. Jedoch einen Teil der Niederschriften empfing sie durch Engel, durch Geistwesen. Wie sind diese Kundgaben zu bewerten? Sind sie den direkten Offenbarungen Gottes gleichzustellen? Dazu sagt Bertha Dudde, daß ihr darüber folgendes geoffenbart wurde: „Die Worte, die von unserem Jesus-Vater gegeben werden, sind Wasser des Lebens, das Er wie aus einer Gießkanne über alle empfangsbereiten und empfangswürdigen Menschen ausgießt. Nun kommt es aber vor, daß die bei Gott weilenden Geistwesen auch gerne einmal die offenen Menschenherzen begießen, daß sie das von Gott ausgehende Wort an die Menschen weitergeben möchten. Und so es der Weisheit Gottes angebracht erscheint, so erlaubt es Seine Liebe, daß sich auch himmlische Wesen uns Menschen mitteilen dürfen. - Es ist also völlig belanglos, ob nun eine Kundgabe direkt von Gott Selbst oder nur durch ein von Ihm betrautes Geistwesen gegeben wird. Denn in beiden Fällen stammen die offenbarten Liebe- und Weisheitsworte letztlich doch von Ihm, denn Er ist ja der Geber aller Gaben.“ Dies gilt aber nur für solche Kundgaben, die offensichtlich von oben kommen. Wir dürfen also nicht bedenkenlos alle Übermittlungen als wahr und gut annehmen, sondern wir sind verpflichtet zu prüfen, damit wir nicht der Gegenseite zum Opfer fallen. Denn bekanntlich kann sich auch Satan mit seinen Helfern den Menschen mitteilen, und er tut dies sogar im „Lichtgewand“, hinter raffinierter Tarnung. Viele Kenner von älteren Vater-Offenbarungen fragen oft, warum die von Bertha Dudde empfangenen Kundgaben nicht von einem Verlag gedruckt werden? Die Antwort darauf gibt folgende Kundgabe. W.K. 19 Antwort für Habermann (Drucklegung) (Druck und Verbreitung der Kundgaben) B.D. Nr. 8899 24.12.1964 Daß die Verbreitung der Wahrheit überaus wichtig ist, das ist euch schon oft gesagt worden, denn von der Einstellung der Menschen zur Wahrheit hängt ihr Leben in der Ewigkeit ab, und es soll daher alles getan werden, um ihnen also die Wahrheit zu unterbreiten. Doch Ich kenne eines jeden Menschen Herz, Ich weiß es, wer dafür empfänglich ist, und Ich weiß auch die Wege, um alle diese Menschen zu erreichen, die noch aufnahmefähig sind, die ein liebewilliges Herz haben und die also auch das Verständnis aufbringen für das Wort, das ihnen von oben dargeboten wird. Und Ich lasse sie Kenntnis nehmen davon, indem Ich die sonderbarsten Fäden anknüpfe und Mein Wort dorthin leite, wo es dankbaren Herzens entgegengenommen wird. Und auch da wird es wieder Verbreitung finden, zwar auch nur selten, da die Weltmenschen nicht danach verlangen und derer, die angesprochen werden können, nur wenige sind. Aber eines darf nicht vergessen werden, daß Mein Wort in Liebe dargeboten werden muß, um wirksam werden zu können, und daß ein liebendes Herz sein muß, das es im Empfang nimmt. Darum ist jede Arbeit gesegnet, die unter diesem Gesichtspunkt ausgeführt wird .... Und ihr werdet es nun verstehen, daß Mir jede Kleinarbeit lieb ist, wo Ich eines jeden Menschen Herz Selbst ansprechen kann und es auch empfunden wird als Meine direkte Ansprache, wie Ich auch einen jeden Mitarbeiter segnen werde, der sich selbstlos für die Verbreitung Meines Wortes einsetzt .... Denn Ich sorge wahrlich für einen jeden, der Mir als Mein Knecht dienet, Ich sorge für ihn wie ein guter Hausvater, so daß er Mein Wort jedem vermitteln kann, genau wie er selbst es empfangen hat von Mir: als eine Gabe der Liebe .... Zudem ist Mein Wort keine Handelsware, was sie aber immer werden wird, wenn unerleuchtete Menschen sich damit befassen, die weder den Wert dessen zu schätzen wissen noch dafür das nötige Verständnis aufbringen können und daraus einen Massenartikel machen .... was also nur das Ganze entwertet und wieder nur denen zugeführt wird, die es ebenfalls nicht würdigen als Meine Ansprache. Der Kreis derer, die davon noch beeindruckt werden können, ist sehr klein, und er wird sicher von Mir erfaßt. Ihr werdet immer wieder einige Seelen finden, die aber dann auch ganz überzeugt sind von Meiner Liebe und Gnade. Doch die Massen damit ansprechen zu wollen ist vergebliche Liebesmühe .... Denn die Menschen werden immer mehr von der Welt gefangengenommen, und sie hören weit lieber auf die Stimme der Welt .... Ein jeder Mensch, dessen Geist erweckt ist, weiß es, wie schwer ihre Mitmenschen dafür zu gewinnen sind, Worte von oben entgegenzunehmen .... er weiß es, daß das Wirken des Gegners so überaus offensichtlich ist, daß sie kein Verlangen haben nach einer Liebegabe, aus Meiner Hand geboten .... Und das schon sollte euch zu denken geben, daß bei dem vielen Schrifttum, das auch geistig gerichtet ist, aber nicht Mich Selbst zum Ursprung hat, dieses nur um eines vermehrt wird .... wozu geistige Erweckung gehört, um es als „Mein Wort“ erkennen zu können, daß diese Erweckung aber kaum mehr zu finden ist .... Ich Selbst jedoch die Seelen kenne, denen Ich Mein Wort zuführen kann. Welche Zeitspanne euch noch zur Verfügung steht, das zu wissen ist für eure Seele untauglich, doch ihr würdet euch entsetzen, wüßtet ihr, wie nahe ihr vor dem Ende steht. Darum fordere Ich immer wieder Meine Weinbergsarbeiter zu emsiger Tätigkeit auf .... es soll ein jeder tun, was in seinen Kräften steht, er soll nicht müde werden, denn alles was den Menschen zugeleitet B.D. Nr. 8899 - 20 B.D. Nr. 8899 - wurde und noch wird, das wird ihm dereinst als ein reicher Schatz folgen zur Ewigkeit oder ihm Trost und Kraft geben in Zeiten großer geistiger Not, die noch vor euch liegt. Ich Selbst aber werde bei allen sein, die Mir dienen, und ihre Tätigkeit segnen, denn sie ist überaus wichtig, und sie soll allen gelten, die im Irrtum verstrickt sind und aus ganzem Herzen die Wahrheit begehren .... AMEN

21 Verschiedene Fragen und Antworten zu den von Bertha Dudde empfangenen Kundgaben Darüber, warum alle B.D.-Schriften kostenlos abgegeben werden, soll folgende Kundgabe Auskunft geben. W.K. 22 Selbstlose Verbreitung des Wortes .... B.D. Nr. 7734 30.10.1960 Und wenn ihr euch für die Verbreitung Meines Wortes einsetzet, so soll euch nur die Liebe zu Mir und zum Nächsten dazu bestimmen. Ihr sollt eure Aufgabe erfüllen wollen, mit der Ich euch betreut habe, und ihr sollet der geistigen Not des Nächsten zu steuern suchen, die Mich dazu veranlaßt, euch mit Gnadengaben zu überschütten, auf daß ihr diese austeilet, wo Ich nicht Selbst in Aktion treten kann. Es soll euch immer nur die Liebe antreiben, für Mich und Mein Reich tätig zu sein. Dann wird der Erfolg nicht ausbleiben, weil die Liebe eine Kraft ist, die niemals ohne Wirkung bleibt. Zwar werdet ihr ob der geistigen Arbeit, die ihr ausführet, verlacht werden von den Mitmenschen, die keinerlei Glauben haben, denn ihnen ist es unverständlich, daß jemand eine Arbeit verrichtet, die ihm keinen materiellen Nutzen einträgt .... Desto mehr aber werdet ihr Meines Segens gewiß sein können, der auf jeder selbstlosen Arbeit in Meinem Weinberg ruht .... Denn dann erst habt ihr den Wert Meiner Gnadengaben erkannt, wenn ihr sie als geistiges Gut ansehet, das auch nur geistigen Erfolg eintragen kann. Dann erst seid ihr Mir taugliche Knechte, die nicht für eigenen Vorteil ihrem Herrn dienen, sondern die dessen Vorteil zu vermehren suchen .... Und dieser besteht in der Gewinnung der Seelen für das himmlische Reich. Einmal werdet auch ihr euren Körper ablegen müssen, und ihr werdet euch keine irdischen Güter mit hinübernehmen können in Mein Reich .... Und dennoch könnet ihr reich gesegnet eingehen in dieses, weil euch die geistigen Güter nachfolgen in die Ewigkeit, die auf Erden unbeachtet blieben von denen, die den Sinn und Zweck des Erdenlebens nicht erkannten. Diese haben sich wohl auf Erden irdische Güter erworben, und also haben sie auch ihren Lohn dahin, der ihnen zustand für ihre Taten und für ihren Lebenswandel. Doch wenig nur werden sie vorweisen können am Tor zur Ewigkeit, denn sie achteten der geistigen Güter nicht. Ihr, die ihr für Mich und Mein Reich tätig sein wollet, ihr sollet nicht des irdischen Gewinnes achten, es soll euch nur die Liebe antreiben zu eurer Tätigkeit .... Ihr sollet um euch schauen und die geistige Not ersehen, in der die Menschheit dahinwandelt .... Ihr sollt helfen wollen in der Erkenntnis dessen, daß die Menschen dem Abgrund entgegengehen, und ihr sollt unermüdlich arbeiten, weil dies nötig ist angesichts des Endes. Dann werdet ihr es auch verstehen, wenn ihr abgeschlossen werdet von der Außenwelt, die eure Blicke ablenken kann von der Aufgabe, die ihr erfüllen sollet .... Ihr werdet es verstehen, daß Ich immer wieder um treue Knechte werbe, die sich an der Arbeit beteiligen, die ihren Mitmenschen das Evangelium predigen wollen, weil die Menschen Mein Wort hören sollen, das Ich durch euch immer wieder ihnen zugehen lasse .... Und ihr werdet es verstehen, daß Ich an alle Türen anklopfe, daß Ich euch voraussende, daß ihr den Herrn ankündigt, Der Selbst kommen will, Der bei ihnen Wohnung nehmen möchte .... Mich Selbst können sie noch nicht hören, darum müsset ihr vorangehen, daß Ich durch euch sie anreden kann, weil es dringend nötig ist, daß sie von Mir erfahren, von Meiner Liebe, die auch sie erretten möchte noch vor dem Ende. Und darum soll alles getan werden, um den Menschen Kenntnis zu geben, daß Ich durch Meinen Geist wirke im Herzen jedes Menschen, der eines guten Willens ist .... Ihr sollt künden in Liebe und Selbstlosigkeit von Mir und Meinem Wirken, ihr sollt ihnen Mein Wort bringen, das Ich mit Meiner Kraft gesegnet habe, und ihr sollt nicht müde werden, euch der geistigen Not der Mitmenschen anzunehmen, indem ihr dazu beitraget, daß Mein Wort verbreitet wird .... Und Ich Selbst werde euch die Menschen zuführen, Ich werde jede Arbeit segnen, die ihr selbstlos leistet für Mich und Mein Reich .... AMEN

23 Verschiedene Fragen und Antworten zu den von Bertha Dudde empfangenen Kundgaben Oft wird auch daran Anstoß genommen, daß in den Kundgaben, die Bertha Dudde empfangen durfte, zu viele Wiederholungen vorkommen. Sehen wir, was uns darüber gesagt wird. W.K. 24 Sendungen in bestimmter Ordnung gegeben .... Lehrtätigkeit .... B.D. Nr. 1047 10.8.1939 Vernehmet, was des Herrn Wille ist: Die Sendungen von oben werden in einer bestimmten Regelmäßigkeit und Reihenfolge gegeben und sind also in einer bestimmten Ordnung übermittelt worden. Ihr werdet jedoch diese Reihenfolge erst dann herausfinden, wenn ihr in vollstem Wissen steht, denn es sind die Weisheiten fortlaufend den Menschen gegeben worden, scheinbar ohne Zusammenhang miteinander zu haben, und es sind daher alle Gaben von oben in sich abgeschlossene Weisheiten, doch unbedingt nötig, um die folgenden verständlich zu machen. Alles trägt nur dazu bei, die Denktätigkeit des Menschen anzuregen und also Fühlung zu nehmen mit allem Geistigen, das euch umgibt. Es müssen sonach die Lehren so geboten werden, daß der Mensch in alle Gebiete Einblick nehmen und dann darüber nachdenken kann, und es müssen alle Kundgaben für den Empfangenden so verständlich geboten werden, daß er alles, was er in dieser Art bekommt, begreift und ihm sowohl die Schöpfung als auch die jenseitige Tätigkeit der Geistwesen gewissermaßen bildlich vor Augen geführt wird. Und dies geschieht in sorgsam vorbereiteten Belehrungen, die wieder so aufeinanderfolgen, wie die Denkfähigkeit und das Begriffsvermögen das Gebotene aufnehmen kann. Daher sind die Kundgaben zeitweise scheinbar ohne jeden Zusammenhang .... es wird bald das eine, bald das andere Thema gewählt zu ausführlicher Betrachtung, denn die Notwendigkeit dessen erkennen die lehrenden Geistwesen jederzeit und ergänzen daher immer dann mangelndes Wissen, wenn diese Notwendigkeit vorliegt. Es müssen immer wieder Wiederholungen geboten werden so lange, bis das Erdenkind völlig durchdrungen ist und ihm die Bedeutung und Wichtigkeit des übermittelten Geistesgutes klargeworden ist. Ein einmaliges Lehren und Unterbreiten würde nicht zu solchem Wissen führen, wie es nötig ist, um gleichfalls lehrend zu wirken .... Und es muß wiederum mit äußerster Klarheit und Bestimmtheit eine jede geistige Frage beantwortet werden können, soll die göttliche Lehre Eingang finden unter den Menschen, und dazu ist größtes und umfangreichstes Wissen erforderlich .... Und darum gehen dir so oft Kundgaben zu, die du empfangen zu haben glaubst. Und es ist dies nötig, auf daß klar und eindeutig einst durch dich belehrt werden kann, der dich um Erklärung des göttlichen Wortes angeht. Und nur größte Aufmerksamkeit und williges Aufnehmen bringt in kurzer Zeit eine bestimmte Reife zustande, daher ist eine jede Kundgabe wohlweislich bedacht und geht dir zu nach dem Willen des Herrn .... AMEN

25 Verschiedene Fragen und Antworten zu den von Bertha Dudde empfangenen Kundgaben Bertha Dudde, die Prophetin der Endzeit Bertha Dudde ist nicht die einzige, die die Stimme Gottes in sich hören konnte. Vor ihr, mit ihr und nach ihr waren und sind es viele, die durch das innere Wort göttliche Belehrungen erhielten und erhalten. - Von Paulus an reißt die Kette solcher Gnadenerweisungen nicht ab. Auch weist unser himmlischer Vater durch den steirischen Mystiker Jakob Lorber darauf hin, daß alle 100 Jahre ein im göttlichen Gnadenlicht stehendes großes Werkzeug erweckt werde. Bertha Dudde ist auch ein solches Werkzeug. Doch wer die verschiedenen Vaterwerkzeuge kennt, der weiß es auch, daß Bertha Dudde eine Ausnahme bildet. In den von ihr empfangenen Kundgaben wird uns deutlich gezeigt, daß wir in der Endzeit leben. Bertha Dudde ist das bis jetzt im deutschen Sprachraum bekannteste Werkzeug, das die meisten Endzeitkundgaben empfangen hat - sie ist daher auch als die Prophetin der Endzeit zu bezeichnen. - Propheten unterscheiden sich von anderen Gotteswerkzeugen dadurch, daß sie kommende Ereignisse ankündigen, die den Menschen nicht in ihre Pläne passen. Daher sind die Propheten, im Gegensatz zu anderen Vaterwerkzeugen, von jeher nicht beliebt In den von Bertha Dudde empfangenen Kundgaben werden wir aber nicht nur auf die nahe Endzeit hingewiesen, sondern viele Kundgaben sollen auch die Reinigung der verbildeten Lehre Christi einleiten. Auf Bertha Dudde und die von ihr empfangenen Kundgaben trifft das zu, was Jesus durch Jakob Lorber im „Großen Johannesevangelium“ Band 6, Kapitel 176, 10 schreiben ließ: „Endlich in gar später Zeit werden abermals knapp vor einem großen Gerichte Seher erweckt und zugelassen werden, welche die kurze, schwere Mühe haben, die sehr unrein gewordene Lehre zu reinigen, auf daß sie behalten und nicht von der heller denkenden Menschheit als ein alter Priestertrug verworfen werde. Diese dritten Arbeiter in Meinem Weinberge werden nicht durch große Wundertaten, sondern allein durch das reine Wort und durch die Schrift wirken, ohne eine andere auffallende Offenbarung zu bekommen als nur die des inneren, lebendigen Wortes im Gefühl und in den Gedanken in ihrem Herzen, und sie werden voll des klaren und vernunftvollen Glaubens sein und werden sonach ohne Wunderwerke die verdorrten Menschenreben Meines Weinberges aufrichten und werden von Mir denn auch denselben Lohn bekommen, den ihr als die Arbeiter des ganzen Tages bekommen werdet; denn sie werden es um sehr vieles schwerer haben, fest und ungezweifelt an das zu glauben, was über tausend Jahre vor ihnen hier geschah.“ Die Seher und Propheten der Endzeit haben es nicht nur viel schwerer, an das ungezweifelt zu glauben, was Jesus Christus einst Seinen Jüngern sagte, sondern den heutigen Propheten wird auch noch viel weniger geglaubt als den Propheten von früher. - Daher wird auch oft gegen die B.D.-Kundgaben angegangen, indem behauptet wird, daß die Ankündigungen überholt oder nicht zutreffend seien. Solche Beschuldigungen können aber nur falsche Propheten oder nicht genügend in die B.D.-Kundgaben eingeweihte Menschen erheben. Bertha Dudde, die Prophetin der Endzeit - 26 Bertha Dudde, die Prophetin der Endzeit - Alle Endzeitereignisse, über die in den B.D.-Kundgaben berichtet wird, haben einen systematischen Ablauf. Wenn aber der angekündigte Beginn der einzelnen Endzeitphasen noch nicht da ist, so kann ja folglich auch noch nicht eines der späteren Endzeitereignisse eingetroffen sein. Als Anfang der großen Endzeitereignisse wird bei B.D. der große Weltenbrand bezeichnet. Dieses Ereignis war noch nicht da, aber es rückt von Tag zu Tag immer näher. Und mit Beginn des großen Völkerringens werden auch alle weiter angekündigten Ereignisse nach folgendem Plan ablaufen: 1. Weltenbrand - Völkerringen - Vernichtungskrieg. 2. Der Eingriff Gottes - eine große Naturkatastrophe beendet den Weltenbrand. 3. Chaos durch die Naturkatastrophe - materielle Not, aber große Gnade, noch die ewigen Werte zu erkennen. 4. Auftreten des Antichristen. 5. Beginn des Glaubenskampfes. 6. Auftreten des Vorläufers Christi. 7. Tötung des Vorläufers durch den Antichristen und seine Helfer - Verfolgung derer, die noch an Jesus Christus glauben. 8. Entrückung der Gläubigen, die Gott als Stammeltern für die neue Erde vorgesehen hat. 9. Auflösung der Erdoberfläche durch satanisch-menschliche Versuche, dabei Vernichtung alles Lebens in, auf und über der Erde. Neubannung aller Menschenseelen, die ihren Erdenlebenszweck nicht erfüllt haben. 10. Gott Selbst verwandelt den Trümmerhaufen der alten Erde wieder in eine neue Erde, ein Paradies, wohin dann die Stammeltern, die Gott vorher entrückte, zurückkehren. Mit ihnen beginnt dann wieder eine neue Erlösungsperiode im ewigen Heilsplan Gottes. Alle diese Ereignisse, die in den B.D.-Kundgaben ausführlich niedergeschrieben sind, wird aber nur der verstehen, der sich die Mühe macht, möglichst viele Kundgaben zu lesen und zu prüfen. Aber er wird diese auch nur dann verstehen, wenn er ernsthaft nach der Wahrheit verlangt, was er durch aufrichtige Nachfolge Jesu - durch ein Liebeleben - beweist. W.K. 27 Verschiedene Fragen und Antworten zu den von Bertha Dudde empfangenen Kundgaben Wer sind die Freunde der Neuoffenbarung? Genausooft, wie die Frage gestellt wird: Wer war Bertha Dudde? - genausooft wird auch gefragt: Wer sind die Freunde der Neuoffenbarung? - Zumeist wird vermutet, daß es sich da um eine Glaubensgemeinschaft oder gar um eine Sekte handelt. Diese Ansicht wird noch dadurch bestärkt, daß in dem Buch: „Was glauben die Sekten?“ (von Kirchenrat Dr. D. Kurt Hutten, Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Stuttgart) über die Neuoffenbarung durch Bertha Dudde berichtet wird. Obwohl sich Herr Kurt Hutten in seinem Buch bemüht, die Sekten nicht gar zu verächtlich hinzustellen, so kann ihm doch der Vorwurf nicht erspart bleiben, daß er sich irrte, als er Bertha Dudde und mit ihr alle Leser der B.D.-Kundgaben unter die Sektierer einordnete. - Laut „Knaurs Lexikon“ versteht man unter dem Begriff „Sekte“ eine Glaubensgemeinschaft, die sich außerhalb der großen Kirchen befindet. Im allgemeinen versteht man darunter Menschen, die keiner der großen Kirchen angehören, sondern die sich in eigenen Gemeinschaften zu eigenen Gottesdiensten zusammenfinden. Alles dies trifft aber auf die Leser der B.D.-Kundgaben nicht zu. Sie sind weder aus der Kirche, in die sie hineingeboren wurden, ausgetreten, noch halten sie eigene Gottesdienste. - Fast alle Leser der B.D.-Kundgaben gehören entweder der katholischen oder der evangelischen Kirche an; und sofern sie sich an die Offenbarungen durch Bertha Dudde halten, werden sie auch vorläufig diese Kirchen nicht verlassen, denn dadurch würden sie gegen den Willen Gottes verstoßen. Dies heißt zwar nicht, daß die Leser der Neuoffenbarungen durch Bertha Dudde mit dem Verhalten der Kirchen einverstanden sind, daß sie alles akzeptieren und befolgen, was von seiten der Kirchen verlangt wird. Sie wissen durch die Neuoffenbarungen Gottes sehr wohl, welche Mängel die Kirchen aufweisen, aber sie wollen auch Seinen Rat befolgen und die Kirchen so lange unterstützen, wie diese noch die Liebelehre Jesu predigen. Erst wenn in der kommenden Zeit durch das Wirken des Antichristen alle Kirchen zu einer sogenannten „Weltkirche“ vereinigt werden, in der dann die Lehre Jesu Christi keine Gültigkeit mehr hat, erst dann sollten sich die Gläubigen und Leser der B.D.-Kundgaben von dieser „Kirche“ zurückziehen. Wenn nun also klar ersichtlich ist, daß die „Freunde der Neuoffenbarung“ keine Sekte sind, so wird gefragt werden, was denn diese Bezeichnung ausdrücken soll? Dies zu erklären ist mit Hilfe eines Beispiels am besten möglich. Als im zweiten Weltkrieg der Haß gegen die anderen Völker sehr groß war, gab es doch Menschen, die diese Haßtiraden nicht mitmachten, sondern sich dafür einsetzten, daß es unter den Völkern zu einer Verständigung komme. Diese Menschen können wir nun als „Freunde der Völkerverständigung“ bezeichnen. Und genau wie diese „Freunde der Völkerverständigung“ keine Organisation waren, sondern nur Menschen mit friedfertiger Gesinnung, genauso sind auch nun die „Freunde der Neuoffenbarung“ keine Organisation, sondern nur Menschen, die es für wahr halten und sich darüber freuen, daß Gott auch heute noch zu uns Menschen spricht. Wer sind die Freunde der Neuoffenbarung? - 28 Wer sind die Freunde der Neuoffenbarung? - Im weiteren Sinne sind also alle Menschen, die die Neuoffenbarungen Gottes durch Seine verschiedenen Werkzeuge annehmen, Freunde der Neuoffenbarung. Im engeren Sinne sind es die Menschen, die tatkräftig mithelfen, daß das Neue Wort Gottes Verbreitung findet. Da alle Schriften nicht in einem kommerziellen Verlag, sondern nur von Laien in ihrer Freizeit herausgegeben und kostenlos vertrieben oder auch hergestellt werden, was auch wiederum nur durch liebevolle Unterstützung möglich ist, so dürfte es verständlich sein, daß alle an der Verbreitung der Neuoffenbarung Beteiligten wahrhaft „Freunde der Neuoffenbarung“ sind. - Daß diese Menschen sich mit der Zeit untereinander persönlich kennenlernen und dabei auch im Sinne Jesu Freundschaft schließen, das berechtigt nicht zu der Annahme, daß die „Freunde der Neuoffenbarung“ eine Sekte seien. Vielmehr gehört, wie bereits gesagt, jeder einzelne Freund der Neuoffenbarung weiterhin seiner Kirche an. Von Freunden der Neuoffenbarung, die zum Teil schon ihren Erdenleib ablegen durften, wurden auch schon früher Schriften mit B.D.-Kundgaben herausgegeben. An dieser Stelle sei dabei besonders an unsere verstorbenen Glaubensbrüder Gerhard Hilsebein, Georg Vogt und Fritz Haller gedacht. W.K. 29 Nun folgen noch einige Kundgaben von Bertha Dudde, die in den Rahmen dieses Heftes passen. 30 Es wehet der Geist Gottes, wo Er es will .... B.D. Nr. 5864 28.29.u.30.1.1954 Es wirket der Geist Gottes, wo Er will .... Gott allein weiß es, wo sich Sein Geist ohne Widerstand äußern kann, Gott allein weiß es, wer Seine Offenbarungen widerstandslos annimmt und sie verwerten will, und Gott allein weiß es, wessen Anlagen das Wirken Seines Geistes zulassen .... In Seinem Willen liegt es, daß die Wahrheit unter den Menschen Eingang finde und daß Irrtum und Lüge so beleuchtet werden, daß sie der Mensch auch als solche erkennen kann. Sein Wille ist es, daß die Menschen den Weg zur Seligkeit finden, der aber immer nur der Weg der Wahrheit ist. Und Er ist darum stets darauf bedacht, die Wahrheit den Menschen zuzuführen, weil Er nur ein Ziel hat: die Seligwerdung Seiner Geschöpfe. Auf der von Seinem Gegner beherrschten Erde wird die Wahrheit stets durch dessen Einwirken bekämpft und verunreinigt werden, sie wird stets durchsetzt werden von Lüge und Irrtum, weil dies das Ziel ist des Gegners von Gott, den Menschen die Wahrheit vorzuenthalten, um das Erkennen und Streben zu Gott zu vereiteln .... Und darum muß die reine Wahrheit immer wieder von oben der Erde zugeleitet werden, was nur durch das Wirken des Geistes .... durch die Ausgießung des Geistes auf einen Menschen .... geschehen kann. Und diesen Menschen erwählet Gott Selbst .... Sein Geist wirket, wo Er es will .... Es kann dieses Wirken des Geistes nur im freien Willen stattfinden, es wird niemals ein Zwangsakt sein von seiten Gottes, einen Menschen zur Aufnahme der reinen Wahrheit zu bestimmen .... Es ist eine völlig freie Willensangelegenheit, und ein solcher Gott völlig ergebener Wille ist Ihm wohlbekannt .... also dieser Wille öffnet das Herz eines Menschen, daß sich der Geist Gottes in ihn ergießen kann. Dann aber ist auch Garantie gegeben, daß nun der Strom des Geistes ungetrübt in den Menschen einfließt, denn wo die Voraussetzungen gegeben sind dafür, daß Gott einem Menschen die reine Wahrheit zuleiten kann, dort ist eine geistige Schutzwand errichtet, die den unreinen, lichtlosen Einfluß abhält, weil ein Mensch, der sich und seinen Willen ganz Gott hingegeben hat, nun auch im Lichtkreis Gottes steht, den finstere Wesen nicht betreten dürfen. Es ist Gottes Wille, daß die Wahrheit zur Erde geleitet wird, und darum ist es auch verständlich, daß dies geschieht durch einen Menschen, dessen Wille gänzlich in den Willen Gottes eingegangen ist, weil dieser dem Gegner Gottes keinen Einschlupf mehr gewährt .... weil Gott Selbst nun Schutzwachen aufstellen kann, wozu der Mensch selbst durch seinen Gott-zugewandten Willen Ihm das Recht gibt. Denn das ist das Wirken Seines Geistes, daß sich ein helles Licht ergießet in das Herz des Menschen, vor dem jedes Wesen der Finsternis flieht .... Daß Gott die Wahrheit immer wieder zur Erde leitet, ist in Seiner Liebe zu Seinen Geschöpfen begründet, die Er zur Seligkeit führen will; und daß Er nun Seinen Willen zur Ausführung bringt, darf nicht angezweifelt werden .... Also wird Er Sich auch die Menschen dafür erwählen, die geeignet sind zur Entgegennahme der Wahrheit von oben, diese aber auch um der Wahrheit willen hindern an der Entgegennahme von Irrtum, ansonsten es unmöglich wäre, daß die reine Wahrheit unter der Menschheit Eingang fände .... Doch eines muß hervorgehoben werden, daß von der Ausgießung des Geistes nur gesprochen werden kann, soweit es sich um Zuleitung von Geistesgut handelt .... daß unter Zuleiten der reinen Wahrheit durch Wirken des Geistes nur zu verstehen ist das Wissen um geistige Dinge .... die Erkenntnis dessen, was göttlich-geistig genannt werden kann .... Gott kann und wird B.D. Nr. 5864 - 31 B.D. Nr. 5864 - auch den Menschen Belehrungen geben in irdischen Dingen auf gedanklichem Wege, wobei die Richtigkeit dieser Gedanken wieder von dem Geisteszustand des Menschen abhängt .... doch der Vorgang der Ausgießung des Geistes kann mit irdischem Wissen nicht in Zusammenhang gebracht werden .... weshalb geistige und irdische Erkenntnisse stets getrennt werden müssen, weil nicht beides unter den Begriff „Zuleiten der göttlichen Wahrheit“ fällt, obwohl das Denken eines Menschen, der in göttlicher Ordnung zu leben sich bemüht, auch vom Geist erleuchtet sein und also der Wahrheit entsprechen kann .... Doch wörtliche Offenbarungen, durch welche die Wahrheit zur Erde geleitet werden soll, sind anders zu bewerten .... (29.1.1954) Sowie ihr alles Irdische ausschaltet und nur das geistige Reich zum Ziel eures Verlangens macht, sowie ihr eure Kenntnisse zu erweitern suchet auf geistigem Gebiet, sowie ihr nur der Seele Zustand zu verbessern suchet durch Zuführen dessen, was allein ihr dienlich ist, sowie ihr also nur dem Beachtung schenket, was ihr ein Leben in der Ewigkeit sichert, und alles das unbeachtet lasset, was das Leben eures Körpers auf dieser Erde betrifft, strebet ihr also das Geistige an, und dann wird euch wahrlich der Geist in euch leiten, er wird sich äußern und euch von innen heraus belehren so, wie es eurer Seele für eure Aufwärtsentwicklung dienlich ist. Und dann können euch auch entsprechend eurer Seelenreife göttliche Offenbarungen zuteil werden, die aber immer nur euch ein Licht geben über jenes geistige Reich, über die geistigen Zusammenhänge, über geistigen Ursprung und Ziel alles Erschaffenen .... über das, was euer Verstand allein nicht ergründen könnte und was auch nicht euch beweisbar ist, solange ihr auf Erden weilet. Irdische Probleme dagegen könnet ihr lösen kraft eures Verstandes, wobei ein wahrheitsgemäßes Ergebnis zwar auch Folge eines erleuchteten Denkens ist, wenn der Mensch dieses anstrebt durch einen rechten, Gott-gefälligen Lebenswandel. Doch ebendieser Unterschied soll beachtet werden, daß göttliche Offenbarungen das Seelenleben, die geistige Entwicklung des Menschen und das Wissen um Ursprung und Endziel, das Wissen um den Heilsplan Gottes von Ewigkeit zum Inhalt haben .... irdische Fragen aber beantwortet sich der Mensch selbst, und zwar seiner seelischen Reife entsprechend mehr oder weniger wahrheitsgemäß. Je inniger der Mensch verbunden ist mit Gott, desto mehr wird er auch Seinen Einfluß spüren, desto heller wird sein Denken sein und desto sicherer wird er auch irdische Fragen beantworten können, denn er läßt das Wirken des Geistes in sich zu, der ihn lenkt und leitet auch im Erdenleben .... (30.1.1954) Es ist das Wissen um Göttlich-Geistiges, das den Menschen zugeleitet werden soll und das nur auf dem Wege einer direkten Übertragung von Gott auf den Menschen geschehen kann, weshalb auch Voraussetzungen gegeben sein müssen, die eine solche direkte Übertragung zulassen. Es ist ein göttlicher Plan, dessen Ausführungsmöglichkeiten nur von Ihm Selbst erkannt werden und für den Gott Selbst Sich ein taugliches Werkzeug aussucht, sowie die Notwendigkeit es gebietet, die Menschheit durch Zuleiten der reinen Wahrheit willig und fähig zu machen, ihre Aufwärtsentwicklung zu betreiben. Gott allein kennt die Menschenherzen, Gott allein weiß also, bei welchem Erdenkind die Voraussetzungen zum Empfang göttlichgeistigen Wissens gegeben sind. Und dieses wählet Er dann aus .... Es wehet der Geist Gottes, wo Er es will .... Es ergießet sich Sein Geist wahrlich in ein dafür taugliches Gefäß, denn es geht um eine überaus bedeutsame Hilfsaktion: .... die geistige Finsternis zu durchbrechen durch Lichtstrahlen, die von Gott Selbst ausgehen .... Es ist ein B.D. Nr. 5864 - 32 B.D. Nr. 5864 - Vorgang, der vielen Menschen noch Rettung bringen kann vom geistigen Tode .... es wird ein Weg gewiesen, der hinausführt von der Welt der Materie in das Reich des Lichtes .... es ist eine Möglichkeit, die Menschen zur Umkehr zu veranlassen, sowie sie guten Willens (sind = d. Hg.) und die ihnen dadurch entgegengestreckte Hand des Vaters ergreifen, Der Seine Kinder nicht verlorengehen lassen will auf ewige Zeiten .... Und darum genießet auch jeder Empfänger göttlich geistiger Offenbarungen den besonderen Schutz Gottes, auf daß Sein Werk vollendet werde .... auf daß das Licht der Wahrheit die Erde erleuchte, in einer Zeit tiefster geistiger Finsternis, auf daß die kurze Zeit gut genützt werde, die den Menschen noch bleibt bis zum Ende .... AMEN

33 Von Gott Belehrte brauchen kein weiteres Wissen von außen ....

B.D. Nr. 5150 13.6.1951

Wer in der außerordentlichen Gnade steht, von Mir Selbst belehrt zu werden, wer dieses einem Menschen direkt vermittelte Lehrgut empfängt und annimmt, der ist wahrlich nicht mehr darauf angewiesen, sich Kenntnisse anderweitig zu verschaffen, denn er wird von Mir vollauf gesättigt mit dem Brot des Lebens, er braucht geistige Kost nicht mehr anderswo entgegenzunehmen, er braucht nicht aus einer Zisterne zu schöpfen, wenn ihm das klarste Wasser aus der Quelle zuströmt, das wahrlich um vieles reiner und besser ist. Wo aber Not ist an frischem Quellwasser, dort sollen die Menschen sich dankend des Wassers bedienen, das ihnen zur Verfügung steht, und es sorglich hüten vor Verunreinigung .... Verstehet ihr, was Ich euch damit sagen will? Daß Ich keineswegs das verächtlich machen will, was euch von altersher heilig ist, das Buch der Väter, das nie und nimmer an Wert verlieren wird für die Menschen, die im guten Glauben an Mich und in der Liebe zu Mir daraus Wissen zu schöpfen suchen .... Denn tiefes Wissen ist darin verborgen, erkennbar jedoch nur dem, dessen Geist wirkend geworden ist .... So Ich Selbst aber euch belehre, gebe Ich euch gleichsam die Lehre und die Erklärung. Denn ich passe alle Belehrungen eurem Reifegrad an, Ich gebe euch, wie es für euch verständlich ist. Ich lasse euch als erstes wissen um Meinen Willen, den zu erfüllen eure Erdenaufgabe ist .... Ich gebe Mich aber auch zu erkennen als Gott und Vater, als Schöpfer der ganzen Unendlichkeit und liebevollster Vater Meiner Kinder, die auf Erden die Kindschaft erreichen sollen und dazu Hilfe und Unterstützung benötigen. Euch Menschen ist der Sinn Meiner Worte unverständlich geworden, und darum will Ich euch schlicht und einfach ihren Sinn erklären, darum leite Ich Mein Evangelium wieder so zur Erde hernieder, wie Ich es einst verkündet habe zur Zeit Meines Erdenwandels. Ich will nicht nur in eurem Verstand als Gott vorhanden sein, Ich will in eurem Herzen wohnen, Ich will, daß ihr lebendig glaubet an Mich, und Ich will euch belehren, wie ihr diesen lebendigen Glauben gewinnen könnet .... nicht durch vieles Wissen, das ihr euch verstandesmäßig aneignet, selbst wenn ihr es aus dem Buch der Väter entnommen habt .... sondern nur durch ein Liebeleben in vollster Uneigennützigkeit. Um vieles tiefer wird euer Wissen und weit lebendiger euer Glaube sein, so ihr diese Meine Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe erfüllet .... Dann seid ihr weise und auch Mir innig verbunden und dann auch fähig, eure Mitmenschen wieder zu belehren und ihnen Kunde zu geben von der Auswirkung eines rechten Lebenswandels. Und dann seid ihr Meine rechten Vertreter auf dieser Erde, ihr seid Prediger nach Meinem Willen, denn ihr schöpfet dann alles Wissen aus euch selbst, Mein Geist leitet euch dann in die ewige Wahrheit, und ihr verfüget über ein Wissen, das ihr nicht von außen empfanget, sondern durch Meine Gnade ständig erhaltet. Und dann hat sich euch der Born des Lebens geöffnet, dann strömet aus dem Quell Meiner Liebe das lebendige Wasser hervor, an dem ihr alle euch laben sollet und auch den Mitmenschen einen erfrischenden Trank reichen, auf daß sie verkosten das reine klare Wasser und sie es nicht mehr missen wollen. Alle Menschen könnten sich laben an dem Quell des Lebens, doch wenige nur finden ihn, nur die, die sich nicht begnügen mit etwas ihnen Unverständlichem und darum der Wahrheit nachgehen. Und da diese Mich B.D. Nr. 5150 - 34 B.D. Nr. 5150 - Selbst um eine erquickende Kost angehen, versage Ich sie ihnen nicht. Schöpfet aus dem Quell des Lebens, nehmet dankbaren Herzens an, was euch Meine Liebe bietet, und schätzet die große Gnade, von Mir Selbst belehrt zu werden .... Denn ihr werdet noch viel Kraft benötigen, die ihr immer Meinem Wort entziehen könnet, das euch von oben zugeht. Denn dieses habe Ich mit Meiner Kraft gesegnet .... AMEN

35 Zweifel an göttlichen Offenbarungen ....

B.D. Nr. 8251 25.8.1962

Immer wieder werden die Menschen Meine göttlichen Offenbarungen anzweifeln, weil sie selbst nicht lebendig genug glauben, ansonsten ihnen Mein Wirken in der letzten Zeit vor dem Ende ganz verständlich wäre. Der lebendige Glaube fordert ein Leben in Liebe, das die meisten Menschen außer acht lassen, denn sie pflegen nur ihre Eigenliebe, und in solcher verkehrten Liebe können sie nicht zu Mir finden, sie können Mich nicht erkennen als ihren Gott und Schöpfer, Der auch ihr Vater sein will. Sie haben nur einen Formglauben, ein angelerntes Glaubenswissen, das in ihnen noch nicht lebendig werden konnte und darum auch die „Ausgießung Meines Geistes“ von ihnen nicht verstanden wird, die Ich allen denen verheißen habe, die „an Mich glauben und Meine Gebote halten ....“ Denn denen will Ich Mich offenbaren. Und je mehr sie diesem Formglauben verhaftet sind, desto feindlicher stellen sie sich ein gegen Meine Offenbarungen, die Ich jedoch immer wieder zur Erde leiten werde, weil Ich es als einen Akt der Notwendigkeit ansehe, daß die Menschen die volle Wahrheit erfahren und nicht in verbildeten Lehren ihren Lebensinhalt suchen .... daß sie glauben, was weit von der Wahrheit entfernt ist und die schlichte, einfache Wahrheit aus Mir nicht mehr zu erkennen vermögen .... Und es ist wahrlich leichter, einen völlig ungläubigen Menschen mit der reinen Wahrheit vertraut zu machen, als jene Menschen zu überzeugen, die übereifrig sind im Studium des Buches der Bücher, deren Verstand jeden Buchstaben zu erklären sucht und die Meine einfache Ansprache zurückweisen als Wirken der Dämonen. Mein Gegner hat schon eine dichte Finsternis verbreitet, und er bedienet sich auch jenes Buches, indem er das Verstandesdenken verwirrt und den Menschen jegliche klare Erkenntnis nimmt, was ihm deshalb gelingt, weil die Bindung mit Mir nicht tief genug ist, daß Meine Liebekraft ein Menschenherz anstrahlen kann, was soviel bedeutet, als helles Licht zu empfangen und auch die Wahrheit vom Irrtum unterscheiden zu können. Wie schlimm aber wäre es um die Menschen bestellt, würde Ich Mich ihrer nicht annehmen und sie ungewöhnlich zu stärken suchen, würde Ich ihnen nicht durch Meine direkte Ansprache Mich Selbst und Meine Gegenwart beweisen und ihnen auch den Beweis dessen erbringen, indem Ich zu Meinen Kindern rede wie ein Vater .... Ihr Menschen suchet Mich immer noch in weiter Ferne .... auch wenn ihr an Mich glaubet, so ist es euch doch nicht glaubwürdig, daß der Vater zu Seinen Kindern spricht .... daß Er Selbst Sich herabneigt und Seine Kinder zu bewegen sucht, sich Ihm vertrauensvoll hinzugeben und Ihn zu bitten, daß Er sie führe in ihrem Erdenleben. Ich bin für euch immer nur der strenge Gott, Der Gebote gibt, Der Gehorsam fordert und die Menschen straft, die Ihm nicht gehorsam sind .... Ihr müsset wissen, daß Ich niemals Meine Geschöpfe „strafe“, sondern sie sich selbst jeden Qualzustand schaffen, daß sie auch selbst zur Tiefe strebten, daß nicht Ich sie verdamme, sondern immer nur suche, sie wieder zurückzuführen, ihnen aus der Tiefe zur Höhe verhelfe und sie locke und rufe, auf daß sie sich nicht verirren oder Meinem Gegner zur Beute werden .... Und wie kann Ich Meinen Geschöpfen deutlicher Meine Liebe beweisen als durch Meine direkte Ansprache, als durch Offenbarungen, die Mich Selbst und Mein Wesen erklären und die, weil sie göttliche Wahrheit sind, überaus wirksam von der Seele des Menschen empfunden werden müssen, die dadurch gestärkt wird für ihren Pilgerlauf auf dieser B.D. Nr. 8251 - 36 B.D. Nr. 8251 - Erde. Denn es drängt Mich Meine Liebe zu Meinen Geschöpfen, die als Mensch den Rückweg zu Mir über die Erde gehen und nur dann ihr Ziel erreichen können, wenn Ich Selbst ihnen die Kraft zugehen lasse, wenn Ich sie speise mit Himmelsbrot und tränke mit dem Wasser des Lebens .... mit Meinem Wort .... Und diesen Liebeakt wollen die Menschen nicht verstehen und lehnen daher auch Meine wertvolle Gnadengabe ab .... Sie sind selbst nicht lebendig und bleiben auch dem toten Christentum treu, denn ihnen fehlt die Kraft des Glaubens, solange ihnen auch die Liebe fehlt, die den Menschen auch ein rechtes Bild von Mir geben würde, von Meinem Wesen, das Liebe, Weisheit und Macht ist .... Und es wird sich die Liebe immer und immer wieder verschenken und den schwachen Menschen, die eines guten Willens sind, alles zukommen lassen, was sie benötigen, um ihren Pilgerweg auf Erden mit Erfolg zurückzulegen .... Meine Liebe wird sich immer wieder zu erkennen geben, weil sie auch die Liebe derer gewinnen will, die aus Meiner Liebe hervorgegangen sind und sich wieder mit Mir zusammenschließen sollen für ewig .... AMEN

37 Erklärung für das ungewöhnliche Gnadengeschenk ....

B.D. Nr. 6592 10.u.11.7.1956

Eine unverdiente Gnade ist es, wenn Ich die Menschen direkt anspreche, denn selten nur erwirbt sich ein Mensch noch auf Erden den Reifegrad, der ihn Mir schon so nahebringt, daß eine direkte Liebeanstrahlung Meinerseits die Folge ist. Ich aber rede in der letzten Zeit vor dem Ende alle Menschen an in einer Weise, daß sie Mich Selbst zu hören vermögen, auch wenn dies nicht unmittelbar geschieht. Und dazu benötige Ich eine Form, die das direkte Wirken an sich zuläßt .... also den Willen hat, sich Mir hinzugeben .... Und diese Willigkeit nütze Ich ungewöhnlich, weil es dringend ist, daß den Menschen eine Hilfeleistung erwiesen wird. Ich kann zwar auch nur eine solche Form zu Meinem Werkzeug machen, die auch schon eine gewisse Seelenreife erlangt hat, aber diese Reife würde nicht genügen zu einer solchen Anstrahlung, die Anteil ist eines rechten Gotteskindes .... eines Menschen, der völlig vergeistigt das Erdenleben verläßt, um von Mir als Mein Kind aufgenommen zu werden, das nun in alle Rechte eines Kindes eingesetzt wird und also auch unmittelbar mit Mir verkehren kann, wie ein Kind mit seinem Vater verkehrt .... Verstehet es, ein solcher Reifegrad erst ist Voraussetzung, daß Meine Liebekraftausstrahlung unmittelbar auf ein Wesen überströmt, um nun weitergeleitet zu werden über zahllose Lichtempfänger dorthin, wo Licht begehrt wird. Darum nenne Ich es eine unverdiente Gnade, wenn Ich auch bei einem nicht so hohen Reife-Grade eine menschliche Form nütze, um diese Liebekraftausstrahlung direkt den Menschen zuzuleiten, weil in Anbetracht des nahen Endes der Gnadenzustrom erhöht werden muß, um den Menschen zu Hilfe zu kommen .... weil eine ungewöhnliche Kraft-Zufuhr das noch erreichen kann, was sonst unmöglich wäre .... Darum lasse Ich Mir schon genügen an dem ernsten Willen eines Menschen, Mir zu dienen .... sofern er die Bedingung erfüllt hat, die ein Wirken Meines Geistes in ihm zuläßt. Denn Meine Verheißung lautet: „Ich will euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit, der wird euch einführen in die Wahrheit und euch erinnern alles dessen, was Ich euch gesagt habe ....“ Mein Geist also wirket in jedem Menschen, der sich selbst zu einem Aufnahmegefäß Meines Geistes gestaltet hat durch die Liebe .... Er leitet ihn zur rechten Erkenntnis, Er erleuchtet sein Denken, Er gibt ihm von innen heraus Aufklärung, und also wird der Mensch nun in der Wahrheit stehen, es wird Licht in ihm sein, und er wird auch seine Erkenntnis den Mitmenschen übermitteln können .... Er wird von Meinem Geist erfüllt sein und berechtigt sprechen können von Meiner Gegenwart in ihm. Und für dieses Wirken Meines Geistes im Menschen ist ein bestimmter Liebegrad Voraussetzung, den ihr Menschen alle auf Erden erreichen könnet bei gutem Willen. Doch dieser Liebegrad kann sich ständig steigern, und er kann zu einer so innigen Verbindung führen mit Mir, daß Ich mit Meiner ganzen Liebeglut Mein Kind erfassen kann, daß es in unbeschreiblicher Seligkeit nun Meine Stimme vernimmt und nun selbst von einer Liebekraft erfüllt ist, die es drängt, sie weiterzuleiten .... Doch ein solcher Liebegrad wird nur selten auf der Erde erreicht .... Meine direkte Ansprache aber ist von ungeheurer Wirkung .... eine Wirkung, die auf Erden auch ein Mensch nicht ertragen könnte, weshalb Ich nur in ganz geringer Kraft Mich der Menschen annehmen kann, wenn Ich ihnen helfen will, aber doch wieder für diese Menschen von ungewöhnlicher Wirkung, solange sie noch in einem niederen Reifegrad stehen .... Ich B.D. Nr. 6592 - 38 B.D. Nr. 6592 - rede sie also an wohl auch direkt, wenn Ich Mich eines Menschen bediene, um zu ihnen zu sprechen .... Aber die zum Glauben zwingende Kraft wird abgeschwächt insofern, als daß Meine Anrede immer wirken wird als Sprache des Menschen, durch den Ich Mich äußere .... Ob Ich nun direkt durch jenen sie anspreche oder ob sie die Worte vernehmen, die jener von Mir Selbst empfangen hat .... die Menschen werden immer berührt werden wie von einem ihnen „vermittelten“ Geistesgut, sie werden immer zuerst den Menschen sprechen hören, der als Vermittler tätig ist, und je nach ihrem Liebegrad Mich Selbst und Meine Liebe empfinden .... so daß wohl etwas unerhört Bedeutsames also den Menschen zugeleitet wird, das eine rechte Hilfe sein kann, jedoch niemals in seiner ganzen Kraftwirkung sie berühren wird, weil solches die Menschen nicht ertragen würden .... Und ebenso ist auch der Mittler .... die Form, durch die Ich Selbst Mich äußern kann .... entsprechend seines Liebegrades davon berührt, denn auch er hört Mich erst dann tönend, wenn er einen erhöhten Reifegrad aufweisen kann, so daß er einen ganz klaren Beweis Meiner Gegenwart empfängt .... Zumeist aber wird er Meine Ansprache auch nur gedanklich vernehmen, daß also Mein Geist in ihm wirksam ist. Er wird Mir dann wohl als Mittler dienen, Ich kann Mich Selbst allen Menschen durch ihn kundgeben, er selbst aber steht ebenso wenig unter der gewaltigen Wirkung Meines Liebekraftstromes wie die Menschen, die Ich durch ihn anrede .... weil auch er in völliger Willensfreiheit seinen Erdenweg zurücklegen muß .... was jede ungewöhnliche Ansprache Meinerseits aber hindern würde. Dennoch kann Ich auch unter jenen Menschen, die Mir als Werkzeug dienen wollen, nur die erwählen, die besondere Voraussetzungen aufweisen können .... Denn es ist ein gar gewaltiges Gnadengeschenk, das Ich noch vor dem Ende den Menschen anbiete, und es gehört ein starker Glaube und ein starker Wille dazu, als Mittler für dieses Gnadengeschenk sich zur Verfügung zu stellen, die auch nur ein Liebeleben zu jener Stärke kommen ließ .... (11.7.1956) Die Liebe und der Glaube sind unerläßlich für eine Mission, die einen Dienst für Mich sowie einen Dienst an den Mitmenschen darstellt, Mittler zu sein zwischen Mir und den Menschen. Es muß der Mensch überzeugt glauben, daß Ich Selbst Mich äußern kann und es auch will, um den Menschen zu helfen .... und es muß dieser überzeugte Glaube durch ein Liebeleben gewonnen worden sein. Dann erst kann Ich Mir diesen Menschen als Werkzeug herrichten und nun Meinen Gnadenstrom allen Menschen zufließen lassen .... der die Seele dessen wohl in einen Seligkeitszustand versetzt, dieser aber von dem Menschen selbst nicht ungewöhnlich empfunden wird. Würden aber auch die Sinne des Menschen berührt werden von Meiner Liebekraft, dann wäre der Mensch nicht mehr in jener Ruhe, daß er die Äußerung Meines Geistes aus Mir anhören oder niederschreiben könnte, dann würde nur er selbst von Meiner Liebeanstrahlung betroffen, aber ein Weiterleiten an die Mitmenschen unmöglich sein .... Doch Ich will durch ihn zu allen Menschen reden, und das erfordert ein Werkzeug, das sich ganz Meinem Willen beugt, das Mir nur Werkzeug sein will zum Zwecke einer Mission .... Und darum wird es den Lohn auch erst im geistigen Reich in Empfang nehmen können, während des Erdenlebens aber keine sonderlichen Vergünstigungen verzeichnen können als jene, die Ich allen Meinen Weinbergsarbeitern verheißen habe: daß Ich für sie sorge geistig und leiblich, daß sie unter Meinem Schutz stehen und ständig gelenkt und geleitet werden von Meiner Fürsorge. Es soll nicht ein ungewöhnliches Seligkeitsgefühl B.D. Nr. 6592 - 39 B.D. Nr. 6592 - sie zur Hingabe an Mich veranlassen, das gleich wäre einem Willenszwang, sondern im freien Willen sollen sie bereit sein zum Dienst für Mich und für die Mitmenschen und nur bedingungslos glauben, daß sie Mir einen Dienst leisten können durch diese Hingabe .... Und einen solchen Glauben und Willen segne Ich, und Mein Segen wird der Seele zur Reife verhelfen. Und also kann eine unverdiente Gnade, ein Gnadenstrom von unvorstellbarer Wirkung, den Menschen in der Endzeit zugeleitet werden, der ihnen bei rechter Nützung verhelfen kann zur Höhe, ohne aber auf die Menschen einen geistigen Zwang auszuüben. Es kann Meine direkte Ansprache gehört werden in einer Weise, die darum ertragbar ist für die Menschen, weil die Anstrahlung Meines Liebelichtes in einer Verhüllung stattfindet, die ebenjene menschliche Form ermöglicht .... weshalb also den Menschen ein Maß von Kraft zufließt, das für ihre Seelenreife zuträglich ist, aber jederzeit erhöht werden kann, je nach Nützung Meiner Gnadengabe .... durch die Ich den Menschen noch Rettung bringen will in der letzten Zeit vor dem Ende .... AMEN

40 Einwand der Menschen, daß das Wort Gottes abgeschlossen ist ....

B.D. Nr. 1857 22.3.1941

Eine ungemein irrige Annahme ist es, das geschriebene Wort Gottes für abgeschlossen zu halten und jegliche göttlichen Offenbarungen als Machwerk böser Kräfte abzuweisen. Es gibt gute und böse Kräfte, die ihren Einfluß auf den Menschen geltend zu machen versuchen. Alle guten Kräfte führen den göttlichen Willen aus, die schlechten Kräfte arbeiten dem göttlichen Willen entgegen. Unwissende Kräfte werden niemals gute Gedanken übertragen wollen und können, da sie in ihrem Dunkelheitszustand noch unter der Gewalt des Gegners Gottes stehen, also dessen Einfluß zugänglicher sind als dem Einfluß der Lichtwesen. Sobald sie jedoch erkannt haben, überlassen sie sich den Lichtwesen und ordnen sich dem göttlichen Willen unter, erkennen ihr mangelndes Wissen und geben nun nur das weiter, was sie durch die Lichtwesen übermittelt bekommen haben. Dies muß erst klargestellt sein, um die irrige Annahme zu widerlegen, daß sich willkürlich die Kräfte des Jenseits äußern, wo solche Offenbarungen der Menschheit geschenkt werden. Es hat der Herr auf Erden gelehrt und Sein Wort den Menschen nahegebracht. Es war Sein Wille, daß dieses Wort niedergeschrieben wurde, um der Nachwelt erhalten zu bleiben. Er hat durch dieses Sein Wort den Menschen Sein Geisteswirken angekündigt. Er hat ihnen gleichsam die Zusicherung gegeben, bei ihnen zu bleiben im Wort bis in alle Ewigkeit .... „Ich werde euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit ....“ Es gibt jedoch keinen Ausspruch des Herrn, aus dem zu entnehmen ist, daß Sein Wort als abgeschlossen betrachtet werden müsse .... Es sollte unverändert bestehenbleiben, und also sollte dem Evangelium, das der Herr den Menschen brachte, kein Wort hinzugefügt noch hinweggenommen werden, was den Sinn des göttlichen Wortes verändern könnte .... Doch die menschliche Weisheit suchte zu verändern und zu verbessern .... Im Willen, der Menschheit das Wort Gottes verständlicher zu machen, ist oft der Sinn dessen entstellt oder verschleiert worden, was dazu geführt hat, daß selbst das von Ihm angekündigte Wirken des Geistes nicht mehr recht verstanden und daher auch nicht anerkannt wird. Es ist der Menschheit völlig das Wissen darum verlorengegangen, daß Gott immer und immer wieder zu den Menschen spricht und sprechen möchte, daß das Hören des Wortes Gottes in direkter Verbindung ja das ist, was der Mensch auf Erden anstreben soll. Statt dessen schrecken die Menschen vor der Äußerung des göttlichen Willens in dieser Form zurück. Es naht Sich Gott ihnen mit Seinem Wort, doch sie erkennen Ihn nicht mehr .... Es ist das Wort Gottes nicht mehr lebendig in den Menschen, sie lesen das tote Wort, fassen aber nicht den Sinn desselben. Es ist eine öde Dürre eingetreten, der Quell ist nahe am Versiegen. Und Gott läßt erneut einen Strahl des lebendigen Wassers hervorbrechen aus den Felsen inmitten aller Unwirtlichkeit .... Er läßt Ströme des lebendigen Wassers aus den Lenden dieser fließen, die verlangend nach dem köstlichen Labetrank Herz und Ohr öffnen und Sein göttliches Wort in Empfang nehmen. Und es erfüllet sich damit die hl. Schrift .... Es wären ja die Worte des Herrn bei Seinem Erdenwandel hinfällig, so Gott Sich nicht mehr offenbaren würde und Er nicht im Wort bei den Menschen wäre. Es hat der Mensch keine Berechtigung, Sein Wirken für abgeschlossen zu erachten; tut er das, so beweist er nur seine Unkenntnis des geschriebenen Wortes und sein Unverständnis diesem gegenüber. Denn B.D. Nr. 1857 - 41 B.D. Nr. 1857 - die zahlreichen Hinweise auf das Wirken des göttlichen Geistes würde er dann ungültig machen wollen, also selbst das göttliche Wort nicht sinngemäß erfassen. Folglich gehört er zu denen, die selbst irren und ihren Irrtum den Menschen weitergeben wollen, während sie die reine Wahrheit nicht erkennen und sie den Mitmenschen darum vorenthalten. Gottes Liebe ist unbegrenzt, und sie verausgabt sich nie .... Es wird immer und ewig sich diese Liebe äußern, also geben wollen, und immer wird empfangen dürfen, wer selbst in der Liebe steht und göttliche Liebe begehrt. Gott ist die Liebe, Gott ist das Wort .... Wer die Liebe Gottes begehrt und empfängt, der empfängt Sein Wort und wird es empfangen dürfen bis in alle Ewigkeit .... AMEN

42 Der Vater spricht zu Seinen Kindern ....

B.D. Nr. 7898 22.5.1961

O daß ihr euch doch genügen ließet an Meiner Ansprache, daß ihr annehmen möchtet Mein Wort und es ernstlich in eurem Herzen bewegtet und nun danach leben möchtet. Ihr würdet dann auch sicher die Kraft Meines Wortes erfahren, ihr würdet es merklich innewerden, daß euer Vater zu euch gesprochen hat, Der Seine Kinder liebt und ihnen nur das Beste geben will, auf daß ihr selig werdet .... Immer wieder sage Ich es euch, daß nur Meine große Liebe Mich bewegt, zu euch zu reden, und daß Meine endlose Liebe Begründung alles dessen ist, was ihr sehet, was euch umgibt, was ihr erlebet .... Und also beweise Ich euch auch Meine Liebe immer wieder, ihr aber erkennet sie nicht .... Ihr verlanget andere Beweise, um Meine Offenbarungen als wahr anzunehmen .... Ein jeder von euch will selbst angesprochen werden, und Ich spreche euch doch alle an, wenn Mein Wort von oben ertönt. Doch Ich gebe euch eines zu bedenken: Als Meine „Geschöpfe“ seid ihr von Mir ausgegangen .... als Meine „Kinder“ sollet ihr wieder zurückkehren zu Mir .... Diese Umgestaltung zu „Kindern“ müsset ihr selbst vollziehen. Und nun liegt es an euch selbst, ob und in welcher Zeit ihr dieses zuwege bringt. Wenn ihr nun ernstlich trachtet während eures Erdendaseins, das Ziel zu erreichen, dann werdet ihr im tiefsten Innern diese Umgestaltung vornehmen, ihr werdet im Herzen die Bindung mit Mir herstellen, und ihr werdet dann auch im Herzen selbst Meine Ansprache vernehmen können und selig sein. Dann stellt ihr also selbst das rechte Verhältnis her vom Kind zu seinem Vater, und dann wird auch der Vater Sein Kind ansprechen, das Kind wird die Stimme des Vaters hören in sich und nicht mehr zweifeln daran, daß der Vater Selbst spricht zu Seinem Kind .... Diese Reife also muß ein Mensch haben, dem Meine direkte Ansprache gelten soll .... Bloße Worte aber können dieses innige Verhältnis nicht beweisen, und ihr sollt nicht des Glaubens sein, zu „Kindern“ euch gestaltet zu haben, aber ihr sollet alle danach streben, rechte Kinder eures Vaters zu werden. Und das bezweckt Meine Ansprache von oben, Meine Geschöpfe zu einem Lebenswandel zu veranlassen, der rechte Kinder aus ihnen macht, die in allem den Willen des Vaters erfüllen und die Ich dann auch ansprechen werde, wie ein Vater zu seinen Kindern spricht. Mein Wort, das euch von oben ertönt, gibt euch immer und immer wieder Kenntnis von Meiner übergroßen Liebe zu euch. Meine Liebe ist so groß, daß Ich euch eine Gnade zuwende unverdient, denn ihr seid noch nicht in dem Reifegrad, daß ihr Mich Selbst zu hören würdig seid. Doch weil Meine Liebe zu euch nicht geringer geworden ist, übersieht sie euren mangelhaften Zustand und gewähret Gnaden im Übermaß. Und als eine solche Gnade ist der Wortempfang für euch Menschen anzusehen, durch den Ich euch Kenntnis gebe von Meinem Wesen, das Liebe, Weisheit und Macht ist .... Und wer also Mein Wort annimmt, der weiß auch, daß er von Meiner Liebe ständig verfolgt wird, daß sie ihn umsorgt und betreut, daß sie ihn nicht verlorengehen lässet und daß sie ihm eine ewige Seligkeit bereiten möchte .... Er braucht also keine weiteren Beweise Meiner Liebe, denn sein Herz empfindet sie, sowie es sich öffnet im freien Willen .... Und dann weiß auch der Mensch, daß er Mein Kind ist und bleiben wird, weil er dann ständig Mir zustrebt, weil er die Liebe erwidert, die Ich ihm schenke .... Und er ist dann innigst mit Mir verbunden .... Doch jede Äußerlichkeit ist ihm fremd, sein Innenleben ist völlig geistig gerichtet, das Außenleben B.D. Nr. 7898 - 43 B.D. Nr. 7898 - berührt ihn kaum .... Nur wird er Liebe ausstrahlen, und daran ist seine Seelenreife zu erkennen, nicht aber an Worten und Gebärden, die ein jeder anwenden kann, auch wenn er die Seelenreife noch nicht erlangt hat. Darum sollet ihr auch niemals urteilen nach dem Äußeren, denn es kann ein Innenleben verbergen, das ihr nicht erkennen könnet, das aber Mir jederzeit bekannt ist. Und darum sollet ihr auch Mein Wort nicht nur mit dem Verstand aufnehmen, sondern es tief im Herzen bewegen, und es wird dann wirken an und in euch, wenn ihr es auslebet und also meinen Willen erfüllet. Denn das Wort Selbst soll euch überzeugen, und es wird euch auch überzeugen, sowie euer Wille Mir zugewandt ist, sowie ihr ernstlich zum Vater strebet, von Dem ihr einstens ausgegangen seid .... AMEN

44 „Ich kam zu den Meinen, und die Meinen nahmen Mich nicht auf ....“

B.D. Nr. 5114 25.4.1951

Ich kam zu den Meinen, und sie nahmen Mich nicht auf, sie erkannten Mich nicht .... Selten nur werde Ich von den Menschen erkannt, so Ich ihnen in den Weg trete, und darum nehmen sie auch Meine Gabe nicht an als göttliches Geschenk, oder sie achten es nur gering. Ich aber will erkannt werden von den Menschen, auf daß sie auch Meine Gnadengabe recht verwerten und sie anwenden zu ihrem Seelenheil. Wie oft klopfe Ich vergeblich an, und ihre Herzenstür bleibt verschlossen vor Dem, Der ihnen das Beste bringt, Der ihnen ein Geschenk darbieten will, das unnennbaren Wert hat. Sie gewähren Mir keinen Einlaß, sie wollen Mich nicht anhören und lehnen also das Kostbarste ab, wenngleich sie es dringend benötigen. Ich kam zu den Meinen, und die Meinen nahmen Mich nicht auf, denn sie erkannten Mich nicht .... Viele wollen zu den Meinen gehören, sie dünken sich zu Meiner Kirche gehörig und kennen doch nicht Meine Stimme, wenn Ich als guter Hirt sie sammeln will und sie locke und rufe .... Sie erkennen nicht Meine Stimme und bleiben Mir fern .... Meine Schafe aber erkennen die Stimme ihres Hirten .... weil es Worte der Liebe sind, die Ich den Meinen aus der Höhe zuleite, denen, die das Herz öffnen und Mich eintreten lassen, sowie Ich Einlaß begehre. Wenige nur sind es, die Mich erkennen, doch die Fähigkeit dazu hätten sie alle, so sie dazu willig wären, ihren Vater von Ewigkeit zu suchen, denn von ihnen würde Ich Mich finden lassen. Doch das Verlangen nach Mir ist zu gering, und darum vernehmen sie auch nicht Mein Wort, den Beweis Meiner Selbst und das sichtbare Zeichen Meiner Liebe zu den Menschen. Und so es ihnen von Mitmenschen nahegebracht wird, fehlt ihnen der Glaube und also auch das Verständnis für Meine Liebe und Gnade, die ihnen ein Mittel zuwendet, um auf Erden zum Ziel zu gelangen, zur Vereinigung mit Mir durch die Liebe. Leicht verständlich ist alles für die Meinen, die Mich zu sich reden lassen und das Empfangene auch verwerten nach Meinem Willen. Ihnen kann Ich Mich nahen und Mich ihnen erkenntlich machen, und sie zweifeln nicht mehr an Mir, sie werden Mich aufnehmen jederzeit in ihre Herzenswohnung und Mein Wort hören direkt. Und sie werden Mein Wort im Herzen bewegen und tätig werden nach diesem .... Und sie werden auch Mein auf Erden gesprochenes Wort verstehen, daß Mein Reich nicht von dieser Welt ist. Denn nun erkennen sie das Reich Gottes, sie erkennen den Vater, Der zu den Seinen kommen will und von den Menschen nicht erkannt wird, weil sie ohne Liebe dahingehen. Wer aber tätig ist nach Meinem Wort, der hat die Liebe in sich und wird durch sie zum Erkennen geleitet .... er folget Meinem Ruf, weil er Mich Selbst erkannt hat .... AMEN