Ursünde und Bedeutung des Erlösungswerkes ....

Kundgabe 7136 1.6.1958

Und so werdet ihr immer wieder dessen erinnert, daß Ich für euch am Kreuz gestorben bin .... Euch Menschen auf Erden und allen noch unerlösten Seelen im Jenseits bringe Ich es immer wieder ins Gedächtnis, oder Ich leite euch das Wissen darüber zu, wenn ihr es noch nicht erfahren habt, weil ihr nicht ohne Kenntnis bleiben dürfet, wollet ihr jemals zur Seligkeit gelangen. Was nützt es euch Menschen, wenn ihr auch wisset um den „Menschen Jesus“, Der Sein Erdenleben mit dem Tode am Kreuz beschloß, wenn ihr nicht um die geistige Bedeutung Seines Kreuzestodes wisset, um die Mission, die der Mensch Jesus ausgeführt hat um der sündigen Menschheit willen. Und ob euch auch gesagt wird: Er hat die Menschheit erlöst von der Sünde .... ihr findet doch keinen Zusammenhang, und es bleiben für euch nur Worte, deren Sinn ihr nicht erfasset. Und solange ihr nicht um die Begründung eures Daseins als Mensch auf dieser Erde wisset, werdet ihr auch nicht verstehen können, warum die Menschheit sündig genannt wird .... wenngleich ihr alle nicht frei von Sünde seid. Aber es gewinnt das Erlösungswerk Jesu Christi erst an Bedeutung, wenn ihr um die Ursünde wisset, die Anlaß eures Erdendaseins überhaupt ist .... Diese Sünde ist in ihrer Größe nicht zu vergleichen mit der Sündhaftigkeit der Menschen, wenngleich letztere auch erst die Folge der ersteren ist. Aber was ein Mensch auf Erden begeht an Sünden, das würde er auf Erden oder auch im jenseitigen Reich einmal abbüßen können, und ob noch so viel Zeit dafür erforderlich wäre .... Die Ursünde abzubüßen aber ist euch Menschen nicht möglich, weder während des Erdendaseins noch im jenseitigen Reich, denn diese Ursünde bestand nicht in einem Vergehen eines an sich schon unvollkommenen Wesens, sondern sie wurde begangen von in-höchster-Vollkommenheit-stehenden Wesen, denen es nicht am Licht der Erkenntnis mangelte, die sich nur beherrschen ließen von dem Gefühl, Mich übertrumpfen zu können .... die also ihre Licht- und Kraftfülle überheblich werden ließ .... Diese Sünde ist nicht von dem Wesen selbst abzubüßen, denn sie ist unermeßlich groß, und Ewigkeiten würden nicht genügen, von jener Schuld frei zu werden .... Durch diese Sünde fielen die Wesen in die tiefste Tiefe, das heißt , Licht und Kraft verloren sie, und sie verkehrten sich gleichsam in das Gegenteil, sie verloren alle göttlichen Eigenschaften und nahmen dafür alle schlechten Eigenschaften und Triebe an, sie wurden zu Meinen Gegnern .... bis sich ihre geistigen Substanzen völlig verhärteten und sie sich ihres Seins nicht mehr bewußt waren .... Und dieses verhärtete Geistige bannte Ich nun in der Form, das heißt , Ich löste es auf in unzählige geistige Partikelchen und zeugte diese in unzählige Schöpfungswerke ein, die Meine Liebe und Macht und Weisheit nur zu dem Zweck erstehen ließ, jenes gefallene Geistige wieder zurückzuführen zu Mir, weil es zur Seligkeit bestimmt war und die Seligkeit nur bei Mir finden kann. Und es ist dieser Gang durch die Schöpfung wohl auch ein Sühnungsakt jener unermeßlichen Schuld, aber er wird im Mußzustand zurückgelegt, im gebundenen Willen, und kann daher nicht als Abtragung jener Schuld gewertet werden .... Es muß also das Wesen einmal wieder in den Zustand gelangen, wo es freiwillig seiner Schuld ledig zu werden begehrt, wo ihm so weit die Erkenntnis geschenkt werden kann, daß es sich vergangen hat und es doch auch einen Weg gibt, von dieser großen Schuld frei zu werden .... Es muß wissen, daß dieser Weg der Weg ist Kundgabe 7136 4 Kundgabe 7136 zum Kreuz, daß eine Freiwerdung von der Urschuld nur durch die Anerkennung des göttlichen Erlösers und Seines Erlösungswerkes möglich ist und daß dieser Weg zum Kreuz während des Erdenlebens gegangen werden muß, um nach dem Leibestode wieder in das Lichtreich aufgenommen werden zu können, das die eigentliche Heimat jedes Menschen auf Erden ist. Doch auch im Jenseits neigt sich Meine erbarmende Liebe noch den Seelen zu, die in der Tiefe schmachten. Auch im Jenseits erfahren die Seelen von Meinem Erlösungswerk, und sie können auch dort noch den Weg nehmen zu Mir in Jesus Christus, doch nicht mehr den hohen Grad der Vollkommenheit erreichen, den sie auf Erden hätten erreichen können durch die Anerkennung Jesu als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Ich Selbst Mich verkörperte, um ihre Anerkennung zu finden, die sie Mir einstens verweigert hatten. Ihr Menschen müsset um diese große Bedeutung des Erlösungswerkes wissen, ihr dürfet nicht den Namen Jesus nur nennen als eines Menschen Namen, Der einmal über die Erde ging mit hohen ethischen Zielen .... Es war eine bedeutsame Mission, zwecks derer Er auf Erden weilte, und diese solltet ihr zu ergründen suchen, solange in euch noch Unklarheit ist, denn es hängt von eurer Erkenntnis und eurem guten Willen ab, ob ihr den Erdengang erfolgreich zurücklegt, ob euch das Reich wiederaufnehmen wird, das eure wahre Heimat ist .... Amen

5 Menschwerdung Gottes ....

Kundgabe 8445 22.3.1963

Das größte Mysterium, Meine Menschwerdung in Jesus zum Zwecke der Erlösung alles einst gefallenen Geistigen, zum Zwecke der Tilgung der unermeßlichen Urschuld des Abfalles der Wesen von Mir, wird den Menschen auch ein Geheimnis bleiben, solange sie nicht in aller Wahrheit unterwiesen werden und verlangen, die Wahrheit darüber zu erfahren .... Ihr Menschen wollet es nicht glauben, daß ihr in tiefster Finsternis dahingeht .... eben als Folge jener Urschuld, die erst getilgt werden muß, bevor euch Licht wird, dann aber auch unwiderruflich euch alles verständlich ist und ihr nicht zweifelt. Die reine Wahrheit darüber kann euch aber nur zugehen von der Ewigen Wahrheit Selbst, Die euch auch belehren will, weil Sie Selbst das Licht ist von Ewigkeit und auch will, daß Ihre Geschöpfe im Licht wandeln .... Doch es entscheidet euer freier Wille, ob ihr die Wahrheit annehmet; und ihr seid auch fähig, zu entscheiden, ob ihr wahrheitsgemäß belehrt werdet .... Nur eines ist Voraussetzung: daß ihr in der Liebe lebet .... Denn die Liebe ist das Feuer, das das Licht der Weisheit ausstrahlt .... Ein Liebefunke ist in euch gelegt als göttlicher Anteil, der mit Mir als der Ewigen Liebe in Verbindung steht, und sowie ihr selbst im freien Willen diesen Funken in euch entzündet, strebt er dem Urfeuer zu, und aus diesem strahlt das Licht in Form tiefster Weisheiten zurück .... Ihr werdet wissend, das Licht der Erkenntnis erleuchtet euch, und euer Denken ist recht, es bewegt sich in der Wahrheit .... Und diese Wahrheit will Ich euch zuleiten, auf daß ihr eure Aufgabe auf Erden erkennet und sie erfüllet .... Und also sollet ihr wissen um eure Urschuld und um Meinen Heilsplan von Ewigkeit .... Ihr sollet als Wichtigstes erfahren von der Erlösung durch Jesus Christus, von Meiner Menschwerdung in Ihm und vor allem belehrt werden darüber, daß ihr an Jesus Christus nicht vorübergehen dürfet, wollet ihr jemals das ewige Leben erlangen .... Er kam zur Erde, um den Menschen das Evangelium der Liebe zu predigen, um ihnen den richtigen Lebenswandel vorzuleben, um ihnen den rechten Weg zu weisen, der zum ewigen Leben führt .... Doch die mit der Ursünde belasteten Menschen hätten dennoch nicht ihr Ziel erreichen können, solange diese Ursünde nicht von ihnen genommen war .... Und dies erst brachte das Erlösungswerk Jesu, Sein Tod am Kreuz, zustande, denn Er leistete das Sühnewerk für jene unermeßliche Schuld und konnte es als Mensch nur leisten, weil Ich Selbst in Ihm war, denn Meine Ursubstanz ist Liebe .... Liebe ist nicht nur eine Eigenschaft Meines Wesens, sondern Ich bin die Liebe Selbst .... Dies werdet ihr nicht zu fassen vermögen, solange ihr auf Erden lebt, jedoch nur diese Erklärung kann Meine Menschwerdung in Jesus euch verständlicher machen, so daß euch auch die Einswerdung („Einswerdung“) nicht mehr zweifelhaft erscheint .... Mein Wesen kann nicht personifiziert werden, doch in Jesus formte sich Mein alles umfassender Geist zu etwas euch Vorstellbarem .... Die restlose Verschmelzung von Jesus mit Mir fand aber erst statt, nachdem das Erlösungswerk vollbracht war, weshalb Jesus während Seines Erdenwandels zuweilen auch vom Vater als außerhalb Seiner Selbst sprach .... jedoch auch immer wieder auf die Einigung hinwies .... Die Menschen befanden sich zur Zeit Seines Erdenwandels in einem verfinsterten Zustand, und ein Licht .... das heißt klare Erkenntnis über das Erlösungswerk .... konnte auch nur den wenigen leuchten, die sich bewußt unter das Kreuz stellten, die begehrten, erlöst zu werden, und also im freien Kundgabe 8445 6 Kundgabe 8445 Willen sich Jesus hingaben und um Vergebung ihrer Sündenschuld baten .... Es blieb daher der finstere Geisteszustand der Menschen, und es wird dieses Erlösungswerk .... der größte Erbarmungsakt göttlicher Liebe .... unbeachtet gelassen, Jesus wird nur als Mensch ein Begriff bleiben, jedoch Ihm jede göttliche Mission aberkannt .... Und die Menschheit bleibt daher auch mit der Urschuld belastet, sie bleibt verfinsterten Geistes und erkennt auch nicht das Licht .... wenn es zuweilen ausstrahlt, denn sie schließen die Augen, um es nicht zu sehen .... Das Licht von oben aber läßt sich nicht mehr verlöschen, denn immer wieder werden sich Menschen finden, die in sich den Geistesfunken entzünden und nun auch direkte Belehrungen von ihrem Vatergeist von Ewigkeit entgegennehmen können. Und dieses Licht wird auch einmal hell erstrahlen, es wird die Finsternis gänzlich vertreiben, wenn Mein Wille die Zeit dafür als gekommen erachtet .... Denn ihr Menschen stehet vor dem Ende einer Erlösungsepoche, und es beginnt eine neue, in der aber helles Licht sein wird, weil der, der die Finsternis in die Welt gebracht hat, für lange Zeit gebannt ist und weil die Menschen in dieser kommenden Zeit sich von Jesus Christus erlösen lassen (ließen?), also die Urschuld von ihnen genommen ist .... Das Wissen um Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, um Meine Menschwerdung in Ihm ist von so unerhörter Bedeutung, daß Ich auch wahrlich alles tun werde, um es den Menschen noch zuzuführen, daß es aber dem freien Willen derer überlassen bleiben muß, ob sie es annehmen und nun den Weg zum Kreuz nehmen .... ob sie dem Einen ihre Sündenschuld übergeben, Der allein sie befreien kann davon und sie auch befreien wird, wenn Er darum gebeten wird. Denn Er ist gestorben am Kreuz für die Sündenschuld der Menschen, Er hat die große Schuld gesühnt, und der Gerechtigkeit Gottes wurde dadurch Genüge getan .... Denn die Liebe Gottes erbarmte Sich derer, die einst von Ihm abgefallen waren .... Die Liebe Selbst brachte das Opfer dar .... Gott in Jesus hat die Menschen erlöst von der Sünde und den Weg wieder frei gemacht in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Amen

7 „Und das Wort ist Fleisch geworden ....“

Kundgabe 8141 1.u.3.4.1962

„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt ....“ Ich Selbst, das Ewige Wort, stieg zur Erde und nahm Fleisch an .... Es war ein Akt übergroßer Liebe und Barmherzigkeit, daß Ich Mich bewogen fühlte, die Verbindung aufzunehmen mit den Menschen, die endlos weit sich von Mir entfernt hatten, die nicht mehr fähig waren, Meine Stimme zu vernehmen, die Mein Wort in sich nicht mehr zu hören vermochten, die keinerlei Bindung mehr hatten mit dem Wort von Ewigkeit .... Sie hatten selbst diese weite Entfernung von Mir verschuldet, und niemals mehr wäre es ihnen möglich gewesen aus eigener Kraft, diese weite Entfernung von Mir aufzuheben, niemals mehr wäre es ihnen möglich gewesen, Mein Wort so zu hören, wie es war im Anbeginn, als Ich Mich mit allen Meinen von Mir ins Leben gerufenen Geschöpfen austauschen konnte durch das Wort .... Darum hat Meine Liebe Selbst die weite Entfernung überbrückt .... Ich kam Selbst zur Erde und nahm Fleisch an und suchte nun, in Verbindung zu treten mit Meinen Geschöpfen, um sie wieder anzusprechen und ihnen eine Brücke zu bauen, die zu Mir zurückführte in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Ich Selbst bin das Wort von Ewigkeit, doch Ich hätte keinen Menschen offensichtlich aus der Höhe ansprechen können, um sie nicht in einen Zustand des Zwanges zu versetzen, die als freie Geschöpfe einst von Mir ihren Ausgang genommen hatten. Sie sollten die Brücke zu Mir in aller Willensfreiheit betreten, und das konnte Ich nur erreichen durch Meine Ansprache, die aber nicht ungewöhnlich ertönen durfte, sondern wie ein von Mensch zu Mensch gesprochenes Wort klang. Und darum nahm Ich Fleisch an .... Ich bezog die menschliche Hülle Jesu und sprach nun in dieser die Menschen an .... Aber es war Mein Wort, das ihnen nun ertönte, und Ich konnte durch dieses Wort den Menschen den Weg aufzeigen, Ich konnte sie belehren und ihnen Meinen Willen kundtun, Ich konnte ihnen das Evangelium verkünden, die göttliche Liebelehre, die ihre Seelen wieder in den Zustand versetzen sollte, daß jeder Mensch selbst Mein Wort in sich vernehmen konnte, wenn dies sein ernster Wille war .... Doch zuvor mußten die Menschen erlöst sein von Sünde und Tod, zuvor mußte die einstige Sündenschuld des Abfalles von Mir getilgt sein, auf daß dann die Bindung mit Mir gekrönt werden konnte mit der „Ausgießung Meines Geistes“ .... auf daß dann der Mensch selbst Meine Stimme wieder in sich vernehmen konnte, wie es war im Anbeginn .... „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt ....“ Wie wenige Menschen verstehen den Sinn dieser Worte; das Ewige Wort stieg Selbst zur Erde, denn die Menschheit war in größter Not, sie wußte nichts von ihrem elenden Zustand, von ihrer Lichtlosigkeit, von der geistigen Finsternis, in der sie wandelte .... Sie stand völlig abseits von Mir und tat nichts, um diesen weiten Abstand von Mir zu verringern. Und es konnte den Menschen nur geholfen werden durch Belehrungen, die der Wahrheit entsprechen .... Sie mußten erfahren von dem Willen ihres Gottes und Schöpfers, und dieser Wille mußte ihnen von Mir Selbst verkündet werden .... Ich Selbst mußte sie ansprechen und konnte das nur durch einen Menschen .... Also verkörperte Ich Selbst Mich in diesem Menschen, und so nur war es möglich, in aller Wahrheit die Menschen zu unterweisen, sie auf ihren verkehrten Lebenswandel aufmerksam zu machen, ihnen Meinen Willen kundzugeben und ihnen das Leben vorzuleben, das sie Kundgabe 8141 8 Kundgabe 8141 selbst führen sollten, um wieder aus ihrer geistigen Finsternis herauszugelangen, um den Weg zu gehen, den Ich den Menschen aufzeigte, auf daß sie wieder zum ewigen Leben gelangen konnten. Denn sie waren von Meinem Gegner beeinflußt, der sie ständig zur liebelosen (3.4.1962) Lebensführung bewog, in der sie dann auch kraftlos waren und blieben und nichts für ihren Aufstieg gewinnen konnten. Ich habe Selbst ihnen den Beweis geliefert, daß sich die Liebe als Kraft auswirkte. Ich habe die Kranken geheilt und auch andere Wunder gewirkt, die nur die Kraft der Liebe zustande bringen konnte .... Ich habe ihnen auch über die Folgen eines liebelosen Lebenswandels Aufschluß gegeben .... Denn Ich mußte den Menschen als erstes erklären, warum sie sich in körperlicher und geistiger Not befanden .... Ich mußte sie davon in Kenntnis setzen, daß ihr Zustand als Mensch kein seliger genannt werden konnte und was sie also tun sollten, um zur Seligkeit zu gelangen .... Und alles dieses mußten sie aus dem Munde Gottes vernehmen .... Mein Wort mußten sie vernehmen können, und also stieg das Wort Selbst zur Erde hernieder und nahm Fleisch an .... Im Urzustand ertönte das Wort in einem jeden Wesen und war Anlaß unermeßlicher Seligkeit .... Und diese Seligkeit gaben die Wesen selbst hin, weil sie sich freiwillig entfernten von Mir und so also auch Mein Wort nicht mehr vernehmen konnten, weil dieses Wort eine direkte Liebeanstrahlung Meinerseits war, welche die Wesen aber nun zurückwiesen. Die übergroße Not der Menschen auf Erden bewog Meine Liebe und Barmherzigkeit, Mich Selbst ihnen zu nähern und ihnen trotz ihrer Abwehr im Wort entgegenzutreten .... Und wer nur ein Fünkchen Liebe in sich entzündete, der erkannte Mich auch und nahm Mein Wort an .... Er erkannte auch in Mir die Gottheit, und er folgte Mir nach .... Doch zumeist sah man in Mir nur den Menschen und wertete also auch Mein Wort nur als das eines Menschen .... Ich war mitten unter ihnen, und sie erkannten Mich nicht .... Dennoch konnte Ich das Evangelium der Liebe verkünden, Ich konnte die göttliche Liebelehre den Menschen immer wieder vorstellen, und Ich konnte Mir Meine Jünger ausbilden und sie dann mit dem Auftrag hinaussenden in die Welt, Mein Evangelium zu verkünden und von Mir Selbst zu zeugen .... Es war das „Wort Selbst“ zur Erde gekommen, und Es hatte Fleisch angenommen zum Segen der Menschheit .... Und immer, wenn Mein Wort ertönet, neigt Sich Meine endlose Liebe und Erbarmung nieder zur Menschheit und verstrahlt Ihre Liebe in die Menschenherzen, die willig Mein Wort entgegennehmen, die es anhören und als Stimme ihres Vaters erkennen und die Mir dankbar sind für die große Gnadengabe .... Denn Ich Selbst bin das Wort von Ewigkeit, und wer Mich anhöret, der tritt mit Mir Selbst in engste Verbindung, und er wird auch sein letztes Ziel auf dieser Erde erreichen, er wird den gänzlichen Zusammenschluß finden mit Mir, seinem Gott und Vater, zu Dem er endgültig nun zurückgekehrt ist und ewig selig sein wird .... Amen

9 Jesus hat unermeßlich gelitten ....

Kundgabe 8463 9.u.10.4.1963

Immer wieder sollet ihr daran denken, was der Mensch Jesus für euch gelitten hat, weil Seine Liebe euch helfen wollte, frei zu werden aus der Fessel des Satans. Alle eure Schuld hat Er auf Sich genommen und als Sühne für diese Schuld übermenschliche Leiden ertragen und zuletzt diese Schuld bezahlt mit dem qualvollsten Tode am Kreuz. Und ob euch auch immer wieder die Größe Seines Opfers und das Maß Seiner Leiden vorgestellt wird, es ist euch gefühlsmäßig nicht möglich, dieses Leid nachzuempfinden, und dennoch sollet ihr oft dessen gedenken, um auch Seine übergroße Liebe zu euch ermessen zu können, die Ihn zu Seinem Erlösungswerk bewog. Seine Seele war rein und makellos, sie kam aus den höchsten Lichtsphären in die finstere, sündige Welt, sie kam zu einer Menschheit, die sündig war durch den einstigen Abfall von Gott und die auch im Erdenleben sündigte, weil sie unter dem Einfluß des Gegners stand, der sie ständig antrieb zur Lieblosigkeit und dem sie deshalb nicht widerstehen konnte, weil sie völlig geschwächt war durch die Last der Ursünde .... Die Menschen befanden sich selbst in dichter Finsternis und konnten daher auch nicht den Feind ihrer Seele durchschauen, und so befanden sie sich in tiefster geistiger Not und hätten aus eigener Kraft auch niemals davon frei werden können. Und Jesus erbarmte diese Menschheit, es waren Seine gefallenen Brüder, die vom Vater ewiglich getrennt geblieben wären und denen Er darum Hilfe bringen wollte, denen Er wieder den Weg aufzeigen wollte, der zurückführt ins Vaterhaus. Jesus erbot Sich freiwillig zu einem Sühnewerk, das ihr Menschen nicht in seiner Größe ermessen könnet .... Er litt körperlich und seelisch, denn was man Ihm antun konnte, um Ihn zu peinigen, was man Ihm an Leiden und Schmerzen zufügen konnte, das haben die Menschen getan, die Anhang waren des Gegners, der das Erlösungswerk verhindern wollte mit allen seinen Kräften .... Was aber die Seele erduldet hat in dem Bereich des Fürsten der Finsternis, ausgeliefert seinen Knechten und Helfershelfern, das ist unfaßlich für euch Menschen, denn sie kam aus einer göttlichen, lichtvollen Sphäre und stieg hinab in die Hölle, in das Gebiet des Gegners von Gott, wo es finster war und wo die Seele nun unermeßliche Qualen ausstehen mußte, weil alles Sündige, Finstere sie schmerzhaft berührte, weil alles Ungeistige sich an die Seele anklammerte und sie mit hinabzuziehen suchte in endlose Tiefen .... Sie aber leistete Widerstand, sie bediente sich der Kraft aus Gott .... Denn die Seele Jesu war voller Liebe, und diese Liebe war ihre Kraft, die ihr das Erlösungswerk möglich machte .... Jesus sah den unglückseligen Zustand der Menschen auf Erden, Er sah ihre Ohnmacht und ihre Blindheit, und Er nahm in Seiner Liebe den Kampf auf mit dem, der die Menschen in seiner Gewalt hatte, der sie in die Unseligkeit gestürzt hatte und sie hindern wollte, (aus dieser) herauszufinden. Er (Jesus) setzte seinem Haß und seinem bösen Wirken Seine Liebe entgegen .... Und diese Liebe war stärker als der Haß, sie überwand den Gegner .... Die Liebe opferte sich für die Mitmenschen, und die Liebe kaufte durch Seinen Kreuzestod die Menschen frei von dem, der sie gefangenhielt. (10.4.1963) Der Preis ist sehr hoch gewesen, Er gab das Letzte hin für die Sündenschuld der Menschen, Er opferte Sich Selbst .... Er bewies dem Gegner, daß die Liebe stärker ist als der Haß, daß die Liebe alles vollbringt, daß sie selbst vor dem Tode nicht zurückschreckt, wenn sie dadurch dem Unfreien die Freiheit schenken wollte, Kundgabe 8463 10 Kundgabe 8463 wenn sie das Tote dem Leben wieder zuführen wollte, wenn sie das Gefangene seinem Kerkermeister entwinden konnte .... Es waren dem Menschen Jesus keine Schmerzen und Qualen zu groß, als daß Er Abstand genommen hätte von dem Erlösungswerk, denn Sein Erbarmen mit der sündigen Menschheit war so tief, daß Ihn nichts mehr zurückschreckte und Er ergeben und willig in den Tod ging, daß Er übermenschliche Leiden vorher ertragen hat um der Sünden der Menschheit willen .... Und wenn ihr Menschen daran denket, dann müsset ihr mit heißer Liebe Ihm zudrängen, ihr müsset unter das Kreuz eilen, um zu denen zu gehören, für die der Mensch Jesus Sein Blut vergossen hat .... Ihr müsset von der Gewalt Seiner Liebe so durchdrungen sein, daß ihr sie erwidert aus tiefstem Herzen und euch Ihm voll und ganz hingebet, um Sein zu werden und zu bleiben bis in alle Ewigkeit .... Ihr könnet euch nicht oft genug Sein Leiden und Sterben vor Augen halten, und ihr werdet Ihm dann immer näherkommen, wenn euch der Gedanke erfüllt, daß alles Leid, das Er getragen hat, ihr selbst hättet tragen müssen, um die große Schuld zu sühnen .... und daß Er euch davon erlöst hat .... Es war dies nur möglich durch die in Ihm Sich bergende Liebe .... Und diese Liebe war Gott Selbst, Die den Menschen Jesus gänzlich durchstrahlte und Ihm die Kraft gab, das Erbarmungswerk zu Ende zu führen und den Gegner zu besiegen, denn die Liebe ist die Kraft, der selbst der Gegner Gottes erliegen mußte .... so daß er ablassen muß von jenen Seelen, die den Weg zum Kreuz gehen, die Jesus Christus anerkennen als den göttlichen Erlöser und Ihn bitten, daß Er die Schuld vergeben möge .... Amen

11 Karfreitag ....

Kundgabe 7083 4.4.1958

Gedenket immer nur Meiner endlosen Liebe zu euch, die Mich bewog, das Erlösungswerk für euch zu vollbringen .... Was der Mensch Jesus auf Erden erlebt und erduldet hat, das tat Er aus Liebe zu den Mitmenschen, die Er in größter geistiger Not wußte. Ihm war als Mensch schon das Wissen eigen von der großen Sündenschuld der Menschen und der Hoffnungslosigkeit, von dieser frei zu werden ohne Hilfe. Dieses Wissen war die Auswirkung Seines Liebelebens, und darum erbarmte Ihn die Menschheit, und Er wollte ihr helfen. Zugleich aber erkannte Er auch als Folge Seiner Liebe, daß Er eine Mission zu erfüllen hatte .... daß Ich Selbst Ihn zur Erde gesandt hatte, auf daß Er Mir als Hülle dienen und also Ich Selbst das Erlösungswerk zur Tilgung jener großen Sündenschuld in Ihm vollbringen konnte .... Und dieser Mission gemäß erfüllte sich Sein Erdenwandel .... ein Weg unermeßlicher Nöte und Leiden, die Ihn vorerst heranreifen lassen mußten und die schon der Aufenthalt inmitten der sündigen Menschen Seiner Seele bereitete. Denn Seine Seele kam aus dem Reiche des Lichtes herab in die Finsternis. Aber die irdische Hülle, welche die Seele barg, mußte durch jene Leiden und Nöte, durch ständige Kämpfe wider die ihr anhaftenden Begierden und Leidenschaften vorerst geläutert werden, um nun ein würdiges Aufnahmegefäß zu sein für Mich Selbst, Der Ich Ihn nun aber voll und ganz erfüllte und also eins wurde mit Ihm .... Und nun setzte Seine eigentliche Mission ein: den Menschen Licht zu bringen, ihnen die Wahrheit zu verkünden, das Evangelium der Liebe zu predigen und ihnen also den Weg zu zeigen und vorzuleben, den auch sie gehen mußten, wollten sie nach ihrem Tode eingehen in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... um dann als letztes Seinen Erdenweg zu beschließen mit einem unvergleichbaren Erbarmungswerk .... mit Seinem bittersten Leidensweg und dem schmerzvollsten Tode am Kreuz als Opfer für die Sündenschuld der Menschheit .... Und diese Mission führte wohl ein Mensch aus, aber Ich Selbst war in diesem Menschen, Ich Selbst als die Ewige Liebe vollbrachte das Werk der Erlösung, denn nur allein die Liebe war zu einem solchen Opfer fähig, nur die Liebe konnte die Qualen des Kreuzweges ertragen und nur die Liebe konnte die Kraft aufbringen, geduldig auszuhalten in vollstem Bewußtsein bis zu Seinem Tode .... Und wenngleich der Mensch Jesus am Kreuz die Worte ausrief: „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen ....“, so war dieser Ausruf doch nur ein Bekenntnis dessen, daß die Gottheit in Ihm Ihn nicht zu Seiner Tat drängte, sondern daß der Mensch Jesus in völlig freiem Willen das Opfer brachte für Seine Mitmenschen, daß Ihn die Liebe in Sich zur Ausführung veranlaßte, Die Ihn aber nicht unfrei machte in Seinem Denken und Handeln. Die ganze Sündenlast der Menschheit nahm der Mensch Jesus auf Seine Schultern und ging damit zum Kreuz .... Keiner von euch Menschen kann diesen Ausspruch in seiner ganzen Tiefe erfassen .... Zwar vollbrachte Ich Selbst das Werk der Erbarmung, weil auch der Mensch Jesus ohne Liebe nicht wäre fähig gewesen, dieses Maß von Leiden und Qualen auf Sich zu nehmen .... doch wiederum konnte die „Gottheit“ nicht leiden, und darum mußte das Maß von Schmerzen und Leiden eine leidensfähige Seele ertragen, ein Mensch, Dessen Körper schmerzempfindlich war und Der also gleichsam sühnte, was die gesamte Menschheit an Gott schuldig werden ließ. Kundgabe 7083 12 Kundgabe 7083 Und auch Dessen Seele litt unbeschreiblich, weil sie aus dem Lichtreich kam und schon die Finsternis auf Erden für sie eine unbeschreibliche Qual bedeutete .... Der Mensch Jesus war „Mein Sohn, an Dem Ich großes Wohlgefallen hatte ....“ Er war Mir mit allen Sinnen, mit all Seiner Liebe, zugewandt, Er bewegte Sich inmitten der sündigen Menschheit, und Seine Seele suchte unausgesetzt Mich, Seinen Gott und Vater von Ewigkeit, Seine Liebe zwang Mich zu unausgesetztem Einfließen in Ihn, und so also konnte die Einigung stattfinden von Mensch und Gott, oder auch: Die „Menschwerdung Gottes“ konnte erfolgen in völlig gesetzmäßiger Ordnung. Denn niemals konnte Ich Mir eine menschliche Hülle zum Aufenthalt wählen, die nicht pur Liebe gewesen wäre, weil Ich Selbst Mich nicht mit etwas Unreinem hätte verbinden können .... Und jegliche unreife Substanz wurde durch den Leidensweg des Menschen Jesus vergeistigt .... und zugleich die Sündenschuld abgetragen für die gesamte Menschheit, weil Einer aus Liebe Sich opferte für Seine Mitmenschen. Der Mensch Jesus verherrlichte durch Seinen Tod Mich Selbst, und Ich verherrlichte Ihn, indem Ich Ihn zur schaubaren Hülle Meiner Selbst wählte für ewig .... indem Ich Selbst in Ihm zur schaubaren Gottheit wurde für alle Meine geschaffenen Wesen, die sich der „Anschauung Gottes“ würdig machen. Ihr könnet, solange ihr auf Erden weilet, euch immer nur Meine endlose Liebe vor Augen stellen, die euch zur Freiwerdung verhalf durch das Erlösungswerk .... Begreifen aber werdet ihr diesen Erbarmungsakt erst in seiner ganzen Tiefe, wenn ihr selbst in das Lichtreich werdet eingegangen sein, wenn das Licht der Erkenntnis euch wieder durchstrahlt wie einst .... Dann werdet ihr auch selbst teilnehmen können, ihr werdet es selbst als gegenwärtig erleben und nun erst Meine unendliche Liebe begreifen, die alles getan hat, um ihre Kinder wieder zurückzugewinnen, die ihr einstens verlorengingen durch jene große Schuld des Abfalles von Mir .... Amen

13 „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen? ....“

Kundgabe 8201 27.6.1962

Es war Mein Leiden und Sterben am Kreuz unsagbar schmerzensreich, und jede Schilderung der Leiden ist nur ein schwacher Vergleich zu dem, was Ich gelitten habe, denn Ich sah jede Phase Meines Erlösungswerkes voraus, Ich wußte es, worin Meine letzte Aufgabe bestand, und Ich hatte keinen Trost, Mir Selbst die Qualen verringern zu können, denn Ich mußte die letzten Stunden als nur Mensch durchstehen, Ich besaß wohl alle Kraft, weil die Liebekraft Gottes, Meines Vaters von Ewigkeit, Mich durchströmte bis zuletzt, aber Ich Selbst ließ durch Meinen Willen nicht mehr die Kraft der Liebe zu, Ich ließ sie nicht mehr an Mir Selbst zur Auswirkung kommen, um mit ihrer Hilfe also die Schmerzen zu verringern oder aufzuheben, ansonsten das Erlösungswerk nicht vollgültig gewesen wäre, das das größte Maß an Leiden erforderte, um die übergroße Schuld der Ursünde der Menschheit zu tilgen .... Und die Gottheit in Mir wußte um Meinen Willen, und Sie ließ Mich auch gewähren, Sie zog Sich Selbst zurück, weil Ich es so wollte, um Meiner Liebe zu den Menschen den höchsten Grad zu erwerben, die wieder nur Meinem Vater galt, nach Dem Ich Mich sehnte in höchster Not, im größten Leid und besonders in den letzten Minuten Meines Leibeslebens .... Und diese Sehnsucht wuchs, weil Ich Sein Wirken, Seine Liebekraft, nicht mehr in Anspruch nahm .... Und in dieser Sehnsucht nach Ihm, Meinem Vater von Ewigkeit, rief Ich die Worte aus: „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen? ....“ Ich Selbst hatte es gewollt, das Erbarmungswerk für die sündige Menschheit als Mensch zu Ende zu führen, weil dies die größte Liebe war, die Ich Meinem Vater erweisen konnte, daß Ich Mich an Seiner Statt ans Kreuz nageln ließ, denn Er Selbst war doch zur Erde gestiegen und hatte in Mir Wohnung genommen, weil Er Selbst das Erlösungswerk für Seine Kinder bringen wollte, aber als „Gott“ nicht leiden konnte .... Und so übernahm Ich für Ihn alle Leiden und Schmerzen und ertrug sie bis zum Ende .... Sooft und so verständlich Ich euch dies zu erklären suche .... ihr werdet es niemals ganz verstehen können, bis euch das geistige Reich aufgenommen hat, das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Und immer nur ist die einfachste Erklärung das Wort: „Der Vater und Ich sind eins ....“ Es war schon die völlige Vereinigung, und daher konnte Ich aussprechen: „Es ist vollbracht ....“ Der „Mensch“ Jesus hatte Sein Leben hingegeben, Er hatte als Mensch gelitten und einen unsäglich qualvollen Tod erlitten .... Aber Er hatte Sich auch mit der Ewigen Gottheit vereinigt, denn bis zum Ende war die Liebe im Menschen Jesus, ansonsten Er nicht gesagt hätte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Und wenn die „Liebe“ Sich still verhielt, so war dies nötig, um das Erlösungswerk zum Abschluß zu bringen, auf daß nun auch der Tod festgestellt werden konnte von allen Menschen Seiner Umgebung .... auf daß Sein Leib in das Grab gelegt werden konnte, aus dem Er am dritten Tage wieder auferstanden ist .... Jede Äußerung des Gottgeistes zuletzt hätte die Menschen immer noch zweifeln lassen können am Kreuzestod Jesu, weil man dann Seine Bindung mit Mir erkannt hätte und der Glaube an das Erlösungswerk nun zwangsläufig die Folge war, jedoch eine freie Willensentscheidung sein mußte .... Auch das werdet ihr noch nicht recht verstehen können, doch sowie ihr selbst euren Geist mit dem Vatergeist von Ewigkeit einet, wird es hell werden in euch, und ihr werdet auch Mein Wort verstehen, das immer euch Kundgabe 8201 14 Kundgabe 8201 Aufklärung zu geben sucht, die ihr auch entsprechend dem Reife- oder Liebegrad eurer Seele nun zu fassen vermögt. Denn gerade über das Erlösungswerk soll euch reine Wahrheit vermittelt und volles Verständnis geschenkt werden, auf daß ihr die Größe Meiner Liebe fasset, Die für euch Menschen, für eure Sündenschuld, zur Erde niederstieg, Die das Erlösungswerk vollbracht hat, um euch den Weg wieder frei zu machen zum Vater, um eure große Sündenschuld zu entsühnen, denn diese versperrte euch auf ewig den Weg ins Vaterhaus .... Amen

15 Blut Christi .... Sündenschuld ....

Kundgabe 5478 2.9.1952

Für euch, Meine Kinder auf Erden, habe Ich Mein Blut vergossen; für euch bin Ich den schwersten Gang gegangen, denn Ich wollte euch helfen aus der Tiefe, die ihr nimmermehr hättet verlassen können aus eigener Kraft .... für euch starb Ich den Tod am Kreuze .... Das Opfer, das Ich Gott Vater darbringen wollte, wurde angenommen, es wurde für euch dargebracht .... Also ihr Menschen auf Erden solltet den Gewinn tragen; was Ich bei Gott erflehte und wofür Ich das Opfer gebracht habe, das sollte euch Erdenkindern zugute kommen, weil ihr nötig eine Hilfeleistung brauchtet in dem Zustand, in dem ihr euch befandet, als Ich zur Erde niederstieg. Doch Ich wußte auch, daß nicht nur die Menschen zu Meiner Erdenzeit bedürftig waren; Ich wußte es, daß, solange die Erde besteht, die Menschen darauf ihre Erdenaufgabe nicht erfüllen konnten, weil sie zu schwach waren, und Mich erbarmte die gesamte Menschheit, auch die der Vergangenheit und der Zukunft, und alle Menschen schloß Ich ein in das Erlösungswerk, allen Menschen erwarb Ich Gnaden ohne Maß, deren sie sich nun bedienen können, um ihr Ziel auf Erden zu erreichen. Mein Opfertod war ein Werk größter Barmherzigkeit, Ich nahm mit vollem Bewußtsein und freiem Willen einen Leidenszustand auf Mich, den Ich ohne die göttliche Liebekraft nicht hätte ertragen können, doch die entsetzliche Not der Menschheit erbarmte Mich und ließ Mich alles auf Mich nehmen, was nur möglich war, um ihr zu helfen. Ich wußte wohl, daß die völlige Vergöttlichung Meines Wesens dieses Mein Erlösungswerk krönte, doch Ich tat es nicht um dieses Zieles willen, sondern allein aus Liebe zu dem leidenden, von Gott abgefallenen Geistigen, das so gottfern und darum unselig war. Die Liebe erfüllte Mich mit solcher Gewalt, daß Ich daraus Kraft schöpfte für das Werk der Barmherzigkeit, daß Ich litt und starb für die Menschheit in unsäglicher körperlicher Pein. Ich gab Mein Leben hin am Kreuz für Meine unglücklichen Brüder, die einstmals gleich Mir von Gott ausgegangen waren, aber den Weg verlassen hatten, der ihre Bestimmung war. Ich kannte die Seligkeit der Gottnähe, und Mich erbarmte das gefallene Unselige .... Doch Ich wußte auch um die Liebe Gottes zu allen Seinen Geschöpfen, und Ich wollte Ihm zurückbringen, was sich freiwillig von Ihm entfernt hatte .... Meine Liebe zu Gott war übermächtig wie auch die Liebe zu allem aus Ihm Hervorgegangenen. Allein dieser Liebe wegen nahm Gott Mein Opfer an .... Und Meine Liebe erbat bei Gott Vergebung der Schuld, die dem Gefallenen anhaftete und nicht anders getilgt werden konnte, weil sie in Lieblosigkeit bestand. Nur Liebe konnte daher dieses Opfer bringen, und also war es nicht der Kreuzestod an sich, sondern die durch diesen Tod bewiesene Liebe zu den Menschen, die Gott nun annahm als Entsühnung .... Ich habe Mein Blut vergossen für euch Menschen und also die Sühne geleistet für das, was ihr getan habt, Ich habe eure Sünde auf Mich genommen und dafür gebüßt .... Doch auch ihr Menschen müsset euer Teil dazu beitragen, ihr müsset willig sein, durch Meinen Kreuzestod erlöst zu werden. Ihr müsset wollen, daß das Gnadenwerk auch für euch gebracht worden sei, ihr müsset Gebrauch machen von den Gnaden, indem ihr Mich und Mein Erlösungswerk anerkennet und willensmäßig euch in die Schar jener einreihet, für die Ich am Kreuz gestorben bin. Ohne diese Anerkennung und euren Willen seid und bleibt ihr mit der Sündenschuld behaftet und in den Ketten dessen, der euch zum Fall gebracht hat. Ich Kundgabe 5478 16 Kundgabe 5478 habe wohl für euch alle das Erlösungswerk vollbracht, doch erst euer eigener Wille macht, daß es wirksam werde an euch, denn ihr könnet nimmermehr wider euren Willen erlöst werden von einer Sünde, die ihr im freien Willen begangen habt. Ihr müsset euch unter das Kreuz Christi stellen, ihr müsset Mich anerkennen und Mich rufen, ihr müsset Mir eure Schuld gestehen und bitten, daß Ich sie für euch trage und mit Meinem Blut auslöschen möge .... Und es wird euch alle Schuld vergeben sein um Meiner Liebe willen .... Amen

17 Abstieg zur Hölle .... Gegnerschaft Luzifers ....

Kundgabe 6531 25.4.1956

Es ist richtig, daß Ich zur Hölle hinabgestiegen bin nach Meinem Kreuzestode und daß Ich auch denen Erlösung brachte, die noch nicht durch die Pforte zur ewigen Seligkeit eingegangen waren, weil diese Pforte erst durch Meinen Kreuzestod geöffnet werden mußte .... Unzählige Seelen harrten der Stunde ihrer Erlösung, und ihnen erschien Ich als Mensch Jesus, und Ich stellte ihnen Mein Leiden und Sterben vor Augen, weil auch sie sich frei zu Mir bekennen mußten als Gottes Sohn und Erlöser der Welt. Aber Ich wurde auch erkannt von denen, die einen guten Lebenswandel geführt hatten auf Erden; Ich wurde nicht zurückgewiesen von allen, dennoch wehrten sich auch unzählige Seelen, und sie wiesen das Gnadengeschenk Meiner Erlösung ab .... Der Einfluß Meines Gegners auf diese Seelen war so stark, daß sie in Mir nur den Menschen sahen, der sich aufgelehnt hatte gegen irdische Machthaber und darum zum Tode verurteilt wurde .... Es mußte allen jenen Seelen die Willensfreiheit belassen bleiben. Und darum konnte Ich nicht in Macht und Herrlichkeit erscheinen .... Ich mußte unter sie treten, so wie Ich auf Erden unter den Menschen gewandelt war .... als Mensch, Der nur durch das Wort sie zu überzeugen suchte von Seiner Mission und von dem vollbrachten Werk der Erlösung. Aber Mein Gegner wollte nicht die Seelen hergeben, jedoch wurde ihm zum ersten Mal die Auswirkung Meines Erlösungswerkes bewußt .... er konnte die Seelen nicht halten, die sich zu Mir bekannten, die freiwillig Mir folgen wollten durch die Pforte, die ihnen von Mir geöffnet wurde .... Sie waren seiner Macht entzogen, sie sprengten die Fesseln, weil sie die Kraft von Mir bezogen, weil Ich Selbst ihre Ketten löste .... Desto mehr wütete Mein Gegner unter seinem Anhang, und nun begann der Kampf des Lichtes gegen die Finsternis (der Kampf der Finsternis gegen das Licht) erst richtig, und er hat nie aufgehört und wütet sonach auf Erden und im geistigen Reich .... Ich bin hinabgestiegen in die Hölle, Erlösung zu bringen allen, die schon vor Meiner Niederkunft ihr Erdenleben beschlossen hatten .... allen, die trotz eines rechten Lebenswandels noch in der Gewalt dessen sich befanden, der als Mein Gegner auch Mich Selbst anfeindete und gegen den Ich also den Kampf geführt habe auf Erden um alle Seelen, die er gefesselthielt .... Und er verlor einen großen Teil seines Anhangs .... Ich war für alle jene Seelen gestorben, und alle hätten sich frei machen können von ihm. Doch seine Wut war grenzenlos, als er sich seines Anhangs beraubt sah .... als er erkennen mußte, daß Ich einen Sieg über ihn erfochten hatte, den aber nur die Liebe errang. Auch er hätte sich der Liebe ergeben können, jedoch seine Macht, sein Besitz war noch zu groß, und er wehrte Meiner Liebekraft, so daß sie also auch nicht an ihm sich auswirken konnte. Aber es war der Moment eingetreten, da er erkennen mußte, daß seine Macht gebrochen war .... Er mußte einsehen, daß er in dem Menschen Jesus seinen Herrn gefunden hatte, Dessen Liebe die Vereinigung mit Mir erreicht hatte .... Und darum wurde sein Haß nur noch größer, denn in dem göttlichen Erlöser Jesus Christus erwuchs ihm nun ein scharfer Gegner, Der ihm seinen Anhang entwinden konnte kraft Seiner Liebe. Da aber der freie Wille eines jeden Wesens ausschlaggebend ist, sah Mein Gegner darin noch eine günstige Lösung für sich, und er ist unentwegt bemüht, auf den Willen seiner Opfer einzuwirken, sei es auf Erden oder auch im geistigen Reich. Ich aber bin in die Hölle hinabgestiegen nach Meinem Kreuzestode, und Ich steige immer Kundgabe 6531 18 Kundgabe 6531 wieder hinab zur Hölle, um Erlösung zu bringen allen denen, die frei werden wollen von ihm, und er wird Mich nicht daran hindern können, er wird niemals gewaltsam die Seelen zurückhalten können, die Meinem Ruf folgen wollen .... Seine Macht ist gebrochen worden durch Meinen Tod am Kreuz, aber seinen Widerstand konnte auch dieser Kreuzestod nicht brechen, sein Haß und sein Wille sind unbeugsam, sein Wirken grundschlecht, und sein Wesen ist völlig ohne Liebe .... Darum fehlt ihm auch die Kraft, dem Toten das Leben zu geben. Die ihm verbliebene Kraft wird nur immer zum negativen Wirken angewandt, und darum muß positive Kraft sein Wirken stets mehr entkräften .... es muß die Liebe für sich gewinnen und an sich ziehen alles Leblose und es wieder zum Leben erwecken .... Bei Meinem Abstieg zur Hölle begann die Rückführung des einst Gefallenen zu Mir, es begann das Erwecken des Toten zum Leben, denn die Liebe hatte den Beweis erbracht, daß sie stärker ist als der Haß, die Liebe hat die Schuld abgetragen am Kreuz, die den Tod eintrug den Wesen. Und also ist ihnen das Leben erkauft worden, es wurde der besiegt, der das Wesenhafte in den Zustand des Todes versetzt hatte .... Amen

19 Leiden und Sterben ....

Kundgabe 6233 9.4.1955

Mein Leiden und Sterben am Kreuz war nicht zu umgehen, Ich mußte den Kelch austrinken bis zur Neige, Ich mußte alles auf Mich nehmen, sollte das Erlösungswerk für euch Menschen vollbracht werden, das euch befreite von aller Schuld .... Nur die Erkenntnis eurer erbarmungswürdigen Lage veranlaßte Mich zu diesem Opfergang, denn Mein Herz war voller Liebe zu euch .... und diese Liebe wollte das entsetzliche Los von euch nehmen, das euch erwartete nach eurem Leibestode .... Weil Ich um dieses entsetzliche Los wußte, weil Ich sowohl die Seligkeiten des Lichtreiches als auch die Leiden und Qualen im Reiche der Finsternis an Meinen Augen vorüberziehen lassen konnte und weil Meine Liebe euch als Meinen gefallenen Brüdern galt, darum suchte Ich nach einem Ausweg, der euer entsetzliches Los abwenden konnte .... Ich nahm Selbst alle Sündenschuld auf Mich und ging damit den Weg zum Kreuz .... Was irdisch an Mir getan wurde, das war gleichsam nur das Symbol dessen, was die gesamte Sündenlast für Mich bedeutete, eine unermeßlich drückende, schmerzende und niederreißende Last, die Mich immer wieder zu Boden warf und die Ich doch getragen habe aus übergroßer Liebe .... Was nur an Schmerzen Mein Körper aushalten konnte, das habe Ich auch auf Mich genommen, denn Ich trug die Sündenlast für euch, Ich wollte dafür die Sühne leisten, die ihr hättet unwiderruflich abtragen müssen .... wozu ihr in Ewigkeit nicht wäret fähig gewesen. Ich habe gelitten und gekämpft, Ich habe wahrlich Blut geschwitzt, Ich habe in alle Tiefen der Hölle hineingesehen, und Angst und Grauen zerrissen Meine Seele .... Ich habe alles das erduldet, was ihr selbst hättet leiden müssen .... Und Meine Liebe zu euch gab Mir die Kraft, durchzuhalten bis zur Stunde des Todes. Es gibt keinen Vergleich für diese Meine Leiden, kein Mensch hätte dieses Maß ertragen .... Ich aber erbot Mich freiwillig dazu, weil Ich wußte, daß nur so euch Erlösung werden konnte aus den Fesseln des Satans .... Ich wußte zuvor schon, was Mich erwartete, und Ich trug auch diese Last mit Mir herum, Ich ging bewußt den Weg, dessen Endziel das Kreuz war, aber Ich litt durch dieses Mein Wissen unsagbar und konnte darum niemals froh sein inmitten der Meinen .... Ich sah das über die Seelen verhängte Unheil, Ich sah die Erfolglosigkeit ihres Erdenwandels, wenn Ich versagte und ihnen nicht die Rettung brachte aus Sünde und Tod .... Und dieses Wissen bestärkte Meinen Willen, so daß Ich Mich widerstandslos in Mein Schicksal ergab, das Zweck und Ziel Meines Erdenwandels gewesen ist .... Doch bis zuletzt mußte Ich ringen, bis zuletzt häufte sich die Last so ungeheuer vor Mir auf, daß Ich Meine Kraft schwinden fühlte und darum als Mensch zu Gott rief, den Kelch an Mir vorübergehen zu lassen .... Doch die Kraft Meiner Liebe war stärker als Meine menschliche Schwäche .... Und der Tag Meiner unsäglichen Leiden und Meines Sterbens am Kreuz wurde für euch Menschen der Tag der Erlösung von aller Schuld .... Und das Wissen darum ließ Mich alles geduldig auf Mich nehmen, so daß Ich zuletzt ausrufen konnte: „Es ist vollbracht ....“ Und es konnte Meine Seele zurück, von da sie gekommen war, denn durch Meinen Tod fand die gänzliche Vereinigung statt mit dem Vater, von Dem auch Ich einst ausgegangen war .... Amen

20 Auferstehung Jesu .... Ostern ....

Kundgabe 8158 22.u.23.4.1962

Es ist Mein Leib auferstanden am dritten Tage .... Und ob auch den Menschen dieser Vorgang unglaubwürdig erscheint, weil sie keinerlei Beweise dafür erbringen können, so soll es doch immer wieder der Menschheit durch Meinen Geist verkündet werden, daß Ich wahrhaft auferstanden bin von den Toten. Denn Ich habe durch Mein Erlösungswerk den Tod überwunden, den Mein Gegner durch seinen Fall zur Tiefe erst in die Welt gebracht hatte. Und Ich habe euch Menschen mit Meiner Auferstehung zugleich bewiesen, daß es keinen Tod gibt für das vergeistigte Wesen, daß also die Rückwandlung zum Urwesen .... die durch ein Liebeleben, wie Ich es den Menschen vorgelebt habe, erreicht wird .... auch jeglichen Todeszustand, jegliche Ohnmacht und Kraftlosigkeit, ausschließt und nun die Seele zum ewigen Leben eingehen kann, sowie sie diese Umwandlung im Erdenleben vollzogen hat .... Der Tod ist überwunden worden durch Mein Kreuzesopfer, denn die Urschuld wurde dadurch getilgt und dem Wesen wieder die Möglichkeit gegeben, die Rückwandlung zu seinem Urwesen zu vollziehen, die nun auch ein ewiges Leben gewährleistet. Ich wollte euch den Beweis liefern, daß auch der Fleischleib sich vergeistigen kann und somit auch dieser keinen Tod zu fürchten brauchte, wenn dem Menschen die Vergeistigung seines Körpers noch auf Erden gelingen würde .... Ich Selbst habe als Mensch Jesus durch Mein Liebeleben alle noch unreifen Substanzen Meines Körpers vergeistigt, Ich habe sie zum Ausreifen gebracht; die Liebe hat alles Ungeistige in Mir gesänftet und es veranlaßt, sich mit Meiner Seele zu vereinen, so daß Körper und Seele sich dem Ewigen Gottgeist in Mir anschließen konnten und sonach die völlige Verschmelzung mit Diesem vollzogen wurde. Und ein völlig vergeistigtes Wesen kann nicht mehr dem Tode unterlegen sein, denn der Tod ist ein Zustand der Kraftlosigkeit, ein vergeistigtes Wesen aber ist Licht und Kraft in Fülle und frei von jeder Gebundenheit. Es ist der Vorgang Meiner Auferstehung also auch den Menschen ersichtlich gewesen, denn sie fanden Mein Grab leer .... Daß die Ungläubigen nun die Entführung Meines Leibes den Mitmenschen glaubhaft machen wollten, war verständlich, aber auch das konnten sie nicht beweisen .... Und Meine Auferstehung als Wahrheit annehmen werden immer nur die Gläubigen, die Menschen, die Mir schon innig verbunden sind durch die Liebe oder ihren guten Willen, recht zu wandeln vor Meinen Augen .... Daß sie aber stattgefunden hat, ist wahr, denn es erfüllten sich auch damit nur die Verheißungen, die den Menschen zugingen durch Seher und Propheten. Und Meine Auferstehung war eine große Niederlage für Meinen Gegner, dem Ich den Beweis erbrachte, daß die Liebe stärker ist als der Haß .... daß er seinen Anhang nicht ewig im Zustand des Todes erhalten würde, weil Ich Selbst den Tod überwunden hatte und also das Leben geben konnte jedem, der Mein Erlösungswerk anerkennt und die am Kreuz erworbenen Gnaden in Anspruch nimmt. Für Meinen Gegner also war Meine Auferstehung eine Niederlage, und darum suchte er, die Menschen irrezuführen und ihnen Meine Auferstehung als zweifelhaft hinzustellen .... Dennoch wird er die Auferstehung derer nicht verhindern können, die Mir nachfolgen, die an Mich glauben und denen Ich nun auch das ewige Leben schenken kann, wie Ich es verheißen habe. Und es wird sein Anhang ständig sich verringern, denn immer wieder werden Menschen auferstehen zum ewigen Leben, weil Kundgabe 8158 21 Kundgabe 8158 Ich den Tod überwunden habe, weil er nicht ewig ein Wesen belasten kann, dessen Wille ist, wieder zu Mir zurückzukehren, und das darum unter Mein Kreuz flüchtet, um der Gewalt Meines Gegners zu entrinnen .... Für diese ist der Tod überwunden und die Auferstehung zum Leben ist ihnen gewiß .... (23.4.1962) Auch Meine Jünger wollten es nicht glauben, daß Ich auferstanden war von den Toten, wenngleich Ich es ihnen verheißen habe zuvor schon .... Doch Ich stärkte ihren Glauben, und sie erkannten Mich, als Ich zu ihnen kam .... Diese also hatten den Beweis dafür, daß Ich den Tod überwunden hatte, denn sie sollten voller Überzeugung Mich verkünden, sie sollten Meines Sterbens am Kreuz und auch Meiner Auferstehung Erwähnung tun, denn dieses Wissen mußten die Menschen erfahren, die an Mich glauben und den Weg zum Kreuz antreten sollten .... weil ihnen nur dann Erlösung werden konnte, wenn auch sie ihre Schuld zu Mir hintrugen unter das Kreuz. Doch es wäre bald auch dieses Mein größtes Erbarmungswerk in Vergessenheit geraten, hätte nicht immer wieder Mein Geist wirken können in den Menschen, die sich Mir voll und ganz hingeben und die Ich darum auch .... als erlöst .... erfüllen konnte mit Meinem Geist, der sie wieder von innen heraus belehrte, der ihnen das Wissen um das Erlösungswerk Jesu Christi erschloß .... Denn alles, was an Überlieferungen den Menschen zugeleitet wurde, erhielt sich nicht lange in der Wahrheit .... Wo Menschenverstand allein tätig war, dort entstanden auch irrige Ansichten, die aber auch als „Überlieferungen“ weitergegeben wurden und sonach keine Garantie mehr für reine Wahrheit gegeben war .... Wo aber Mein Geist in einem Menschen wirken konnte, wurde auch immer wieder die reine Wahrheit herausgestellt und sowohl das Wissen um Mein Leiden und Sterben am Kreuz als auch Meine Auferstehung den Menschen vermittelt, weil dieses Wissen unbedingt nötig ist, wenn auch der Glaube daran die Menschen erfüllen soll. Und es wird immer wieder Mein Geist in dem Menschen tätig sein, der sich Mir hingibt, um die reine Wahrheit zu empfangen .... Es wird immer wieder den Menschen die Kunde zugehen und rechte Aufklärung gegeben werden, so daß ihr Menschen auch überzeugt an Meine Auferstehung glauben könnet und daran, daß Ich den Tod überwunden habe, daß es auch für euch keinen Tod mehr zu geben braucht, wenn ihr euch an Meine Seite stellt, wenn ihr selbst es wollet, daß Ich für euch gestorben bin .... wenn ihr lebendig glaubet an Mich und Mein Erlösungswerk, das Ich Selbst im Menschen Jesus vollbracht habe. Ich bin auferstanden von den Toten, und so auch werdet ihr auferstehen nach dem Tode eures Leibes zum ewigen Leben .... Und ihr werdet keinen Tod mehr zu fürchten brauchen, sowie ihr frei geworden seid von dem Feind eurer Seelen, von Meinem Gegner .... sowie ihr euch erlösen lasset von Mir .... Denn dann gibt es für euch keinen Tod mehr, dann werdet ihr in und mit Mir leben und dieses Leben ewiglich nicht mehr verlieren .... Amen

22 Das Kreuzesopfer wurde dargebracht für Zeit und Ewigkeit ....

Kundgabe 7019 17.1.1958

Für alle Zeiten habe Ich das Erlösungswerk vollbracht .... Solange die Rückführung des gefallenen Geistigen noch nicht beendet ist, kommt auch einmal für dieses Geistige die Zeit, da es als Mensch über die Erde wandelt, und in dieser Zeit braucht es Meine Hilfe, die ihm durch das Erlösungswerk Jesu Christi gewährleistet ist. Denn die am Kreuz erworbenen Gnaden müssen in dieser Zeit in Anspruch genommen werden, will der Mensch endgültig frei werden von seiner Fessel, die ihm der Fall in die Tiefe eingetragen hat, die ihm Mein Gegner anlegte und anlegen konnte, weil jene Wesen freiwillig ihm gefolgt sind. Immer wieder wird also für das einst gefallene Geistige eine ganz kurze Zeit kommen, wo es sich nur hinzuwenden braucht zu dem göttlichen Erlöser Jesus Christus und es durch diese Hinwendung auch wieder Mich Selbst anerkennt in Jesus Christus .... Und diese kurze Zeit ist der Gang als Mensch über die Erde, wo das Wesen wieder seinen freien Willen zurückerhält, der sich nun erneut entscheiden muß .... Er würde diese Entscheidung nimmermehr treffen können ohne Hilfe, denn Mein Gegner hält ihn noch gefesselt. Durch Mein Erlösungswerk aber ist dem Menschen jene Entscheidung möglich, weil er sich nur der für ihn erworbenen Gnaden zu bedienen braucht, um auch Widerstand leisten zu können und sich zu befreien von gegnerischer Gewalt. Und solange die Erde als Ausreifungsstation für das Geistige dienet, solange diese Erde Menschen bewohnen werden, so lange auch wird das Kreuzesopfer Jesu Christi der Menschheit einzige Garantie sein, jeglicher Fessel ledig zu werden, denn es ist dargebracht worden für Zeit und Ewigkeit, es wird niemals nur der Vergangenheit angehören, und es wird auch niemals nur in der Gegenwart seine Auswirkung haben .... auch alle zukünftigen Erlösungsperioden auf dieser Erde werden unter dem Zeichen des Kreuzes nur erfolgreich sein für die auf Erden als Mensch verkörperten Seelen. Und auch im jenseitigen Reich wird die erlösende Kraft in Jesus noch genützt werden können, auch im Jenseits muß der göttliche Erlöser angerufen werden, weil auch dann noch Mein Kreuzesopfer und also Ich Selbst in Jesus anerkannt werde und dies erst die Lösung von Meinem Gegner bedeutet, die einmal erfolgen muß, will das Wesen wieder zur Seligkeit gelangen .... Ich vollbrachte das Erlösungswerk als Mensch auf dieser Erde .... und es war diese Erdperiode eine überaus gesegnete, in der sehr viel einst-gefallenes Geistiges den Rückweg zu Mir hätte antreten können. Aber der Wille dessen wurde nicht gezwungen und kann auch niemals gezwungen werden, weshalb noch unzählige Schöpfungen erstehen müssen oder auch endlos viele Schöpfungsperioden noch folgen werden, die aber alle im Zeichen des Erlösungswerkes stehen werden, weil ohne Jesus Christus keine Erlösung stattfinden kann, jedoch Meine erbarmende Liebe immer wieder den Menschen das Wissen um das Kreuzesopfer und den am Kreuz erworbenen Gnadenschatz zuleiten wird. Immer wieder werden erleuchtete Menschen durch Meinen Geist belehrt werden können, und immer wieder werden diese alle Zusammenhänge zu fassen fähig sein und also auch ihren Mitmenschen den Sinn des Erlösungswerkes Jesu Christi, den Akt Meiner Menschwerdung auf Erden und der Vergöttlichung des Menschen Jesus wahrheitsgemäß erklären können, und es wird dieses Wissen von einer Erdperiode zur anderen übernommen werden und nimmermehr verlorengehen .... Denn es wurde das Werk der Erbarmung vollbracht für alle Menschen, für die Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft .... Und kein einst-gefallenes Wesen kann zu Mir zurückkehren, das sich nicht im freien Willen von Jesus Christus erlösen lässet .... Amen

23 Erlösung nur durch Jesus Christus ....

Kundgabe 7034 5.2.1958

Ihr würdet ewig nicht zur Freiheit gelangen ohne das Erlösungswerk Jesu Christi .... Diese Worte müssen euch immer wieder gesagt werden, und ihr müsset wissen, daß ihr euch in Unfreiheit befindet, daß ihr noch gebunden seid durch Meinen Gegner. Als Mensch seid ihr euch seiner Fessel nicht voll bewußt, weil ihr kein anderes Dasein kennet, weil euch das Dasein in Freiheit, Licht und Kraft gänzlich fremd ist. Aber es war eine solche Existenz euer Anbeginn, ihr waret einstmals frei und konntet in Licht und Kraft wirken und befandet euch in einem Zustand unbegrenzter Seligkeit. Als Mensch aber fehlt euch die Rückerinnerung an diesen Zustand, und ihr könnet es glauben oder auch nicht, wenn ihr davon in Kenntnis gesetzt werdet. Und so ihr nun ungläubig seid, suchet ihr auch nicht, aus dieser Unfreiheit herauszukommen, weil dazu auch der Glaube an den göttlichen Erlöser Jesus Christus Bedingung ist, damit ihr Ihn anrufet um Hilfe. Doch es sollte allen Menschen dieser Zustand der Freiheit in Licht und Kraft begehrenswert sein, denn das kann jeder wohl erkennen, daß er nicht selig ist in seinem Erdendasein als Mensch, daß es ihm mangelt an Kraft, um alles ausführen zu können, was er will, und daß es ihm auch an Erkenntnis gebricht, an höchster Weisheit, an schrankenlosem Wissen .... Der Mensch ist ein unvollkommenes Geschöpf, solange er sich auf Erden bewegt in der Trennung von seinem göttlichen Vatergeist. Diese Trennung hat das Wesen einst selbst veranlaßt durch seine Bindung mit Meinem Gegner, der sich als erster von Mir löste in Mir-widersetzlicher Gesinnung. Und Mein Gegner hält nun das Wesen gefangen, das sich selbst nicht mehr von ihm zu lösen vermag. Es muß dem Wesen geholfen werden, weil es allein zu schwach ist, diese Trennung von ihm zu vollziehen. Und diese Hilfe ist einzig und allein Jesus Christus .... Wollet ihr Menschen nun zur Freiheit gelangen, was im Erdenleben euch möglich ist, dann müsset ihr Jesus Christus um Hilfe anrufen, ihr müsset Ihn anerkennen als den Sieger über den Gegner, ihr müsset Ihn anerkennen als das irdische Gefäß, in dem Ich Selbst war, um den Kampf auszutragen gegen Meinen Gegner, der nur im irdischen Gewande möglich war, in der Form eines Menschen, Der gleich euch schwach war und göttliche Kraft benötigte, die Ihn zum Sieg über den Gegner befähigte. Und diese Kraft also war Liebe .... Meine Ursubstanz .... weshalb also das Erlösungswerk von der Liebe, von Mir Selbst, vollbracht wurde .... Und wie der Mensch Jesus die Kraft bezog von Mir, Der Ich Ihn erfüllte, so auch müsset ihr Mich bitten um Zuwendung von Kraft, die euch der Mensch Jesus durch Seinen Kreuzestod erwarb. Denn nur über Jesus Christus könnet ihr zu dieser Kraft gelangen, oder auch: Ihr müsset Mich bitten in Jesus, daß Ich euch wieder die Kraft zuwende, die ihr einstens zurückwieset. Aber es ist diese Zuwendung nicht möglich ohne die Anerkennung des Erlösungswerkes, weil erst durch dieses ihr Vergebung finden könnet für die einstige ungeheure Sünde eurer Abkehr von Mir. Denn das Kreuzesopfer war die Tilgung dieser großen Schuld .... Es ist nicht schwer verständlich für den, der guten Willens ist, aber der Unwillige kann die Zusammenhänge nicht fassen und glauben .... Und dennoch sollte er nicht völlig abweisend sich diesem Problem gegenüber einstellen, sondern demütig seine Unkenntnis und Unfähigkeit zu rechtem Verständnis eingestehen .... Er sollte wollen, daß ihm wahrheitsgemäße Aufklärung zugehen und ihm das Verständnis dafür Kundgabe 7034 24 Kundgabe 7034 erschlossen werde .... er sollte die ständigen Mahnworte beherzigen, daß keiner ohne Jesus Christus selig werden kann. Und er sollte inständig begehren, frei zu werden aus seinem gebundenen Zustand, solange er noch auf Erden weilt. Denn jedem Menschen kommt es zum Bewußtsein, daß er nicht frei ist, kein Mensch fühlt sich auf Erden uneingeschränkt glücklich, und jeder Mensch ist Schwächezuständen unterworfen .... Denn jeder Mensch ist belastet mit seiner Urschuld, die nur von dem göttlichen Erlöser Jesus Christus getilgt werden kann .... Amen

25 Lasset das Kreuzesopfer nicht vergeblich gebracht sein ....

Kundgabe 6938 7.10.1957

Auch Mein Leiden und Sterben am Kreuz kann vergeblich sein für euch Menschen, es kann das Kreuzesopfer umsonst gebracht worden sein für euch, die ihr euch nicht davon beeindrucken lasset, die ihr den göttlichen Erlöser Jesus Christus nicht anerkennet, die ihr nur von dem „Menschen Jesus“ Kenntnis nehmet, ihm aber keine göttliche geistige Mission zuerkennet und euch somit außerhalb derer stellet, für die das Erlösungswerk vollbracht wurde. Denn ihr müsset euch bewußt Ihm zuwenden, wollet ihr teilhaben an den Gnaden des Erlösungswerkes. Es hängt die „Erlösung“ von euch selbst ab, wenngleich Ich für alle Menschen am Kreuz gestorben bin. Ihr Menschen aber wisset es nicht, daß ihr gefesselt seid, daß ihr ohne die Erlösung durch Jesus Christus euch niemals der Freiheit in Licht und Kraft werdet erfreuen können, sondern gefesselt bleibt, und ob auch ewige Zeiten vergehen .... Ihr wisset nicht, daß der Zustand der Unfreiheit, der Kraft- und Lichtlosigkeit, niemals auf anderem Wege gewandelt werden kann als auf dem Wege über Golgatha .... Und ob ihr auch den göttlichen Erlöser Jesus Christus ablehnet, ob ihr Sein Werk auch unbeachtet lasset, Er allein bleibt maßgebend dafür, wie lange ihr euch in einem unseligen Zustand befindet. Euer Sein als Mensch dünkt euch zwar nicht so unselig, und darum schaut ihr euch auch nicht um nach dem Einen, Der euch seliges Los schaffen kann. Aber euer Erdendasein als Mensch währet nicht lang, und dann werden euch die Qualen des gefesselten Zustandes erst bewußt, dann ist euch die Lebenskraft genommen, die ihr als Mensch besaßet .... wenn ihr nicht gar in harter Materie gebunden und in dieser auch die Qualen des Gebundenseins empfinden müsset. Solange euch aber das Ichbewußtsein bleibt, ist immer noch die Möglichkeit, daß ihr im freien Willen nach Jesus Christus, eurem Erlöser, rufet .... sei es auf dieser Erde oder auch im jenseitigen Reich, wenn euch nicht die äußerste Finsternis aufnimmt. Und darum ist Meine Liebe unentwegt bemüht, eure Gedanken hinzulenken auf Den, in Dem Ich Selbst Mich verkörperte, um euch zu erlösen. Immer wieder werde Ich versuchen, euch die Tat Jesu vor Augen zu führen, immer wieder werde Ich Sorge tragen, daß Seines Erlösungswerkes Erwähnung getan und euch Menschen Kenntnis zugetragen wird, die ihr noch völlig abseits stehet vom Kreuz, die ihr allem, was mit Jesus Christus zusammenhängt, wenig oder keine Bedeutung zumesset. Jeder von euch wird einmal angesprochen und hingewiesen auf Ihn, ein jeder von euch kann sich gedanklich damit auseinandersetzen, was ihm über Jesus Christus und Sein Erlösungswerk vermittelt wurde, und jeder kann sich nun einstellen zu Ihm nach seinem Willen. Aber wie er sich einstellt, das ist bestimmend für endlose Zeiten oder auch für die Ewigkeit .... Denn er kann wohl endlose Zeiten noch in Qual und Gebundenheit verharren müssen, er kann aber auch auf ewig frei sein und in Licht und Kraft und Seligkeit seinem göttlichen Erlöser danken für das Werk barmherziger Liebe, das ihm seine Freiheit erkaufte und ihm wieder seinen Urzustand eintrug, wo er selig war. Kein Mensch ist dieser Entscheidung enthoben, und jeder Mensch bereitet sich selbst sein zukünftiges Los .... aber Meine Liebe hilft ihm unausgesetzt dazu, daß er sich recht entscheide, Meine Liebe gibt ihm immer wieder Hinweise, so daß kein Mensch sagen kann, in Unkenntnis geblieben zu sein davon, was ihm zur Erlösung verhelfen kann. Aber auch Meine Liebe bestimmt nicht euren Willen .... Denn freiwillig habt ihr den Kundgabe 6938 26 Kundgabe 6938 unseligen Zustand gewählt, und freiwillig sollt ihr auch wieder die Erlösung daraus anstreben. Und darum setzt auch die Erlösung durch Jesus Christus euren freien Willen voraus, ansonsten schon die ganze Welt erlöst wäre, ansonsten nichts mehr sich in Unfreiheit und Schwäche befinden würde, weil das Erlösungswerk für alle Menschen vollbracht worden ist. Aber euer Wille erst nützet die Gnaden des Erlösungswerkes, wenn ihr euch frei zu Ihm bekennet, Der für euch gestorben ist am Kreuz .... wenn ihr Mich Selbst anerkennet in Jesus Christus und also wollet, daß Ich für euch gestorben sein möge. Dann werdet ihr wahrlich aus dem Zustand der Gebundenheit frei werden, ihr werdet erlöst von dieser Erde scheiden und eingehen können in das Reich, wo ihr in Licht und Kraft nun unbeschränkt wirken könnet und selig seid .... Amen

27 Himmelfahrt Jesu Christi ....

Kundgabe 8189 31.5.1962

Es war Meine Mission erfüllt auf Erden, als Ich auffuhr zum Himmel .... Ich hatte die Welt erlöst von Sünde und Tod, Ich war auferstanden und Meinen Jüngern erschienen, um sie zu stärken für ihren Weg der Verkündigung des Evangeliums .... Ich war Selbst licht- und kraftdurchflutet und konnte nun die Erde verlassen, um wiedereinzugehen in Mein Reich, woher Ich gekommen war .... in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Denn Mein Leib war verklärt. Es war Mein geistiges Kleid, das nicht mehr an die Gesetze der Natur gebunden war, sondern der Leib konnte nun weilen, wohin Mein Wille ihn versetzte, denn er war Geist wie Mein Vatergeist von Ewigkeit, der auch nicht an eine Form gebunden war, sondern das ganze All erfüllte und also auch Mich Selbst, den Menschen Jesus, Der die Ewige Gottheit in Sich aufgenommen hatte, um Ihr eine menschliche Hülle zu geben, die Sie benötigte, weil Sie mitten unter den Menschen weilen wollte, die jedoch noch den Naturgesetzen unterworfen war und die darum erst einen hohen Reifegrad besitzen mußte, um die ewige Gottheit in sich aufnehmen zu können .... Es war nun Meine Mission beendet, und es sollte auch von diesem Akt der Auffahrt zum Himmel Zeugnis abgelegt werden, denn es war die Krönung, es war dies der Beweis für die Menschheit, daß Ich ein Umgestaltungswerk an Mir Selbst vollbracht hatte, das sichtlich zu beweisen war .... denn alle Naturgesetze ließ Ich unbeachtet, als Ich aufgefahren bin zum Himmel, und Ich umhüllte Mich mit aller Glorie und war Meinen Jüngern doch schaubar .... Ich gab ihnen die Kraft, Mich schauen zu können, ansonsten sie wahrlich vergangen wären. Aber es haben Mich auch nur jene Jünger schauen dürfen, die Mir innig verbunden waren durch ihre Liebe und also schon den Reifegrad besaßen, der ein solches Schauen ermöglichte. Und es kehrt so manche Seele im gleichen Zustand von der Erde zurück in das Lichtreich, und auch diesen ist es möglich, daß sie Mich schauen in Glanz und Herrlichkeit, weil ihr Reifegrad ein geistiges Schauen zuläßt. Denn auch für diese gibt es nun keine Begrenzung mehr .... auch sie werden mit aller Glorie umkleidet sein, sie werden Gott schauen dürfen von Angesicht zu Angesicht und nun in ihrem Urelement sich befinden, in der Liebe, die Licht und Kraft zugleich ist, und es ist dies ihr Geisteskleid, das eine jede Seele anlegen darf, sowie sie das Erdenleben verläßt und ausgereift eingeht in das jenseitige Reich .... Und dieses sollet ihr glauben, ihr sollet nicht zweifeln an der Liebe und Macht eures Gottes und Vaters, Der euch allen dereinst Seligkeiten schaffen wird, die für euch so lange noch unvorstellbar sind, wie ihr noch auf Erden weilet. Aber Ich habe euch ein Beispiel gegeben, was ein Mensch erreichen kann durch ein Leben in uneigennütziger Liebe und wie sein Los beschaffen ist, wenn er immer in Meinem Willen gelebt hat auf Erden, wenn sein Lebenswandel einen Wandel seines Wesens zur Liebe zur Folge hat, das nun gleich ist Meinem Urwesen und daher auch in allem Glanz und in aller Herrlichkeit erstrahlen wird und auch allen denen schaubar, die in gleicher Reifestufe stehen und sich mit Mir nun zusammengeschlossen haben, Der Ich ein Licht und Kraft ausstrahlendes Wesen bin und bleiben werde bis in alle Ewigkeit .... Es hat der Vorgang der Himmelfahrt wirklich und wahrhaftig stattgefunden, es hat der Mensch Jesus den letzten Beweis Seiner Göttlichkeit auf Erden gegeben, als Er in strahlender Lichtfülle diese Erde verließ und dem Reich Sich zuwandte, von dem Seine Seele ihren Ausgang Kundgabe 8189 28 Kundgabe 8189 genommen hatte .... Denn Er kam aus dem Reiche des Lichtes, Er war bei Gott, und Er kehrte wieder zu Gott zurück, Dessen Kind Er war und blieb, mit Dem Er Sich völlig verschmolzen hatte. Und es war also die Himmelfahrt der letzte Beweis, daß Ich nicht von dieser Erde war, sondern herniedergestiegen bin aus einem Reich des Lichtes und der Herrlichkeit, das nun auch wieder Mein Ziel war und das auch ewig euer Ziel sein und bleiben wird, denn auch ihr sollet zurückkehren zum Licht, ihr sollt durch den Zusammenschluß mit Mir wieder Mein Licht und Meine Kraft in aller Fülle entgegennehmen dürfen und also auch auferstehen und auffahren zum Himmel, in eure wahre Heimat .... Amen

29 „Niemand kommt zum Vater ....“

Kundgabe 6579 21.-25.6.1956

Niemand kommt zum Vater denn durch Mich .... Wie überaus wichtig diese Worte sind, das erkläret auch die Notwendigkeit, die Menschen zum Glauben an Jesus Christus zu führen, die ihn noch nicht besitzen, oder zum lebendigen Glauben ermahnen, wo das Wissen um Jesus Christus schon vorhanden ist. Denn es kann niemand zu Mir gelangen, der nicht in Jesus Christus Mich Selbst erkennt .... Denn es gibt Menschen, die wohl an einen „Gott“ zu glauben vorgeben, weil Er Sich Selbst beweiset durch alles, was den Menschen umgibt, die aber Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt nicht gelten lassen wollen, sich selbst jedoch nicht für ungläubig halten. Doch diese Menschen stehen ihrem Gott und Schöpfer noch so fern, sie sind noch nicht in nähere Verbindung getreten mit Mir und konnten darum nicht erleuchtet werden in ihrem Denken. Auf ihnen lastet aber noch die Sünde der einstigen Abkehr von Mir, und diese Sünde kettet sie an Meinen Gegner, sie werden nicht von ihm loskommen ohne Jesus Christus. Von dieser Sünde der einstigen Abkehr von Mir wissen aber die wenigsten Menschen, und deshalb sind sie sich auch nicht der Bedeutung Jesu und Seines Erlösungswerkes bewußt. Sofern nun den Menschen die Lehren des Evangeliums bekannt sind, sofern sie die Worte kennen, die Jesus auf Erden gesprochen hat, könnten sie auch über jene Worte nachdenken: „Niemand kommt zum Vater denn durch Mich ....“ Und würden sie darüber nur ernstlich Aufschluß begehren, so würden sie auch sicher solche bekommen, und der Gedanke an diese Worte wird sie dann auch sicher nicht mehr loslassen .... Es gibt nur den einen Weg über Jesus Christus zu Mir, weil die Tilgung der Sündenschuld vorangegangen sein muß, um von Mir angenommen werden zu können .... Es kann ohne die Erlösung durch Jesus Christus kein Wesen sich Mir nahen, das sündig wurde im freien Willen. Es ist dies ein Gesetz, das auch Meine endlose Liebe nicht umstoßen kann. Und es wird auch kein Mensch in seinem Herzen eine volle Sicherheit fühlen dem Gott gegenüber, Den er wohl anerkennt, doch mehr mit Worten oder oberflächlichen Gedanken, denn ein ernstes Nachdenken würde ihm gefühlsmäßig sagen, daß er nicht im rechten Verhältnis steht zu seinem Gott und Schöpfer von Ewigkeit .... Er wird sich niemals wie ein Kind zum Vater Mir anvertrauen, er wird nur glauben, daß es einen Gott gibt, nicht aber eine enge Bindung herstellen mit Mir, die Liebe voraussetzt .... Denn die Liebe erhellt auch seinen Geist, die Liebe würde seinen geistigen Blick schärfen .... Die Liebe würde ihn fragen lassen, nicht aber eine Behauptung aufstellen, die irrig ist. Eine leise Unbehaglichkeit wird jeden Menschen befallen, der sich geistigen Gedanken hingibt und zu Jesus Christus noch keinen Kontakt gefunden hat .... Ihm wird der Leidensgang und der Kreuzestod nicht unbekannt bleiben, (25.6.1956) er wird immer wieder mit seinen Mitmenschen ins Gespräch kommen oder von diesen an Jesus Christus erinnert werden, denn immer wieder lenke Ich seine Gedanken auf den Menschen Jesus, Der über die Erde wandelte und ein schmerzvolles Ende erlebte .... Auch wenn er sich noch nicht zu Ihm bekennt, ist ihm der Erdenwandel Jesu bekannt, und Ich Selbst bringe Mich in Jesus Christus ihm in Erinnerung. Und entsprechend dem Liebegrad, in welchem der Mensch steht, wird auch die Annahme oder die Abwehr sein .... Wo die Liebe ist, da ergreife Ich Selbst den Menschen, und sein Widerstand wird stets geringer werden, und zuletzt wird ihm auch Kundgabe 6579 30 Kundgabe 6579 der Mensch Jesus in einem ganz anderen Licht erscheinen als anfangs, als er Ihm noch voller Abwehr gegenüberstand. Ist er aber unbelehrbar, ist sein Wille noch in der Stunde des Todes gegnerisch eingestellt, dann kann er im geistigen Reich keine Seligkeit erwarten, dann kann er trotz eines korrekten Lebenswandels nur in dem Bereich aufgenommen werden, wo alle Christusleugner weilen, denn er hat sich nicht auf Erden erlösen lassen, und er geht gebunden in das geistige Reich ein .... Aber er kann auch drüben noch seinen göttlichen Heiland und Erlöser finden .... Und das ist wiederum eine große Gnade von Mir, daß Ich auch im geistigen Reich allen denen gegenübertrete, die Mich abwiesen bisher, daß Ich jeden Ruf höre, der zu Mir als Erlöser gesandt wird, und den Rufer nun an der Hand fasse und aus jenem Bereich in Meine göttlichen Gefilde geleite .... Denn Ich hole noch aus der Tiefe zurück, so Ich nur anerkannt werde .... so nur eine Seele zu Jesus Christus gefunden hat, Den sie auf Erden ablehnte und ohne Den sie doch nicht zum Ziel gelangen kann. Das Lichtreich ist jeder Seele verschlossen, solange Jesus Christus ihr nicht das Tor öffnet, was jedoch Seine Anerkennung als Gottes Sohn und Erlöser der Welt bedingt. Darum sprach der Mensch Jesus die Worte: „Niemand kommt zum Vater denn durch Mich.“ Denn Ich Selbst sprach durch den Menschen Jesus zu ihnen, Ich Selbst wollte anerkannt werden in Ihm, Der Mir nur für die Zeit des Erdenwandels zur Hülle diente .... die Ich aber auch im geistigen Reich beibehielt, um für alle Meine Geschöpfe ein schaubarer Gott sein zu können, Der Ich doch Geist war von Ewigkeit zu Ewigkeit .... und als solcher nicht von den erschaffenen Wesen zu schauen war. Um euch Menschen nun ein schaubarer Gott sein zu können, erwählte Ich Mir eine Form, und Ich vollbrachte in dieser Form das Erlösungswerk. Also müsset ihr auch die Form anerkennen, in der Ich Mich barg, und dann habt ihr schon den rechten Weg eingeschlagen zu Mir, eurem Vater von Ewigkeit .... Ohne Jesus Christus aber könnet ihr ewiglich nicht zu Mir gelangen, denn ohne Jesus Christus gibt euch Mein Gegner nicht frei, weil ihr ihm noch angehöret durch euren Willen .... Amen

31 Ohne Jesus Christus keine Freiwerdung ....

Kundgabe 6860 29.6.1957

Ihr brauchet Mich, wenn ihr frei werden wollet von eurem Gegner .... Ihr könnet nicht aus eigener Kraft von ihm loskommen, ihr müsset Hilfe haben, die euch nur einer bringen kann: Jesus Christus, Der den Gegner besiegt hat durch Seinen Tod am Kreuz .... In Ihm war Ich Selbst, und Er und Ich sind eins, also müsset ihr rufen zu Mir in Jesus Christus um Hilfe, und sie wird euch wahrlich zuteil werden .... Wenn ihr nun einen Gott anerkennet, ohne aber Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, mit diesem Gott vereinbaren zu können, dann ist eure Anerkennung eines Gottes noch nicht überzeugt, ihr sprechet dann nur etwas aus mit dem Munde, ohne im tiefsten Inneren zu glauben, und dann geht ihr euren Erdenweg doch ohne Mich, und ihr werdet nicht frei werden können von dem, der Mir entgegensteht und euch noch beherrscht und dessen Macht ihr allein nicht zu brechen vermögt. Ihr brauchet Mich, das lasset euch gesagt sein .... oder aber ihr erfüllet nicht euren Erdenlebenszweck: die Trennung von dem .... dem ihr einst freiwillig gefolgt seid .... und Zuwendung zu Mir, eurem Gott und Vater von Ewigkeit. Ich bin jederzeit bereit, euch zu helfen, von ihm loszukommen, doch diese Hilfe müsset ihr von Mir erbitten, weil euer Wille mitbestimmend ist, daß Ich euch befreie, denn er hat gleiches Anrecht auf euch, solange ihr selbst noch gleichen Willens seid, der Abkehr von Mir bedeutet. Eurer Schwäche als gefallenem Wesen aber ist Rechnung getragen worden .... Es starb ein Mensch für euch am Kreuz aus Liebe und Barmherzigkeit, Der um diese eure Schwäche wußte und so auch darum, daß es für euch unmöglich war, selbst die Fesseln zu sprengen, die euch angelegt waren von Meinem Gegner, wenn auch aus eigener Schuld. In diesem Menschen Jesus habe Ich Selbst Mich verkörpert, weil Mich euer schwacher, hilfloser, gequälter Zustand erbarmte und weil Ich euch die Möglichkeit geben wollte, wieder zu Mir zurückzukehren und in euren Urzustand einzutreten, der für euch Freiheit und Seligkeit ist .... Ich also brachte als Mensch ein Sühneopfer dar für euch, Ich trug gleichsam die Schuld eures einstigen Abfalls von Mir Selbst ab in dem Menschen Jesus, und Ich bot Meinem Gegner das Lösegeld für euch, daß er euch freigebe, wenn ihr selbst danach verlangt .... Dieses Verlangen aber müsset ihr auch äußern, ihr müsset zu Mir wollen, und ihr müsset zu denen gehören wollen, deren Seelen Ich loskaufte von eurem Herrn .... Ihr müsset die Hilfe Jesu Christi in Anspruch nehmen, ihr müsset wieder zu Mir in Jesus Christus rufen, und ihr werdet es auch können, wenn ihr an Ihn glaubet, an Sein Erlösungswerk, an Meine Menschwerdung in Ihm .... Dann erst glaubet ihr auch überzeugt an Mich Selbst, dann bin Ich in euch lebendig geworden, und dann geht ihr auch nicht mehr euren Erdenweg ohne Mich, aber ihr erreichet dann auch sicher euer Ziel. Und so solltet ihr euch nur einmal ernstlich die Frage vorlegen über Zweck und Ziel eures Erdenlebens und eure eigentliche Aufgabe .... Und ihr solltet nur den ernsten Willen haben, kein Versager gewesen zu sein am Ende eures Lebens auf dieser Erde .... Und wenn ihr diesen Willen habt, dann bittet den Einen um Hilfe, Der allein euch helfen kann: Jesus Christus .... denn Er und Ich sind eins, und so ihr Ihn anrufet, rufet ihr Mich, und euer Ruf wird nicht ungehört verhallen. Denn wer ernstlich das Ziel seines Erdenlebens erreichen möchte, dessen Denken wird auch bald recht gelenkt werden, und er wird es erkennen, daß es ohne Jesus Christus keine Hilfe gibt .... Den innersten Willen, das innerste Verlangen aber kann Ich nicht bestimmen .... es ist frei .... Ich kann euch nur immer wieder warnen und ermahnen, Ich kann euch anregen zum Denken .... Ihr aber müsset handeln diesem inneren Verlangen gemäß, und entsprechend wird auch euer Reifezustand sein, wenn ihr diese Erde verlasset .... Amen

32 Jesus Christus kam als Retter ....

Kundgabe 6951 21.10.1957

Der großen geistigen Not wegen bin Ich herabgestiegen zur Erde, denn die Menschen erbarmten Mich, die Mein Gegner gefesselthielt, die ihm nicht mehr Widerstand leisten konnten und die nach einem Retter schrien zu ihrem Gott. Doch nur wenige glaubten noch fest und unerschütterlich daran, daß der Messias kommen würde, wie es geschrieben stand, aber diese wenigen erwarteten Ihn voller Sehnsucht, sie erwarteten Ihn als ihren Retter aus tiefster Not und Bedrängnis .... Und ihretwillen bin Ich herabgestiegen, weil ihren Ruf um Hilfe Mein Ohr erreichte, weil Ich ihren Glauben nicht enttäuschen wollte. Zudem war die Zeit für die Mission des Menschen Jesus gekommen .... Ich wollte die gesamte Menschheit erlösen aus den Banden des Gegners, und Ich wollte auch denen Erlösung bringen, die schon abgeschieden waren, aber nicht in Mein Reich eingehen konnten, bevor die große Sündenschuld getilgt war, die Anlaß war des Daseins der Menschen auf Erden .... In diesem Menschen Jesus kam Ich Selbst zur Erde, um allen Menschen das Heil zu bringen, sie zu befreien von der schon ewige Zeiten ihnen angelegten Fessel und ihnen den Weg frei zu machen in Mein Reich, in das Reich des ewigen Friedens und der Seligkeit. Als Ich zur Erde niederstieg, waren nur wenige Menschen bereit, Mich aufzunehmen, das heißt , nur wenige erkannten Mich, weil sie ein Leben in Liebe führten .... Und darum war die Schar Meiner Anhänger nicht groß, wenngleich Ich unaufhörlich bemüht war, die Menschen anzuregen zum Liebewirken, als dessen Folge sie dann auch Mich hätten erkennen können als ihren Gott und Vater von Ewigkeit. Denn die große Not bestand darin, daß unter den Menschen wenig Liebe war, daß sie schon gänzlich in den Banden dessen waren, der selbst bar jeder Liebe als Feind Mir gegenüberstand, gegen den Ich ankämpfen wollte, um ihm durch den Sieg die Seelen zu entreißen, die er gefesselthielt. Darum lebte Ich den Menschen Selbst ein Leben in uneigennütziger Liebe vor, weil die Liebe die Waffe war, die Ich Selbst anwenden wollte gegen Meinen Gegner und die auch den Menschen selbst die Kraft gab, ihm Widerstand zu leisten. Ohne Liebe waren sie ihm gänzlich verfallen, der Liebe aber kann er nicht widerstehen, die Liebe ist die einzigste Waffe, der er erliegt, die aber zur Zeit Meiner Niederkunft zur Erde nur wenig bei den Menschen zu finden war .... Die Liebe war die einzige Bindung mit Mir, ihrem Gott und Vater von Ewigkeit. Und es mußte diese Bindung hergestellt werden, wollten die Menschen Mein Wort vernehmen. Mein Wort konnte ihnen nicht mehr ertönen, weil sie durch ihre ihnen mangelnde Liebe auch keinen Glauben mehr hatten an einen Gott, Der zu ihnen sprechen wollte. Und darum kam Ich Selbst zur Erde, um die Menschen anzureden, um ihnen erneut Meinen Willen kundzutun, um ihnen Meine Liebegebote erneut zu geben und ihnen erneut das Evangelium zu künden .... die göttliche Lehre, die sie zur Seligkeit führen sollte. Doch Ich mußte den Menschen noch eine große Hilfe bringen .... Ich wollte sie zuvor befreien von der Macht, die sie gebundenhielt, die ihren Willen schwächte und die Menschen hinderte, Meinen Willen zu erfüllen. Ich wollte sie erlösen aus seiner Gewalt .... Und dazu erwählte Ich Mir die Form des Menschen Jesus, um in Ihm ein Liebe- und Erbarmungswerk zu vollbringen, das den Menschen Befreiung brachte von aller Not .... Es mußten sich aber auch alle Menschen auf Meine Seite stellen, die von ihrem Peiniger Befreiung finden wollten. Die freiwillig bei ihm verblieben, denen konnte Ich keine Kundgabe 6951 33 Kundgabe 6951 Rettung bringen, die aber Mir sich zuwandten, die empfingen auch von Mir die Kraft, sich aus seinen Fesseln zu lösen. Doch es mußte auch dieses Erlösungswerk im Rahmen des Menschlichen vor sich gehen, weil die Menschen nicht gezwungen werden durften in ihrem Willen. Es sollte ihnen völlig freistehen, ob sie das Erlösungswerk des Menschen Jesus .... in Dem Ich Selbst Mich verkörperte .... anerkennen oder ablehnen wollten. Darum bin Ich als Mensch Jesus über die Erde gewandelt und bereitete die Menschen vor auf das große Löseopfer, das die große Sündenschuld entsühnen sollte, derentwegen sie auf Erden wandelten. Aber wenige nur erkannten Mich und sahen in Mir den Retter, den Messias, den Seher und Propheten angekündigt hatten stets und ständig. Es war die Not übergroß, als Ich zur Erde niederstieg, aber es ist das Erlösungswerk vollbracht worden, weil auch Meine Liebe übergroß war und die Liebe also die Sündenschuld tilgte, indem Sie Selbst Sich opferte am Kreuz. Und diese Liebe wird immer wieder den Menschen Hilfe zu bringen suchen, denen, die bisher keine Erlösung fanden, die von den Gnaden Meines Erlösungswerkes noch keinen Gebrauch machten und daher noch immer in den Ketten des Feindes schmachten, die ohne Hilfe sich niemals befreien könnten und die Ich doch niemals aufgebe, sondern immer wieder ihnen in den Weg trete und sie hinweise auf das Erlösungswerk des Menschen Jesus, Der als „Mensch“ kraft Seiner Liebe die geistige Not Seiner Mitmenschen erkannte und Der kraft Seiner Liebe das Opfer gebracht hat, unter maßlosen Qualen zu sterben am Kreuze. Und Ich werde auch immer wieder im Wort zu den Menschen kommen und ihnen berichten von dem großen Liebe und Erbarmungswerk Jesu, Der Mich Selbst aufnahm, Der Sich durch die Liebe gänzlich vereinigte mit Mir und Der euch allen zum Retter und Erlöser wurde von Sünde und Tod .... Amen

34 „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden ....“

Kundgabe 7031 2.2.1958

„Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden ....“, diese Worte konnte Ich wohl berechtigt aussprechen, als Ich auf Erden wandelte, denn es war Mein Vater, Der in Mir war, Der Mir diese Gewalt gegeben hatte, mit Dem Ich eins geworden war und Der darum Mich gänzlich durchdrang, so daß Er Selbst wirkte in Mir und durch Mich. Und diese Gewalt blieb Mir auch nach Meinem Erdenwandel, denn nur Meine irdische Hülle war vor Meiner Himmelfahrt etwas „Menschliches“, alles in ihr Sich Bergende aber war Gott, Der Sich nur in Jesus Christus allen Seinen Wesen schaubar machte. Und somit also sprach wohl der „Mensch“ Jesus die Worte: „Mir ist alle Gewalt gegeben“, doch die Gottheit in diesem Menschen verfügte Selbst über die Gewalt. Ich konnte also Mich Selbst als Den bezeichnen, Der alle Macht hatte im Himmel und auf Erden .... weil es keine Trennung gab zwischen Mir, dem ewigen Schöpfergeist, und Dem, Der Mich in Sich aufgenommen hatte .... Und diese Gewalt werde Ich auch keinem Wesen außer Mir abtreten, denn sie gehört zu Meinem Urwesen, das in sich Liebe, Weisheit und Allmacht ist .... Wer dies begreifet, der weiß auch, daß somit allein Mein Wille regieret und daß es also nur Beauftragte in Meinem Willen geben kann oder sich Meinem Willen-widersetzende Wesen .... daß erstere gleichsam mit Mir regieren, während letztere regiert werden müssen. Obgleich nun aber Mein Wille und Meine Macht in Ewigkeit nicht abnehmen werden, wende Ich doch nicht immer diese an, sondern Ich lasse auch zuweilen den Mir noch gegnerischen Willen sich auswirken, doch immer nur bis zu einer gewissen Grenze, um es deutlich zu machen, Wessen Macht unbegrenzt ist. Denn Meine Macht allein sichert das Bestehen sowohl als auch den Fortschritt und die Möglichkeit einer Vollendung, während gegnerisches Wirken .... würde es nicht zur rechten Zeit beendet .... völlige Zerstörung bedeutete. Mir also ist die Macht gegeben .... das soll euch Menschen auch ein Hinweis sein, an Wen ihr euch zu wenden habt, Wer allein euch alles gewähren kann, Wem ihr euch anvertrauen sollet, wenn ihr einen machtvollen Beschützer und Helfer benötigt .... Nicht der Gott in der Ferne wird euch diese Hilfe schenken, sondern allein Der, Der als göttlicher Erlöser Jesus Christus in voller Macht steht, weil in Ihm Sich die Ewige Gottheit, der Geist der Unendlichkeit, verkörperte und weil ihr mit „Gott“ in Verbindung tretet erst in „Jesus Christus“, weil ihr Mich Selbst erst dann anerkennet, wenn ihr Mich in Jesus Christus anrufet, weil es außer Jesus Christus keinen Gott gibt, der mächtiger wäre als Er. Und so gibt es auch nur Einen, Der im gesamten Universum regieret, Dem alle Schöpfungen unterstehen, in Dessen Auftrag unzählige Wesen diese Schöpfungen betreuen und Der alles ausrichtet Seinem ewigen Heilsplan gemäß. Von Mir Selbst nehmen sie Meine Anweisungen entgegen, von Mir Selbst sind sie ausgestattet mit der für ihre Tätigkeit nötigen Kraft, und von Mir Selbst wird alles so geleitet, wie es auch Meiner Liebe und Weisheit entspricht. Und kein Wesen wird jemals wider Meinen Willen sich betätigen, denen die Erhaltung und Betreuung der endlos vielen Schöpfungswerke obliegt. Denn Mein Wille durchflutet sie, weil es vollendete Wesen sind, die von Meiner Liebe durchglüht, von Meiner Weisheit durchstrahlt und von Meiner Kraft erfüllt sind und darum immer nur Ausführende Meines Willens sind. Wo aber Mein Wille vorübergehend zurücktritt, dort drängen sich unreife, Mir noch abtrünnige Wesen hervor Kundgabe 7031 35 Kundgabe 7031 und wirken Mir wohl entgegen, doch immer unter Meiner Kontrolle, so daß auch sie von Meinem Willen dann gebändigt werden, wenn Ich es für nötig erachte, denn Einer nur regieret im Himmel und auf Erden .... Einem nur steht alle Macht zu Gebote .... Ihm müssen sich beugen alle Wesen des Lichtes und der Finsternis .... Denn Meine Macht ist unbegrenzt und wird es bleiben bis in alle Ewigkeit .... Amen

36 Die geistige Mission Jesu ....

Kundgabe 6985 5.12.1957

Wenn ihr die hohe geistige Mission des Menschen Jesus erkannt habt, dann wird es euch auch verständlich sein, warum unausgesetzt des göttlichen Erlösers Erwähnung getan werden muß, denn erst, wenn der Mensch frei ist von seiner Urschuld, ist ihm ein Aufstieg in lichte Höhen möglich. Die Menschen wissen nicht um diese Urschuld, und darum wissen sie auch nicht, was das Erlösungswerk bedeutet .... Sie können keinen Zusammenhang finden zwischen dem Kreuzestod des Menschen Jesus, an Den sie vielleicht noch glauben, und der Seligwerdung der Menschen .... Und darum lehnen so viele Ihn ab, weil ihnen dieses Erlösungswerk nur verkündet, aber nicht wahrheitsgemäß begründet wurde. Und wiederum kann eine solche Begründung nur denen gegeben werden, die ernstlich Aufklärung wünschen, und es werden das immer nur wenige sein. Denn auch die deutlichsten Erklärungen wären den Menschen unbegreiflich, die keinen Blick tun in das geistige Reich, die nur die irdische Welt anerkennen und alles, was ihnen sichtbar und beweisbar ist. Die Mission des Menschen Jesus war aber keine nur irdische Angelegenheit, wenngleich sie den Menschensichtbar vor sich ging .... Sie hatte eine tiefe geistige Begründung, und solange die Menschen nicht um diese wissen, stehen sie auch noch nicht dem göttlichen Erlöser Jesus Christus als schuldbeladene Brüder gegenüber, die Ihm ihre Schuld aufbürden, die Ihn bitten um Tilgung. Und doch muß diese Bitte vorangehen, wollen sie Erlösung finden, und sie müssen darum wissen um ihre Sündenschuld, um das große Vergehen gegen Gott, das sie sündig werden ließ und das nicht anders als durch jenes große Sühneopfer des Menschen Jesus getilgt werden konnte. Solange sich also die Menschen nicht sündig fühlen, gehen sie nicht den Weg zu Ihm, zum Kreuz mit ihrer Schuld. Und so lange erkennen sie auch den göttlichen Erlöser Jesus Christus nicht an. Erst das Wissen um ihren Uranfang, um ihre einstige Beschaffenheit und um ihren Widerstand gegen Gott schenkt ihnen auch das Verständnis für die Erlösungstat Jesu, Der als Mensch so gelebt hat, daß Er Gott Selbst in Sich aufnehmen konnte und nun das Erlösungswerk vollbracht wurde von der Ewigen Liebe, Die Ihre Geschöpfe aus den Fesseln Ihres Gegners befreien wollte. Eine solche Darstellung der Mission Jesu wird den Menschen glaubwürdiger sein, als wenn nur von den Sünden gesprochen wird, die im Erdenleben von ihnen begangen werden und die den Menschen oft zu gering erscheinen, als daß eine solche Erlösungstat nötig gewesen wäre, um diese Sünden zu tilgen. Zwar ist jede Sünde ein Vergehen gegen die Liebe, also ein Vergehen gegen Gott .... doch die Ursünde des einstigen Abfalles von Gott war so groß, daß das Wesen selbst sie nicht hätte entsühnen können, und wenn Ewigkeiten darüber vergangen wären. Das zu verstehen ist euch Menschen nicht möglich .... Aber eine so ungeheure Sünde forderte auch eine ungeheure Sühne, die wohl ein „Mensch“ geleistet hat, aber nur deshalb leisten konnte, weil dieser Mensch Gott in Sich barg, also die Kraft aus Gott Ihn dazu befähigte, die aber nur „Liebe“ war .... die Ursubstanz Gottes .... Die Menschen hatten einstens als urgeschaffene Wesen diese Liebekraft Gottes zurückgewiesen und waren also ohne jegliche Kraft .... Der Mensch Jesus aber nahm bewußt die Liebekraft Gottes in Anspruch und nützte sie zu einem Werk der Barmherzigkeit für Seine gefallenen Brüder .... um deren Schuld zu entsühnen. Es wissen aber die Menschen auch Kundgabe 6985 37 Kundgabe 6985 nicht, daß ihr Dasein als Mensch auf dieser Erde die Folge jener Urschuld ist und daß sie ihren Urzustand wohl einmal wiedererreichen werden, aber niemals ohne die Anerkennung Dessen, Der sie getilgt hat aus übergroßer Liebe. Denn ihr Abfall von Gott war ein bewußtes „Sich-von-Ihm-Abkehren“, das ein bewußtes „Ihm-wieder- Zuwenden“ bedingt, um in das Urverhältnis zu Gott wiedereintreten zu können. Wenn den Menschen dieses Wissen darum zugeleitet wird, dann ist das eine unerhörte Gnade, die jeder auswerten sollte insofern, als daß er nur sich gedanklich damit beschäftigt, daß er das als wahr annehmen sollte, was ihm vermittelt wird. Denn er braucht dann nur sich an den „Menschen Jesus“ zu wenden und mit Ihm gedanklich zu reden .... Und Dieser wird als „Gott“ ihm antworten, Er wird ihm helfen, zur rechten Erkenntnis seiner Schuld zu gelangen, und sie ihm abnehmen, wenn er sich dazu bekennt und Ihn um Hilfe bittet .... Und es kann jeder einzelne Mensch zu der Erkenntnis gelangen, daß er sich einmal vergangen haben muß, sowie er nur darüber nachdenkt, daß er ein unvollkommenes, schwaches und unwissendes Wesen ist und er die Ursache dessen zu ergründen sucht. Denn keine solche innerliche Frage bleibt unbeantwortet, nur muß sie vorerst gestellt werden, was aber die meisten Menschen unterlassen, jedoch skrupellos jeden Hinweis auf den göttlichen Erlöser ablehnen, wenn sie auf Ihn aufmerksam gemacht werden und auch Seine große geistige Mission. Doch von seiten Gottes wird den Menschen immer wieder der göttliche Erlöser Jesus Christus verkündet werden, und alle Seine Diener, die auf Erden für Ihn tätig sind, werden mit stets größerem Eifer Seinen Namen und Sein Evangelium predigen, auf daß alle frei werden von ihrer großen Schuld, die darauf hören und selbst in innige Verbindung treten mit Jesus Christus, in Dem Gott Selbst Mensch geworden ist, um zu erlösen, was gebunden ist von Seinem Gegner .... Amen

38 Beweise für die Existenz Jesu auf Erden ....

Kundgabe 7250 8.1.1959

Jedem Menschen ist die Möglichkeit gegeben, hinter das Geheimnis der Menschwerdung Gottes zu kommen, und jeder Mensch wird dann auch einen Beweis haben von der Existenz Jesu, Der als Gottes Sohn und Erlöser der Welt ihm nun offenbar wird, so daß jeder weitere Beweis unnötig wird. Und wer einmal die Menschwerdung Gottes begriffen hat, der weiß es auch, daß und warum der Glaube gefordert wird, warum Beweise nicht förderlich, sondern eher nachteilig sind für den Entwicklungsgang der Seele, zwecks dessen der Mensch auf Erden wandelt. Daß Sich Gott Selbst in Jesus Christus, in dem Menschen Jesus, verkörpert hat, ist und bleibt unglaubwürdig für Menschen, die keinerlei geistige Bindung haben, denen geistiges Streben fremd ist .... Und unter „geistigem Streben“ ist also der „Entwicklungs-prozeß der Seele“ zu verstehen, die nicht als Selbstzweck das Erdenleben erhalten hat, sondern nur als Mittel zum Zweck. Wer also nicht geistig strebt, der ist auch nicht „erweckt“, das heißt , sein Denken ist eher dem Irrtum unterworfen als der Wahrheit, er wird eher Irrtum annehmen und als Wahrheit gelten lassen, und die reine Wahrheit wird ihm unannehmbar scheinen .... eben weil sein Geist noch verfinstert ist, worunter nicht der Verstand zu verstehen ist, sondern der Funke im Menschen, der göttliches Anteil ist. Dieser Mensch also wird keine rein geistigen Ursachen gelten lassen, und daher wird ihm die Menschwerdung Gottes als „Aus-wirkung“ einer solchen geistigen „Ursache“ unbegreiflich sein. Aber sie hat stattgefunden, Gott Selbst hat Sich in einem Menschen eingezeugt, und dieser Mensch war Jesus, der Sohn von Maria, Der aus dem Geist Gottes gezeugt war. Nichts durfte die Menschen zum Glauben zwingen, und darum war auch die Geburt, Jesu menschlichen Gesetzen unterworfen, nicht aber die Zeugung .... Dieses zu bezweifeln dürften sich die Menschen nicht anmaßen, wenn sie sich überlegen, daß alles Geschöpfliche sowie das gesamte Schöpfungswerk aus der Kraft Gottes hervorgegangen ist, es also für diese Kraft wahrlich möglich ist, ein menschliches Wesen aus Seinem Willen erstehen zu lassen. Es hatte aber auch diese Geburt ohne Zeugung seine (ihre? = d. Hg.) geistigen Gründe, die einem erweckten Geist überaus leicht verständlich sind. Doch es muß der Mensch wissen, daß das gesamte Schöpfungswerk geistige Ursachen hatte, denen der freie Wille urgeschaffener Geistwesen zugrunde lag, und dieser freie Wille auch im Dasein des Menschen .... des einstmals geschaffenen Urgeistes .... eine Rolle spielt, die bedeutsam und auch Erklärung ist dafür, daß für die Existenz des Menschen Jesus sich keine oder nur wenige Beweise finden lassen. Denn es darf keinerlei Zwang den Menschen veranlassen, sich positiv oder negativ einzustellen zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser. Es muß völlige Willensfreiheit die Einstellung zu Ihm bestimmen, weil davon allein die geistige Rückgestaltung des Menschen zu dem urgeschaffenen Wesen abhängig ist, zwecks derer der Mensch auf Erden wandelt. Was sich beweisen läßt, zwingt zu einem Entscheid .... Kein Mensch darf gezwungen werden zu einem Entscheid, soll die einstige Vollkommenheit des Urwesens wiedererreicht werden, die Zweck und Ziel des gesamten Schöpfungswerkes ist. Es muß also der Mensch zuvor wissen um Uranfang und Ziel alles dessen, was ist, um Sinn und Zweck der Schöpfung und alle geschöpflichen Wesen darin. Doch er wird dieses Wissen nie und nimmer aus Büchern Kundgabe 7250 39 Kundgabe 7250 schöpfen können, sondern es muß ihm durch den Geist Gottes, Der in Sich die Ewige Wahrheit ist, vermittelt werden. Aber dies erfordert Bedingungen, die wohl jeder Mensch erfüllen kann, aber nur die wenigsten Menschen erfüllen wollen .... Der Geist Gottes kann sich aber nur dort äußern, wo diese Voraussetzungen gegeben sind: ein lebendiger Glaube an Gott, der nur durch die Liebe lebendig werden kann, und ein bewußtes Anfordern der Wahrheit aus Gott, eben im Glauben, von Ihm die Wahrheit vermittelt zu bekommen .... Und sie wird dem Menschen werden, denn nun tritt der Geist Gottes mit dem Geistesfunken im Menschen, der Sein Anteil ist, in Verbindung, und es wird der Mensch belehret durch den Geist .... Wer solches nicht glauben kann oder will, der wird niemals zur Weisheit, zum Licht der Erkenntnis, gelangen .... Wer es aber glaubt, dem werden sich die herrlichsten Offenbarungen enthüllen, er wird hell und klar erkennen, was anderen Menschen unbegreiflich ist, er wird die Zusammenhänge fassen können, und ihm wird die Menschwerdung Gottes in Jesus ein so wunderbar gelöstes Problem sein, so daß er keinerlei Beweise mehr bedarf und doch klarer durch alles hindurchzuschauen vermag, wie es der schärfste Verstand je zuwege bringen könnte. Für einen geweckten Geist aber spielt es dann keine Rolle, welche Zeiträume liegen zwischen dem Wandel Jesu auf Erden und der Gegenwart, denn dieser Wandel Jesu war kein Akt, für einen bestimmten Kreis Menschen berechnet, sondern er galt allen Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft .... Alle Menschen werden erfahren von diesem Wandel Jesu, aber keines Beweises Seiner Existenz bedürfen, sowie nur ihr Geist erweckt ist, doch ohne Erweckung des Geistes wären auch die schärfsten Beweise nutzlos für die Erlangung der Seelenreife, denn ein Glaube, hervorgehend aus Beweisen, ist kein Glaube, der den freien Willen respektiert und der allein gewertet wird. Der Verstand des Menschen aber hat nichts oder wenig nur mit der Erweckung des Geistes im Menschen zu tun .... Letztere ist Folge eines Liebelebens, eines Lebens in uneigennütziger Nächstenliebe, weshalb Erforschung tiefster Geheimnisse nicht das Privileg reger Verstandestätigkeit, sondern allein das Vorrecht derer ist, die die Gebote Gottes halten, die der Mensch Jesus gelehrt hat auf Erden: „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst ....“ Die Auswirkung der Erfüllung dieser Gebote ist der sicherste und klarste Beweis der Existenz Jesu, denn dann leitet der Geist aus Gott den Menschen in alle Wahrheit, und er gibt ihm auch Aufschluß über alle geistigen Zusammenhänge, die niemals der Verstand des Menschen allein wird geben können .... Amen

40 Gott und Jesus ist eins .... Menschwerdung Gottes ....

Kundgabe 8250 24.8.1962

Daß sich der Geisteszustand der Menschen stets mehr verfinstert, geht auch daraus hervor, daß sie die „Einswerdung“ Gottes mit Jesus nicht recht zu verstehen vermögen .... und daß sie deshalb auch für die „Menschwerdung“ Gottes nicht das rechte Verständnis haben .... Sie sind durch die Lehre von der dreipersönlichen Gottheit zu falschem Denken gekommen. Doch immer wieder muß gesagt werden, daß die Ewige Gottheit nicht personifiziert werden kann .... daß Sie also nicht anders vorstellbar ist, als Kraft, Welche die ganze Unendlichkeit erfüllt .... Diese Kraft ist nicht zu begrenzen und kann also auch nicht als „Form“ gedacht werden .... aber Sie kann eine Form gänzlich durchstrahlen .... Und der Vorgang einer gänzlichen Durchstrahlung mit göttlicher Kraft hat stattgefunden bei dem Menschen Jesus .... Er war voller Liebe, und Liebe ist die Ursubstanz der Ewigen Gottheit .... die unausgesetzt ausgestrahlt wird in die Unendlichkeit, die alles erstehen läßt und alles erhält .... Und diese göttliche Liebekraft also durchstrahlte die menschliche Form Jesus, und also manifestierte sie sich in Ihm, das Urwesen Gottes nahm Aufenthalt im Menschen Jesus und also wurde Gott „Mensch“ .... und da Jesus gänzlich erfüllt war von der Ursubstanz Gottes, wurde Er „Gott“ .... Denn auch die menschliche Außenhülle konnte nach Seinem Kreuzestod als gänzlich vergeistigt sich mit Gott vereinigen, so daß also Jesus nun zur vorstellbaren Gottheit wurde .... daß der Mensch sich Gott nicht anders vorstellen kann als in Jesus .... daß aber nimmermehr von „zwei Personen“ die Rede sein kann .... Es hatte der Mensch Jesus auf Erden das Ziel erreicht, die völlige Vergöttlichung, die alle geschaffenen Wesen erreichen sollen .... Denn Gott wollte Ebenbilder schaffen, deren letzte Vollendung jedoch der freie Wille des Wesens selbst erreichen muß. Der Mensch Jesus hat nicht nur durch ein Liebeleben diese Vergöttlichung erreicht, sondern durch das Erlösungswerk auch die Sündenschuld der Menschheit getilgt .... denn Er nahm die Liebekraft Gottes in Anspruch, ansonsten Er nicht fähig gewesen wäre, das entsetzliche Leid und den Kreuzestod zu ertragen, und diese Liebekraft war das Urelement Gottes, also war Gott Selbst in aller Fülle in dem Menschen Jesus und hat das Erlösungswerk vollbracht .... Wenn ihr Menschen jedoch von einem dreipersönlichen Gott sprechet, so ist das ein irreführender Begriff, denn die Ewige Gottheit kann nicht personifiziert werden, denn Sie ist nur Liebe, und diese Liebe manifestierte Sich in Jesus, und es wirkte nun der Ewige Gottgeist in Jesus, und Er ist für alle Wesen nur in Jesus vorstellbar .... Weil die von Gott einst erschaffenen Wesen deshalb abfielen von Ihm, weil sie Ihn nicht schauen konnten, ist Er in Jesus für sie zum schaubaren Gott geworden .... Aber es ist Jesus kein zweites Wesen, Das neben Gott zu denken ist .... Er ist Gott, denn Gott ist Liebekraft, Die eine völlig vergeistigte Form durchstrahlte, also diese nur noch göttliche Ursubstanz war und daher auch nur schaubar den Wesen, die gleichfalls sich vergeistigt haben, um Geistiges schauen zu können .... Wenn von Vater, Sohn und hl. Geist gesprochen wird, so ist das als Bezeichnung für das Wesen Gottes wohl gültig, wenn der Vater als Liebe, der Sohn als Weisheit und der hl. Geist als Kraft, als Wille oder Macht Gottes anerkannt wird .... Denn das Wesen Gottes ist Liebe, Weisheit und Macht .... Doch das Ziel, das Gott Sich setzte bei der Erschaffung der Wesen, die Vergöttlichung dieser Wesen im freien Willen, erklärt .... so es erreicht Kundgabe 8250 41 Kundgabe 8250 wird .... auch die Menschwerdung Gottes in Jesus .... die schaubare Gottheit in Jesus, während die „dreipersönliche“ Gottheit überhaupt keine rechte, das heißt wahrheitsgemäße Erklärung zuläßt. Es haben sich die Menschen selbst Begriffe geschaffen, die darum hinderlich sind für das geistige Ausreifen, weil nur ein Gott angerufen werden kann, nicht aber zu drei verschiedenen Göttern gebetet werden darf, sondern Gott Selbst erkannt werden will in Jesus und darum auch Er nur angebetet werden kann in Jesus .... Und Er fordert von allen Menschen diese Anerkennung, weil Ihm einstens die Anerkennung verweigert wurde und weil gleichzeitig auch das Erlösungswerk anerkannt werden muß .... Denn ohne Jesus Christus kann kein Mensch Vergebung seiner Urschuld finden, und es muß sich der Mensch daher zu Ihm bekennen .... er muß glauben, daß Gott Selbst Sich der Menschheit annahm und in Jesus das Erlösungswerk vollbracht hat .... Amen

42 Die rechte Einstellung des Menschen zum Erlösungswerk Jesu Christi ....

Kundgabe 7024 24.1.1958

Wie ihr euch einstellet zu Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk, das ist ausschlaggebend für den Erfolg eures Erdenlebens. Die Gnade der Verkörperung als Mensch wurde euch geschenkt, aber ihr würdet und werdet nichts erreichen, wenn ihr es ohne Jesus Christus und Seine Sündenvergebung beendet, denn seid ihr nicht vorerst von eurer Urschuld erlöst, so ist euch der Eingang in das Lichtreich verwehrt, weil nur Jesus Christus, der göttliche Erlöser, die Pforten öffnen kann, dazu aber die Vergebung der Schuld, also auch die Anerkennung Seines Erlösungswerkes, Voraussetzung ist. Und wenn ihr Menschen nun bedenket, daß euer Erdenleben vergeblich gelebt werden kann und ihr am Ende genau in der Verfassung seid eurer Seele nach wie zu Beginn eurer Verkörperung, wenn ihr bedenket, daß dann auch das Erdenleben völlig sinnlos ist, ganz gleich, ob es euch Freuden oder Leiden brachte .... dann müßtet ihr doch versuchen, ihm selbst den rechten Sinn zu geben, ihr müßtet mehr danach streben, das Leben nachher euch schön zu gestalten, sofern ihr überhaupt an ein Leben nach dem Tode glaubet. Doch denen, die gleichgültig dahinleben, die nicht an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk glauben, denen wird auch der Glaube mangeln an ein Fortleben der Seele nach dem Tode. Und doch soll ihnen immer wieder das Wissen um Jesus Christus nahegebracht werden, so daß ihr Denken angeregt wird und sie immer wieder dazu veranlaßt werden, eine Einstellung zu Ihm zu suchen und zu finden. Und die geringste Bereitwilligkeit wird auch von Ihm Selbst gefördert werden, Er wird dem Menschen entgegenkommen und es ihm leichtmachen, den Glauben an Ihn zu gewinnen .... Aber die Freiheit seines Willens wird ihm doch belassen, denn er selbst muß sich entscheiden für Jesus Christus, soll die Erlösung stattfinden können. Aber es wissen die Menschen nicht, wie bedeutungsvoll es ist, zu Ihm gefunden zu haben .... Denn das Erdenleben währet nur kurze Zeit, und es kann die Seele frei machen von jeglicher Fessel, so daß sie sich als Lichtgeist aufschwingen kann in der Stunde des Todes .... Und bewußt ist die Seele diese Verkörperung als Mensch eingegangen, denn es wurde ihr zuvor sowohl ihr Erdengang als auch das Ziel gezeigt, sie ist nicht zwangsweise als Mensch verkörpert worden, aber jede Seele hat .... als einmal in dem Entwicklungsgrad angelangt, wo die Verkörperung als Mensch möglich ist .... das Verlangen, der materiellen Hülle ledig zu werden, und sie weiß es dann auch, daß der Gang über die Erde als Mensch ihr die letzte Möglichkeit bietet .... Aber sie wird dieses Bewußtseins wieder beraubt, sowie sie in einer menschlichen Hülle eingezeugt wird. Darum ist es für jede Seele von größter Bedeutung, daß sie sich an Jesus Christus hält, Der ihr die Freiwerdung aus der Fessel ermöglicht durch Sein Erlösungswerk, weil ohne die Tilgung der Urschuld es kein Lösen aus der Gewalt des Gegners von Gott gibt. Und das sollte allen Menschen vorgetragen werden, alle Menschen sollten wahrheitsgemäß darüber aufgeklärt werden, was Jesus Christus und Sein Erlösungswerk überhaupt bedeutet .... Es sollten alle Menschen mehr darüber nachdenken, welchen Zweck das Erdenleben hat und ob sie dieses auch zweckentsprechend ausleben. Und wer sich darüber ernste Gedanken macht, der wird auch gedanklich recht belehrt werden von seiten der geistigen Welt, von seiten Gottes, Der in dem Menschen Jesus das Werk der Erlösung vollbracht hat, um jene große Urschuld zu tilgen, um es allen Menschen zu ermöglichen, durch die Pforte zum Lichtreich einzugehen .... Doch ohne Jesus Christus bleibt diese Pforte verschlossen, ohne Jesus Christus gelangt kein Mensch zur Seligkeit, weil er ohne Jesus Christus in der Gewalt des Gegners verbleibt, der ihn niemals freigeben wird .... Amen

43 Erlösende Kraft des Namens Jesus ....

Kundgabe 7066 14.3.1958

In Meinem Namen sollet ihr Menschen das Heil suchen .... ihr sollt wissen, daß ihr kein Heil anderswo finden könnet als bei Mir, daß ihr auch unbedingt Mich Selbst in Jesus Christus anerkennen müsset, daß ihr also glauben müsset an den göttlichen Erlöser und Sein Erbarmungswerk. In dem Menschen Jesus kam Ich Selbst zur Erde, durch Seinen Mund lehrte Ich Selbst die Menschen, in Ihm wurde Meine Kraft offenbar, durch Ihn wirkte Ich Wunder, erweckte Tote zum Leben, machte Kranke gesund und half den Menschen in irdischer Not .... in Ihm starb Ich Selbst den Tod am Kreuze, denn der Mensch Jesus hatte Mich voll und ganz in Sich aufgenommen, weil Er Sich zur Liebe gestaltete und Mir Selbst also eine taugliche Hülle wurde, in der Ich das Erlösungswerk vollbringen konnte, um die Sündenschuld der gesamten Menschheit zu tilgen. Darum ist der Name Jesus der Name eures Gottes und Vaters von Ewigkeit, darum müsset ihr in Meinem Namen euch versammeln und Mich Selbst unter euch weilen lassen, wollet ihr zur Seligkeit gelangen, die euch einstens unaussprechlich beglückte .... die euch aber noch mangelt, solange ihr auf Erden weilet. Es genügt darum nicht, nur an „Gott“ zu glauben, weil ein solcher Glaube wohl die Anerkennung eines Schöpfers ist, Der alles und somit auch euch erstehen ließ. Aber dieser Glaube führt euch nicht zu Ihm zurück, sondern ihr müsset nun auch den Erlöser anerkennen, Der erst den Weg gangbar gemacht hat für euch zu eurem Gott und Vater. Und nur über diesen Weg könnet ihr zum Vater gelangen. Also müsset ihr glauben an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, dann erst ist euer Glaube recht, dann erst führt euch der Glaube zum Heil, das heißt , eure Seele wird nun erst in den einstigen Zustand versetzt werden können, weil Jesus Christus ihr dabei helfen muß und ohne Hilfe sie nimmermehr das Ziel erreichen kann .... In Meinem Namen also müsset ihr das Heil suchen .... Und so werdet ihr nun auch verstehen, daß es nötig ist, den Menschen zu künden von Jesus Christus, daß es nicht genügt, die Existenz eines Gottes zu ergründen oder beweisen zu wollen, denn diesen Glauben kann jeder Mensch gewinnen, der nur offenen Auges um sich blickt und nachdenkt über die Schöpfung und ihr Erstehen .... Aber es geht um die erlösende Kraft des Namens Jesus .... Erst die Bedeutung des Erlösungswerkes müsset ihr Menschen erfahren, um euch dann auch unter das Kreuz Christi zu stellen und den Namen Jesus als den eures Gottes und Vaters anzurufen für das Heil eurer Seelen. Denn es war eine neue Zeit angebrochen mit Seinem Kommen zur Erde, es war nun die Zeit gekommen, wo durch den Kreuzestod die Pforte zum Lichtreich geöffnet wurde und die ersten gänzlich erlösten Seelen zurückkehren konnten zum Vater .... Denn es standen viele Seelen vor dem Tor zur Seligkeit, die erst ihrer Ursündenschuld ledig werden mußten, um nun als selige Geistwesen wieder dort zu weilen, wo sie uranfänglich ihren Ausgang genommen hatten. Und diese endgültige Heimkehr ins Vaterhaus hat der göttliche Erlöser Jesus Christus erst ermöglicht, Der darum auch von jedem Menschen anerkannt werden muß, der seinen Urzustand wiedererreichen will. Jesus Christus Selbst ist die Pforte zum Himmelreich .... und Sein Name ertönet überall in den Sphären des Lichtes, denn in Ihm bin Ich Selbst, Er und Ich sind eins .... Und wer den Namen Jesus ausspricht in tiefster Andacht, der spricht Mich damit an, und Ich bringe ihm wahrlich das Heil .... Und darum werdet ihr auch keine Fehlbitte tun, so ihr den Namen Kundgabe 7066 44 Kundgabe 7066 Jesus in voller Gläubigkeit aussprechet und Mir Selbst also euer Anliegen vortraget .... Denn so ihr glaubet an Ihn und Sein Erlösungswerk, seid ihr auch von der euch belastenden Ursünde frei geworden, und dann wird sich Meine Liebe auch wieder an euch erweisen, und euer kindlicher Anruf Meines Namens sichert euch auch Mein Gehör und die Erfüllung eurer Bitte. Ich bin immer und ewig euer Gott und Schöpfer .... euer Vater aber konnte Ich nur werden durch das Erlösungswerk, denn nun erst empfinget ihr die Kraft, euch im freien Willen zu wandeln zu vollkommenen Wesen, und ihr konntet nun erst aus „Geschöpfen“ zu Meinen „Kindern“ werden, wenn ihr den freien Willen nütztet zur Rückkehr zu Mir .... und dieser freie Wille erfuhr erst durch Meinen Kreuzestod Stärkung. Darum also liegt in Meinem Namen allein das Heil für euch .... Darum seid ihr Menschen erst dann auf dem Wege der Rückkehr zu Mir, wenn ihr den Weg zu Jesus Christus genommen habt, denn nur allein dieser Weg führt zu Mir, zurück ins Vaterhaus .... Amen

45 Der rechte Weg wird den Menschen aufgezeigt ....

Kundgabe 6958 31.10.1957

Ich kann immer nur euch ein Licht anzünden und den Weg erleuchten, doch gehen müsset ihr ihn selbst im freien Willen. Und Ich kann euch auch Meine Begleitung antragen, doch wiederum dränge Ich sie euch nicht auf, eben weil Ich euch nicht zwinge, sondern ihr selbst euch Mir anschließen müsset und Mich bitten, daß Ich als euer Wegbegleiter immer an eurer Seite gehen möge. Dann aber könnet ihr nicht fehlgehen .... Es wird von Mir aus wahrlich alles getan, um euch den Aufstieg zur Höhe, zu Mir, zu ermöglichen, aber dennoch wird euch Freiheit gelassen, nach eigenem Gutdünken zu wollen und zu handeln. Darum aber versagen so viele Menschen, weil sie ihre Freiheit mißbrauchen und allen Hinweisen und Mahnworten Meinerseits sich verschließen, ihr widersetzlicher Wille aber nicht gewaltsam gebrochen wird. Auf Erden wohl könnet ihr die Menschen zwingen zum Gehorsam, ihr könnet dort eure Macht anwenden, wo ihr glaubet, daß unberechtigt euch Widerstand geleistet wird. Doch in Meinem Heilsplan von Ewigkeit schaltet jede Machtanwendung aus, wo es um die Rückgewinnung des Geistigen geht; denn das, was Ich als letztes Ziel erreichen will, kann nur der freie Wille des Wesens zuwege bringen. Und dieses Ziel wird Meine Liebe unentwegt anstreben, und sie wird auch die rechten Mittel finden, sich den Willen des Geistigen zuzuwenden, so daß dieses nun freiwillig den Weg geht, der zurückführt ins Vaterhaus. Die Liebe erreichet viel, und jeglicher Einfluß, den ein liebendes Wesen ausübt auf das noch unentschiedene Geistige, kann erfolgreich sein .... dagegen sich schwer durchsetzen, wenn das Wesen noch Meinem Gegner zugeneigt ist. Aber der Wille des Menschen wird geachtet, nur unausgesetzt darum geworben .... oder auch, ein Weg wird immer wieder dem Menschen aufgezeigt, also ein Licht entzündet, es wird immer wieder dem Menschen Mein Wort nahegebracht, das als Licht von oben klar und deutlich dem Menschen seine Erdenaufgabe vor Augen stellt und in seinem hellen Schein das Kreuz des göttlichen Erlösers erblicken lässet .... Und konnte der Blick des Menschen einmal auf diesen erleuchteten Weg fallen, dann kann sich auch der Wille entscheiden, ob er diesen Weg einschlägt und dem Kreuz zustrebt .... den Weg muß jeder Mensch selbst gehen. Es nützet nichts, ihn nur zu sehen und ihn nicht zu betreten; es nützet also nicht „nur die Kenntnisnahme“ von Meinem Wort oder von dem Erlösungswerk Christi, sondern es ist das Zurücklegen des Weges erforderlich, der am Kreuz von Golgatha vorüberführt: Es muß Mein Wort ausgelebt werden, wie es der Mensch Jesus auf Erden auslebte, und dann also wird der Weg gegangen, der euch Menschen aufgezeigt wird in hellem Licht. Und so darf kein Mensch glauben, daß es gleichgültig sei, welchen Weg er geht, es darf kein Mensch glauben, auf Nebenwegen zum gleichen Ziel zu gelangen, es darf auch kein Mensch glauben, ohne rechte Führung wandeln zu dürfen, denn dann wird unweigerlich sein Weg in die Tiefe führen, wieder dorthin, woher er gekommen ist, von wo ihn Meine Liebe schon emporgeholt hat .... Er muß sich Mir Selbst anvertrauen, er muß Meine Führung erbitten, er muß einmal den Weg betrachten, den er in hellem Lichtschein vor sich liegen sieht, und er darf nicht zurück-schrecken, wenn er darauf das Kreuz erblickt, das ihm zeigt, daß er durch Leid gehen muß. Er soll immer an das herrliche Ziel denken, das nur auf diesem Wege erreicht werden kann, und er muß sich .... so er den Weg betreten will .... von Mir Kraft Kundgabe 6958 46 Kundgabe 6958 erbitten und sich Meiner Führung anvertrauen .... Und er wird wahrlich den Weg zur Höhe zurücklegen können, weil Ich ihn immer so führe, daß er an allen gefährlichen Klippen vorübergeht, daß er jedes Hindernis leicht übersteigen und die Höhe mühelos erklimmen kann, denn Ich werde ihn stets mit Kraft versorgen, so daß er nicht zu ermüden braucht, und ob der Weg ihm noch so steil erscheint .... Aber allein wird er nicht zum Ziel kommen, denn sowie er allein geht, gesellt sich ihm ein anderer zu, der ihn sehr schnell und leicht wieder vom rechten Wege abdrängt, der Tiefe zu. Doch Meine Liebe wird euch immer verfolgen, denn Meine Liebe gibt keines Meiner Geschöpfe auf .... Amen

47 Verscherzet euch nicht das ewige Leben ....

Kundgabe 7096 18.4.1958

Verscherzet euch nicht das ewige Leben .... Einmal zwar wird es euch allen beschieden sein, aber es können auch noch ewige Zeiten vergehen, Zeiten endloser Qual und Finsternis, wo ihr euch im Tode befindet, im Zustand völliger Kraft- und Lichtlosigkeit. Und ihr könnt euch diese qualvolle Zeit endlos verlängern, so daß ihr auch von „ewiger Verdammnis“ sprechen könnet .... die Ich aber nicht über euch verhängt habe, sondern die ihr im freien Willen euch schaffet und immer wieder aufs neue schaffet, wenn ihr das Dasein als Mensch nicht nützet, um euch das ewige Leben zu erwerben. Ich lasse euch nicht für ewig verlorengehen, weil ihr Meine Geschöpfe seid, die Ich liebe von Anbeginn und auch nicht aufhören werde zu lieben. Aber Ich kann euch nicht vorzeitig das Leben geben, wenn ihr selbst den Zustand des Todes vorzieht, wenn ihr selbst nicht bereit seid, das Leben aus Meiner Hand entgegenzunehmen .... Aber ihr könnet es mit Leichtigkeit erwerben, denn ihr braucht euch nur Dem anzuvertrauen, Der Selbst das Leben ist von Ewigkeit .... Und dazu ist euch das Erdenleben gegeben, wo ihr im Besitz von Verstand und freiem Willen seid, wo ihr Belehrungen entgegennehmen könnet über eure Erdenaufgabe und also nur zu wollen brauchet, um aus dem Zustand des Todes herauszukommen. Und es ist diese Erdenzeit so kurz, es werden keine großen Opfer von euch verlangt für das, was euch geschenkt wird bei rechter Nutzung eures Willens. Es ist die Lebensdauer als Mensch sehr kurz, aber sie genügt, um euch das Ziel erreichen zu lassen .... Doch endlos lang war die Zeit eurer Vorentwicklung, bis ihr in das Stadium als Mensch eintreten konntet .... Und ebenso endlos lange wird es wieder dauern, bis ihr erneut die Gnade haben werdet, euren Willensentscheid zu wiederholen. Es sind dies Ewigkeiten, von deren Umfang ihr Menschen euch keinen Begriff machen könnet, weil euer Denken im unvollkommenen Zustand auch nur begrenzt ist. Und wie ihr nicht um diese Qual wisset, weil euch für die Zeit des Erdenlebens die Rückerinnerung genommen ist an jene Zeit eurer Vorentwicklung, so wisset ihr auch nicht um die unaussprechliche Seligkeit, die der Begriff „ewiges Leben“ in sich schließt .... Ihr wisset nicht um die Herrlichkeiten, die in Meinem Reich eurer warten, wenn ihr euch zur endgültigen Rückkehr zu Mir entschließet .... Und es kann euch weder das eine noch das andere Wissen bewiesen werden, weil dann ein freier Willensentscheid unmöglich gemacht würde. Aber ihr solltet es glauben auch ohne Beweis und entsprechend nun euer Erdenleben zurücklegen, ihr solltet euch die Seligkeit eines „Lebens“ in Meinem Reich nicht verscherzen, ihr solltet alle diese Möglichkeit, die euch zwar unglaubwürdig scheint, mit in euer Verstandesdenken einbeziehen .... und ihr solltet so leben, daß ihr selbst euch keinen Vorwurf zu machen brauchtet, wenn einmal die Stunde eures Abscheidens von dieser Erde gekommen ist. Ihr solltet auch jene anhören, die über solche Dinge reden, die nichts mit der materiellen Welt zu tun haben .... Und ihr solltet auch darüber nachdenken und es euch vorstellen, wie ihr wohl bestehen würdet, wenn sie recht hätten .... Es steht für euch Menschen zuviel auf dem Spiel, es geht nicht um eine Anzahl Jahre wie eure Erdenlebenszeit .... es geht um ein ewiges Leben, es geht um einen nie-aufhörenden Zustand der höchsten Seligkeit .... um einen Zustand in Licht und Kraft, der euch eigen war zu Anbeginn .... Und für diese Ewigkeit in Licht und Kundgabe 7096 48 Kundgabe 7096 Kraft brauchet ihr nur eine ganz kurze Zeit, einen „Augenblick“ in dieser Ewigkeit, Verzicht zu leisten auf völlig wertlose Dinge .... Ihr aber wertet diese Dinge ungewöhnlich hoch, und ihr verscherzet euch daher das „Leben“ und bleibet im Tode wieder Ewigkeiten hindurch .... Und alles, was Ich tun kann, um euch zum Leben zu verhelfen, ist, daß Ich euch Menschen ständig Meine Boten zusende, die euch in Meinem Auftrag warnen und mahnen, die euch anregen sollen, einen Versuch zu machen, zur Wahrheit zu gelangen .... die euch hinweisen zu Mir, daß Ich, als die alleinige Wahrheit, euer Denken erhelle, die euch den Rat geben, die Bindung mit Mir Selbst herzustellen, auf daß Ich euch dann erfassen kann und euch zu Mir ziehe .... Doch ihr müsset den ersten Schritt tun, weil Ich euch nicht zwinge um eurer Seligkeit willen. Aber Ich unterstütze und stärke auch den schwächsten Willen, der sich Mir zuwendet. Denn um euch das Leben zu geben, ließ Ich die gesamte Schöpfung erstehen. Ich will nicht euren Tod, Ich will, daß ihr lebet und eurem schon Ewigkeiten-währenden toten Zustand endlich entrinnet .... Ich will euch wieder beschenken mit Meiner Liebe und euch allen ein herrliches Los bereiten, das ewig nicht mehr enden wird .... Aber Ich kann euch nicht hindern, wenn ihr wieder den Weg zur Tiefe nehmet, wenn ihr freiwillig dem wieder folget, der euch einstens das Leben genommen und euch dem Tode ausgeliefert hat. Ich kann euch nur immer wieder zurufen: „Verscherzet euch nicht das ewige Leben ....“ Ihr aber müsset freiwillig diesem Meinem Rufe Folge leisten, ihr müsset das Leben zu gewinnen suchen, solange ihr auf Erden weilet, und Ich werde euch wahrlich dazu verhelfen, weil Ich euch liebe .... Amen

49 Verbreitung des Evangeliums in der ganzen Welt ....

Kundgabe 7055 4.3.1958

Wenn eure Blicke immer wieder hingelenkt werden auf das Weltgeschehen, so sollet ihr auch darin den Ablauf dessen erkennen, was euch schon lange vorher gesagt wurde, ihr sollet die Zeichen des nahen Endes darin sehen .... Und so ihr erweckten Geistes seid, werdet ihr auch wissen, in welcher Zeit ihr lebet. Und es wird alles so kommen, wie Ich es euch künden ließ durch Seher und Propheten. Es wird viel Trübsal sein unter den Menschen, die Liebe wird erkalten, es wird sein wie vor der Sündflut: erhöhter Lebensgenuß, Sündhaftigkeit und Glaubenslosigkeit .... alles vollzieht sich so, daß die Menschen es als selbstverständlich ansehen und sie nichts Ungewöhnliches darin sehen, weil ihr Sinnen und Trachten nur weltlich gerichtet ist. Aber Ich habe es euch gesagt, daß ihr an den Zeichen es erkennen werdet, wenn das Ende nahe ist .... Und darum sollet ihr auch der Zeichen achten. Wohl werdet ihr Menschen den Einwand erheben, daß die Erde schon viele solche Zeiten erlebt hat, daß zu jeder Zeit die erwähnten Ankündigungen erwartet werden konnten als zeitbedingt .... Ihr werdet auch hinweisen auf Zeiten größter Glaubenslosigkeit und fluchwürdigen Handelns der Menschen .... Doch ihr vergesset eines, daß Ich Hinweise gab, daß Mein Evangelium in der ganzen Welt verbreitet werden müsse, bevor die letzte Sichtung auf dieser Erde vor sich gehen kann .... und ihr wisset nicht, was unter der „Verkündigung des Evangeliums“ eigentlich zu verstehen ist .... Ihr glaubet, daß diese nur durch Menschen geschehen kann in der Form, daß sie das Wissen um das Erlösungswerk und um die göttliche Liebelehre überall dorthin tragen, wohin es noch nicht gedrungen ist .... Wohl gehört auch diese Verbreitung Meines Evangeliums dazu, doch auch Ich Selbst sorge dafür, daß jenes Wissen dorthin gelangt, wo den Menschen noch keine Kunde zugegangen ist über Jesus Christus und Sein Erlösungswerk. Aber Ich vermittle ihnen dieses Wissen direkt. Ich wirke durch Meinen Geist, wo nur Menschen sich eines Liebelebens befleißigen aus innerem Antrieb .... Und dieses „direkte Wirken“ findet in gewaltigem Umfang statt, und es führt oft zu größeren Erfolgen als bei den Menschen, die schon lange Kenntnis gewonnen haben von Jesus Christus und doch keine „Christen“ genannt werden können. Das Evangelium muß zuvor verbreitet werden .... und es wird auch verbreitet, es wird überall hingetragen durch Meine Lichtboten, die gerade in der letzten Zeit überaus eifrig tätig sind und die auch zu diesem Zweck sich überall auf der Erde verkörpert haben, um Mir nun taugliche Gefäße sein zu dürfen, in die Ich Meinen Geist ergießen kann, die also die Verbindung herstellen zwischen Mir und jenen, denen das Evangelium verkündet werden soll. Es wäre wahrlich schlecht um die Menschen bestellt, wäre es nur von Menschen allein abhängig, ob, wann und wie die Verkündigung Meines Evangeliums stattfindet .... Und es wären auch deren Bemühungen fruchtlos, würde nicht auch dort Mein Geist wirksam, so daß zuvor geistige Erweckungen stattfinden, die dann auch das direkte Wirken Meinerseits zulassen .... Aber Ich gedenke auch derer, die nicht erfaßt werden von „Verkündern des Evangeliums“ .... Und Ich steige überall im Wort Selbst zur Erde, um Meinen Geschöpfen zu helfen .... Doch dieses direkte Einwirken hat noch zu keiner Zeit in diesem Ausmaß stattgefunden. Und es ist auch noch niemals anerkannt worden, wenn Ich Selbst ein Mir taugliches Gefäß erfüllte mit Meinem Geist .... Denn Mein Gegner suchte stets das Licht zu verlöschen, und er fand Kundgabe 7055 50 Kundgabe 7055 bei den Menschen auch Gehör. Aber es war auch noch nicht die Zeit des Endes, wo er ungewöhnlich wütet und daher auch Ich ungewöhnlich wirke, um die Menschen zu retten. Und so wird überall die Liebe gepredigt werden, es werden unter allen Völkern geistige Erweckungen stattfinden, jedoch nicht allein durch „Verkünder“, sondern durch Meine Liebe- und Lichtboten, die sich derer ganz besonders annehmen, denen noch jegliche Kenntnis fehlt von Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk. Und es werden solche Menschen auch stets einen Lehrer unter sich haben, der .... von Meinem Geist erfüllt .... reden wird und ihnen Kunde gibt davon, was sie zu ihrem Seelenheil wissen müssen .... Und ihnen wird der Geist Christi, Der nun Selbst zu ihnen sprechen kann durch jenen, alles offenbaren und sie zu einem Leben in Liebe ermahnen .... Und dann wird es auch in ihnen selbst hell werden .... Aber auch dazu mußte erst die Zeit gekommen sein, weshalb auch die Stunde des Endes nicht eher zu erwarten war trotz geistiger Not und Finsternis. Aber ihr Menschen sollet alles dessen achten, was sich auf Erden abspielt, und ihr werdet dann leicht erkennen, in welcher Zeit ihr lebt. Denn einmal wird auch die Zukunft zur Gegenwart, einmal erfüllt sich, was Ich künden ließ lange Zeit zuvor, einmal wird die Ernte reifen, und sie muß eingebracht werden in die Scheuern .... Und einmal also muß auch die Reinigung stattfinden, es muß die alte Ordnung wiederhergestellt werden, es muß die Erde wieder tauglich gemacht werden für ihren eigentlichen Zweck: die Seelen der Menschen zum Reifen zu bringen .... Amen

51 Gefahr für den Glauben an Jesus Christus ....

Kundgabe 6969 15.11.1957

Der Glaube an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk geht immer mehr verloren, je näher das Ende ist; das Wirken des Gegners von Gott ist nur allein darauf gerichtet, die Menschen dem göttlichen Erlöser fernzuhalten, um es zu verhindern, daß sie Ihn anrufen, weil dann der Gegner das Anrecht an deren Seelen verloren hat, weil dann Jesus Christus Selbst Sich zwischen ihn und den Menschen stellt, der Ihn anruft um Hilfe. Und so ist in der Endzeit ganz deutlich zu merken, daß immer wieder und von allen Seiten gearbeitet wird gegen den Glauben an Jesus Christus .... daß alles getan wird, um das Wissen um Ihn und Sein Erlösungswerk zu unterbinden. Wohl wird es nicht gänzlich gelingen, denn auch das Wirken Gottes ist offensichtlich erkennbar, Der immer wieder durch Sein Wort künden lässet von Jesus Christus. Doch viel Unheil wird der Gegner anrichten unter den Menschen, und er wird auch keine Mittel scheuen, um sein Ziel zu erreichen. Und da die Menschen wenig Liebe üben, da die Liebe erkaltet ist unter ihnen, ist es auch leicht für den Gegner Gottes, den Glauben an Jesus Christus zu zerstören, denn wo er noch schwach vorhanden ist, dort ist er doch nicht lebendig genug, um gefeit zu sein gegen die Versuche des Gegners. Es erliegen die Menschen, die ohne Liebe dahingehen, weil ihr Geist verfinstert ist und darum ebender Gegner leichtes Spiel hat. Aber er wendet unlautere Mittel an .... Er geht über die Befugnis hinaus, die ihm zugebilligt ist .... Denn ob er auch alles tut, um die Menschen zu Fall zu bringen, ohne von Gott gehindert zu werden der freien Willenserprobung der Menschen wegen, so hat er doch nicht das Recht, den Menschen das Zuführen jeglichen Wissens zu unterbinden von Gott, Der Sich in Jesus Christus auf Erden verkörpert hat, um die Menschen zu erlösen .... Wo zwei Gegner widereinander kämpfen, das heißt , wo die Menschen sich frei entscheiden sollen für die eine oder die andere Macht, müssen sie auch um beide Mächte und deren Wesen und Wirken und um ihre Ziele wissen, ansonsten eine freie Entscheidung unmöglich ist. Und darum wird der Gegner Gottes nicht lange mehr sein Unwesen auf Erden treiben dürfen, denn Der, Der mächtiger ist als er, Dem alle Kräfte des Himmels und der Erde gehorchen müssen, Der wird seinem Wirken Einhalt gebieten, weil er seine Machtbefugnis überschreitet. Darum ist es in der Endzeit von ganz besonderer Wichtigkeit, den Menschen das Wissen zuzuleiten über Jesus Christus, den göttlichen Erlöser .... Und alle, die Gott dienen wollen, sollen diese Aufgabe als vordringlich betrachten, sie sollen dadurch dem Wirken seines Gegners entgegenarbeiten, sie sollen den Menschen Kunde bringen von dem Einen, an Den sie sich wenden müssen, wollen sie nicht in die Hände ihres Feindes und Verderbers fallen. Denn er will nicht die Menschen gewinnen, um sie zu beglücken .... er will sie nur Gott abwendig machen, damit er nicht an Anhang verliert, in dem er seine ganze Macht erblickt. Und es ist ein trostloser Zustand auf dieser Welt, es sind nur wenige Menschen, die noch lebendig glauben an den göttlichen Erlöser, denn die meisten reden nur tote Worte ohne Geist und Leben, wenn sie ihren Mitmenschen gegenüber sich als Christ hinstellen .... aber sie haben keine lebendige Verbindung mit Ihm, und sie sind darum auch noch nicht erlöst und fallen dem Gegner zum Opfer, sowie es um eine ernste Entscheidung geht für oder wider Jesus Christus. Und diese Entscheidung wird gefordert werden .... Denn auch das bringt der Gegner zuwege, daß er die ihm hörigen Kundgabe 6969 52 Kundgabe 6969 Menschen dazu veranlaßt, rigoros vorzugehen gegen alle, die gläubig sind. Und dann werden sie offen und vor der Welt bekennen müssen, wie sie zu ihrem Heiland und Erlöser stehen. Sie werden keine Wahl mehr haben .... und es werden nur die wenigen standhalten, die sich im lebendigen Glauben an Ihn Selbst wenden um Hilfe. Doch die Menschen sind selbst schuld, die in dieser letzten Entscheidung versagen, denn das Wissen um Jesus Christus wird ihnen allen zugetragen, und die göttliche Liebelehre ist auch keinem Menschen unbekannt .... Und würden sie letztere nur annehmen und ausleben, dann würde auch ihr Glaube erweckt oder gestärkt werden, und sie wären nicht ohne Kraft zum Widerstand. Doch jedes Menschen Wille ist frei, aber er zieht auch entsprechend die Folgen nach sich .... Amen