Verkehr mit der Geisterwelt

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Volker
Gesendet: Sonntag, 2. Februar 2003 08:24
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] SPIRITISMUS erklärt, erläutert!

Liebe Listenteilnehmer!

Hier erklärt, erläutert der himmlische Vater den Spiritismus, was wir davon zu halten und wie wir ihn schätzen sollen.
 

                             Aus der Sammlung  von Neu-Salems –Schriften  Nr. 43

                                         Von den Kennzeichen unserer Zeit
                                                               Ausgabe1920
 

 Empfangen von Gottfried Mayerhofer, Triest 4.September 1870
 (aus Lebensgarten/Band 'B'  Seite 113)
 

                                        Spiritismus
 

oder „Verkehr mit der Geisterwelt, wie ihr es nennet, ist eigentlich nichts anderes, als ein Zulassen von Mir, dass durch diese Manifestationen so manche Materialisten und Ungläubige aufmerksam darauf gemacht werden, dass ausser dem, was sie sehen und mit den Händen greifen können, es doch noch etwas anderes gibt.
Ich liess es zu, dass dadurch so kräftige Beweise hie und da auftauchen, welche mit aller Philosophie nicht wegzuleugnen sind, sodass selbst die Halsstörrigsten anfangen den Kopf zu verlieren.
Schon in allen Teilen der Welt haben sich viele Versammlungen gebildet, wo einzelne von Mir dazu bestimmte Vermittler diese geistige Verbindung erhalten (das, was ihr ‚Medium’ nennet); überall wird gefragt, aber da, wie der Apostel Paulus sagt: „Wie der Baum fällt, so bleibt er liegen!“, also die Hinübergegangenen nicht gescheiter geworden sind, als wie sie hier waren, und nur einzelne, und auch diese langsam nur, fortschreiten, so ist es damit ebenso der Fall, (da nur diejenigen Geister, die noch eine Lust verspüren, auf dieser Erde, ihrem früheren Wohnsitze, sich aufhalten, weil die reineren Himmelslüfte ihnen nicht behagen), dass die Fragenden nichts weiteres von ihnen hören als Klagen über Versäumtes
hier auf Erden, und Mahnworte für die Zurückgebliebenen .

Dieser geistige Strom, der jetzt durch viele Herzen zieht und selbe aufweckt, und eben dieses Bild, das ein oder der andere sich Mitteilende von drüben entwirft, dient hauptsächlich dazu, dann bei den Lebenden den Blick in ihr eigenes Innere zu richten, um dort mit Staunen endlich wahrzunehmen, welcher Wust von Unkraut auch dort wuchert. Sie fangen an, dann vorerst auf sich selbst aufmerksam zu werden, sich selbst zu erkennen, längere Zeit Interesse an diesen Mitteilungen zu finden, und so ohne ihr Wissen sich vorzubereiten, um, wenn Mein Licht aus Meiner nun vollständig und rein wiedergegebenen Lehre sich über alle Völker ergiessen wird, selbe mit leichter Mühe zu verstehen und aufzunehmen.

So erziehe Ich Mir eine Menge Kinder, jetzt mit Spielereien und Tändelwerk, bis selbe, zur reiferen Erkenntnis gelangt, dieselben wegwerfen, und mit Freude nach dem verlangen werden, was erst ganz ihren Durst und geistigen Hunger stillen kann.

Nachdem die Welt jetzt so ganz materiell geworden und Eigennutz und Herrschsucht ihr einziger Impuls ist, der sie weiter treibt, so musste Ich andere Mittel ergreifen, ehe Ich zu Straf- und Zucht-Mitteln, als letztes Zugpflaster, Meine Hand ausstrecken wollte, damit durch diese nur im Stillen getriebenen und keinem Herrscher Furcht einjagenden Tändeleien Mein geistiges Haus mit den nötigen Bausteinen versehen werde. Noch liegen sie überall zerstreut umher, unbewusst, zu was und wann sie erst verwendet werden sollen; aber nur noch eine kurze Weile, - im Herzen so vieler Spiritisten ist ein Same gelegt worden, der, kommt der rechte Wecker, dann schon seinen Nutzen daraus ziehen wird, einen Nutzen, von dem selbst die eifrigsten Spiritisten keine Idee haben.

Deswegen,  lasset nur die  Spiritisten ihr Treiben fortsetzen! Jetzt erhalten sie noch alles vermischt , Wahrheit und Täuschung, gute und böse Geister drängen sich heran, die einen zu bessern, die anderen aus Langeweile, um zu täuschen.
Viele, ja die meisten nehmen alles als bare Münze, weil ihr Horizont beschränkt ist; wird dieser erweitert werden, dann, das Gute vom Schlechten zu unterscheiden wissend, werden sie schon zuerst sondern, dann  mit den guten Geistern zu Meiner eigentlichen reinen Lehre: wie man „Mein Kind“ werden kann, sich wenden ,  und  dort mit Staunen erfahren und sehen, dass alle Wege, die sie geführt wurden zwischen Wahrem und Falschem, nur dazu dienen mussten, ihr Herz mit der rechten Unterlage zu versehen oder zu bestreuen, die dann den Prozess wie der Dünger durchzumachen hatte, den der Fäulnis, und so, ihren Herzensacker  vorbereitend, fruchtbringend zur neuen Lehre beitragen musste!

Hier hast du den Spiritismus erklärt, erläutert, was du davon zu halten und wie du ihn schätzen sollst;
bedenke nur stets: - alles, was es auch sein mag, in Meiner Hand wird’s zum Segen; denn Ich weiss und kenne die Wege, die Ich gehen muss, um die Herzen zu Mir zu bringen, ohne Gewaltmittel anzuwenden.

Den Spiritismus vergleichst du mit dem ‚Sturmwinde’, der die geistig eingeschlafenen Elemente im Menschen aufweckt, alles sonst fest Geglaubte und Angelernte über’n Haufen wirft, und dem sonst so fest auf sich selbst vertrauenden Menschen seine geistige Ohnmacht zeigt! Es ist ein Erwachen nach langem Schlafe; aber wie der Sturmwind ebenfalls die Luft läutert und selbe ebenfalls mit neuen Kräften erfüllt,
so auch läutert der Spiritismus die Herzen und legt in sie ein leises und süsses Hoffen auf eine andere Welt ,das mit dem Dritten, Meinem Evangelium als säuselndem Wind, endlich der  Seele den Frieden ganz gibt, selben befestigt, dauerhaft macht, und so nach langen körperlichen und geistigen Läuterungs-Prozessen die Seele reif macht, sich mit ihrem Geiste zu verbinden, d.h. ihr
den rechten Weg zur dauernden Seligkeit zu zeigen, um so auf diese Art, Mein Kind’ zu werden.

Deswegen, Mein lieber Sohn, beachte diese dir gesagten Worte, überdenke sie wohl, und du wirst, wie von einem hohen Berge aus, die unter dir liegenden Hügel, die du vorher übersteigen musstest, um dort hinauf zu gelangen, als notwendige Stufen erkennen, die alle zu einem, nämlich zum höchsten Standpunkte, zur Wiedergeburt des Geistes, führen.

Wende alles, was dir im Leben begegnet, in dieser Hinsicht an, und du wirst in Bälde mit klarem Blicke die Vaterhand nicht verkennen, die dich und tausend andere am Gängelbande wie unmündige Kinder führt, damit ihr nicht fallet, bis ihr kräftig genug, selbst gehen, urteilen und den Führer lieben und schätzen könnet.
Soviel über diese beiden, von dir an Mich gerichteten Fragen; lerne, lebe und liebe danach!
Lerne  Meine Wege begreifen,  lebe nach Meiner Lehre, und  liebe über Alles Den, Der sie dir gegeben!“ Dieses ist es, was Ich als Vater dir wünsche, und, um diesen Zweck zu  erlangen, dich stets mit Meinem Segen unterstützen werde! Amen!
 

Cheers,
Volker