Der Mensch und seine Einwohner  

Wenn der Mensch ein Bild Gottes  und Gott Selbst eine Dreiwesenheit ist, so muß auch Sein Geist im innersten Menschen dreifach sein. Gott ist der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Der Sohn ist Vater geworden, Gott ist die unpersönliche Gottheit, der Heilige Geist ist die Ausstrahlung des Vaters.

Diesen drei Geistarten gebe ich abweichend vom Buchstaben der Lorber-Offenbarung einen speziellen Namen, damit wir die Dreiwesenheit in uns jetzt unvollkommenen Menschen besser erkennen können:

1.  Wir haben einen menschlichen Geist im geistigen Menschen,

2. wir haben einen Geburtsgeist,

3.  wir haben einen Urichgeist.  

Dies ist der innerste Mensch im Menschen. Wie ist er beschaffen ?

Wenn ein Mensch stirbt, sich seine Seele vom Körper löst, er als lebendiges Wesen vom Grabe aufersteht, dann nennen wir diese Seele einen geistigen Menschen. So sagt der Herr durch Swedenborg in „Himmel und Hölle“: „Ein jeglicher Mensch ist seinem Inwendigstem nach ein Geist, denn dieser ist unsterblich und er ist es auch, der im Körper denkt, denn er ist geistig und das Geistige nimmt das Geistige in sich auf.“ Auch in Lorber nennt ihn der Herr die Wesenheit, die aus dem Köper in das sogenannte Zwischenreich gelangt, weil sie für den Himmel in der Regel noch nicht tauglich ist. Auch Er nennt diese Wesen Geister. Unser Name „menschlicher Geist“ ist berechtigt, denn er zeigt uns den Zustand an, dass er der edelste Teil der Seele ist und in seiner Auferstehung einen neuen Körper dem Göttlichen entgegenträgt.  Als Gott uns in Seinem Herzen dachte, waren wir echte Urbilder oder Urtypen. Diese wurden aus dem göttlichen Herzen herausgespiegelt und sie durften selbst ein Gottbild neben Gott sein. 

Zuerst waren es drei, dann sieben. Dann war auch unser Geburtsgeist in der Geburtsstunde. Von einer zeitlichen Abfolge müssen wir uns trennen, denn in Gott gibt es nur Zustände und keine Zeit. Unser Geburtsgeist wurde frei mit einem eigenen Bewusstsein aus dem Göttlichen herausgestellt. Denken wir daran, dass dies bereits ein komplettes Wesen war, denn es hatte einen freien Geist 1, der sich jetzt in unserem Kopfverstand, im Wachbewusstsein als individuelles Ich darstellt, und dieses Wesen stellt sich als ein Energiefeld dar, das nur bestehen kann, weil es einen positiven und negativen Pol hat. Der Geburtsgeist ist ein Negativum, es kann aber nur bestehen, weil es sein Leben aus der Gottheit erhält. Die Gottheit entzog sich aber dem Geburtsgeist mit dem individuellen Bewusstsein, denn das hinausgestellte Gottesbild war frei. Es konnte sich seinem Schöpfer zuwenden oder auch nicht. Wir blieben zunächst in der göttlichen Ordnung wie auch die 7 Urgeister, unter denen sich Satana als das größte und das schönste Ebenbild befand.

Satana hatte einen großen Anhang. In der Haushaltung Gottes heißt es: „Zwei Drittel des satanischen Anhanges fiel mit ihr. Wir müssen diesen Fall mit ihr mitvollzogen haben. In den „Zwölf  Stunden“ und in den Himmelsgabe sagt der Herr durch Jakob Lorber: „Sehet, der verlorene Sohn seid ihr, der verlorene Sohn kommt in jeder einzelnen Seele von euch zurück.“  Dies ist ein Gleichnis und eine Wahrheit. Wir können es auf uns beziehen, erst recht dann, wenn wir uns zu den Seelen von unten rechnen.

Was wurde aus unserem Geburtsgeist ? Unser Geburtsgeist wurde nach dem Fall vom Herrn gereinigt.

Der Herr in BM Kap.38,16 : „Siehe aber dort jene weißglänzende Tafel, sie stellt dein durch Mich gereinigtes Gewissen dar. Auf dieser Tafel wirst du allezeit Meinen alleinigen Willen entdecken, darnach du dich dann allemal sogleich richten wirst.“

 [GEJ.02_230,11] Einem jeden wird eine warnende Stimme in sein Herz gelegt werden, die ihm zeigen wird, was da gut und allein wahr ist. Wer diese Stimme hören und sich danach halten wird, der wird zum größeren Lichte gelangen, und dieses wird ihm alle Pfade der göttlichen Ordnung erleuchten.“  

Im „Weg zur Wiedergeburt“ sagt der Herr durch Lorber (S. 8, alte Fassung, 1. Ausgabe): „Vor der Geburt wird aus der Substanz der Seele ein feines Bläschen gebildet, worin der einst böse gewordene Geist, der dem Wesen nach ein Funke der göttlichen Liebe ist, eingelegt wird.“ In 2.GEJ 217,5,6 sagt der Herr: „Bei der Ausgeburt des Leibes aus dem Mutterleibe wird der ewige Lebenskeim als ein Fünklein des reinsten Gottgeistes in das Herz der Seele gelegt,..“ Ergänzend dazu sagt der Herr in 1.GEJ 161,2 ff: „Wenn das äußere Gefäß den hinreichenden Grad der Ausbildung gewonnen hat, wozu Gott das Gefäß mit allen nötigen Bestandteilen und Eigenschaften zur Übergenüge wohl eingerichtet hat, dann erweckt oder vielmehr entwickelt Er Seinen ungeschaffenen ewigen Geist im Menschenherzen, und dieser Geist ist nach dem Maße seiner Auswirkung das, was Moses unter den zwei Lichtern, die an der Feste des Himmels gestellt werden, versteht oder verstanden haben will, wie es auch alle Patriarchen und Propheten also und nie anders verstanden haben.“

Die zwei großen Lichter der Schöpfungsgeschichte werden als Sonne und Mond dargestellt. Hierbei ist die Sonne Sein ungeschaffener ewiger Geist und der Mond ein Funke der göttlichen Liebe.

Der Geburtsgeist erscheint uns im Jenseits als Mond. Dies können wir im Werk von Swedenborg nachlesen. Eine im Geburtsgeist wiedergeborene Seele kann die Göttlichkeit nur als Mond erblicken. Wenn der Mensch den Gottbegriff nicht zur Einheit gebracht hat, erscheint der Mond sogar öfter, sagt der Herr durch Swedenborg. Der nicht geeinte Gottbegriff verursacht im Jenseits Spiegelungen. 

Seelen, die sich noch nicht im Paradies, sondern im Glaubensreich befinden, sehen nur Sterne. Da ist der reine Gottbegriff noch in viele Teilwahrheiten aufgelöst, die seinem Himmel ein gewisses Schimmerlicht verleihen. Allein das göttliche Ich kann uns den Himmel eröffnen. Es ruht in unserer eigenen Brust und ist das Urich, das auf die Erweckung wartet.

Im eigentlichen Himmel verklärt sich der silbrig schimmernde Mond, der im Morgen steht, zur strahlenden Sonne. Der Morgen steht für unsere Herzensliebe. Jetzt steht die Sonne im ewigen Morgen. Im Himmelsreich wird sie die Gnaden- oder Gottessonne genannt. Sie hat nichts mit der geistigen Sonne zu tun. Die Gnadensonne ist die persönliche Gegenwart der Göttlichkeit in der Seele und zeigt sich in unserem Jenseits als Sonne, wenn wir Himmelsbewohner geworden sind. Wenn unsere Liebe flammend geworden ist, dann werden wir Himmelsbewohner. Wenn unsere Liebe erst auf den Nächsten gerichtet ist, können wir sie noch nicht zur Gottliebe entflammen. Unsere Liebe bestimmt die Schönheit unseres Jenseits. Der nur gläubige Christ wird sich im Glaubenshimmel mit einem Sternenhimmel befinden, der Christ, der nur seine Nächstenliebe entwickelt hat, befindet sich in einem Himmel, in dem er nur einen Mond am Himmel stehen sieht. Nur der in Liebe zu Jesus, unserem Gott und Vater entflammte Christ befindet sich in dem Himmel, in dem ihm die Gnadensonne leuchtet  

Im 2.GEJ 28,9 wird der Urichgeist der Urgeist genannt: Der menschliche Geist aber soll ebenso vollkommen werden in sich und durch sich, wie der Urgeist Gottes in Sich und durch Sich vollkommen ist.“  Der menschliche Geist ist hier die Seele in der Auferstehung. In dieser Seele muß der ungeschaffene ewige Geist im Seelenherzen in sich und durch sich voll-kommen werden.

In „Erde und Mond“ sagt der Herr im 54. Kapitel weiter: „Damit jede Seele ein vollkommen göttliches Ebenmaß bekomme, wird ihr ein neuer Geist aus Gott eingepflanzt. Dadurch kann sie ein vollkommen neues Geschöpf werden. Das ist die neue Schöpfung, die durch das Feuer der göttlichen Liebe ganz und gar neu gestaltet wird. Die alte Schöpfung aber wird zurücksinken in ihren Staub und in ihre stets größer werdende Ohnmacht und wird verhärten und zu einer Grundlage der neuen werden.“

Sagte Jesus nicht: „Siehe, Ich mache Alles neu?“  Im alten Adamshimmel kann nur der Mond scheinen. Er muß durch Jesus Christus zur Sonne verklärt werden. Bis zur Zeit von Jesus Christus war es unmöglich, in einem Leben vollkommen wiedergeboren zu werden. Die Reinkarnationslehre geistert auch heute noch in vielen Köpfen, vor allem in den Völkern, in denen Jesus Christus nur als ein Meister unter anderen Meistern erkannt wird.

Aber auch wir können die Vergottung  in einem irdischen Leben nicht vollziehen. Dazu reicht unser biologisches Lebensalter nicht aus. Wir können jetzt aber im Jenseits weiter reifen, weil Gott in Jesus Christus geeignete Schulungsstätten geschaffen hat. Es gibt Schulungsstätten im Glaubensreich, im Paradies und im Himmel. Dort können wir nachholen, was wir im irdischen Leben versäumt haben.

Unser Körperliches und Seelisches ist noch vollkommen von der Hölle besetzt. Fleisch und Stofflichkeit ist personifizierte Satana. Dieser Stoff muß umgewandelt werden. Er hat viele Einwohner, die uns als ihren Gesellen betrachten. „Wir werden dir in andere Dimensionen nicht folgen“, flüstern sie uns ein und verlocken mit der Welt. So ist der Sünder der Sünde Knecht. Wir würden diese Knechtschaft weiterbehalten, wäre nicht Jesus Christus gekommen und hätte nicht die Wiedergeburtsstätten im Jenseits geschaffen. Wir können dorthin aber nur gelangen, wenn wir den Urgeist der Gottliebe in Jesus Christus hier im irdischen Leben freiwillig annehmen oder dies im Glaubenreich nachholen.

Es ist das Blut und das Fleisch Jesu Christi, das wir in Liebe freiwillig annehmen sollen. Wer davon nicht isst und trinkt, kann das Himmelreich nicht erreichen. Unsere flammende Liebe müssen wir immer wieder neu entfachen, um Seinen Geist in uns voll zu erwecken.

Der göttliche Funke war auch schon Meister Eckehart bekannt. Jakob Böhme sprach von ihm, ebenso wie Emanuel Swedenborg. Mit aller Gewalt sollen wir uns zu ihm hinwenden. Wer sich vor dieser Lebenswurzel verschließt, der bleibt auf der Strecke und kommt nicht weiter.  

Wodurch können wir diesen Gott-Funken wecken?  

Das göttliche Wort ist der Weckhahn. Es enthält den Gottgeist, den wir aus den Hüllen des Wortes herauslocken müssen. Das göttliche Wort ist selbst Geistträger. Doch wann öffnet sich der darin enthaltene Gottgeist? Das Gottwort wird von uns mit unserem Kopfverstand aufgenommen. Es schließt sich aber erst auf, wenn wir es im Herzensdenken verarbeiten. Die Worthülle ist wie ein Ei, das durch unsere Liebe ausgebrütet werden muß. Bricht der darin enthaltene Gottgeist heraus, stellt es sich dem in uns noch verschlossenem Urgeist gegenüber. Wenn dieser Urgeist das liebevolle Lächeln in seinem Ebenbild erkennt, in dem sich die Seelenbraut spiegelt, dann erwacht er aus Seinem tiefen Schlaf. Dann wird alles lebendig, was da mit Ihm im Königshof lebt. Alles regt sich wieder. Alles liegt in unseren Händen, damit dieser Geist lebendig wird.

Dies bestätigt uns der Herr im „Weg zur Wiedergeburt“: „Wird aber dem Geist gegeben gute Kost, welche ist Mein geoffenbarter Wille, so wird in dem Herzen des Geistes ein neues Bläschen gestaltet, in welches ein Funke Meiner Liebe eingeschlossen wird.“ Die Einlegung dieses Lebensbläschens wird die Eingeburt genannt. Es ist die Eingeburt in unser Wachbewusstsein, denn es lebt ja schon immer still in unserem Herzensgrund. Wer durch seine Liebe, durch seinen Worteifer und seine Worttreue an der Offenbarung durch Jakob Lorber die Eingeburt erleben durfte, der konnte erkennen, dass ab diesem Tag nicht mehr der alte Mensch Herrscher war. Dann merkt er die Umwandlung seiner Persönlichkeit, sodaß es selbst die Nachbarn merken. Fragende Blicke oder Äußerungen sagen ihm, dass in ihm etwas vorgegangen ist. Ist er nicht von etwas getrieben, was die Welt nicht verstehen kann ? Dies ist der Beginn der seligen Wiedergeburt, die sich stetig weitervollzieht.  

Leben aus der Gnaden- oder Gottessonne  

Im Grunde genommen gibt es nur einen Geist, den göttlichen Geist. Aus der Gnaden- oder Gottessonne strahlt er auf die Erde herab als Lebenskraft oder als Ausstrahlung von Licht und Wärme. Licht ist die göttliche Weisheit, Wärme die göttliche Liebe. Diese Ausstrahlung trifft alle Wesen, so auch uns. Die Sonnenstrahlen wurden wissenschaftlich untersucht. Es sind Quanten oder Gefäße, die die Sonnenüberschüsse auch zur Erde bringen. Diese Überschüsse kommen von der Gnaden- oder Gottessonne und bestehen aus Liebe und Weisheit. Es sind Wesenheiten purer Göttlichkeit und es sind Urgeister der Göttlichkeit. Sie haben keine Kugelform, es sind vielmehr Bilder purer Göttlichkeit. Das Urbild der Göttlichkeit beinhaltet ein Menschenbild. Die lebendigen Wesen, die in einer Vielzahl herabströmen, bilden eine Einheit. Gott ist zugleich überall und Er zeigt sich überall als Jesus, als Heiliger Geist. Die Personifizierung des Heiligen Geistes ist Jesus Christus. In uns ist die Wirksamkeit des Heiligen Geistes das göttliche Urich, wenn es aus dem Dornröschenschlaf  erweckt wird.  

Unsere Schutzgeister

Jeder Mensch, der hier lebt, hat spezielle Schutzgeister, sagt der Herr. Er zeigt uns zunächst den einen Geist in unserem Herzen, der Er Selber ist und dann gibt Er uns ein Vergrößerungsglas und in der Demut Gottes erschauen wir 7 Geister. In 1.GEJ 14 sagt der Herr:

„Übrigens ist aber ohnehin einem jedem Menschen ein unsichtbarer Schutzgeist hinzugegeben, der den Menschen von seiner Geburt an bis zum Grabe hin zu geleiten hat !  Solch ein Schutzgeist wirkt stets auf das Gewissen des Menschen ein und fängt erst dann an, sich ferner und ferner von dem ihm anvertrauten Menschen zu halten, so dieser, von seiner Eigenliebe geleitet, allen Glauben und alle Liebe zum Nächsten freiwillig verlassen hat.“

Eckehart von Hochheim ergänzt: „Ein jeglicher Mensch hat von Anbeginn seines menschlichen Daseins einen guten Geist, auch Engel genannt, und einen bösen Geist, auch Teufel genannt. Der gute Engel rät zum Göttlichen und hält zur Tugend an. Der böse Geist treibt zu dem, was zeitlich und vergänglich ist.“

Unser Gleichgewicht und unsere Entscheidungsfreiheit ist hierdurch gewährleistet.  Durch Swedenborg sagt der Herr:

„Damit das Leben des Herrn beim Menschen einfließen kann, sind fortwährend beim Menschen Engel und Geister, zwei Engel aus den Himmeln und zwei Geister.“

In „Erde und Mond“ sagt der Herr(Kap. 50):

„Es gibt keinen Menschen, der nicht wenigstens drei Schutzgeister, zwei Engel und einen großen Engel hätte, über die noch ein Siebenter wacht, den ihr wohl kennt!“

Wir dürfen diese Zahlenangaben nicht arithmetisch nehmen. Sie drücken Entsprechungs-verhältnisse aus. Unzählige Legionen von Geistern herrschen und hausen in uns, aber nach einer gewissen Gesetzmäßigkeit und Ordnung.   Durch uns wird gedacht, gewollt und gehandelt (Swedenborg: „Der Verkehr zwischen Seele und Leib“), doch am Ende denkt nur der Eine !  

Verteilung der Geister in uns  

Betrachten wir unser Gehirn mit dem Verstand. Er ist der erste Aufnehmer aller Gedanken. Über dem Verstand steht unser Ichbewusstsein, unser 1.Geist. Er ist unser Wachbewußtsein. Im Großgehirn  sitzen Heerscharen von Verstandesgeistern. Wir haben nur die aufgenommen, die unsere Lebensliebe anzieht. Übereinstimmend sagen Lorber und Swedenborg, dass der Wille im Kleingehirn sitzt. (siehe Anhang am Schluß) Er erweckt unsere Liebe und unsere Neigungen. Über unser Ohr wird unser Wille und unsere Lebensliebe stimuliert. Musik wirkt hauptsächlich auf  unser Kleingehirn ein und macht die Seele für die göttlichen Gaben weich und empfänglich. Gute Musik ist ein Wegbegleiter für das gesprochene Wort.  Wir haben also in unserem Kopf drei Geister:  Den Verstandesgeist im Großgehirn, den Willensgeist im Kleingehirn und das Wachbewusstsein, das darüber thront. Diese drei sind die Herrscher in unserem Kopfe. Auch sie sind Schutzgeister, weil sie uns vor negativen Einflüssen und boshaften Willensregungen schützen sollen. Von den sieben Schutzgeistern entfallen also drei Geister auf unseren Kopf.  Alsdann müssen wir unsere Seele mit dem unbewussten Seelenempfinden betrachten. Das Seelenbewusstsein befindet sich im Sonnengeflecht.  Unsere Seele ist von Geistern lebensbejahender Art besetzt, aus Bereichen des Paradieses wie des Himmels und aus Bereichen der Hölle.

Die in „Erde und Mond“ erwähnten zwei Engel befinden sich in unserer Seele. Sie können sich nur dort befinden, wo die Seele sie bejaht. Sie werden durch ein Gottwort angezogen, das der Kopfverstand angenommen hat. Durch unser Denken im Kopfverstand wird bei Aufnahme eines Gottwortes ein Geist frei , der als Engel in das seelische Bewusstsein gleitet. Dieser Engel , der über das angenommene Gottwort nun in unserem Seelenbewusstsein ist, hat eine eigene Wesenheit und überzeugt uns zusammen mit dem zweiten Seelenengel, der ebenfalls ein Willensengel ist, dass wir nunmehr zum Beispiel ein guter Mensch werden wollen.  

Über dem Seelenbewusstsein gibt es noch einen großen Engel, wie wir in „Erde und Mond“ gelesen haben. Dies ist unser Geburtsgeist. Dieser sieht die Ähnlichkeit seiner Liebe und die Ähnlichkeit seines Denkens im Sonnengeflecht, die sich  aufgrund des Denkens und Wollens durch Gottwortannahme im Kopfverstand auch im Seelenbewusstsein gebildet haben. Unser Geburtsgeist zieht diese Engel sofort an sich, denn sie sind seine Nahrung und er kann so wachsen und gedeihen.  Unser Geburtsgeist befindet sich in unserem  Geistherzen. Er ist sozusagen die Jungfrau in uns oder die Maria, die Kirche Gottes. Diese Kirche ist eine Werdung Gottes in uns. Diese Maria soll den Gottessohn in uns gebären. Sie kämpft gegen das Tierhafte im Menschen. Darüber wacht der Herr Selbst, haben wir gelesen. Dieser Urgeist der göttlichen Liebe befindet sich im zweiten, bejahenden Geistbläschen unseres Herzens. Alle sechs Geister stehen unter der Führung des Herrn. Er denkt, will und handelt durch sie. Doch unser äußerer Kopfverstand  entscheidet jederzeit, was, wann und wie geschieht. Wir sind ständig von einem Geisterreigen umgeben.  Die beiden Engel im Seelenbewusstsein reichen die Nahrung der Liebe, wenn der Mensch durch seine Liebe und Weisheit aus dem Gottwort bestrebt ist, das Göttliche in sich zu erwecken.  

Polaritäten  

Wir leben in einer Welt, die in Polaritäten begründet ist, in der Polarität zwischen Verstand und Willen. Wir haben zwei Vermögen in uns. Sie liegen in unserem Verstand und Willen. Wenn Verstand und Wille in Harmonie sind, kommt ein drittes Vermögen hinzu, es ist die Tatkraft unseres Willens. Wenn Verstand und Wille im Namen Jesu harmonisieren, dann wird der Wille erhoben und Sein Wille ist in der Ausführung gegenwärtig. Dann geschehen die Werke im göttlichen Willen. Dann geschieht das, was wir im Vater-Unser bitten: „Dein Wille geschehe, Dein Reich komme !“  

Äthertierchen und Sauerstoff als Träger von Liebe und Weisheit  

Der Heilige Geist Gottes äußert sich im Weltall durch kleinste Partikelchen, die Wesenheiten sind. Diese Wesenheiten sind Lebensträger und werden vom Herrn durch Lorber die Äthertierchen genannt. Der Herr sagt über sie , dass sie neutral sind und eine überaus kurze Lebensdauer haben („Die Fliege“) . Über das Weltall kommen diese kleinsten Partikelchen über die Luftringe zu uns. Die Luftringe reichen über 72 km über den Meeresspiegel. Schon bei der ersten Luftberührung werden diese Tierchen umgewandelt. Später werden die Äthertierchen in Sauerstoff umgewandelt. Er ist der Träger Meines Geistes, hat Jesus gesagt. Mit  Hilfe unserer inneren Sehe können wir sie als Feuerschlangen sehen. Unser Verstand ist zweiteilig. Der eine Teil ist Weltverstand, der andere kann sich zu Gott erheben. Äthertierchen werden sofort in unsere Gedanken und Willenregungen integriert. Was der Mensch liebt, das will er. Was wir denken, das wird das Äthertierchen in uns. Wenn wir weltlich denken, dann schaffen wir Materie. Denken wir analytisch, lassen wir Gott in unseren Gedanken zu und erkennen wir, dass unser Verstand ein göttlicher Teil ist, dann wird unser Verstand gesegnet und erleuchtet.

Die göttlichen Äthertierchen sind göttliche Liebe und Weisheit. Die Liebe  manifestiert sich im Äthertierchen in rötlicher Art und setzen in uns Impulse der Liebe in allen Schattierungen, die sich als Neigungen, Begierden, Lüste, Leidenschaften, Weltliebe. Eigenliebe, Selbstsucht, Haß, Wut, reine selbstlose Liebe, Nächsten- und Gottesliebe äußern kann. Die Liebe ist neutral, es ist unsere Sache, was wir aus ihr machen. Die Äthertierchen im Sauerstoff sind ein neutrales Feuer, sagt der Herr, das eine göttliche Wirkkraft in sich trägt. Wenn wir in Selbstsucht und Eigenliebe sind, bildet die Wirkkraft Materie. In diesem Fall wird die Liebe in unserem Selbst und in unserer Umwelt zusammengezogen. Diese Liebe wird auch die Fleischliebe genannt, die alles umfasst, was Materie bildet. Erst wenn wir alles Fleisches ledig sind, können wir Gott schauen. Dann schaffen wir in uns und in unserer Umwelt keine Materie mehr, sondern werden geistig.  

Erlösungsfaktor in jeder ZelleZellverfall  

Heute befinden wir uns mit allen Zellen in der Gerichtsbarkeit des materiellen Körpers. Jede Körperzelle ist eine materielle Bündelung, die aber einen Erlösungsfaktor in sich trägt.  Die Gottliebe ist in jeder Zelle gebündelt vorhanden. Denken wir an die Galaxien im Weltall. Dort bildet sich oft eine Supernova.  Diese entsteht dadurch, dass sich Materie immer mehr verdichtet, sodaß sie plötzlich explodiert wie das Benzingemisch im Motor, wenn ein Funke hinzukommt. Diese Supernova kann sich auch in einer Körperzelle ereignen. Dies geschieht durch extreme Eigenliebe. Die Zelle erlischt dann und bildet im Zellverband ein Loch. In dieses Loch kann alles Schädliche unserer Seele eindringen. Eine Supernova löst Materie auf und setzt Energie frei. Dies geschieht auch durch aufgelöste Zellen. Sie setzen auch Energie frei, die sich in uns aber in Schmerzen äußern. Dieses Kreuz sollen wir auf uns nehmen, hat Jesus gesagt. Wenn wir Äthertierchen also als Willensimpulse egoistisch aufnehmen, dann  bilden wir Materie, die sich später unter Schmerzen auflösen können. Abgestorbene Zellen können Bausteine für Tumore, Steine, Verkalkungen, oder Entzündungen aller Art sein, je nach dem Gehalt unserer Liebe.  

Anordnung unserer Nerven und Lebenszentren  

Unsere Nerven sind so angeordnet, dass sie über Ganglien Lebenszentren bilden. Der Einfluß der göttlichen Liebe und Weisheit ist verschieden und hat unterschiedliche Qualität. Sie äußert sich in Form der sieben Geister Liebe, Weisheit, Wille, Ordnung, Geduld, Ernst  und Barmherzigkeit. Die Qualitätsunterschiede bewirken, dass sich die sieben Geister in verschiedenen Körperbereichen ansiedeln. Wenn die Liebe in Selbstsucht und Weltliebe übergeht, dann werden unsere Sinnesorgane im Stirnbereich befallen. Wird die Weisheit in uns missbraucht, weil wir das göttliche Wort nicht annehmen, dann wird die Bauchspeicheldrüse befallen. Wird unser göttlicher Wille missbraucht, dann werden unsere Nieren betroffen. Entwickeln wir nicht die göttliche Ordnung, dann erkranken Unterleibsorgane wie Prostata und Gebärmutter. issbrauchen wir den Ernst, dann leidet unser Herz. Ein Missbrauch der göttlichen Geduld durch Hochmut und Stolz befällt die Schilddrüse. Ein Missbrauch der göttlichen Barmherzigkeit schlägt sich schließlich im Gehirn und in der Gehirnanhangdrüse nieder.

Randbemerkung: Im Heimholungswerk, jetzt Universelles Leben, werden die Lebenszentren von unten nach oben wie folgt angeordnet: Ordnung (Wurzelchakra), Wille (Milzchakra), Weisheit (Sonnengeflecht), Ernst (Herz-Chakra), Geduld (Halschakra), Liebe (Stirn-Chakra) und Barmherzigkeit (Scheitel-Chakra).

Unsere Krankheiten entstehen folglich durch unsere Widerordnung gegen den göttlichen Einfluß über die Äthertierchen im Sauerstoff.  Wir müssen also darauf achten, dass die sieben Geister Gottes in uns voll angenommen werden. In der Barmherzigkeit ist der Inhalt aller anderen sechs Geister vollkommen präsent, sagt der Herr. Große Barmherigkeit und Sanftmut gegenüber dem Mitmenschen und Liebe gegen Gott bringt uns das Himmelreich. So steht es auch in der Bergpredigt: „Die Sanftmütigen werden das Himmelreich erleben !“  Damit sich keine materiellen Partikelchen in uns gestalten können, sollen wir alle sieben Geister unter Führung der großen Geister in Sonne und Mond harmonisieren. Die Materiebildung verhindern wir, wenn wir die einströmende Liebe und Weisheit sofort auf unsere Umwelt überströmen lassen. Jesus hat uns nur die bekannten zwei Hauptgebote gegeben: „Liebe Gott über alles!(Sonnengott) Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Mondgeist, Geburtsgeist, Weisheitsgeist, Kollektivbewusstsein) Karitative Nächstenliebe ist ein Politikum, sie hat mit Nächstenliebe nichts zu tun.  Auch karitative Vereine auf Spendenbasis üben keine wahre Nächstenliebe aus. Die äußere Hilfe ist gut und recht. Sie ist aber nur der Einstieg für wahre Nächstenliebe. Unseren Widersachern, die uns beschneiden, bestehlen, uns Leid zufügen, sollen wir geistig unter totaler Aufgabe unserer Persönlichkeit helfen. Unsere höchste Nächstenliebe ist die Feindesliebe. Die aus dem Weltall kommenden Energien sollen wir freiwillig auf unsere Umwelt fließen lassen, die die ganze Erde, die die ganze materielle Schöpfung sein kann, wenn wir uns mit Jesus verbinden.

CARE-Pakete verändern unsere Nächsten nicht, sondern nur die ihnen zuteil gewordene geistige Hilfe. Erst unsere selbstlose Liebe erweckt den Geist unserer Mitmenschen. Mit Hilfe dieses erweckten Geistes können sie sich selbst helfen. Nächstenliebe ist also viel mehr als Almosenspenden. Es ist erforderlich, unsere ganze Persönlichkeit einzubringen. Dadurch erfahren wir, dass wir mit allen Menschen auf Seelenebene vernetzt sind. Der Geist in allen Menschen befindet sich in der Einheit mit Gott ! Im Meere der Gottheit können wir uns als Individuum mit Hilfe unseres Ichbewusstseins erkennen. Wir alle sind in Gott, doch noch als ein Fremdkörper. Der Fremdkörper ist unsere geschaffene Seele in dem materiellen Körper. Jesus hat es uns vorgelebt, wie wir den Seelenstoff und den materiellen Körper umwandeln können. Sein Vorleben ist der Weg für unsere Wiedergeburt, für unsere Erlösung ! Die aus dem Weltall kommenden Energien sollen wir nicht verseelen oder materialisieren, sondern geistig weitergeben. Wir alle sind Figuren auf dem großen Lebensschachbrett. Wir sollen darauf eine Rolle spielen. Deshalb müssen wir unsere Vorstellungen korregieren, denn sie sind Postulate an unsere Umwelt. Es sind Denkmodelle von unseren Nächsten, in denen wir das Urwahre missachten. Innerhalb der Gottessphäre sehen wir immer nur Fremdkörper, weil unser Seelen-Körper selbst noch ein Fremdkörper ist und wir durch seine Augen und nicht durch geistige Augen schauen.  

Substanzielle Seele, essentieller Geist  

Unsere Seele ist ein vollkommener Mensch, völlig unsichtbar unseren irdischen Augen und Messinstrumenten. Mit Hilfe der Kilianfotographie kann jetzt allenfalls die Seelenausstrahlung erfasst werden. Man kann also nur die Randschichten, und hier auch nur die Vergrobung in Feinstoffmaterie sichtbar machen. Die Seele selbst hat sich mit der Materie nicht vermengt, sie ist unsichtbar. Auch hellsichtige Menschen können nur die Ausstrahlung sehen. Nach der Lorber-Offenbarung ist die Seele der substanzielle Mensch, der im materiellen Menschen in allen Körpergliedern sitzt. Sie befindet sich nicht nur im Kopf oder Sonnengeflecht. Dies sind nur Bewusstseinsebenen der Seele. Die Seele ist also ein innerer feinstofflicher Mensch. In dieser Seele befindet sich ein kompletter essentieller dritter Mensch.  

Präadamiten – Adamsgeschlecht  

In unserem irdischen Leben geht es um die substanzielle Seele, die sich durch die Gottentfernung vergrobt, sogar vertiert hat. Menschen, die sich heruntergewirtschaftet haben, werden übereinstimmend von Eckehart, Böhme, Swedenborg und Lorber als Tiere bezeichnet. Wer seine Seele zu sehr in das Fleisch getrieben hat, ist zu einem Tiermenschen geworden. Präadamiten waren solche Menschen, die auch gewisse Kulturen entwickelten. Adam wurde 4151 vor Christus geschaffen. Adamskinder vermischten sich mit Präadamiten, so steht es im 1. Buch Mose. Wir haben bereits gehört, wodurch sich die Präadamiten von den Menschen ab Adam unterscheiden. Adam war der erste Mensch, der einen göttlichen individualisierten Geist hatte. Nur ein solcher Mensch ist im Angesichte Gottes ein Mensch. Gott sagte durch Mose: „Der Mensch herrsche über die Tiere!“

Adam wurde 4151 vor Christus nicht erschaffen, sondern verstofflicht. Er wurde aus geistigen Biobereichen ein stofflicher Mensch. Zuvor war er mit der Kraft göttlicher Energien auf der Erde. Sein Geschlecht wurde vom Himmel herunterbebracht. Die echten Gottmenschen im Himmel sind geistig. Die Präadamiten waren nur seelisch und hatten ein geistiges Fluidum, eine Lebenskraft. Sie wurden durch das Wirken des Kollektivgeistes  in eine gewisse Ordnung gehalten. Alle waren wir einmal Gedanken Gottes, die in Seinem Herzen entstanden sind. Diese Gedanken wurden frei. Wir kamen in den Zustand des Bei-Gott-Seins und waren damals Wesenheiten essentieller Art. Hier war von seelischer oder gar stofflicher Art noch keine Rede. Wir waren aber bereits ich-bewußte Lebewesen. Adam wurde nach dem Bilde Gottes geschaffen, Gott blies ihm Sein Odem ein. Dieser Adam ist nicht Seele, sondern göttlicher Geist.  Dem Menschen Adam wurde also eine Gottessenz eingeblasen. Dies ist eine Menschenseele. Dann kam die Zeit, in der wir mit Satana, die Lichtträgerin war, einen Fall durchmachten. Wir zerstreuten uns und wurden materiell gebannt.

Mit Satana hatten wir Gedanken entwickelt.. Wir raubten göttliche Liebesgedanken aus dem Gottherzen, vergewaltigten sie in unsere Art und bildeten mit dieser gottschöpferischen Energie aus uns Wesen. Diese Wesen aus diesen Spezifikalpotenzen sind erst das, was wir substanzielle Seele nennen. Unsere Seelen setzen sich aus unzähligen Scharen von solchen Ich-Potenzen zusammen. Die Biomenschen-Seele von Adam, dessen Entwicklung auch für unsere Seele steht, wurde über Jahr-Millionen über die verschiedenen Pflanzen- und Tierseelen gestaltet. Adam war das Ergebnis in der siebten Schöpfungsperiode. Jede Schöpfungsperiode hat Jahr-Millionen gedauert. Mit Adam wurde also unsere Seele über Jahr-Millionen in der 7. Schöpfungsperiode wieder gesammelt und erneut belebt.  Damals waren wir noch Hermaphroditen.  Der Sündenfall wiederholte sich mit Adam und wir wurden wie Adam in Mann und Männin geteilt und verstofflicht.  

Die Unterscheidung der Engel  

Eckehart von Hochheim ist von den Großkirchen immer noch nicht rehabilitiert worden. Man ist nicht bereit, einen der größten Experten der Gotterfahrung sprechen zu lassen. In der ganzen Welt wird er als einer der ganz großen Mystiker akzeptiert. Eckehart gab die Lehre von dem absoluten Schweigen. Sie ist im Menschen die höchste Tugend. Sie gipfelt in der Abgeschiedenheit, sie steht noch über der Demut. Unter der Abgeschiedenheit verstand er, dass der Mensch ledig aller Bilder wird. Wenn wir Engel werden wollen, müssen wir völlig frei von allen Bildern sein.

Wir wissen, dass wir drei Bewusstseinsebenen haben. Das Wach- oder Ichbewusstsein im Kopf, das Seelenbewusstsein in der Magengrube oder im Sonnengeflecht und das Geistbewusstsein im Herzen. Das Geistbewusstsein ist eine Manifestation göttlicher Weisheit und Liebe. Über unser Seelenbewusstsein ist es uns möglich einen Zugang zu unserem Geistbewusstsein im Herzen zu finden. Das Herzensdenken ist die Grundschule dafür, dass wir ledig aller Bilder werden. Alles, was wir mit unseren fünf Körpersinnen wahrnehmen, gestalten wir zu Bildern, wenn wir sie mit unserer Lebensliebe aufnehmen. Sie werden von uns in zwei Eigenarten unseres menschlichen Gemütes manipuliert. Die eine Eigenart erhalten wir aus Erbgenen. Es handelt sich um Einprägungen, die latent in uns liegen, uns aber nicht bestimmen müssen. Wir sind aber geneigt, nach unseren Erbgenen zu leben. Für unsere Erbfaktoren werden wir nicht verantwortlich gemacht. Sie werden uns nicht als Sünde angerechnet, wenn wir sie nicht beleben. Wir verfallen der Erbsünde nur, wenn wir dieses Gut mit unseren Ich für ein Aufleben zulassen.

Die Entstehung von Bildern hängt ab,

1.  von der Erbfolge,

2. von dem, wozu sich meine Seele hingezogen fühlt, also von unserer Neigung.  

Erbgut und Neigung bestimmen also unsere Bildgestaltung.

Das Erbgut hat in uns eine Bestimmung hineingelegt, aus der wir ein Interesse entwickeln.. Durch unser Interesse schaffen wir eine Verbindung zwischen verschiedenen Seelenebenen. Jeder Mensch schafft sich solche Verbindungen. Sie haben verschiedene Höhen und Tiefen, die eine Skala mit verschiedenen Zustandsebenen bilden. Durch unsere verschiedenen Interessen reihen wir uns auf verschiedene Zustandsebenen ein. Unser Anschluß ist das Resultat dessen, was wir aufgrund unseres Denkens, Wollens und Handels aus unserem Erbgut und unserer Neigung belegen.

Bilder, die ich hervorgerufen habe, beherrschen mich. Alle Bilder haben eine gewisse Qualität. Wenn wir nun durch unser Wachbewußtsein versuchen, Kontakt mit unserem Gottgeist oder mit Engeln aufzunehmen, dann stehen unsere Bilder dazwischen. Wir haben zwar den direkten Weg vom Kopf zum Herzen, doch unsere Bilder versperren diesen direkten Zugang. Unsere Bilder befinden sich nämlich im Gehirn oder haben sich bereits je nach ihrer Qualität und Entwicklung auf Seelenebene angesiedelt. Die Bilder sind dreidimensional und können sich auch schon in den Dimensionen unserer Seele oder unseres Geistes befinden.  Die Dimension des Geistes entzieht sich uns aber noch. Wir vermögen heute nur in Raum und Zeit zu denken. Die Zustände, die uns  offenbart wurden, sind Überraum. In diese Dimensionen müssen wir rücken, wenn wir in die geistigen Bereiche eines Eckehart, Böhmes, Swedenborgs oder Lorbers rücken wollen. Der Herr warnt uns: „Ich bitte euch, lasst ab vom Raum- und Zeitdenken. Ihr begrenzt euch in der Welt des Sinnlichen!“  Als Bischof Martin in sein Jenseits trat, dachte er noch dreidimensional. Dann gewahrte er seine Veränderungen. Der Boden veränderte sich, die hinter ihm stehende Hütte empfahl sich, sein Gehen war ein anderes Gehen.  

Konfrontation mit unseren Bildern  

Unsere Hauptaufgabe ist es, aller Bilder ledig zu werden. Wie befreien wir uns von unseren Bildern? Wir müssen uns mit ihnen konfrontieren. Wir müssen sie ansehen, ohne zurückzuweichen. Erst dadurch nehmen wir sie an. Wir sehen sie wie sie sind und korregieren sie nicht. Wir haben den Mut, mit Gott zu blicken und die vielleicht unangenehme Situation aus Seiner Sicht zu beleuchten. Selbst dafür bedanken wir uns. Wenn uns etwas Liebgewonnenes genommen wird, sollen wir danken. Erst dadurch kommen wir zu neuen Signalen und erfahren so eine neue Dimension. Wir müssen so weit kommen, dass uns Leid und Schmerz nicht mehr aus der Bahn werfen können. Dann werden wir mit der Kraft des Geistes Gottes erhöht. Unser Erdenleben hat die Leidensphase als eine gewisse Notwendigkeit, um in andere Dimensionen gelangen zu können. Je höher der Druck auf die dritte Dimension wird,  um so eher können wir erhöht werden.  

Engelshilfe  

Durch Engelshilfe ist es möglich, unser Leben gnadenvoll ohne Leid und Schmerz zu durchleben. Alles, was mit „el“ endet, ist von Gott gesandt. Dies gilt auch für Teufel, weil er nichts anderes als ein gefallener Engel ist. Es gibt keinen Menschen auf Erden, der nicht auch irgendwie engelhaft ist. Denn jeder Mensch trägt in sich den ersten und obersten Engel in sich, der in der Schrift der Herr genannt wird. Es ist Gott, die Liebe und das Leben, wir nennen Ihn Jesus. Jesus heißt zu deutsch „Heil“. Die Heilung ist im gewissen Sinne die Erlösung von der gefallenen Engelskraft. Der höchste Engel ist in uns Jesus, aber erst seit Seiner Menschwerdung und Seiner Himmelfahrt. Zuvor hatten die Menschen nur den Mondgeist, den Geburts- oder Weisheitsgeist. Sowohl der Sonnengeist der Jesu-Liebe als auch der Weisheitsgeist sind in unser Herz eingefleischt. Der Engel der Weisheit wird in uns aber durch unser Denken gebildet. Was der Mensch denkt oder glaubt, das wird er. Es ist aus diesen Gründen überaus nötig, dass wir von außen durch ein Gottwort geführt werden, damit wir langsam für die göttliche Weisheit empfänglich gemacht werden. Was wir von außen als Gottwort aufnehmen, ist nicht die Weisheit. Das äußere Wort ist nur der Weg zur Weisheit. Unsere Liebe und unsere Tätigkeit müssen hinzukommen. Dies ist die Grundformel.  

Weisheitsengel  

Der Weisheitsengel ist der Hauptregulierungsfaktor unserer Gedanken, Willensregungen und Taten. Er ist es auch, der uns nach der Schwelle des Todes empfängt und uns mit unseren Bildern konfrontiert. Dann gehen wir durch einen dunklen Kanal dem Licht entgegen. Der Lichtengel lässt dann vor unseren Augen unseren Lebensfilm ablaufen. Wir werden mit allen Lebensstationen konfrontiert. Weshalb geschieht dies ? Wenn wir bereit sind, diese Konfrontation anzunehmen, dann führt uns der Herr von Station zu Station, sodaß alle Bilder aufgearbeitet werden können.  

Engel der Urichliebe  

Aber diese Arbeit können wir auch schon im irdischen Leben  vorwegnehmen. Der Herr sagt hierzu: „Arbeitet eure Bilder in der Selbstbeschau auf!“  Dies geschieht, indem wir unsere Bilder mit unseren Gefühlen und unserem neuen Geist beleben. Dieser neue Geist aus dem Urich der Gottliebe wird aber nur aktiviert, wenn sich unser Wachbewusstsein an Ihn wendet. Jesus hat dies so formuliert: „Ich habe alle Gewalt dem Sohn übergeben!“ Der Sohn ist unser Wachbewusstsein. Wenn es mein Wachbewusstsein nicht bejaht, dann wird unser Sonnen-geist nie aktiv. Unser Gott, Herr und Meister hat sich der Autorität unserer Persönlichkeit untergeordnet! Die Jesu-Liebe ist so demütig! Gedenken wir einmal dieser großen Liebe! Er wartet darauf, dass wir uns Ihm zuwenden. Wenn wir nur zehn Schritte weit von Ihm entfernt sind und gehen nur fünf Schritte auf Ihm zu, dann werden wir die weiteren Schritte von Ihm getragen. Denn Jesus kommt uns auf halben Wege entgegen. Alle Christen werden dieser Liebe teilhaftig !  

Sieben Lebenszentren  

Wir haben sieben Lebenszentren in uns. Sie sind in der Wirbelsäule verbunden und sind in solchen Zentralstellen angesiedelt, wo viele Nervenbahnen zusammenlaufen. Lebenszentren oder Chakras befinden sich also in Nervenbündelungen. Die Heilige Schrift und die Neuoffenbarung sagt kein Wort über Chakras. Sie spricht aber von sieben Geistern Gottes und vom göttlichen Bewusstsein im Herzen. Sie nennt dieses Bewusstsein den Herrn der Lebenssonne, der zwischen den sieben Leuchtern sitzt. Von Seinem Munde geht ein zweischneidiges Schwert aus. So hat es Johannes gesehen und Albrecht Dürer hat den bekannten Holzschnitt nach dieser Schau nachempfunden:  

    

Der Herr, der auf dem Thron sitzt ist nichts anderes als unser Sonnengeist, der als Liebe Gottes auf den Tag wartet, dass alle Lebenszentren geweckt werden.  

Weg vor der Menschwerdung Jesu  

Vor der Menschwerdung Jesu war es erforderlich, dass sich der Mensch mit Hilfe seines Wachbewusstseins vom untersten Lebenszentrum langsam bis zum obersten Zentrum hocharbeitet. Dies ist auch der östliche Weg. Bis zur Samadi-Gottschau, bis zur Einswerdung mit Gott im Geburtsgeist sind viele Inkarnationen erforderlich. Seit der Menschwerdung Jesu Christi hat sich der Herr genau in der Mitte, im Herz-Zentrum inkarniert und uns eine unermessliche Gnade geschenkt: Wir müssen nicht mehr in die untersten drei Lebenszentren hinabsteigen, weil diese Zentren derart belastet sind, dass es ohne einen starken Meister nicht möglich ist, diese Stufen zu meistern und diese Lebenszentren ganz zu öffnen.  

Was sind die sieben Engel in uns?

Die sieben Geister sind Engel in uns, aber gefallene Engel!  Sie sollen wieder reine Gottengel werden. Gott weiß, dass wir das Herzenszentrum am schwersten beleben können. Deswegen hat Er Sich als die ewige Liebe gerade in dieses Zentrum hineingeboren. Was heißt dies für uns ? Er hat gesagt: „Sehet, Ich übernehme eure Hölle mit Meiner Liebe.“ Er übernimmt also unsere Chakren von der Wurzel bis zum Nabel. „Ich gehe mit euch durch eure Hölle, damit ihr sie überwinden könnt.“  Dies ist die große Gnade, die Er uns schenkt.  

Jenseitige Schulungsstätten  

Wenn wir es hier nicht schaffen, dann erwarten uns im Jenseits nach dem Zwischenreich drei Himmel., die wir durchlaufen können. Der 1. Himmel ist das Glaubensreich, der  2. Himmel ist das Paradies, der  3. Himmel ist der eigentliche Himmel, in ihm erwartet uns das Neue Jerusalem.  Wir können diese drei Bereiche auch Natur-, Seelen- und Geistbereiche nennen. Sie entsprechen genau unseren untersten Lebenszentren.   In der „Geistigen Sonne“ lesen wir, wie der Führer den Beschauer in die Sexualbereiche führt, damit er sie überwindet. Die „Geistige Sonne“ können wir auch in Bezug auf alle Lebenszentren lesen. Wir können dann entdecken, dass zwischen Christentum und östlicher Religiösität kein Unterschied besteht. Ein Unterschied besteht nur in den Führungswegen. Der Osten sieht in Jesus nur einen Meister unter anderen Meistern , das Christentum hat Jesus und vermeidet eine Reinkarnation, wenn der Christ schon hier auf Erden oder in den jenseitigen Schulungsstätten Jesus als Gott und Vater erkennt, annimmt und von ganzem Herzen liebt. Jesus geht mit uns Hand in Hand durch alle Sphären. Weil Er mit uns geht, können wir nicht mehr so leicht fallen. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Er uns schon wieder aufhebt, wenn wir fallen.  

Herzenszugang  

Erst wenn die ersten drei Zentren oder Engel gereinigt sind, haben wir einen Zugang zum Herzen. Erst dann öffnen sich die anderen Lebenszentren, die den Überhimmel für uns gestalten. Im Überhimmel finden wir eine andere Dimension. Die Zentren über dem Herzen entsprechen den unteren drei Zentren auf einer höheren Ebene. Auch dort gibt es das Glaubensreich, das Paradies und den Himmel. Es sind verinnerlichte Bereiche, die in ihrer Seelenstruktur aufgrund unserer Wiedergeburt vollkommen durchleuch-tet sind. Hier setzt die Glaubens- , Seelen- und geistige Wiedergeburt ein. Wenn wir danach wieder in das Herzzentrum hinabsteigen, setzt die göttliche Wiedergeburt ein. Ein Yogi kann diese Zustände nicht erreichen, weil er Jesus als Gott und Vater nicht akzeptieren kann und weil ihm die Demut fehlt, sich der Autorität eines Gott-Uriches unterzuordnen. Er möchte sich selbstverwirklichen. Er bleibt deswegen in der Weisheits-sphäre stecken. Er bleibt deswegen in der Hierarchie Satanas.  

Weitere Engel  

Wir haben gehört, dass der erste Engel der Engel der Liebe, der zweite Engel der Engel der Weisheit ist. Es folgt dann der dritte Engel als unser Schutzgeist. Swedenborg gibt ihm den Namen „Überreste“. Bei unserem Fall ist ein Drittel unserer Seele aufgrund der Gnade Gottes rein geblieben. Diesen Teil hat Gott zurückbehalten und unserem Geburtsgeist als Ummäntelung gegeben. Sie werden auch als Sterne symbolisiert. Es sind die rein gebliebenen Sterne. „Es wird eine Zeit kommen, da die Sonne ihren Glanz verliert, der Mond seinen Glanz und die Sterne vom Himmel fallen“, hat Jesus zu Seinen Jüngern gesagt. Diese Aussage müssen wir auf unser Inneres beziehen. Hier wird die Sonne ihren Schein, der Mond seinen Glanz verlieren und die Sterne werden erlöschen. Bei 99 % der Christen  ist der Sonnenschein der Jesu-Liebe verloren gegangen, der Geburtsgeist ist Handlanger unseres Wachbewusstseins und  unsere Schutzgeister sind gefallen. Wie konnte dies geschehen? Im Jahre 325 nach Christus ist dieses Übel in Nicäa eingeleitet worden, sanktoniert im Konzil zu Konstantinopel im Jahre 381.

Ein inkarnierter Teufel mit dem Namen Arius hatte damals den Auftrag, das Gottbild zu zerstören und zu vermenschlichen. Alle Teilnehmer des Konzils waren im sinnlichen Denken verhaftet und konnten es nicht durchschauen. Sie wurden Opfer und so auch alle Christen. Die Trinitäts- oder Dreifaltigkeitslehre spricht von Gott-Vater, von Gott-Sohn und vom Heiligen Geist in getrennten Personen. Aufgrund des katholischen Glaubens dürfen die Christen aber nur an einen Gott glauben. Dies verwirrt sie. Aber die Dreifaltigkeitslehre wurde nicht berichtigt. Sie wurde auch von der Evangelischen Kirche übernommen. Mit dieser falschen Gottvorstellung kann der Urgeist der göttlichen Liebe nicht erweckt werden. Der Liebe- und der Weisheitsgeist können deswegen nicht verschmelzen und somit kann der Heilige Geist nicht wirksam werden. Der Heilige Geist ist verbundene und nicht getrennte Liebe und Weisheit. Jesus hat diese Trennung mit Ehebruch, mit Hurerei bezeichnet. Er sprach diese Worte zu Pharisäern und Schriftgelehrten, zu ledigen Männern. Sie vermochten Seine Worte nicht zu verstehen. Aber Jesus meinte die innere Zerstörung oder Trennung von Liebe und Weisheit.  

Äußerung des Liebe- und des Weisheitsgeistes  

Die Liebe Gottes äußert sich im Menschen in Form des Wollenden oder als Neigung. Wir nennen sie auch unsere Lebensliebe. Die Weisheit äußert sich in unserem Verstand, dem Verständigen und in Gedanken. Wenn sich Verstand und Wille nicht verbinden, dann können auch die göttliche Weisheit und die göttliche Liebe in uns nicht verbunden werden. So wie wir innen sind, müssen wir auch außen sein.  

Äußerung unserer Überreste und Hilfsgeister  

Unsere Überreste sind mehrere Engel. Der Geist der Weisheit ist ein Scheingeist und kein wirklicher Geist. Sein Ich entstand im Zuge des Sündenfalles oder des Austrittes aus Gott. Auch unser Wachbewusstseinsdenken ist nur ein Schein-Denken. Der Geist des Wachbewußtseins ist ein Schein-Ich, aber es ermöglicht uns, mit dem Gott-Ich in Verbindung zu treten. Es ist ein Geschenk Gottes. Hätte uns Gott dieses Wachbewusstseins-Denken nicht gegeben, dann könnten wir nicht denken. Die Überreste sind Engelswesen, die rein geblieben sind. Es sind reine Geister Gottes, die uns ihre Dienste anbieten. Sie können uns aber nur dann dienstbar sein, wenn wir die Gottverbindung wünschen. Daneben sind auch die Überreste Schutzgeister. Sie sind auch bemüht, unseren physischen Körper immer wieder zu erneuern. Wenn wir eine Wunde haben, dann heilen sie sie von innen her mit der Kraft der Liebe und Weisheit Gottes. Mit diesen Kräften stehen sie ständig in Verbindung. Aus dieser Verbindung erfolgt die Heilung, unsere Beseligung und unsere Wiedergeburt. Neben diesen Überresten hat uns Gott Hilfsgeister zur Seite gestellt, sie kommen von außen aus der Weisheitsphäre und wir ziehen sie an, weil sie in uns Ähnlichkeiten wahrnehmen. So kommen weitere Geister  von außen auch aus der Liebessphäre. Wollen wir ein Gotteswort mit Hilfe unseres Willens in die Tat umsetzen, dann finden sich Liebesgeister ein.  

Örtliche Zuordnung unserer Schutzgeister  

Die Geister aus der Liebessphäre dringen in das Stammgehirn ein, die Geister aus der Weisheitssphäre in das Großgehirn, sowohl in die rechte wie in die linke Hemisphäre. Zwei Geister der gleichen Art , also Liebes- und Weisheitsgeister dringen auch in unsere Seelenebene ein. In unseren Geistkörper befinden sich ebenfalls ein Liebe- und ein Weisheitsgeist. Über alle sechs Geister wacht unser Vater-Gott in Jesus. In Swedenborg können wir dies auch nachlesen.     Allen Schutzgeistern stehen gleich viele gefallene Engel gegenüber, um uns eine freie Entscheidung zu ermöglichen.  

Erforderliche Gottdistanz  

Von Gott fließen Gedanken der Liebe und Weisheit ungetrennt als Heiliger Geist heraus. Würde der Mensch den Heilgen Geist unvorbereitet empfangen, dann würde der Urgeist der göttlichen Liebe mit dem Geburtsgeist sofort verschmelzen. Dann hätten wir zu Gott keinen Zugang mehr. Um uns zu erhalten, muß sich Gott daher von uns distanzieren. Dies geschieht dadurch, dass Liebe und Weisheit getrennt in uns einfließen, die der Mensch nach seiner Lebensliebe aufnimmt oder verwirft.

In der Selbstbeschau können wir erkennen wie weit wir noch von Gott getrennt sind.

Unser irdisches Leben läuft nach drei Hauptgraden ab, die sich wie folgt unterscheiden:  

1. Grad:           Gottesliebe (liebe Gott über alles)

2. Grad:           Nächstenliebe (liebe deinen Nächsten wie dich selbst)

3. Grad:           Selbstliebe  

Der dritte Grad ist der Selbsterhaltungstrieb. Wenn der Mensch die ersten beiden Grade nicht belebt, bleibt er in der Selbstliebe stecken.   Jesus hat nicht mehr die sieben Lebenszentren erweckt, sondern in uns nur Ordnungsgeister eingeführt. Alle sieben Geister werden im Herzchakra gesammelt..  

Die Geistwerdung der Seele  

Wie böse Geister der Hierarchie Satana die Erdenseele umgarnen, ebenso umschweben gute Geister und Engel den Menschen. Gutes und Böses muß sich dabei die Waage halten, damit der Erdgeborene in Freiheit seines Denkens und Wollens gehalten werden kann. Durch die Lebensliebe der Seele angelockt wirken die unsichtbaren Scharen auf die Gedanken, das Wollen, ja auf das ganze Gemüt des Menschen ein. Das Gemüt ist ein neues Bewusstsein. Das entsteht, wenn es einem religiösen Menschen gelingt, seine Willensgeister mit den Verstandesgeistern durch sein Glaubenswahres zu verbinden („Leitwort aus EQ 352 u. NJ 28). Hat ein Gläubiger sich durch irgend ein Gottwort ( aus der Heiligen Schrift oder der Neuoffenbarung) berühren lassen, so wirkt nun die Göttlichkeit, die hinter dem Buchstaben verborgen ruht, belebend auf den Gottgeist der Seele ein. Ein edles Bewusstsein erwacht im Tiefsten der Seele. Wie auf einem besamten Acker treibt die Saat des Gottwortes ihre zarten Grünhalme (=gleich Erleuchtungen oder Innewerdungen) in den Himmel menschlichen Oberbewusstseins (Bewusstsein der drei Kopfgeister). Der Wortwillige wird ein anderer, ein Neuer. Die boshaften und falschbegründeten Geister-Scharen, die bisher mittels menschlicher Sinne aus Selbst- und Weltliebe herrschten, werden durch himmlische Engel abgelöst. Gewohntes Welt-Wollen und übliches Verstandesdenken des Klein- und Großgehirns veredeln sich zu einem geistigen Gemütsempfinden und Herzensdenken.

Der neue Geist aus Jesus, als Urichgeist am Tage der Eingeburt erweckt, verbindet sich mit dem Geburtsgeist zu einem neuen Bewusstsein im Menschen. Die Früchte der Eingeburt und die Lilien lebendigen Herzdenkens sind nun echter Vollglaube, der wahrhaftig bergeversetzend wirkt. Gereift durch verstandesmäßiges Wahres und gotterleuchtete Vernunft erwacht die göttliche Liebe im Herzen der Menschenseele (HG 1904, 1940, EQ 392,6, RB 2/279,5 u. 254,10ff). So wird aus innerer Erkennung des Gottwahren, das durch schriftliche Vater-Offenbarungen hervorgerufen wird,  ein neues himmlisches Erkennen und Wollen, welches vom Herrn aus dem Urgeist Gottes kommend über vermittelnde Engel ins geistige Menschbewusstsein (Ichgefühl) eingeflossen ist. Himmlisches Erkennen und Wollen vom Gottgeist erweckt, reifen über Erleuchtung und Innewerden bis zum lebendigen Innen-Wort. Es ist ein stetes Wachsen des Gottgeistes in der Menschenseele. Die göttliche Lehre nennt diese dauernde Geistwerdung um den und im Menschen, wobei die boshaften Geister durch immer bessere Geister und Engel ersetzt oder abgelöst werden, die „Geistige Wiedergeburt“. Durch die allmählich fortschreitende Wiedergeburt werden die ehemaligen Schwarzgeister, die in der Menschenseele herrschten, zum Rande der Seele abgedrängt oder verbannt. Die Verbannung ist keine Strafe, sondern Schutz der reineren Geister und zugleich Schulung der Boshaften, bis sie freiwillig gute Taten wirken lernen. Da alle Niedergeister der Hierarchie Satana materiell gesinnt sind, so lieben sie die Stofflichkeit, flüchten die Geistbereiche und setzen sich im stofflichen Fleische des Menschen fest. Zumeist erst nach dem Sterben kann dann der Gottgeist, mit dem besseren Teil seiner Seele vereint, die Niedergeister nach und nach erlösen. Der erwachte Gottgeist der Seele lockt immer höhere und reinere Engel der Himmel an, die dann im Menschen wohnliche Herberge finden. Dies Geheimnis fasst unser lieber Herr Jesus in folgenden Gleichnis-Worten zusammen, welche Er zu Seinen Jüngern redet:

            „Und die Vögel unter dem Himmel werden kommen und wohnen  unter seinen Zweigen.“(Matth. 13,32)

Die Vögel stellen hier die seligen Geister und Engel dar, die im gotterweckten Bewusstsein des Menschen inniger und liebender wirken können. Es gleicht dieser göttliche Einfluß einer Art Invasion (=Einfall, Eindringen) himmlischer Heerscharen ins Ichbewusstsein eines Menschen. Da kein Engel aus sich denkt, sondern der Herr durch ihn, so wird Sein Einfluß „Heiliger Geist“ genannt. Der Heilige Geist ist göttliche Wesenheit, göttliches Sein, welches aus göttlichem Selbst kommend aus Vater, Sohn und Himmel oder im Menschen durch den Urichgeist wirksam wird. Nach der Eingeburt sind Geburtsgeist und Urichgeist mit dem reinsten Teil der Menschen-Seele (Überreste und vergeistigte Seele) völlig eins geworden. Der innere, der geistige  Mensch ist zum Beherrscher seines äußeren Menschen geworden und die Tierseele ist der Gott-Seele untertan. Nun werden die noch vielen sündigen Böcke der Niederseele von den gottliebenden Schafen der Rein-Seele gesondert. Geistige Wärme und Licht breiten sich in Seele und Körper langsam aus. Das personifizierte Böse und Falsche flüchtet als geistige Nachwesen in die äußersten Randgebiete (=Hölle) der Seele und setzt sich im Fleische des Menschen für ein Weilchen fest. Diese bösen und dunklen Nachwesen unseres einstigen glaublosen Menschen-Wollens, unseres Denkens und Tuns bilden eine eigene Nachwesenwelt, die uns jetzt noch unbewusst ist, nach dem Tode aber als lebendige Jenseitswelt unser Ich als Hauptwesen umgibt. So gestalten wir selbst Himmel und Hölle. So schaffen wir alle Wesen unseres Jenseits, so bilden wir auch die Teufel mit der Rotte des Bösen und den stärksten aus ihnen: Satan. Kein anderer Satan als der selbstgeschaffene wird uns einst im großen Jenseits erscheinen und beängstigen. Doch über all dem wacht unser herzinnerster Gottgeist als liebender Vater. Der allmächtige Urgeist hält seine gläubig-edle Seele solange im Fleische fest, bis die höchste Ernte reiner Nachwesen gesichert ist. Dann erst sinkt der sterbliche Körper ins Grab, wenn vorläufig keine guten Lichtnachwesen mehr aus dem Fleische gezogen werden können. Das allerletzte Herausziehen finsterer Nachwesen geschieht im Zuge der Verwesung. Vereint mit dem göttlichen Urich wirkt die hellere Seele des Erdenmenschen als liebendes Erlöser-Paar. Da werden die Toten aus den Gräbern geholt, die Kranken geheilt, die Verstockten ans Licht gerufen. Der strahlende Held Jesus bekehrt und verklärt je nach Willigkeit  der Nachkinder die Dunkelscharen im Glanze und Feuer Seines Heiligen Geistes.

In den schönen Jenseitswerken Lorbers (Bischof Martin, Robert Blum und Geistige Sonne) verkündet der Herr die Erlösung unserer Nachwesenschaft. Die vielen mühsamen Kleinarbeiten an den Wesen, ihre Belehrung und Weiteführung bis zur Bekehrung und Besserung des letzten Starrsinnigen, all dies wird in lebhaften Bildern dem Neuoffenbarungs-Leser dargestellt. Da können aufmerksame Wortleser im „Bischof Martin“ oder „Robert Blum“ ihre eigene Auferstehung des Leibes vorweg erschauen. Sie können in spannenden Schilderungen der Jenseitsberichte jetzt schon die Verklärung ihrer Dunkelwesen einleiten, damit sie dann jenseits leichter mit ihnen fertig werden. Wenn der menschliche Geist mit seinem besseren Teil der Seele schon längst vereint in den Armen Gottes, ja am Herzen Jesus liegt, da kämpfen noch unzählige Widerspenstlinge gegen einflutendes göttliches Licht und wider die väterliche Liebe. Ist auch ein edles Seelen-Herz umfangen vom Strahlenkranze göttlicher Liebe und Weisheit, so wüten noch immer viele Höllengeister im Fleische. Die boshaften Niederscharen reizen alle anderen zum Widerstand gegen Gott und Himmel und verlocken selbst manche schwachen Reingeister der Seele. Über all dem Kampf und Streit aber wacht ein liebender Vater und wartet geduldig bis der letzte Schwarz-Albe (=Geistwesen, die den Schlafenden zu ersticken drohen) zum Herrn findet. Unerkannt und verborgen steht Jesus abseits und harrt, bis Seine Schattenkinder den Gräbern ihres Eigenwahns entsteigen. Der Allgütige wartet bis der Letzte „Liebe und Leben“  sucht und findet. Eines weiß der Allwissende: Alle finden irgendwann einmal heim. Während die Schlaftrunkenen noch zaudernd und zagend im Gottesfernen verweilen, da lebt das Edel-Ich der Menschen-Seele bereits in Einheit mit seinem Vater. Das rein gewordene Ich, bräutlich dem Göttlich-Geliebten vereint, wandelt segnend durch die Finsterreiche und hilft mit am großen Erlösungswerk.

Alles Geschaffene schweigt, hält stille, erleidet einzig nur „Göttliches Wirken“. Da flutet des Wortes ewiges Licht, da flammt des Heligen Vaters unendliche Liebe in der geläuterten Seele. Es erneuert der „einige Geist“ die vielen seligen Geister im sehnenden Gemüte.  

                        „Ewigkeit hat Zeiten durchdrungen,

                        Unendlichkeit den Raum bezwungen.

                        Die Vielen sind im „Einen“

                        Und Gottes Ich in Deinem!“  

 

***

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Willensfreiheit

Aus Prophetia

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Die Freiheit, oder das Vermögen, Gutes oder Böses zu wollen, bzw. Falsches oder Wahres zu denken und das eine dem anderen vorzuziehen, wird jedem Menschen vom Herrn verliehen und nie genommen. Ihrem Ursprung nach gehört sie nicht dem Menschen an, sondern dem Herrn, weil sie von Ihm stammt. Dennoch wird sie dem Menschen zugleich mit dem Leben als etwas geschenkt, das ihm gehört, weil er ohne Freiheit weder gebessert noch gerettet werden könnte. Der Geist des Menschen ist in Freiheit, nicht jedoch das Äußere des Menschen, dem sein Reden und Handeln entspringt, es sei denn, es geschähe im Rahmen der geistigen, sittlichen und bürgerlichen Gesetze.[1]

Es gibt eine äußere Willensfreiheit und eine innere. Was immer der Mensch tut vergnüglich nach seinem äußeren freien Willen, das zieht ihn ab vom Geist und verbaut ihm den stillen und allzeit schmalen Pfad in den geistigen freien Willen. Er mag wohl äußerlich das Wahre, zum inneren Leben Benötigte als solches erkennen. Aber er wird dennoch nie den mächtigen Liebetrieb in sich gewahren, das auch völlig zu tun, sondern wird sich entweder mit dem alleinigen Wissen begnügen oder er wird ein Lauer sein, der schwerlich je zur inneren, geistigen Freiheit gelangen wird.[2]

Wesen

Das Verhältnis von Himmel und Hölle gleicht zweier Gegensätze, die von Gott im Gleichgewicht gehalten werden. Jedoch handelt es sich nicht um ein Gleichgewicht wie zwischen zwei gleich starken Kämpfern, sondern um ein geistiges Gleichgewicht des Falschen gegen das Wahre und des Bösen gegen das Gute. Die Hölle strömt aus dem Bösen fortwährend Falsches aus, umgekehrt der Himmel aus dem Guten fortwährend Wahres. Dieses geistige Gleichgewicht bewirkt, dass der Mensch in der Freiheit des Denkens und Wollens steht. Er kann entweder das Böse und das daraus resultierende Falsche aus der Hölle zulassen und in sich aufnehmen, oder aber das Gute und das daraus hervorgehende Wahre aus dem Himmel.[3] Stünde der Mensch nicht zwischen Gut und Böse, besäße er weder Denken noch Wollen und noch weniger irgendeinen Freiheit und Wahl.[4]

Bis zum Menschen sorgt ganz Gottes Liebe, Weisheit und Macht dafür, dass die Entwicklung des in der Weltmaterie gefesteten und gehaltenen Urgeistlebens von Stufe zu Stufe in eine stets größere Vollendung übergeht und sich fortbildet (Evolution). Aber beim Menschen, dem Schlussstein der Urgeistlebensentwicklung, ist nur die Einrichtung des materiellen Leibes zum allergrößten Teil von der Liebe, Weisheit und Macht Gottes abhängig, nicht jedoch die Entwicklung der Seele und ihres Geistes. Diese verfügt über die Vernunft, den Verstand, ein freies Denken, ein vollkommen freier Wille und die Kraft zu handeln, wie sie es für gut und nützlich erkennt.[5]

Jeder Mensch bewegt sich, solange er in der Welt lebt, in der Mitte zwischen Himmel und Hölle. Daher ist er im Gleichgewicht und damit in der freien Entscheidung, zu Gott empor oder zur Hölle hinab zu blicken. Blickt er zu Gott auf, so erkennt er an, dass alle Weisheit von Gott stammt. Solch ein Mensch ist auch seinem Geiste nach wirklich bei den Engeln im Himmel. Wer hingegen seinen Blick nach unten richtet, und dies tut jeder, der im im Falschen aus dem Bösen ist, befindet sich dem Geiste nach unter den Teufeln der Hölle.[6]

Der Herr allein handelt im Menschen, da der Mensch aus sich heraus völlig passiv ist. Lediglich durch den Einfluss des Lebens vom Herrn in ihn vermag auch er tätig zu sein; er erscheint infolge dieses beständigen Einfließens vonseiten des Herrn, als ob er aus sich heraus tätig sei. Darauf beruht sein freier Wille, der ihm gegeben ist, damit er sich auf die Aufnahme des Herrn und so zur Verbindung mit Ihm vorbereiten könne. Diese Verbindung wäre nicht möglich ohne Gegenseitigkeit, und sie wird gegenseitig, wenn der Mensch aus seiner eigenen Freiheit heraus handelt, dabei aber doch aus dem Glauben heraus alle Tätigkeit dem Herrn zuschreibt.[7]

Der freie Wille auch nur eines Menschen steht unendlich höher als ein ganzes Sonnengebiet mit allen Planeten, Monden und Kometen.[8]

Wer ein freies Herz hat, der soll auch das freie Kreuz überkommen.[9]

***

Vermag meine Tochter Angela im Zustand des Wachkomas ihre Willen im Kleinhirn zu gebrauchen?

 

Jesus sagt hierzu:

 

 

 

 

 

 

Sonnabend, der 25. August 2019 morgens 7:30 Uhr tagsüber 30° M

Die Seelenbildung des Menschen

1.                                                 Ihr hättet euch ja nun im gewissen Alter zu euren Vätern oder eben zu deren Vertretern begeben haben müssen, damit ihr sodann aus der Abhängigkeit von euren Müttern freigekommen wäret. Später, wenn ihr erfolgreich diese väterliche Sphäre durchlaufen hättet, wäret ihr sogleich zu Mir gelangt, immer vorausgesetzt, eure Väter hätten euch nicht geklammert, sondern ebenfalls freigegeben.

2.                                                 Damit gibt es diese zwei seelischen Stadien, die ihr dort entwicklungsmäßig durchlaufen müßt um in das dritte Stadium zu gelangen, mit welchem die Seelenvergeistigung beginnt.

3.                                                 Ihr wißt das allerdings durchaus, doch der etlichen "Neuankömmlinge" hier unter euch, muß Ich des öfteren solche kleinen Wiederholungen einfließen lassen und euch schaden solche Auffrischungen keineswegs.

4.                                                 Im ersten Stadium, im Nomadenstadium also, ist der Mensch noch völlig abhängig von seiner Mutter oder eben, wenn ihr aus der Ebene solch eines Volkes schaut, dann eben abhängig von der Natur und solch ein Volk durchstreift als Nomadenvolk die Ebenen und Weiten des Landes.

5.                                                 Im zweiten Stadium, dem Heidenstadium, wird solch ein Mensch schon in die Sphäre des Vaters gelangen, was dort ungefähr ab dem Alter von 7 -8 Jahren geschieht und, um nun hier wieder auf solch ein heidnisches Volk zu schauen, dieses Volk wird seßhaft und beginnt mit dem Bau von Dörfern und Städten. Die Landwirtschaft und die Urbarmachung des Bodens greift mehr und mehr um sich, die Berufszweige bilden sich heraus und so fort.

6.                                                 Doch das heidnische Stadium kann erst beginnen, wenn die Abhängigkeit seitens der Mutter überwunden wurde und, völkisch geschaut, die äußere Natur damit unterworfen wird und solche Menschen nicht mehr "Mutter Natur" ausgeliefert sind!

7.                                                 Das also ist die erste Hürde in der Seelenbildung eines Menschen bzw. eines Volkes, die es zu überwinden gilt. Dazu ist eben auch der Vater da, damit sein Kind dort von der seelischen Abhängigkeit seitens der Mutter befreit wird. Das ist ein ganz normaler Vorgang und im realen Christentum gibt es dabei keine Probleme.

8.                                                 Doch in eurem Pseudo-Christentum, welches ja eigentlich dem dritten Stadium der seelischen Entwicklung entsprechen sollte, gibt es leider diese Probleme und die Kinder werden von ihren unreifen Müttern aufgehalten und daran gehindert in die Sphäre des Vaters zu gelangen und das bedeutet, daß hier im Pseudo-Christentum wieder vermehrt diese nomadischen Züge auftreten und genau aus diesem Grunde strömen sodann von Außen diese gewissen Nomadenvölker in solche wieder dekadent gewordenen, vormals christlichen Völker.

9.                                                 Schauen wir nun auf die zweite Stufe der Seelenbildung eines Menschen und solch eines Volkes, dann sehen wir, wie sich hier der Vater bemüht, seinem Kinde etliches Brauchbares für die Abnabelung seitens der Natur und seitens seiner Mutter beizubringen. Solange sich jedoch ein Kindlein sträubt seine Mutterwelt zu verlassen, solange flieht es dafür in die innere Traumwelt, denn solch ein Kind erschafft in seiner Phantasie eine Gegenwelt, in welcher es sich, seine blockierte äußere Realität simulierend, sodann gehörig austobt. Hier kommt es zu all diesem Verhalten, welches ihr mit dem Begriff der Pubertät bezeichnet, welches jedoch in Wahrheit nur die Weigerung des Kindes anzeigt, sich in der väterlichen Welt demütig einzufügen.

10.                                             Normalerweise soll hier die schulische Ausbildung durchlaufen, das Berufsleben begonnen und ordnungsgemäß absolviert werden. Im heidnischen Stadium gibt es diese Abhängigkeiten seitens der Natur respektive seitens der Mutter nicht oder wenn doch, dann eben nur immer insoweit, wie hier eben noch restliche nomadenhafte Züge vorhanden sind.

11.                                             Eine kluge Mutter führt ihr Kind konsequent zum Vater hin und macht hier im zweiten Stadium keine großen Probleme und ein kluger Vater führt sein Kind sodann konsequent bis zu Mir und schafft die Voraussetzungen dafür, daß nun das dritte Stadium, das christliche Stadium in der Seele des nun jugendlichen Zögling greift. Vater und Mutter werden, so sie ihr Kind erfolgreich aus dem nomadischen und dem heidnischen Stadium herausgeführt haben, sodann auf einer höheren seelischen Entwicklungsstufe stehend, zu Geschwistern unter Meiner väterlichen Führung. Aus Mann und Weib werden also Vater und Mutter und nach erfolgreicher Führung der jugendlichen Seele hin zum Christentum werden die Eltern sodann wie Bruder und Schwester! Doch wenn es aus irgendeinem Grunde den Eltern nicht gelingt, das heidnische Stadium zu überwinden, dann kann sich diese geschwisterliche Liebe auch nicht entfalten und weder die Sexualität noch die Bestrebungen zur Emanzipation können aufgegeben bzw. überwunden werden. Solche Eltern können ihre Kinder allerdings auch nicht aus dem Heidentum heraus in das christliche Stadium führen, weil sie es ja selbst nicht innehaben.

12.                                             Jugendliche, die dort das heidnische Stadium nicht erfolgreich absolviert haben, gelangen auch nicht in das Reifestadium ihrer Seele und das bedeutet, sie machen sodann einen großen Umweg und bleiben vorerst an der Fragmentierung ihrer Seelen hängen, weil ja eben der Prozeß der Seelenvergeistigung überhaupt nicht initiiert werden kann. In solchen jugendlichen Seelen vagabundieren eben noch zuviel nomadische bzw. heidnische Vorstellungen und oftmals tobt in solchen Seelchen auch eine enorme Phantasie, die sich in sexueller Hinsicht bemerkbar macht. Aus der Sichtweise solch eines Volkes betrachtet, werden hier die christlichen Vorstellungen zumeist noch bekämpft und das Volk hat sogar eine "Heidenangst" davor, sich christlich zu entwickeln.

13.                                             In den Pseudo-Christlichen Ländern kommt es sodann zur Überflutung mit Fremden, mit Heiden also, die hier den inneren Seelenzustand der Bevölkerung versinnbildlichen. Wenn also, so wie nun bei euch im westlichen Teil von Europa, die Länder bewußt mit Nomaden oder auch mit Heiden überflutet werden, dann bedeutet das allerdings, daß sich leider, leider, diese höchst unreifen und egoistischen, heidnischen oder auch nomadenhaften Vorstellungen der einheimischen Bevölkerung im Bewußtsein der Mehrheit der europäischen Völker durchgesetzt haben und anstelle, daß sie in der wahren Nächstenliebe ehelichen, eine Familie gründen und eigene und freilich auch christlich erzogene Kinder aufziehen, verhindern die sexuellen und sonstigen Gelüste dieser von euch so bezeichneten "Single-Gesellschaft" und hier vor allem das Ringen des unreifen, emanzipatorisch verdorbenen Weibes, daß sich hier im Pseudo-Christentum wieder vermehrt die christliche bzw. die wahre geschwisterliche Liebe unter Meiner Obhut durchsetzen kann. Solche heidnisch-nomadischen Züge innerhalb der Bevölkerung zerstören das Patriarchat, zerstören die Familie, die Nächstenliebe sowieso und alles deswegen, weil Luzifer in seinen Heidenvölkern unbedingt den Prozeß der Selenvergeistigung unterbinden will.

14.                                             Er hat keinen Geist, sondern alles was er tut, beruht auf Nervenäther und deswegen soll auch niemand hier auf Erden, die er als seinen Regierungssitz betrachtet, diese dritte und eben vor allem geistige Stufe erreichen. Daß er sich dazu des unreifen und schwachen Weibes bedient um sein Ziel zu erreichen und daß dies auf der völkischen Seite eben dem Volke des Juden entspricht, ist eigentlich nichts Neues. Doch neu daran ist, daß sich dies die heutigen Männer so ohne Gegenwehr gefallen lassen und nur selten stemmen sie sich dagegen.

15.                                             Von Luzifer und seinem heidnischen Lieblingsvolk stammen all diese großen Verlockungen des Mammons, der Sexualität, der Emanzipation sowie überhaupt diese epikureische Genußmittelverseuchung mittels Nervenäther, damit bloß niemand dieses dritte Bewußtseinsstadium erreicht.

16.                                             Erst im dritten Bewußtseinsstadium sind die Eltern als auch das Kind im christlichen Bewußtsein angelangt und Ich selbst kann nun mehr und mehr in der Seele des Kindes und allerdings auch solcher Eltern in Erscheinung treten und seht, das genau läuft nun hier wieder mit euch ab, denn die meisten von euch haben sich dieses christliche Bewußtsein wieder zurückerobert, nachdem sie es in ihrer Kindheit und Jugend bewußt aufgegeben haben.

17.                                             Soweit in aller Kürze diese Wiederholung und Auffrischung eures Wissens und für andere eine kurze und gedrungene Erklärung, was hier so momentan auf Erden innerhalb dieser Pseudo-Christen geschieht und warum es wahrlich tragisch ist, daß sich die christlich sein sollenden Völker dort freiwillig in den Seelenselbstmord begeben haben, denn genau das ist es, was hier gegenwärtig bei euch abläuft!

18.                                             Seelenselbstmord bedeutet, daß sich diese Pseudo-Christen aufgrund ihres Trotzes und dem daraufhin erfolgenden Genußleben selbst in ihre seelischen Vorstufen zerstückeln und anstelle, daß sie dort zu einer stabilen und edlen menschlichen Seele ausreifen, degradieren sie nur wieder in ihre Vorseelen-Kreaturen mit allen tierischen Zügen und Grausamkeiten, die dort geschehen.

19.                                             Wenn also die Mutter das Kind erfolgreich bis zum Vater führt und dabei allerdings ein wenig vorbereitend auch schon auf Mich hingewiesen hat und wenn der Vater das Kind gut durch das heidnische Stadium bis hin zu Mir geführt hat und wenn sich die Eltern im Zuge dieser Erziehung ihres Kindes nun beide in der Liebe zu Mir seelisch konsolidiert haben, dann entfaltet sich das christliche Bewußtsein und der Prozeß der Seelenvergeistigung beginnt bei allen. Doch das genau wurde ja nun eben raffiniert vom Gegner unterbunden und Ich muß nun schauen, wie ihr das im zweiten Anlauf erfolgreich hinbekommt, nachdem ihr den ersten Anlauf blockiert und abgelehnt habt.

20.                                             Nun sollte gerade die Kirche, als eigentliche Glaubensmutter, das Kind, und hier sind die Gläubigen gemeint, bis hin zum Vater ziehen, Der nur in Mir, also in Jesus Christus verkörpert ist. Doch selbst die Kirchen in ihrer so wichtigen Funktion als Glaubensmütter haben ihre Stellung mißbraucht und lassen die Gläubigen nicht mehr bis zu Mir durchdringen, sondern sie werden vorher abgefangen und auf das rein luziferische Gottesbild fixiert.

21.                                             Der Gott, welchen sie beispielsweise predigen, bin Ich jedenfalls nicht, sondern hier ist eigentlich fast immer Luzifer gemeint und selten findet ein Priester die rechten Worte und kann deutlich vermitteln, daß nur Ich Selbst Gott bin, Der hier in Jesus Christus als ein euch liebender Vater auftritt. Zu oft wird auf Maria als die Gottesmutter hingewiesen, und damit wird wieder diese heidnisch-nomadische Einstellung des Pseudo-Christen aktiviert. Damit unterbleibt die Seelenvergeistigung ebenso wie bei den Protestanten, die eh nur vom großen Gotte faseln und schon längst vergessen haben, daß Ich es in Jesus Christus bin, Dem sie folgen sollten.

22.                                             Die Kirchen als übergeordnete Glaubensmütter sind Mir ebenso untreu geworden wie es die eigentlichen Mütter und Väter geworden sind und nur höchst selten rafft sich ein Mütterlein oder eben ein Vater auf und weist ihre Kindlein auf Mich hin. Solchen Dienst einer, Mich liebhabenden Mutter oder eines Vaters, sowie überhaupt solche demütigen und Mich liebenden Weiber und Männer, welche der luziferischen Doktrin der Emanzipation nicht folgen und mit der Sexualität auch nichts zu tun haben, werden von Mir wie ein Schatz gehütet und Ich wünschte, Ich hätte mehr von solchen treuen Mütterchen, Weibern, Männern und Väter, die hier auf Erden angesichts der Vormacht der luziferischen Doktrin schwer zu leiden haben.

23.                                             Doch was ist all solches Leid gegen das, was Ich solchen Menschen späterhin zukommen lasse. Nichts als ein Sonnenstäubchen angesichts der Größe einer Hülsenglobe bzw. eines Universums, wie ihr zu sagen pflegt.

24.                                             Abschließend will Ich noch auf die Bemerkung etlicher, doch schon sehr bornierter Menschen zu sprechen kommen, die da allen Ernstes sagen, es würde doch nichts machen, wenn sich innerhalb der Christenheit solche Nomaden oder Heiden befänden, sondern im Gegenteil gelte es doch, solchen Menschen in wahrer Nächstenliebe entgegenzukommen.

25.                                             Nun, solchen Apologeten Luzifers ist noch nie aufgefallen, daß solche scheinbar armen Menschen bewußt und unter völlig falschen Angaben hier nach Europa gelockt wurden, denn die meist nur scheinbare Not hätte sich eh weitaus besser in deren Ländern lindern lassen können und wozu solche Schein-Notdürftigen in deren Schein-Not noch unterstützen? Bis auf wenige Ausnahmen will von denen doch sowieso niemand arbeiten und im Grunde genommen sind sie ja nur hier, um den Schein-Christen den gezielten Todesstoß zu geben!

26.                                             Diese Invasion der Fremden hat doch absolut nichts mit irgendeiner Tat der Nächstenliebe zu tun, sondern hier werden die mutwillig aus ihren Ländern geholten Schein-Notdürftigen von einem Schein-Christentum angelockt und mit Schein-Argumenten von völlig durchgedrehten Schein-Helfern verführt, die letztlich nur eines zum Ziel haben: Das ihnen völlig verhaßte Christentum auszulöschen. Diese Auslöschung der Christen brennt ihnen auf ihrer Seele und wenn sich diese völlig verblödeten Schein-Christen auch noch selbst dazu hergeben sich ausmerzen zu lassen, doch diesmal eben nicht zum Schein, sondern real, dann soll es Mir auch Recht sein.

27.                                             Also alles ist nur Schein und damit ohnehin luziferisch, doch die Zerstörung des Christentums ist allerdings real. Doch Ich bin noch realer und weiß Meine eigentlichen Kinder durchaus zu schützen und wenn der ganze luziferische Schein all dieser Antichristen vergangen ist, dann leben Meine Kinder wieder frei und glücklich!

28.                                             Wenn es sich also für euch darum handelt eure eigene Seele im Aufblick zu Mir und unter der Last der geleisteten Nächstenliebe tatsächlich zu vergeistigen, damit aus dem vorherigen, noch dem Tier nahestehenden Seelen-Menschen ein Geist-Mensch entsteht, wieso sollte es denn gut sein zuerst in seiner eigenen Seele den Gottmenschen zu töten um sodann den Tiermenschen zu generieren, damit dieser das Pseudo-Christentum zerfleischt und wenn das nicht reicht, dann auch noch Verstärkung in Form dieser fremden Nomaden und Heiden ins Land zu holen?

29.                                             Wißt ihr denn nicht (an diese meist weiblichen Apologeten Luzifers gerichtet), daß mit der Aufnahme eines beliebigen Heiden oder Nomaden hier an der Volksseele ein großer Schaden entsteht, denn mit je einer Aufnahme solch eines höchst trotzigen Menschen, der zum Christentum eh noch keinen Bezug hat, wird doch andererseits die Geburt und Aufzucht eines Christen verhindert und das bedeutet ganz konkret, daß die Seele des Volkes mehr und mehr vertiert, etwas, was ihr ohnehin schon leicht und gut überall erkennen könnt.

30.                                             Da jedoch gerade die in ihrer Seele schon sehr nahe zum Tier degradierten Menschlein sowieso ihr menschliches Bewußtsein aufgegeben und sich bewußtseinsmäßig wieder in ihre Vorseelenkreaturen begeben haben, deswegen ist es für solche Antichristen überhaupt kein Problem, Tür und Tor für andere, ebenfalls dem Tier nahestehenden Menschen zu öffnen, Hauptsache die ihnen verhaßten Christen werden ausgemerzt. So dürfte es doch auch kein Geheimnis sein, daß nun wieder eine extreme Christenverfolgung begonnen hat aus dem einfachen Grund heraus, um die für Luzifer höchst vermaledeite Seelenvergeistigung ein für alle Male zu verhindern, wenn nicht sogar gänzlich unmöglich zu machen.

31.                                             Solch ein Gebaren, dort nun Millionen von leider völlig unwilligen und dem Christentum feindlich gegenüberstehenden Fremden zulasten des eigenen Volkes aufzunehmen, bedeutet im Grunde nur, daß der Volkstod beginnt. Der Selbstmord der christlichen Völker im westlichen Europa hat begonnen. Der Zerfall der vormals menschlichen Seelen in deren Vorseelenkreaturen ist nicht mehr aufzuhalten und Ich sehe nur zu, daß zumindest noch etliche für die Neue Erde gerettet werden können, doch das Gros der Menschen wird untergehen, denn sie werden mit dem Untergang ihrer Seelen auch den Untergang ihrer Erde einläuten! Hanoch-Atlantis läßt grüßen!

Amen. Amen. Amen.