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Unser Kosmos

 

Dienstag, 14. Juni 2005

Die Welt und der Antichrist

Das Luzifer mit seinem Anhang gefallen ist, das wisset ihr und auch, wie Ich diesen Gefallenen zuliebe eine Unterlage geschaffen habe, auf der sie sich wieder aufrichten können, so sie Mich als Jesus annehmen. Diese eigens für sie geschaffene Unterlage ist die materielle Schöpfung, und der Nabel dieser Schöpfung ist jene Erde, auf der ihr lebt, denn hier befindet sich das Machtzentrum des gefallenen Lichtgeistes. Hier ist der Ort, an welchem das Ichbewußtsein Luzifers lebt. Doch dieses Leben dürfet ihr euch nicht von der Erde Wirkung losgelöst vorstellen, sondern - wie in Erde und Mond1 euch schon seinerzeit erklärt, geht durch sämtliche irdische Seelenspezifika der Pesthauch dieses Bösen dermaßen, daß er Anteil an jedem irdischen Materieteilchen hat.

Da Ich seinerzeit als Gott Selbst diese Erde betrat, um die Rückkehr des gefallenen Geistigen anzubahnen, welches mit der Materie Kleid überzogen werden mußte, damit es in dieser seiner geheimen Absicht und seinem Hochmut zuliebe die Möglichkeit bekam, weiterzuleben und doch noch auszureifen und diese Ausreifung zur Liebe hin durch Meinen Liebestod schon die Gewährleistung Gottes war, daß dieser einmal beschrittene Weg auch zum Ziel führt. So lebte indes Luzifer in seiner Verblendung weiterhin im Verborgenen und versucht ebenfalls seine Rückkehr als „Meister der Schöpfung“ zu inthronisieren. Die Mittel, deren er sich dabei bedient, stammen denn auch einzig aus der materiellen Schöpfung, da er als gefallener Lichtengel nicht mehr den Liebesgrad besitzt, die geistige Wahrheit der Liebe halten zu können und deshalb nur noch die Lüge der materiellen Schöpfung aufrechterhält und sie beweist, indem er alles, was er nun berührt, mit dem Tode durchdringt.

Die Wirkung aus dieser Verblendung heraus ist satanisch und bedeutet, daß sie derjenigen Gottes genau entgegengesetzt ist. Luzifer wurde, als er sich zum Gegenpol Gottes erklärte, zur Satana gestaltet und bezeichnet in dieser Eigenschaft denn auch schon all das Böse, bezeichnet den Tod, die Lüge – kurzum, bezeichnet die Eigenschaften dieser Materie, des verweslichen Fleisches. Jene Erde aber, auf die sie verbannt ist, bezeichnet sie selbst als die Welt und gibt damit zu verstehen, daß sie diese Welt noch als allumfassendes Reich, als ihr Reich, als ihr Gegenreich zu Meinen Himmeln betrachtet. Ihre Herrschaft erstreckt sich dabei keinesfalls auf den Geist, sondern einzig auf den Umstand, daß sämtliche Materie den Zug zum Tode in sich trägt und damit die Sünde des einstigen Abfalls von Gott noch dokumentiert und durch den bösen Geist Satanas diese materielle Welt eben noch sehr stark beeinflußt wird - gerade über die äußeren Sinne, denn die Materie ist das Äußerste, ist also genau dieser Gegenpol, der zum Geistigen geschaffen wurde.

Nun habe Ich die Materie und damit auch diese so von ihr (Satana) als „Welt“ bezeichnete Unterlage geschaffen, damit die Gerechtigkeit Gottes nicht diese - durch den Abfall vom Geistigen als Unheil, als unheilig abqualifizierte Schöpfung - für ewig zerstören müßte und ging den Sühnegang als Mensch gerade hier auf dieser Erde, im Angesicht Satanas, auf ihrer Welt, damit den durch die Ursünde gefallenen Wesen durch Meinen Opfergang wieder die Vollkommenheit geschenkt werde, so sie Meinen Kreuzestod als ihre Sühne und Schuldenvergebung anerkennen. Denn niemals hätte ein gefallenes Wesen von sich aus die Vollkommenheit erreichen können, die es so leichtfertig aufgegeben hatte! So mußte Gott Selbst in einem Menschen dieser gefallenen Schöpfung entgegenkommen und - stellvertretend für alle und für alle Zeit - diese unermeßlich große Schuld auf sich nehmen und als Mensch abbüßen, was den Menschen an sich unmöglich war.

So kam Ich zu euch als Jesus, und so kam Ich aus Meinem Reiche, dem inwendigen Reich des Geistes zu euch hinaus in diese äußerste Materie, und es gelang Mein Plan zur Rückführung des gebundenen Geistigen, welches in der Materie gebannt ist. Doch auch Satana hat einen Plan und glaubt, sie könnte mit Hilfe der Materie diese körperliche Gewichtung derart erhöhen, daß ein Teil des Ichbewußtseins, welches sich nur mit dem eigenen Körper identifiziert, die Gebote der Nächstenliebe völlig vernachlässigt und alle Sichtweise und alle Sinne nur noch dem eigenen Körper gehören, der eigenen kleinen Welt gehören, und dadurch soll diese „Körperwelt“ an die Stelle Meiner Himmel verrückt werden. Würde der böse Geist Satanas nun auch über einen beliebigen Menschen in der vollen Konsequenz herrschen können, so würde sie damit aus ihrem Machtwahn heraus versuchen, dieses Wesen zum Bevollmächtigten ihrer Schöpfung, also zum Weltenherrscher zu gestalten, indem sie diesem alle Machtattribute des verweslichen Fleisches unterstellt, und dieser so Besessene würde dann in seinem außerordentlich aufgeblähten Ichgefühl der Stellvertreter für die gesamte Menschheit sein, soweit diese dem Körperkult frönt. Er wäre das Gegenteil von dem, was Ich Selbst für euch geworden bin.

So, wie es all die Jahrhunderte auch schon immer geistig Wiedergeborene gab und noch gibt, in denen Ich Selbst leben und handeln konnte, so gab und gibt es auch all die Vertreter Satans und Luzifers, die sich als zwei Prinzipien eines geistigen Hochmuts gegenüberstehen. Luzifer hat sich durch seinen Hochmut und den daraus resultierenden Abfall in sich selbst gespalten und übergibt nun der Satana - als dem Tier in sich - alle Herrschgewalt, da er in seiner Verblendung nicht mehr das Gleichgewicht zwischen Liebe und Wahrheit halten kann. Also wurde dieser Engelsgeist ebenfalls in seinen sinnlich-triebhaften Teil gespalten und findet darum nicht mehr zur Mitte der Gottesliebe und Barmherzigkeit zurück, denn dieser Weg geht allein über Mich - Jesus, das unmittelbare Gottzentrum der Liebe. Wo Ich bin, dort ist die Einheit von Liebe und Wahrheit, denn Ich Selbst bin die zur Wahrheit gewordene Liebe für euch alle, während Luzifer dort noch der Wesensspaltung unterliegt und diese Lüge der Spaltung zwischen sich und Gott der Menschheit nun als neuen Weg verkauft und dabei das Tier an die erste Stelle rückt.

Doch hat seine Uneinigkeit mit sich selbst einen bösen Samen in seine ihm nachfolgenden verblendeten Getreuen gelegt, und so erkennen einige seiner Mitstreiter nicht an, daß er als Luzifer einst über ihnen stand und nun als Satana in ihrer Bosheit weit unter ihnen steht, denn sie neiden ihm sein Wesen und zeigen damit an, wie sehr die Frucht seiner Bosheit in ihnen gewachsen ist. Deshalb wird Satana alle diejenigen Kinder der luziferischen Verblendung vernichten wollen, die sich nun von ihr selbst unabhängig zeigen, und gleiches versucht denn auch schon der luziferische Teil, der das Tier in sich töten will, und so werden der falsche Prophet und das Tier getötet, so wie allezeit und wie dies auch in eurem Lande vor über 60 Jahren geschah, als der von bösen Mächten beherrschte Diktator von der gleichfalls von der Dunkelheit beherrschten Allianz vernichtet wurde und so, wie dies nun auch für die Zukunft wieder vorbereitet wird. Wie diese Vertreter der Dunkelheit heißen, ist dabei unerheblich - ob Hitler, Stalin, Churchill, Mao oder ob Hussein, Busch, Maitreya mit dem alten, nun verstorbenen Papst. Denn jede Generation hat ihre Beispiele in der Liebe und Güte als auch im Falschen und Bösen, und so wird das Opfer selbst zum Täter, wenn es in sich nicht die Vergebung Christi lebt, und gerade diese Umgestaltung vom Opfer zum Täter ist bei den irdischen Machthabern gut zu erkennen.

Wird ein Mensch von den bösen Kräften dazu gebracht, sich ihnen zur Verfügung zu stellen, so erhält dieser einen Zuwachs an negativer Energie, ohne sie zugleich als solche zu erkennen, denn er denkt in seinem von Mir losgelösten Irrglauben, es wäre etwas Gutes, das er nun vertritt. Ihm ist der Unterschied zwischen dem Eigenguten der luziferisch-satanischen Schöpfung und dem einzig Guten aus Mir nicht bekannt, noch würde er dies akzeptieren wollen. Sein Leben wird so als Vorreiter benutzt für all das als Eigengut in den anderen Menschen Angenommene, in Wahrheit jedoch als tierisch Böses Überkommene, und das bezeichnet diesen Menschen dann auch schon als den falschen Propheten, da er in dieser - das Eigengute vertretenden Position - seine herausragende Stellung auf Geheiß des Gegners mißbraucht, um seinen Anhang zu verführen. Sein Anhang wird von ihm wie sein eigenes Fleisch betrachtet, das sich ihm willig zur Verfügung stellen muß, und mit diesem Fleisch verfährt er nach Gutdünken.

Und doch können die Menschen diesem Verführer nicht lange die Stange halten, da dieses Prinzip nur auf dem verweslichen Fleische beruht – nämlich, falsches Zeugnis abzulegen, mit allen Mitteln zu herrschen, eine triebhafte, mehr gewaltsame Unterwerfung - eines kurzzeitigen Machterhalts wegen. Dadurch verschleißen jedoch diese Ressourcen des Volkes erheblich, aus den einstigen Getreuen werden Sklaven, die ihm willig zur Verfügung stehen müssen,2 und so muß das Prinzip weiter nach außen greifen, und das habe Ich all die Jahrtausende mit dem Begriff der Hurerei bezeichnet. Dort herrscht der Trieb des Fleisches und sucht die Ausübung der Macht alleine über die Verbindung des verweslichen Fleisches und kerkert damit den nach Freiheit strebenden Liebesgeist ein, der nicht an das Fleisch gebunden ist, und setzt an dessen Stelle nur die inhaltslose Triebbefriedigung. Dadurch erzürnt ein anderer verblendeter Geist und will diese Uneinigkeit zwischen dem Herrschenwollen und dem Ende der Herrschaft des verweslichen Fleisches nicht akzeptieren und wird diesen - dem eigenen Fleisch, der Machtgier und dem Machtwahn verfallenen Menschen - dann als uneffektiv ablösen wollen und spricht sodann zu sich selbst: „Dieser hat mein Prinzip verraten, das auf Erkenntnissen und lichtvollen Wahrheiten beruht!“ Er will nicht wahrhaben, daß gerade diese „lichtvollen Erkenntnisse“ diejenigen des verweslichen Fleisches sind und im Prinzip nur den Tod bedeuten.

Jede auf der tierischen Zeugung beruhende Schöpfung vertritt nun dieses Prinzip der Hurerei, weil der Körper mit sich selbst Unzucht betreibt, den Tod verstärkt, da Mein Geistiges in dieser Schöpfung keinen Zugang erhält, und doch werde Ich diese Schöpfung am Leben erhalten. Ist die Seele durch die völlige Entäußerung Meines Geistes dann selbst schon weit in die Äußerlichkeit gekommen - so weit, wie dies nur irgend möglich ist, so ist der Zeitpunkt der Endzeit schon da. Denn alle geistigen Kräfte, die von Mir her sich mit dem Nächsten in der uneigennützigen Liebe hätten verbinden sollen, damit die Kraft des heiligen Geistes ein unverweslich festes Band der Liebe schafft, werden bis auf das Extremste geleugnet und bekämpft. So ist diese Endzeit für euch tatsächlich da, denn die Menschheit im ganzen ist zerfallen in dieses luziferische Prinzip der Erleuchtung nur von außen, über die Errungenschaften der Menschen selbst sowie andererseits dem höchst satanischen Trieb der Verbindung der geistlosen Körper, was im extremsten Fall durch die Verbindung von Sodomie, der körperlichen Vereinigung zwischen Mensch und Tier geschieht und im Schlangenkult ja auch all die Jahrhunderte zelebriert wurde. Diese Schöpfung kann Ich indes nicht mehr schützen, denn sowie das Tier im Menschen sich mit dem Tier verbindet und damit einen Rückschritt in der geistigen Entwicklung leichtfertig hinnimmt, um mit dem Tier in der körperlichen Weise vorlieb zu nehmen, hat der falsche Prophet sein Amt erfüllt und wird vom Tier selbst zerfleischt. Denn niemand ist da, um den zum Tier verkommenen Menschen zu schützen, der ja das Tier selbst zog, um sich mit ihm von Mir zu lösen.

Als Satana seinerzeit den ersten freien Menschen versuchte, der in sich die Möglichkeit zur Rückkehr an Mein Vaterherz barg und ihn mit ihrem Geist bewohnte, da zerriß sie ihn durch eben diese sogenannte Sodomie - und alles andere, angefangen von der geschlechtlichen Zeugung hin über die Homosexualität bis zur Inzucht und darüber hinaus der Sodomie, stellen nur immer einzelne Schritte auf dem Weg in die Endzeit dar, die dann eintritt, wenn die Herrschaft des Tieres unverkennbar wird. Das Tierhafte bedient sich des Fleisches nach Belieben, und nur stärkste Instinkte halten es zurück, sich selbst zu zerfleischen. Doch ist der Mensch zum Tier geworden, so hält ihn nichts mehr zurück.

So bedenket, Meine Mir nachfolgenden Söhne und Töchter, daß ihr nun auch dem Gegner als der Mensch gewordene Satan, als den zum Tier gewordenen Menschen gegenübersteht, und noch bevor dieses geschieht, ihr aus der Ferne durch ihn schon versucht werdet, denn dieser scheut die persönliche Auseinandersetzung durchaus, weiß er doch Mich in euch. So habt auch ihr eines Tages euren Endkampf zu bestehen, und für viele von euch geschieht dies nun zu dieser Zeit. Doch bei diesem Endkampf wird das Tier im Menschen seinen Tod nicht überleben, sondern siegreich sind die Meinen, siegreich seid ihr, die ihr bis dahin alle den Überwinder des Todes in euch berget.

Amen – Amen, - Amen.

1 Siehe Jakob Lorber „Erde und Mond“, Lorber-Verlag, Bietigheim

Erde und Mond: >> Er

2  Siehe Jakob Lorber „Die Haushaltung Gottes“ - Lamech in der Tiefe, Lorber-Verlag, Bietigheim