A. schrieb:
 
All dies zeigt, dass den männlichen Namen (Vater, Sohn, Herr) eine
geistige Bedeutung entspricht.
Wer allerdings meint, er könne Gott vermännlichen, hat
Schwierigkeiten, das apersonale (unpersönliche) Wesen Gottes zu
verstehen.
 
 

Liebe Neuoffenbarungsfreunde !
 
Da ist etwas Wahres dran: Geistig besteht Gott aus drei Hauptprinzipien (Eigenschaften).  Die Gottheit ist tatsächlich unpersönlich. Persönlich ist nur der Vater als Zentrum dieser Gottheit. Der Vater nämlich, von dem Jesus aussagt, daß wer ihn, den Gottessohn Jesus, sieht, auch den Vater sieht. Gott Selbst aber ist weder Mann noch Frau. Er vereinigt beide Prinzipien in sich. Dennoch will Gott von uns als Seinen Kindern seit eh und jeh nur als VATER, nicht als Mutter angesprochen werden. Warum ? Dazu machte ich mir einige Gedanken und zitiere ein paar Textstellen. Zunächst zur Geschlechtlichkeit Gottes:
 
So erklärt der Herr in Seinen Haushaltungen bei Lorber:
 
[HGt.03_027,05] Ich bin ein Mann und Weib zugleich in Meiner Gottheit Tiefen; nicht also doch, wie ihr's pflegt zu nehmen . . .
 
Gott ist auch sowohl Vater als auch Mutter :
 
[BM.01_186,13] So aber schon eine irdische Mutter das täte, um wieviel mehr Ich, der Ich zu Meinen Kindern alles bin in der Fülle als Vater und als Mutter . . .
 
Um zu verstehen, warum wir aber Gott als Vater und nicht Mutter anbeten sollen, geben uns die Neuoffenbarungen einige deutliche Hinweise:
 
 
1. Um das rechte Verhältnis zwischen Mensch und Gott herzustellen
 
DUDDE: Gott als liebender Vater . . . . 15.7.1960 B. D. NR. 7648
 
Für die meisten Menschen bin Ich der ferne, unnahbare Gott, vorausgesetzt, daß sie noch an Mich glauben . . . Aber sie haben keine Bindung mit Mir, sie suchen Mich in der Ferne, sie sehen in Mir wohl ihren Gott und Schöpfer, aber nicht ihren Vater . . . . sie haben noch nicht das Verhältnis eines Kindes zum Vater hergestellt, und sie wagen sich darum auch nicht, Mich wie einen Vater anzusprechen,..... Ich aber will der Vater Meiner Kinder sein . . . !
 
Warum ist das so wichtig ? - Weil der Vater die LIEBE ist im Gegensatz zur Gottheit,die die WEISHEIT und Macht darstellt.  Aber nur durch die Liebe können wir Gott uns nahen ! Die Liebe, der Vater, ist der Lenker - auch der Weisheit, in und mit der alle göttlichen Pläne erzeugt und ausgeboren werden.
 
2. Weil wir nur durch den Vater erlöst werden können. Ohne die Liebe des Vaters würde uns die Gottheit vernichten ! 
 
[HGt.01_003,06] So merket es denn: Die Liebe wohnt nur im Vater und heißt der Sohn. Wer diese verschmäht, der wird der mächtigen Gottheit anheimfallen und wird seiner Freiheit auf ewig beraubt werden, und der Tod wird sein Anteil sein; denn die Gottheit wohnt auch in der Hölle, aber der Vater wohnt nur im Himmel.
 
[HGt.01_167,13] Denn Gott ist ein ewiges, allerreinstes, aber auch allerunendlichst heftigstes Feuer, welches nimmerdar erlischt; und wo es der Vater nicht mildern möchte, da würde es alsbald alles auf ewig zerstören. Daher soll jeder Gott fürchten über alles und den Vater aber lieben über alles; denn der Vater ist das allerblankste Gegenteil von Gott.
[HGt.01_167,14] Und doch wäre Gott nicht Gott ohne den Vater, welcher ist die ewige Liebe in Gott; und der Vater aber wäre nicht Vater ohne Gott.
[HGt.01_167,16] Wer also den Vater rührt mit der Liebe, der rührt auch Gott. Wer aber des Vaters vergißt und mit seiner Weisheit nur die Gottheit rühren will, den wird der Vater nicht ansehen; der Gottheit Feuer aber wird ihn ergreifen und ihn zerreißen und vernichten ins Unendliche, daß er sich dann ewig nimmerdar finden wird. Und es wird dann auch nicht leicht mehr geschehen, daß ihn der Vater wieder aus aller Unendlichkeit zusammensuchen und sodann wieder von neuem bilden wird.
[HGt.01_167,17] Wo aber der Vater ist, da ist Gott auch. Aber allein der Vater offenbart Sich den Kindern; Gott aber kann Sich niemandem offenbaren, außer allein durch den Vater, und da offenbart, wie jetzt, der Vater die Gottheit. Wer also Mich hört, sieht und liebt, der hört, sieht und liebt auch Gott. Wer aufgenommen wird vom Vater, der wird auch aufgenommen werden von Gott.
 
 
3. Nur der Vater ist persönlich erlebbar durch Jesus Christus. Die Gottheit dagegen ist unpersönlich.
 
 
Jesus sagte: " Wer Mich sieht, der sieht den Vater !" Weiter spricht der Herr:
 
[GEJ.11_075,27] Ohne Mich kann niemand zum Vater gelangen, und ohne den Glauben an Jesus hat auch noch kein Weiser jemals das allgewaltige Gottwesen als den Urquell aller Liebe, die sich persönlich darstellen kann, empfunden. Das Unpersönliche wird zum Persönlichen nur in Jesus, und diese Vereinigung beider in der Menschenform ermöglicht das Herantreten des Geschöpfes an den Schöpfer, das Aufgehen der Materie in den Geist, die Rückführung der entstandenen Sündenfolge aufwärts über die Scheidewand von Materie und Geist als sonst sich unmöglich berühren könnende Punkte hinweg – Brücke ist das Leben Jesu. –
 
So wurde aus dem "unpersönlichen" - besser "unsichtbaren und unbegreifbaren" - Gott ein persönlicher Vater, Bruder und Freund. Wer von Euch Offenbarungsfreunden will das abstreiten ? Der Vater ist der persönliche Gott, der uns liebt und führt, der uns erlöst. Nur der Vater hat diese Macht, denn
 
 
4. Der Vater ist das Lebenszentrum der gesamten unendlichen Gottheit
 
[HGt.01_005,02] Die Gottheit war von Ewigkeit her die alle Unendlichkeit der Unendlichkeit durchdringende Kraft und war und ist und wird sein ewig die Unendlichkeit Selbst. In der Mitte Ihrer Tiefe war Ich von Ewigkeit die Liebe und das Leben Selbst in Ihr; aber siehe, Ich war blind wie ein Embryo im Mutterleibe! 
 
Hier wird klar gesagt, daß die LIEBE, der uns bekannte Vater in Jesus, mehr ist als die Gottheit. ER, der Vater, ist das Lebenszentrum der Gottheit ! Und dieses Zentrum hat aus Liebe zu uns das Menschenkleid angezogen in Gestalt von Jesus Christus, dessen freie Menschenseele sich für ewig mit dem Vater vereinte.  So ist Gott persönlich. Und er will als Vater=Liebe von uns gesucht werden. Nicht als Mutter=Weisheit.
  
5. Die "MUTTER" Gottheit ist "nur" die Ausgebärerin, der VATER ist der ERZEUGER, die allesbelebende Liebe.
 
Der Vater ist der Schlüssel zu allem, auch und gerade zur Gottheit, zur Weisheit, zur Macht ! Also bleibet bei der Liebe. Diese ist geistig gesehen der VATER. Die Gottheit dagegen ist geistig die MUTTER. Sie ist das Licht der Liebe des Vaters, der Vaterliebe Schein. Was der Vater will, das geschieht durch die Gottheit. Das gebiert die Gottheit wie eine Mutter aus.  
 
Wir können die Gottheit, deren Zentrum die Liebe ist, nur erkennen durch die Liebe zum Vater, nie mit der Weisheit. Gott-Vater aber ist der Urquell und das Leben selbst. Die Gottheit ist nicht der Vater, sondern die Mutter, weil sie der vom Vater empfangende und dann ausgebärende Teil Gottes ist.
 
 
6. Der Vater=die Liebe ist unser bester Führer:  Vater = "Pfad-Herr"
 
So sagte Jesus "Ich bin der Weg !" und "Folget mir !" und seine irdische Mutter sagte "Tut, was Er euch sagt !" So ist eine Haupteigenschaft des Vaterbegriffes "Das geistige Führen" Seiner Kinder.
 
Dudde sagt dazu passend:
 
Der Vater führt die Seinen an der Hand . . . 28.12.1951 B. D. NR. 5283

 
Der Vater ist aber auch der Sohn und das Wort, das uns führt. Dieses liegt uns in Bibel und Lorber usw. vor.
 
[Lg.01_020,54] Ich als Vater aller Meiner geschaffenen Wesen lasse nichts unversucht, einem jeden zu helfen und ihm seinen Weg zu erleichtern; wenn er sich aber nicht helfen lassen will, so werden die Miß-Zustände, die daraus erwachsen nicht Mir, sondern nur ihm selbst zur Last fallen!
 
Dem gegenüber ist das Hauptwesen der Mutterschaft nicht das geistige Führen sondern das Bilden und Ausreifen der Körper und Seelen bis zu dem Stadium, wo dem Vater dann dieses Wesen übergeben werden kann zur geistigen Höherentwicklung. - Lassen wir uns also vom Vater führen.
 
 
Resume:
 
Da Lorber, Dudde, Engel, Mayerhofer  und alle alten und neuen christlichen Offenbarungen unmißverständlich sagen, daß wir Gott als Vater lieben sollen, so ist daran mit unserer Weisheit auch nicht zu rütteln. Die erlaubte Frage lautet nur leise: Warum sollen wir Gott nicht als Mutter lieben ? - Weil das ganz verkehrt wäre ! Es würde Gottes Ordnung auf den Kopf stellen. Das ist die Antwort. Dem  so Fragenden fehlt ein grundlegendes geistiges Verständnis vom Vater- und Mutterbegriff. Und der Fragende will es besser wissen als Gottes Wort Selbst, als Jesus und alle Propheten, als Lorber, Swedenborg, Dudde, Mayerhofer und tausend andere begnadete. Diese falsche"Emazipation" des Weiblichen gibt es bei Gott nicht ! - Nur die New Age Society mit Leuten wie Walsch sagen lieber provozierend "Liebe Mutter" zu ihrem Gott, womit sie die göttliche Ordnung ganz und gar auf den Kopf stellen, so wie es Satana wünscht !
 
Satana sagt von sich, daß sie Gottes Frau sei. Sie könnte so manchem Menschen den Floh ins Ohr setzen, sich als Göttin anbeten und als "Liebe Mutter" ansprechen zu lassen. Satana sagte:
 
[HGt.03_017,13] Aber der Herr nahm mich in meinem Lichte plötzlich gefangen, schuf dann aus meinem Lichte die Materie und neben mir zahllose Wesenreihen gar herrlicher Art und liebte sie mehr denn mich, Sein erstgeschaffenes Weib.
 
Also Vorsicht mit dem Begriff: "Liebe Mutter ", "Göttin" usw... Das ist ein Trick Satans, der in gewissem Sinne tatsächlich unsere Mutter sein kann (Heer der Gefallenen, die Satana als ihren Gott ansahen). Das wäre eine falsche Richtung.
 
[HGt.03_018,11] Und der Herr sprach: „Ja, bis auf die Hiebe Kisehels hat sie noch nie eine Züchtigung erlebt von Mir, ihrem Schöpfer, Gott, Vater und Manne, und dennoch haßt sie Mich als die ewige, reinste Liebe und will töten Mein Herz, weil es nicht ihr gleich ein Zerstörer sein will!
 
Mit der Anerkennung einer Göttin, eines weiblichen Gottes, würden wir der Satana eine Würde verleihen,die sie in unseren Herzen über den Gott als Vater (der Liebe und allen Lebens )  erheben würde, und uns in den Machtbereich Luzifers katapultiert.
 
 
Gott als Vater ist der einzige Schlüssel zur Seligkeit der Himmel, zur Weisheit der Gottheit und zur Allmacht Gottes. Der Vater - in Jesus Christus personifiziert - ist der einzige Schlüssel, der alle Tore nach oben öffnet. Ohne diesen Schlüssel, der Liebe zum Vater und der Liebe des Vaters zu uns, kommen wir nicht annähernd in die Weisheit und Macht Gottes, in die Seligkeit der Himmel. Das wäre vermessen und unerhört dreist. Die Gottheit würde uns zerreissen, wie es uns obige Offenbarung schön bildlich mitteilt. Lieben wir also unseren Gott so wir wir es sollen: Als VATER ! Und wem das nicht paßt, der soll sich die Frage stellen, warum er den Unterschied zwischen Mann und Frau, Vater und Mutter, noch nicht kennt, obwohl er sich als Offenbarungskenner ausgibt und Gott und Jesus über alles lieben sollte.
 
 
Bitten wir unseren liebevollsten Vater im Himmel um ein rechtes Verständnis des Vaterbegriffes.
 
 
mfg hz