Von: j-herbst
Gesendet: Mittwoch, 8. August 2001 17:09
An: Sven W.
Cc: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups. com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] AW: 7. Buch Mose

Lieber Freund!

Die Offenbarungen durch Jakob Lorber geben zu dieser Fragen den tiefsten
Aufschluß. Ich habe die wichtigsten Zitate eingefügt allgemeine
Informationen zu Lorber finden sich unter www.j-lorber.com ( in einige
Wochen wieder am Netz ) und unter www.j-lorber.de. Lesen sie seine
Biographie, das Einleitungsbuch von Eggenstein und ein Bißchen über sein
Werk. Er hat generell entscheidende Aussagen zu naturwissenschaftlichen
Fragen gemacht.

Also er erklärt wie in den Zitaten zu sehen, daß das 6. und 7. Buch Mose
mehr die natürliche Schöpfung betraf und von der Priesterschaft verworfen
wurde. Die Kabbalah trat an ihre Stelle. Nur die Essäer haben eine Kopie
gehalten und im Geheimen benutzt. Sie sind die Vorfahren der Freimaurer und
Illuminaten ( http://home.t-online.de/home/0422172196-0004/illumi~1.htm )

Es kursiert noch ein mittelalterliches Hexenbuch mit gleichem Namen, daß
aber keinen wirklichen Zusammenhang zu dem originalen Buch hat ( außer das
es um Naturgeheimnisse geht ).

Sollten sie Offenbarungsquellen nicht akzeptieren, kann ich ihnen leider
kein Hinweise geben ( ich weiß nicht, ob es wissenschaftliche Belege gibt )



[GEJ.06_223,06] Weiter frage Ich: Warum habt ihr denn das 6. und 7. Buch
Mosis als eine Einschiebung erklärt und verworfen, und also auch den
prophetischen Anhang? Und doch wäre das alles ein leuchtender Leitfaden für
jedermann gewesen, der ihm in höchst klarem Lichte gezeigt hätte, was er in
allen möglichen Fällen zu tun habe. Dafür aber seid ihr mit einer Kabbala,
die aus dem altägyptischen Horus abstammt, versehen worden. Diese, wie den
alten Horus, verstehet ihr nicht, und den Moses und die Propheten, denen ihr
steinerne Denkmäler errichtet habt, und die eure Väter gesteinigt haben,
wollet ihr nicht verstehen, sondern ihr lehret das Volk, daß es mit euch
diese Schriften nur hoch zu verehren und anzubeten brauche und tue genug.
Ist das nicht mehr Sabbatschändung, als so Ich einen Kranken an einem Sabbat
gesund mache?!


[GEJ.09_092,03] Sagte Ich: "Warum habt ihr denn das sechste und siebente
Buch Mosis verworfen und für unecht erklärt und den sogar mit starken
Strafen bedroht, der es zu lesen sich unterfinge? Sieh, in diesen zwei
Büchern hat Moses die gesamte Naturschöpfung mit klaren Worten beschrieben!"
[GEJ.09_092,04] Sagte der Schriftgelehrte: "Herr und Meister! Ich habe wohl
davon einmal reden hören, aber nie nur einen Buchstaben davon zu Gesichte
bekommen. Es sollen sich diese Bücher im Tempel zu Jerusalem auch nimmer
vorfinden. Darum bitte ich nun Dich, daß Du uns diese Dinge, um die Ich
gefragt habe, in möglicher Kürze also beschreiben und erklären möchtest, daß
wir dann auch wüßten, was und wie sie beschaffen sind."

[GEJ.07_061,08] Warum habt ihr denn das sechste und siebente Buch Mosis und
den prophetischen Anhang verworfen, beiseitegelegt und niemals gelesen?
Darin steht gar vieles, das euch über den gestirnten Himmel und über die
Welt der Geister und ihr Sein ein gar klares Licht gegeben hätte. Suche du
jene Bücher hervor und lies sie, so wird es dir dann schon heller werden in
deinem Herzen! Würde es je eine Materie geben, wenn nicht der Geister Kraft
und Wille sie schaffte, richtete und erhielte?!"

[GEJ.07_183,11] Und Ich habe euch auch gesagt, daß ein Mensch erst dann Gott
vollauf lieben kann, wenn er Ihn in seinen zahllos vielen Werken auch stets
mehr und mehr und reiner und reiner erkannt hat. So Ich euch aber solches
Selbst sehr anempfohlen habe, so versteht es sich ja wohl von selbst, daß
Ich mit deiner guten Meinung auch völlig einverstanden bin. Und Moses hätte
nicht ein sechstes und siebentes Buch von den Dingen und Erscheinungen in
der Natur und dazu noch einen prophetischen Anhang mit der alten
Entsprechungslehre zwischen der Natur- und Geisterwelt geschrieben, so er
das zur wahren und reinen Bildung der sämtlichen Juden nicht für höchst
notwendig erachtet hätte.
[GEJ.07_183,12] Aber schon unter der Zeit der Könige ist dieser wichtige
Zweig der Vorbildung teils durch den im Wahren stets finsterer und
habsüchtiger gewordenen Teil der Priester und andernteils auch durch die
Könige selbst mehr und mehr vernachlässigt worden. Und als dann schon unter
den ersten Nachkommen Salomos das Reich geteilt wurde, da ging dieser
Wissenszweig bald derart ganz verloren, daß ihr nun kaum mehr wisset, daß
einst eine solche Wissenschaft bei den Juden von Moses an bis unter Samuel
sehr gepflegt worden ist.
[GEJ.07_183,13] Ich habe euch darum schon gar vieles erklärt, und ihr sehet
nun auch schon gar vieles ein; aber die Hauptsache ist und bleibt das
unablässige Streben nach der vollen Wiedergeburt des Geistes in die Seele;
denn durch sie ganz allein wird der Mensch erst in alle Wahrheit und
Weisheit gehoben und hat dann ein vollkommenes, zusammenhängendes Licht vom
Irdischen bis ins reingeistig Himmlische, und mit dem Lichte auch das ewige
Leben, was dann endlos mehr ist als alle Wissenschaften in allen Dingen der
Natur.
[GEJ.07_183,14] Was nützte es aber einem Menschen, wenn er auch alle die
Dinge und Erscheinungen in der ganzen Naturwelt allerwahrst und genaust vom
Größten bis zum Kleinsten erkennete und scharf zu beurteilen imstande wäre,
wäre aber dabei von der Wiedergeburt des Geistes in die Seele dennoch also
ferne wie diese Erde vom Himmel? Würden ihm die vielen Wissenschaften wohl
das ewige Leben verschaffen können?! Urteile nun, und sage Mir dann deine
Meinung!"


[GEJ.10_156,08] Jedoch, was Ich euch nun gesagt habe, das behaltet bei euch;
denn die Menschen, wie sie jetzt sind, können solches nicht fassen und
begreifen! Darum haben die Juden, als sie zu den Zeiten der Könige stets
finsterer und halsstarriger geworden sind, die letzten drei euch schon
bekanntgegebenen Bücher nimmer verstehen mögen und haben sie als apokryph
(unecht) beseitigt.
[GEJ.10_156,09] Die euch bekannten Essäer haben sich derselben aber noch zur
rechten Zeit zu bemächtigen gewußt und sich daraus auch viele irdische
Vorteile bereitet, was freilich in Meinem Willen ebensowenig gelegen war,
als es je in Meinem Willen hat gelegen sein können, daß die Menschen mit
Hilfe aller der Fähigkeiten, die Ich ihnen gegeben habe, sich in alle Wucht
der Sünden begeben und Meiner gänzlich vergessen sollten. Aber
dessenungeachtet haben sich die Menschen mit allerlei guten und schlechten
Erfahrungen bereichert und sind dann zu verschiedenen Zeiten dennoch wieder
zu Mir zurückgekehrt und haben sich dadurch Wege zur Besserung und zum
Lichte bereitet. Und so wird auch durch die Essäer noch ein rechtes Licht
unter viele Menschen kommen."

Beste Grüße

J. Herbst


[GEJ.10_129,01] (Der Herr:) "Seht, ein kleiner Irrtum auch in den Dingen
dieser Welt, das heißt dieser Erde, sowie auch der verschiedenen Gestirne
des Himmels, zieht notwendig auch nur zu bald eine Menge anderer Irrtümer
und Falschheiten nach sich!
[GEJ.10_129,02] Wollt ihr selbst nicht wieder in die alten Irrtümer und in
allerlei finsteren Aberglauben der Zeichendeuterei auf dieser Erde und jener
Falschseher verfallen, die der Menschen Geschick aus den Sternen lesen, so
müsset ihr auch der vollen Wahrheit nach wissen, wie die Erde gestaltlich
beschaffen und wie groß sie ist, und wie da entsteht Tag und Nacht.
[GEJ.10_129,03] Ebenso müsset ihr denn auch wissen, was der Mond, was die
Sonne und was die zahllos vielen andern Sterne sind! Denn eure Vorstellung
von der Erde, von dem, wie da wird Tag und Nacht, vom Monde, von der Sonne,
von den Planeten und von den Fixsternen und ihren Bewegungen, von den
Finsternissen, von den Kometen und noch andern Erscheinungen am Himmel und
in der Luft wie im Wasser ist bisher grundfalsch und ist nicht ein wahres
Jota daran.
[GEJ.10_129,04] Ich will euch denn auch in diesen natürlichen Dingen ein
wahres Licht geben. Aber es geht das ohne gewisse anschauliche Behelfe
freilich nicht gut vonstatten, und so werde Ich für euch solche Behelfe aus
Meiner alles vermögenden Macht nun schon herbeischaffen und euch dann zeigen
die Gestalt der Erde, ihre Bewegung, ebenso den Mond, die Sonne, die
Wandelsterne, ebenso auch die Fixsterne, und wieder also auch die andern
Erscheinungen am Himmel, in der Luft, im Wasser und auf und in der Erde.
Gebet denn nun alle wohl acht auf das, was ihr sehen werdet, und wie euch
all die Dinge erklärt werden!"
[GEJ.10_129,05] Hierauf rief Ich, wie andernorts schon zu öfteren Malen,
einen ganz natürlichen Erdglobus in einer solchen Größe ins Dasein, daß auf
seiner Oberfläche im natürlich wohl nur kleinsten Maßstabe alles vorkam, was
sich als größeres Objekt auf derselben befindet, und Ich erklärte ihnen
alles auf eine ganz kurze und möglichst leichtfaßliche Weise.
[GEJ.10_129,06] Wie Ich das mit der Erde tat, also tat Ich es auch mit all
den andern Weltkörpern, zeigte das Wesen der Fixsterne, der Zentralsonnen,
nebstbei auch das Wesen der Hülsengloben, und so denn auch die Kometen und
all die andern vorerwähnten Erscheinungen.
[GEJ.10_129,07] Die Erklärung dauerte aber wohl gut ein paar Stunden über
die Mitte der Nacht hinaus, und weil Ich es also veranstaltete, daß ihr
Geist in ihre Seele, soviel es nötig war, übertrat, so begriffen alle das
Erklärte wohl und konnten nicht genug erstaunen über die endloseste Größe
Meiner Weisheit und Meiner Macht.
[GEJ.10_129,08] Und der Wirt sagte nach einer Weile seines Staunens: "Ja, Du
großer Herr und Meister in Deinem Gottgeiste von Ewigkeit, dieses alles kann
nur Der kennen und es uns schwachen Kindern dieser Erde auch zeigen und
erklären, der von all dem der ewige Werkmeister ist und auch als solcher
fortan ewig verbleiben wird! Alles, was wir Dir für diese Deine uns so
wunderbar erwiesene Gnade zum Dank darbringen könnten, wäre ja noch weniger
als vollkommen nichts!
[GEJ.10_129,09] Ja, wenn ich nun meine vorigen Begriffe von der Erde und von
all den Gestirnen am Himmel mit dem nun Vernommenen vergleiche, so kann ich
mich im Grunde auch nur sehr verwundern, wie es den Menschen möglich war,
von all dem sich so grundirrige Begriffe zu machen! Moses und auch die
andern großen Weisen der Juden, die sich Gottes Volk nannten, mußten nebst
vieler andern Weisheit, in der sie von Gott aus stets wohl unterwiesen
waren, ja auch in dem, was Du, o Herr und Meister, uns nun gezeigt hast,
irgendwelche besseren und wahreren Begriffe und Kenntnisse gehabt haben, und
doch findet sich darin eben unter den Juden eine wahrlich nahezu noch
größere Unkunde vor als unter den Römern und Griechen, die in dieser Sphäre
ihre Kenntnisse von den alten Ägyptern nahmen, die darin denn doch so
manches verstanden, obschon sie auch die Sonne für einen Planeten hielten,
der sich um die Erde bewegt."

130. Kapitel
[GEJ.10_130,01] Sagte Ich: "Freund, die alten Ägypter wußten um das alles
zum größten Teil, und so wußten es auch Moses und viele andere Weise, und
Moses hatte darüber ein großes Buch geschrieben, das sich bis in die Zeiten
der Könige erhielt. Aber dem Priestertum, das nach den irdischen Gütern
jagte, trug solche Kenntnis viel zuwenig ein; daher griff es nach der
ägyptischen Astrologie und prophezeite den blinden Menschen daraus allerlei
Gutes und Schlechtes und ließ sich dafür so gut, als es nur möglich war,
bezahlen.
[GEJ.10_130,02] Daß das, was sie den Menschen aus den Sternen weissagten,
zumeist in Erfüllung ging, dafür wußten sie durch ihre geheimen Umtriebe
schon zu sorgen. Wem sie etwas Gutes prophezeiten, der zahlte ohnehin gerne
mehr, als sie von ihm verlangten, - und wem sie etwas Schlechtes
prophezeiten, der mußte sich dann an die Priester wenden, daß sie sich für
ihn zu Gott wendeten und für ihn Besseres erbäten. Dafür mußte er aber dann
auch die verlangten Opfer bringen, und es waren also die Priester nie im
Nachteil, ob sie jemandem Gutes oder Schlechtes weissagten; das Schlechte
aber kam viel häufiger zum Vorschein als das Gute, weil es ihnen mehr Gewinn
abwarf als das Gute.
[GEJ.10_130,03] Aus dem könnet ihr nun ganz leicht ersehen, aus welchem
Grunde mit der Zeit eben die Priester zumeist die Naturwahrheiten in
Falschheiten und Lügen verwandelten. Denn da dachten sie, daß daran wenig
liege, ob ein Mensch dies oder jenes von den Gestirnen glaube, denn
hinkommen und sich selbst überzeugen, ob die Sachen so oder anders sich
verhalten, wäre ja doch nicht möglich.
[GEJ.10_130,04] Wenn er nur an einen Gott glaube und Seine Gebote halte, so
tue er zur Genüge; was die Gestalt der Erde betreffe und die Gestirne des
Himmels, da sei es ihm besser, so er davon keine gegründete Wahrheitskunde
besitze.
[GEJ.10_130,05] Aber sie bedachten nicht in ihrer Weltblindheit, wie ein
kleiner Irrtum den Menschen nur zu bald und zu leicht zu einem größeren und
aus dem dann auch zu einer großen Menge von allerlei Irrtümern und
Falschheiten verleitet.
[GEJ.10_130,06] Und daß dies nun bei allen Völkern der Fall ist, das lehrt
euch nun eure gute Kunde, die ihr von allen Seiten her über den blinden
Zustand der Menschen besitzet.
[GEJ.10_130,07] So die Menschen einmal über alle ihnen sichtbaren Dinge
dieser Welt eine wahrheitsvolle Kunde haben werden, dann werden ihnen die
gold- und schätzegierigen Priester nicht mehr ihre alten Dummheiten als
glaubbare Wahrheiten darstellen können, und mit der alten und bösen
Priesternacht wird es sein Ende nehmen."
[GEJ.10_130,08] Sagte der Wirt: "O Herr und Meister, das sehe ich nun wohl
ganz klar ein; aber ich sehe auch die große Schwierigkeit nicht minder klar
ein, die sich von selbst darstellen wird, so wir einen und den andern in
diesen alten Irrtümern begründeten Menschen in diesen natürlichen Dingen der
vollen Wahrheit nach werden zu unterrichten anfangen. Denn fürs erste werden
wir ihm das ohne die geeigneten Mittel, die Du aus Deiner Gottmacht leicht
herbeischaffen konntest, nur sehr schwer und unvollkommen versinnlichen
können, und fürs zweite wird ein jeder Laie uns fragen, woher wir solche
Kunde hätten.
[GEJ.10_130,09] Wir werden da freilich nicht ermangeln, uns auf Dich zu
berufen; aber es wird auch so manches vorausgehen müssen, bis er das
begreifen wird, wer Du bist!
[GEJ.10_130,10] Mit der Zeit werden sich freilich in Deinem allerheiligsten
Namen gar große Dinge bewerkstelligen lassen; aber in gar zu kurzer Zeit
wird sich nicht besonders vieles machen lassen.
[GEJ.10_130,11] Wohl werden wir alles mögliche aufbieten und den Menschen
die getreueste Kunde geben, was sich hier alles zugetragen hat, und was wir
gesehen und vernommen haben, und wir sind auch schon zum voraus überzeugt,
daß unsere Mühe keine vergebliche sein wird; doch wird es darunter auch
sicher so manche geben, die uns nicht glauben werden.
[GEJ.10_130,12] Allein, das alles soll uns dennoch nicht im geringsten
beirren, Dich den andern Menschen, woher sie auch zu uns kommen sollen, als
den alleinig wahren Gott, Herrn und Schöpfer Himmels und der Erde zu
verkünden.
[GEJ.10_130,13] Aber nur noch eines, Herr und Meister! Wolltest Du uns denn
nicht so welche bleibenden Behelfe aus Deiner Macht herbeischaffen, mittels
deren wir den andern Menschen das leichter versinnlichen könnten, wie sich
alle die großen Weltdinge der Wahrheit nach verhalten, über die wir von Dir
eine so überhelle Aufklärung erhalten haben?"
[GEJ.10_130,14] Sagte Ich: "O ja, nichts leichter als das, - doch in der Art
nicht, wie Ich sie für euch hergestellt habe, aber wie aus Ton zum
Aufbewahren, und das im freilich noch kleineren Maßstabe, als Ich es für
euch in einer ganz natürlichen Weise dargestellt habe; das andere muß dann
euer Verstand und eure Weisheit hinzufügen."

131. Kapitel
[GEJ.10_131,01] (Der Herr:) "Gebet aber allzeit acht, daß nicht irgendwelche
Feinde der Wahrheit zu euch kommen als reißende Wölfe in Schafspelzen und
euch unter allerlei Gelöbnissen derlei Behelfe entleihen und sie euch dann
nicht wieder zurückstellen, auf daß eben das, was ihr die Menschen lehret,
nicht zu weit unter die Menschen komme und den Priestern ihre Wahrsagerei
dann nichts mehr eintrüge!
[GEJ.10_131,02] Denn so ihr lehren werdet, daß Ich der rechte Messias sei,
so wird das besonders den Juden in Jerusalem und auch euren Priestern nicht
gar zu besonders viel machen; denn sie werden sagen: ,Die Heiden mögen
glauben, was sie wollen, wir zu Jerusalem aber bleiben, wie wir sind, und
lassen uns von den Heiden nichts vorpredigen!'
[GEJ.10_131,03] Und eure Priester werden sagen: ,Das sind noch ganz
brauchbare Menschen für uns, die noch ganz lebhaft an einen oder den andern
Gott glauben; denn es ist uns schon ohnehin ein ganzes Heer von nichts mehr
glaubenden Weltweisen über alle unsere Köpfe gewachsen, und so müssen wir
froh sein, noch irgend an eine Gottheit glaubende Menschen anzutreffen, weil
wir sie um gar vieles besser brauchen können als alle die hochtrabenden
Weltweisen, die uns keine Opfer mehr verabfolgen wollen.'
[GEJ.10_131,04] Aber so ihr die wahre Gestalt der Erde nebst allen
Erscheinungen - die in ihrer Nähe, die auf ihr und auch weit außer ihr -,
ebenso den Mond, die Sonne, die Planeten und die andern Sterne auf eine sehr
begreifliche Weise den Menschen werdet zu erklären anfangen und die
verschiedenen Priester, die nun zumeist von der Wahrsagerei leben, davon
Kunde erhalten werden, so werdet ihr mit ihnen eure Not haben.
[GEJ.10_131,05] Darum seid da vorsichtig, und unterrichtet in solchen Dingen
nur solche Menschen, die voraus schon überfest im Glauben an Mich und in der
Liebe zu Mir geworden sind, und saget ihnen dann dasselbe, was Ich euch
jetzt gesagt habe; und die es beachten werden, die werden bequemen Weges
wandeln.
[GEJ.10_131,06] Ich sage es euch: Bis das, was Ich nun von den natürlichen
Dingen dieser Welt kundgemacht habe, in die große Menschenmasse übergehen
wird, werden mehr denn tausend Erdjahre verstreichen.
[GEJ.10_131,07] Es hängt zwar von all dem des Menschen ewiges Leben nicht
ab, denn das wird ihm durch seinen Glauben an den einen allein wahren Gott
und durch die treue Erfüllung Seines Willens zuteil, - doch ist es für den
Menschen von großem Nutzen, und das für Seele und Geist, so er nebstbei auch
von all dem alten Aberglauben gereinigt wird und Gott dadurch immer heller
und klarer erkennt und Ihn dadurch auch sicher stets mehr und mehr lieben
wird."
[GEJ.10_131,08] Auf diese Meine Rede sagten alle: "Wir können noch so gut
und uns völlig richtig dünkend eine Sache darstellen, - allein Du, o Herr
und Meister, hast am Ende doch ganz allein nur vollkommen recht in allem!
Wir sehen es nun schon ganz vollkommen ein, daß es mit der Verbreitung
dieser Naturlehre, weil sie zu sehr in die irdischen Vorteile der Priester
eingreift, seine sehr fraglichen Wege haben wird, und wir werden uns auch
nicht irgend über die Maßen beeilen, sie jedem nächstbesten Menschen
aufzudrängen; aber dennoch bitten wir Dich, uns zu dem Behufe mit den
nötigen Behelfen zu versehen, auf daß wir bei einer guten Gelegenheit auch
in diesem Fache Deinen Namen höchst verherrlichen können."
[GEJ.10_131,09] Darauf sagte Ich zum Wirte: "Siehe, du hast in diesem deinem
Hause nun wohl nur sehr wenig geeigneten Raumes, in welchem man derlei Dinge
ganz zweckdienlich unterbringen könnte. Es bleibt Mir demnach auf eure gute
Bitte nichts übrig, als deinem Hause eine solche Räumlichkeit anzufügen, in
der die früher besprochenen Erklärungsbehelfe ordentlich und zweckdienlich
untergebracht und zur rechten Zeit von euch in Meinem Namen gebraucht werden
können.
[GEJ.10_131,10] Ich habe denn das nun auch bereits schon ins Werk gesetzt,
und so gehen wir denn nun durch das anstoßende kleine Gemach, und aus
demselben werden wir durch eine offene Tür in das besagte neue Gemach
gelangen, in dem sich schon alles vorfinden wird, was ihr zu den gewissen
Erklärungen benötigen werdet!"
[GEJ.10_131,11] Darauf erhoben sich, bis auf einige Meiner alten Jünger, die
schon voll Schlafes waren, alle, jung und alt, und gingen mit Mir,
anzustaunen das neue Wunder.
[GEJ.10_131,12] Als wir in das gewisserart astronomische und geologische
Gemach kamen, das wohl an vier Male so groß war als unser Speisezimmer, da
war es völlig aus bei den Bewohnern dieses Ortes. Ich aber zeigte und
erklärte dem Wirte die Behelfe, und er begriff alles sogleich und fand alles
im höchsten Grade zweckdienlich.
[GEJ.10_131,13] Unter vielen Lobpreisungen Meiner Macht, Liebe und Weisheit
kehrten wir wieder in unser Gemach zurück, und der Wirt fragte Mich, ob er
Mir irgendein gutes Lager für die paar Stunden der noch andauernden Nacht
bereiten solle.
[GEJ.10_131,14] Sagte Ich: "Lasse du das; denn Ich bleibe hier am Tische, so
wie auch Meine Jünger alle hier am Tische ruhen! Es fängt der Morgen ohnehin
schon zu grauen an, und wir werden keiner langen Nachtruhe benötigen."
[GEJ.10_131,15] Damit war der Wirt zufrieden und setzte sich auch an den
Tisch; seine Nachbarn aber begaben sich in ihre Wohnungen und versuchten
einzuschlafen; aber ihre Seelen waren noch zu erregt, und so sah es bei
ihnen mit dem Schlafe schlecht aus.


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Sven W.
Gesendet: Dienstag, 7. August 2001 13:47
An: j-herbst@t-online.de
Betreff: 7. Buch Mose

Hallo !

Durch Zufall bin ich bei einer Suche über Informationen über das 7. Buch
Mose über eine Übersicht von Ihnen gestoßen.
Können Sie mir vielleicht nähere Informationen zum 7. Buch Mose geben. Habe
mit einer Freundin über die Existenz dieses Buches kurz diskutiert, habe
jedoch keine große Ahnung, worum es darin geht. (Okkultismus, etc..?)

Über ein paar Info´s und ggfs Links wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Grüße

Sven W.