19-11-2008      Wie Ich als Gott Mir Goetter erschaffe

2. Lehrstufe! (Dienen und Heilen)

 

Kundgabe des Vaters, vom 1. 0 k tob e r 1985

 

Friede, Liebe und Segen, euch allen, Meine lieben Jünger!

 

So wollen wir zusammen die Schwelle zu unserem neuen Klassenzimmer, unserer "zweiten" geistigen Entwicklungsstufe überschreiten.

 

Am Eingang steht die Überschrift," Dienen und HeilenI'.

 

Beim Dienen habet ihr auch die Demut zu erlernen und beim Heilen die Liebe zu euerm Nächsten. Beide Tugenden sind bei vielen von euch noch Mangelware, Meine lieben Schüler, aber sie sind erlernbar. So will Ich heute zu euch sprechen über die Beziehung des Körpers zur Seele: Seht, die Unterscheidung zwischen Körper und Seele ist die höchste Gabe Meiner göttlichen Weisheit, Meine Jünger. Viele, Meiner Belehrungen, habet ihr nun in eurer ersten Stufe erhalten,  und Ich rate euch gut, diese immer wieder nachzulesen und sie in die Tat umzusetzen. Wie Ich schon sagte, will Ich Mein Schreibkind in dieser zweiten Stufe nicht mit so vielen Worten in Atem halten. Dafür, aber euch um so mehr Gelegenheit geben, an euch nun selbst zu arbeiten. Ihr wißt, daß in dieser zweiten Lehrstufe möglichst viele Steine von euerm Seelenacker wegzuräumen sind, damit Ich euch mit Meinen Gaben betreuen, auch mit der Heilungsgabe betrauen kann, für die vielen seelisch Kranken eurer Welt, die Ich euch zusenden werde.

 

Durch noch verstopfte Kanäle, aber kann Mein göttlicher Heilstrom nicht fließen. Ein Fluß, der mit vielen Steinen angefüllt ist, kann auch nicht fließen. Denkt  jetzt an eure Tugendseele, an die schon gelehrte Seelenforschung und leset dort Meine Worte immer wieder genau nach. Und so will Ich euch wieder ein gutes Stück eures geistigen Weges begleiten und euch weiter führen, euerm Ziel entgegen, das, wie ihr wißt, eure geistige Wiedergeburt darstellt, Meine lieben Jünger.

 

Die Heimstätten und Heilstätten, die Ich bisher mit ihrer Aufgabe betraut habe und gerufen habe, sollen bis zum Ende dieser unserer zweiten Lehrstufe arbeitsfähig sein und einsatzfähig sein, und selbständig werden, damit Ich Meine Suchenden und Seelenkranken Kinder zu ihnen senden kann. Das ist noch ein gutes Stück Arbeit für jeden von euch, aber vergeßt nie, Ich stehe an eurer Seite und leite und helfe euch dabei.

 

Meine göttliche Weisheit wird jeder suchenden Seele von Mir einmal geschenkt. Sie offenbart ihr immer mehr geistige Geheimnisse und öffnet auch ihre geistigen Augen für die Selbsterkenntnis und für die Wunder Meiner Schöpfung. Die Selbsterkenntnis, Meine Jünger, ist der Schlüssel für die Befreiung eurer Seele und das Tor zur Glückseligkeit. Wer von euch diese Erkenntnis erlangt und sie zum Leitstern seines Lebens macht, der bleibt unerreichbar für das Leid. Wer von euch sich dieser Unterscheidung bewußt geworden ist, der hat wahrlich sich selbst gefunden, sich in Mir, und Ich in ihm. Wer durch diese Unterscheidung sein wahres Selbst, den Christus in sich entdeckt hat, dem enthüllt sich das Mysterium der Seele und die Furcht vor dem Tode fällt, wie ein welkes Blatt von seinem  Lebensbaum ab. Erleuchtet von dieser Selbsterkenntnis, werdet ihr nicht mehr die Beute eurer tierischen Natur sein, mit ihren tierischen Sinnen und eures irrenden Intellektes werden. Die Waage der Weisheit in eurer Hand haltend,  werdet ihr alle Ereignisse eures Lebens nach dem Wert ihrer Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit, ihrer Schädlichkeit  und Nützlichkeit, also ihrem Ewigkeitswert für eure geistige Entwicklung messen und schätzen. Auch vom Licht der aufgeklärten Vernunft euch leiten lassend, werdet ihr weder euern Körper, noch eure Seele vernachlässigen, sondern ihr werdet beide sorgsam pflegen und schonen. Ihr werdet eurem Körper das geben, was ihm gehört und zukommt und auch eurer Seele das, was ihr zukommt. Ihr könnt euch durch Meine Worte nochmals vergegenwärtigen, daß symbolisch gesehen, euer Körper der Maschine gleicht, eure Seele im Sinne des ihr, von Mir eingehauchten Lebensodems, dem elektrischen Strom, und der göttliche Geist, das wahre Selbst in uns, dem Maschinisten, der durch den Strom der Seele die Maschine des Körpers in Betrieb setzt. Seht, Meine lieben Jünger, diese drei Faktoren zusammen, machen den Menschen aus. Obgleich jeder, dieser drei Faktoren für sich selbstätig ist, bilden sie doch zusammen eine Einheit und sind, um den Menschen lebendig und sichtbar zu gestalten, voneinander untrennbar. Der materialistisch denkende Mensch sieht alles nur mit seinen physischen Augen an. Seine Erkenntnis ist auf das Wahrnehmungsvermögen seiner physischen Sinne und seines Intellektes beschränkt. Obwohl er genau weiß, dass seine Sinne der Täuschung und sein Intellekt dem Irrtum unterworfen sein können, nimmt er dennoch diese unvollkommenen, mangelhaften, unzureichenden Werkzeuge als alleinige Maßstäbe für die Wahrheit an. Er mißt alle Dinge und alle Kräfte nur mit seinem immer schwankenden, und sich stets verändernden Maßstäben. Darum sind auch seine Feststellungen, seine Vorurteile und seine Wahrheiten oft relativ mangelhaft und beschränkt. Ein solcher Mensch sieht daher in diesem wundervollen und tätigen Apparat, den wir Mensch nennen, nur seinen Körper, die Maschine, den Stoff.  Er sieht, gleich der Made, die auf der harten Schale der Nuß sich befindet und nicht in das Innere hinein kann, auch nur den Leib, die harte Schale dieser himmlischen Frucht, die man Geist nennt. Er misst wohl ihre Form, ihre Größe und ihr Gewicht und stellt auch ihre Zusammensetzung, ihre Farbe und ihre Resonanz fest, aber er kennt noch nicht den Inhalt, ihren Geschmack und ihre Wirkung, und daher nicht ihr wahres Wesen und den richtigen Sinn ihres Daseins. Er kann, wie jene Made, noch gar keinen Begriff von dem Baum, der diese Frucht hervorbringt, haben. Er glaubt, daß der Mensch, diese kleine Welt, die alle Gesetze und Kräfte der großen Welt, des Universums, in sich trägt, nur aus materiellem Stoff zusammengesetzt sei, und daß diese Zusammensetzung allein die Triebkraft schafft, die diese wundervolle, lebendige Maschine in Bewegung setzt und sie in Bewegung hält.

 

Da ein solcher materialistisch eingestellter Mensch nicht gelernt hat, und auch gar nicht lernen will, seine Geistesaugen zu öffnen und seine Welt mit diesen Augen  zu durchforschen, sieht er überall nur den Stoff, die Materie.

 

Er sieht in der  beweglichen Maschine des menschlichen Körpers weder den Strom, die Triebkraft, d.h. die Seele noch den unsichtbaren Maschinisten, Meinen göttlichen Geist im Menschen. Er will nicht zugeben, dass die stofflichen Sinne nur den Stoff wahrnehmen können, und daß man, um die geistigen Dinge wahrzunehmen, auch die geistigen Sinne in sich entfaltet haben muß. Er will nicht anerkennen, daß der Erfahrende, der Wahrnehmende und der Erkennende im Menschen, die Seele ist, und daß alles Andere, wie Instinkt, Verstand, Vernunft, Intuition, Inspiration nur ihre Werkzeuge sind, geschaffen aus dem Material der Erfahrungen. Das Bewußtsein, oder die Seele ist nun mal keine Spiegelung oder Begleiterscheinung physiologischer Funktion des menschlichen Gehirnes, wie manche behaupten,  sondern umgekehrt. Die phisiologischen Vorgänge sind nur Begleiterscheinungen, das heißt, die organischen Entsprechungen der Bewußtseinszustände, nämlich der Seele. Die Funktionen des Gehirnes sind vor allem Erzeugnisse und Wirrungen, die aber dann zur Erzeugung neuerer Wirkungen gebraucht werden. Diese Werkzeuge als Werkmeister, als selbstätige Urheber des Lebens des Menschen zu betrachten, ist die größte Unwissenheit, Meine lieben Schüler.

 

Manche gutmütigen und erleuchteten Wissenschaftler, die diese göttliche und schlichte Wahrheit hören, fragen, wie sie wohl diese geistigen Sinne in sich entwickeln können. Aber, wenn man ihnen sagt, daß dies nur durch die geistige Schulung, oder die Kunst der Konzentration und der Meditation erworben werden kann, und daß diese Kunst gleichfalls jahrelanges Studium und Übung braucht und vor allem große Entsagung erfordert, dann sagen sie, daß sie dafür keine Zeit übrig haben, weil ihnen diese, Meine Schulung und diese Kunst, keinen materiellen Gewinn und kein Brot bringt. Das Materielle ist bei diesen Menschen das Primäre. Die heutige Kultur hat sie so erzogen, oder besser ausgedrückt, sie haben eine Kultur hervorgebracht, unter deren Joch sie selber leiden.

 

Diese materialistisch denkenden Menschen, die wohl auch ehrwürdig, geistreich und tugendhaft sein können, aber deren Geistesaugen noch nicht geöffnet sind, gleichen wiederum jenem noch unerfahrenen Kinde, das eine wundervolle, gehende Uhr sieht und glaubt, daß diese zauberhafte Miniaturmaschine von selbst arbeitet, denn es sieht in diesem Wunderwerk weder die Triebkraft, das heißt, das Aufziehen der Uhr, noch den Uhrmacher, der sie gemacht hat. Es weiß nicht, daß diese Uhr regelmäßig aufgezogen und von Zeit zu Zeit geputzt werden muß, daß eine Triebkraft immer in ihr wirkt, um sie in Gang zu halten, und diese Triebkraft außerhalb dieser Uhr steht. Wenn aber diese Triebkraft nicht mehr da ist und die Uhr stillsteht, obgleich alle ihre Räder und Teile ganz sind, dann wird sich das Kind abwenden und glauben, daß die Uhr unbrauchbar geworden, das heißt, gestorben sei.

 

Es wird auch nicht begreifen können, daß der Uhrmacher eines Tages absichtlich diese Uhr nicht mehr aufziehen, sondern sie stillstehen lassen wird, weil er durch seine gesammelten Erfahrungen eine neue und bessere machen wird. Dennoch wird er vielleicht auch einige Teile der alten Uhr für die neue gebrauchen können.

 

Dieses Mein Gleichnis, zeigt euch ganz klar die Beziehungen zwischen Körper und Seele und dem Geist, und löst euch wunderbar das Problem des Lebens, des Todes und der Wiedergeburt, beziehungsweise Wiederinkarnation. Es belehrt euch auch, wie ihr euern Körper lebendig und gesund erhalten könnt.

 

Hiermit gelangen  wir nun zu der dritten Stufe unserer Unterscheidung, nämlich zu derjenigen, zwischen den natürlichen und den künstlichen Bedürfnissen des Körpers und eurer Seele. Heil dem, Meine lieben Jünger, der die Pflege der Unterscheidung immer wie eine Flamme lodern läßt und sie lodernd erhält, denn er wird in der Wüste der Täuschung nicht verloren gehen.

 

Für heute soweit genug der Worte, Meine lieben Jünger, und Mein Segen und Frieden sei mit euch!

 

Amen

 

 

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 3. 0ktober 1985

 

Friede, Liebe und Segen, euch allen, Meine lieben Jünger!

 

Meine lieben Schüler, heute will Ich zu euch sprechen, über die richtige Pflege des Körpers.

 

Seht, da der Weise seinen Körper als Werkzeug der Seele, als eine lebendige Maschine, von Mir gesteuert, zu betrachten gelernt hat,  wird er auch immer danach streben, seinem Körper nur jene Elemente in mäßigem Quantum zuzuführen, die für seine Erhaltung unbedingt nötig sind. Diese unbedingt nötigen Elemente oder Kräfte können durch Atmung, Nahrung, Wärme Kleidung und Bewegung" geschaffen werden. Sie bilden die natürlichen Bedürfnisse des Körpers.

 

Wie der Maschinist, um seine Maschine in Betrieb zu halten, derselben ein bestimmtes Quantum Strom, sei es elektrischen Strom, den man Lebenskraft nennt, welche die lebendige Maschine eures Körpers in Betrieb setzt und in gutem Zustand erhält, zuführt, so geht aus dieser Erkenntnis auch die Tatsache hervor, daß die Gesundhaltung des Körpers von der regelmäßigen und genügenden Zuführung und Anwendung dieser Elemente oder Kräfte abhängt. Diese Zuführung kann aber nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie naturgemäß, das heißt, im Einklang mit der Natur des Körpers vor sich geht. Anders ausgedrückt, diese Zuführung der vier Elemente muß quantitativ und qualitativ die natürlichen Bedürfnisse des menschlichen Organismus ausgleichen können. Sie soll also weder übertrieben, noch mangelhaft sein, und sie soll auch natürlich und nicht künstlich geschehen. So, wie die Überernährung oder Unterernährung schädlich sind, so verhält es sich auch mit allen andern Bedürfnissen des Lebens.

 

Seht, Meine lieben Jünger, die Mäßigkeit ist das Herz der Weisheit. Sie schafft das Gleichgewicht, und  dieses enthält den Rhythmus, welcher den Ausgleich unter den Kräften und Funktionen des Körpers und seine Harmonie mit dem (geistigen) Kosmos herstellt (mit Seinem himmlischen Reich). Wer mit dem Kosmos, der nichts anderes ist, als der geoffenbarte Wille Gottes (verdichteter Geist), in Harmonie lebt, der bleibt außerhalb des Leides (in Harmonie mit Seinem geoffenbarten Willen, und Seinen anderen Eigenschaften, Liebe, Weisheit, Ernst, Geduld, Ordnung, Barmherzigkeit). Da aber der zivilisierte Mensch heute künstlich und vielfach unnatürlich lebt, so entstehen dadurch die meisten Krankheiten und das Leid. Ja, der heutige zivilisierte Mensch ernährt sich unnatürlich, kleidet sich unnatürlich, atmet unnatürlich und bewegt sich unnatürlich. Er ernährt sich künstlich, weil ihn seine Sinne und sein niederer Intellekt betrügen. Er hat einen falschen, künstlichen Geschmack in sich entwickelt. Er kleidet sich künstlich, weil er sich durch die Mode und die Gesellschaftssitten irreführen läßt. Er atmet künstlich, nicht tief und nicht reine Luft, weil ihm das Berufs- und Stadtleben den Segen der freien Natur raubt und ihm die Heilkraft des rhythmisch und tiefen Atems nicht erkennen läßt. Er bewegt sich künstlich, weil sein Leben so hastig und rastlos geworden, und er sich soviel mechanischer Bewegungsmittel geschaffen hat, die ihm keine Zeit zum Gehen und Wandern übrig lassen.

 

Auch der geistig geschulte und mit Vernunft begabte Mensch lebt heute künstlich, weil er es den Andern nachmacht und weil alle Andern so leben und von ihm verlangen, daß er auch so leben muß, und er gehorcht ihnen. Er lebt also nach der Meinung Anderer und nicht nach seinem eigenen Willen und nach seiner Überzeugung. Er ist also der gehorsame, bewusste und freiwillige Sklave der Mode und der Meinung der Gesellschaft geworden. Dieses unnatürliche Leben hat seinerseits die Nerven- und Lebenskräfte des Menschen gestört und unzählbare Krankheiten verursacht, und andererseits ungeheure künstliche Bedürfnisse geschaffen, unter deren Joch der zivilisierte

Mensch erstickt, so daß er trotz seiner übertriebenen Tätigkeit nicht imstande ist, alle diese künstlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Aus dieser Unfähigkeit, seine künstlichen Bedürfnisse oder vielmehr seine Begierden zu befriedigen, entwickelt er selber Elend, Armut und Not. Diese wiederum zwingen ihn zu Betrug und Unehrlichkeit, schaffen den moralischen Verfall und bereiten sein Verderben vor. Außerdem vermehren sich diese künstlichen Bedürfnisse von Tag zu Tag und werfen die durch ihren giftigen Rausch und tierischen Reiz hypnotisierten Menschen, und besonders die Jugend, willenlos und blindlings in den abscheulichsten Abgrund der Lüsternheit und der Sittenlosigkeit. Denn um diesen Dämon der Leidenschaft, den der zivilisierte Mensch in seiner Brust beherbergt, ringt der unreife Mensch Tag und Nacht nach Mitteln und scheut sich vor keinem Verbrechen. Seht,  Meine Jünger, dies ist der wahre Grund für alle diese herzbrechende Not, Unglück, Ungerechtigkeit, Wut für diesen Kampf und Haß, dieses Elend eurer heutigen Welt und diese weit verbreitete Verdorbenheit, welche eure heutige Kultur zur Vernichtung führt.

Der Dämon der Habsucht und der Genußsucht zwingt also die willensschwachen Menschenkinder zu Neid und Haß, zur Raubsucht, Falschheit und Bosheit. Wahrlich, Ich sage euch, diese Kultur kann in dieser Form nicht  weiter existieren, denn sie ist gegen die Weltordnung, gegen die Bestimmung des Menschen, gegen die reine Vernunft, gegen die Gesetze der Entwicklung, gegen die Weltharmonie (geistigen) und gegen Meinen Willen. Ein wahrer Mensch ist auf dieser Erde nicht mehr zu finden, oder sagen wir, kaum zu finden, man sollte darum eine neue Welt und einen neuen Menschen schaffen, das sagte einmal ein Weiser. Ein erleuchteter Mensch aber wandert, das Licht der Unterscheidung in seiner Hand, ruhig und sicher auf der mittleren Straße der Mäßigkeit und des Gleichgewichtes, der Zufriedenheit und der Harmonie. Er übt keine Weltflucht und er verneint auch nicht das Leben, aber er läßt sich auch nicht von den falschen materiellen Genüssen und der tierischen Leidenschaften irreführen und betrügen, sondern, er veredelt sein Leben, indem er einfach genügsam und naturgemäß lebt. Er strebt immer nach Bedürfnislosigkeit, der Eigenschaft Gottes. Bedürfnislosigkeit führt zur selbstätigen Freiheit und ist das Königreich des Erleuchteten und das Ziel aller Weisen, und Mäßigkeit ist das Siegel der Weisheit, Meine lieben Jünger. Da der Weise erkennt, daß sein Körper nicht sein wahres Selbst ist, und daß die Befriedigung des Körpers nicht der alleinige Zweck seines Lebens sein kann, behandelt er seinen Körper nur als ein Werkzeug oder als eine lebendige Maschine. Er führt ihm nur soviel Nahrung, Wärme, Kleidung, Atmung und Bewegung zu, als er nötig hat, um in natürlicher  Weise zu existieren. Er vermeidet jegliche Übertreibung und verläßt die goldene Straße der Mäßigkeit nie. Wie ihr naturgemäß und gesund leben könnt, darüber sind heute bei euch genug Schriften überall zu haben, so daß Ich darüber nicht weiter zu sprechen brauche. Ich möchte hier aber bemerken, Meine lieben Schüler, daß ihr in bezug auf Ernährung und Kleidung mit viel weniger auskommen könnt, als ihr glaubt. Der zivilisierte Mensch gibt für seine Nahrung und Kleidung mindestens zweimal soviel aus, als er unbedingt nötig hat. Der zum Licht der Wahrheit erwachte Mensch wird aber nicht nur in seiner Ernährung, Mäßigkeit und Einfachheit üben, sondern er wird auch seine Nahrung aus den reinen Elementen der Natur, aus Gemüsen und Früchten wählen. Er wird erkennen, daß die Art der Speisen, mit der ein Mensch sich ernährt, auch eine moralische Wirkung auf ihn ausübt und sogar auf seine seelische Einstellung und seine geistige Entwicklung wirkt. Er wird davon überzeugt sein, daß die tierische Nahrung gleichzeitig auch die tierischen Eigenschaften auf ihn überträgt, oder dieselben in ihm nährt, oder  in ihm eine Geneigtheit und einen geeigneten Boden für diese Eigenschaften vorbereitet.

 

Ein solcher Jünger wird erfahren, daß Einheit in jeder Hinsicht, in körperlicher, sowohl, wie auch in seelisch-geistiger Hinsicht erforderlich ist. Darum wird er möglichst die tierische Nahrung meiden und es nicht dulden und erlauben, daß unschuldige Tiere in seinem Namen und seinetwegen geschlachtet werden. Meine göttliche Weisheit, die sich jetzt mehr und mehr unter den Menschen verbreitet, ist mit tierischer Ernährung unvereinbar und im kommenden Zeitalter wird diese völig überwunden sein. Da der Weise sich immer vor Augen hält, daß seine Seele eine große Wirkung auch auf seinen Körper ausübt, und daß sie vor allem gepflegt werden muß, darum faßt er folgenden Entschluß und ordnet danach auch sein Leben. Diese Ordnung sieht für einen Jünger und Schüler von Mir, der Meine Belehrungen der Weisheit erhält, folgendermaßen aus, und er sage sich:

Einfachheit soll mein Schild sein gegen Sklaverei,

Genügsamkeit soll mein Panzer sein gegen Armut,

Mäßigkeit soll mein Schutz sein gegen Not und Krankheit,

Entsagung soll mein Schwert sein gegen die Versuchungen der Begierden,

Bescheidenheit soll meine Waffe sein gegen die Angriffe des Neides und der Friedlosigkeit,

Dankbarkeit soll mein Harnisch sein gegen Unmut, Klagen, Unwillen und Murren.

 

So wandert Mein Nachfolger, oder Mein Schüler, auf dem Wege der Weisheit mit zielbewußter Zuversicht und ernährt dadurch seinen Körper, wie auch seine Seele, in Reinheit und Mäßigkeit. Ich sage euch, selig, Meine Schüler, wer von euch dem Pfad der Weisheit folgt, denn er wird am schnellsten den Tempel seiner Erlösung erreichen.

Soviel für heute, Meine lieben Jünger, und Meinen Segen und Meinen Frieden bleibe bei euch!

 

Amen!

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 5. 0ktober 1985

 

Friede, Liebe, und Meinen Segen, euch allen, Meine lieben Jünger!

 

Heute will Ich zu euch sprechen über das Besitztum und seine Verwendung.

 

Seht, Meine Schüler, der Unwissende hängt an allen Dingen, die in ihm das Lustgefühl erwecken, der Weise aber klammert sich an nichts. Da der Weise erkannt hat, daß alles in dieser Welt, sowohl sein Körper, seine Persönlichkeit, wie auch das geringste und das höchste Geschöpf, vergänglich sind,  legt er keinen übermäßigen Wert auf Kleidung und Wohnung und überhaupt auf Besitztum. Er läßt sich von dem Teufel der Habgier nicht einfangen und wird seiner Freiheit deshalb auch nicht verlustig gehen. Er weiß, daß der Mensch in Wirklichkeit nichts besitzen kann, denn früher oder später, heute oder schon morgen, wird er alles verlassen müssen. Die Freiheit ist für den Weisen das höchste Gut ! Ich sage euch:" Keinem gehört irgend etwas in dieser Welt. Ist es nicht töricht, zu behaupten, daß man dieses oder jenes besitzt, von dem man weiß, daß es die Hand des Schicksals in jedem Augenblick wegnehmen kann  Der Mensch ist nur berechtigt, alles was auf dieser Erde ist, zu benutzen und selbst neues Nutzbares zu schaffen. Das Benutzen des Geschaffenen ist euer Recht und das Neuschaffen, ist eure Pflicht. Je nach der Art und nach dem Grad seines Schaffens, erwirbt der Mensch sich das Recht der Benutzung des Geschaffenen. Wahrlich, Ich sage euch, Meine lieben Jünger, der Mensch kommt aus dem Mutterschoß ins irdische Leben mit geballten Fäusten, als Zeichen seiner unersättlichen Habgier, beim Abschied jedoch öffnet er seine Hände weit als Symbol für sein Geständnis, daß er mit leeren Händen zurückkehrt. Zu eurem  besseren Verständnis will Ich euch hier ein Gleichnis sagen:  Ein armer Schulknabe traf einst auf dem Friedhof seinen reichen Kameraden, der ihm das Grab seines Vaters zeigte und brüstend sagte:" Sieh mal, wie das Grab meines Vaters einen großen,. schönen Grabstein mit goldener Inschrift besitzt, während deines Vaters Grab nur ein Haufen Steine und Erde, ohne Grabstein und Inschrift ist. Der arme Knabe erwiderte ihm ernst:" Aber am Tage der Auferstehung, ehe dein Vater diesen schweren Stein hebt, wird mein Vater schon längst im Paradiese sein!"

 

Wahrlich, Meine lieben Schüler, der Reichtum in den Händen eines herzlosen und vernunftlosen Menschen wird ein Ballast für ihn selbst, wie auch zum Unheil oder Erpressungsmittel gegen Andere. Ich habe euch Menschen die Armut vorgelebt und sie war Mein Stolz (Unser irdischer  Stolz ist hier nicht gemeint, aus dem heraus wir zweimal fielen, mit Satana und mit Adam, aus Seinem Geistreich, aus unserem androgynen Sein, dann nach der Trennung in Mann und Weib Verlust des paradiesischen Zustandes), wenn Ich es euch so ausdrücken kann. Ich will aber hier betonen, daß weder Reichtum, noch irgend ein Ding oder ein Besitztum, sei es materiell oder auch geistig, an und für sich schlecht wäre. Alles in dieser, eurer Welt, ist relativ und hängt von dem richtigen Gebrauch oder Mißbrauch des Menschen ab. Deshalb, ein Reichtum in den Händen eines edlen Menschen, ist hilfreich für Viele. Der Reichtum kann die irdische Hölle auch zum Paradies machen und sogar ihre geistige Entwicklung fördern. In diesem Sinne und zu solchen Zwecken ist ein ehrlich erworbener Reichtum oft auch begehrenswert und heilig!

 

Der Weise trachtet nicht nach Reichtümer oder sammelt sie gar durch Betrug und Beraubung, denn groß wird seine Verantwortung über gehortete und vergeudete oder missbrauchte Reichtümer, sowohl schon zu seinen Lebzeiten, als auch nach seinem Tode und in seinem jenseitigen Leben sein. Ein Weiser läßt sich nicht von seinem Besitztum beherrschen und versklaven. Das Besitztum kann ihm seine Ruhe, seinen Schlaf und seine Heiterkeit nicht rauben, denn er hängt nicht an demselben. Er betrachtet sich lediglich als der "Verwalter" seines Reichtums und strebt danach, daß derselbe schon zu seinen Lebzeiten zum Wohle und nicht zum Verderben der Menschheit benutzt wird. Er weiß auch, daß jede Verschwendung, das heißt, jede Verwendung des Vermögens, die nicht unbedingt nötig, einen Raub oder Diebstahl bedeutet. Ein solcher edler und guter Vermögensverwalter, bleibt unermüdlich tätig und schafft ständig unvergängliche Werte mit seinem Reichtum, das heißt, Werte, die Ewigkeitswert besitzen, aber nicht in der Absicht, und nicht mit der Absicht, das Recht für die Benutzung zu erwerben oder es zu verdienen, sondern nur, um zu dienen. In diesem, seinem Dienen aber findet er schon die größte Seligkeit.

 

Wenn euch das Schicksal ein großes Vermögen zufließen läßt, so handelt damit nicht verschwenderisch und verbraucht es nicht nur für euch, sondern verwendet es gewissenhaft, wie ein ehrlicher und treuer Verwalter, für das Wohl der Gesamtheit, und wenn das Schicksal  es ihm wieder wegnimmt, was er besaß, so trauert nicht darüber, denn es gehörte euch ja nicht, und war euch nur von Mir  zum Verwalten gegeben worden.

Vergeßt diesen Satz niemals, Meine lieben Schüler. So betrachtet der Weise alle Güter der Welt, die der Tor sein eigen nennt, seien es nun materielle Dinge, Tiere, Menschen, oder Land. Der Verlust der Materie berührt ihn daher nicht, zerstört seine Ruhe und seinen Frieden nicht. Er verliert dadurch nicht seinen Mut, sein Gleichgewicht und seine Harmonie. Er bleibt gleichmütig, friedvoll, zufrieden und dankbar, denn er ist davon überzeugt, daß hinter allen Geschehnissen, Meine göttliche Weisheit und Vorsehung steht, und daß oft ein großer Verlust, die Auswirkung Meiner Gnade sein kann. Genau so würde auch eine neue Macht und ein neuer Reichtum, welcher in seine Hand gelegt wird, ihn nicht verführen können. Er wird seine Demut, Bescheidenheit und Menschenliebe, seinen edlen Charakter und sein Wohlwollen dadurch nicht vergessen, und sein Gewissen und sein Herz nicht beflecken, sondern er wird mit Ehrfurcht, Dankbarkeit und Gerechtigkeit und Verantwortungsgefühl, sein

neues Amt antreten und seine neue Pflicht getreu erfüllen.

 

Ein solcher Weiser wird seine Persönlichkeit als Werkzeug seiner Seele, und seine Seele als Mein Werkzeug betrachten. Ja, er wird ein selbstloser Schöpfer werden, wie Ich es selbst auch bin. Er wird schöpferisch in der Welt leben, aber nicht an der Welt und an seinem Reichtum hängen. Er wird alles besitzen können, aber Herr über sein Besitztum bleiben. Er wird unaufhörlich wirken und schaffen, aber nicht für sich, sondern für das Ganze. Er wird wohl große und höhere Ideale hegen, aber nicht zur Befriedigung seiner eigenen Persönlichkeit, sondern zur Erlösung der gesamten Menschheit beitragen. Mit der Kraft der Unterscheidung wird er seinen Leib beherrschen, seine Sinne meistern, seine Begierden unterjochen  und seine niedere Natur überwinden. Er wird dadurch seine Seele befreien, welche sich dann in ihrer göttlichen Herrlichkeit offenbaren wird. Himmlische Seligkeit und ewiger Frieden werden dann sein Lohn sein von Mir.

 

Ich sage euch aber, Meine lieben Schüler, die meisten eurer Menschen sind aber unfähig, diese Unterscheidung und diese erforderliche Selbstüberwindung zu begreifen und sie zu verwirklichen. Sie sagen: "Wenn ich alle meine Leidenschaften, Vergnügungen und Triebe, die mir das Leben bietet den größten Genuß verschafft, aufgeben muß, was bleibt denn dann  noch für mein Leben übrig?" Verliert denn dann nicht überhaupt seinen Sinn und Reiz?  Wird dies denn nicht die Vernichtung der Triebkraft des Lebens bedeuten?!' Wahrlich, Ich sage euch: "Solche geistig armseligen Menschen wissen nicht, daß es sich hier nicht um die Vernichtung ihrer Triebkraft, sondern um deren Änderung ihres Gegenstandes und Zieles handelt, sie wissen nicht, daß es auch geistige Genüsse gibt, die tausendmal reizvoller und

beseligender sind, als die körperlich-materiellen Genüsse. Sie ahnen nicht, daß in der Selbstüberwindung die himmlische Wonne und Freude liegt. Sie begreifen nicht, daß die innere Freude, die der Weise nach seinem Sieg über das Tier in sich erlebt, ihm die göttlichsten und herrlichsten aller Genüsse gewährt. "

 

Wahrlich, Meine lieben Schüler, Ich sage euch,. in diesem Sieg liegt die höchste Seligkeit, die euch ewiglich und wirklich glücklich macht, denn wer von euch diese Stufe der Unterscheidung erreicht hat und nach dieser Erkenntnis lebt und den Sieg über seine niedere Natur erreicht, der wird frei von allem Leid und von aller Schuld. Da er das Göttliche gefunden hat, werden alle irdischen Dinge ihren Reiz vor seinen Augen verlieren und die allumfassende göttliche Liebe, welche die machtvollste aller Kräfte ist, wird dann die Triebkraft aller seiner Handlungen werden, ja seines ganzen Lebens sein. Er wird nicht mehr aus Genußsucht leben und schaffen, sondern nur aus Liebe, die keine Grenzen kennt und stets von wahrer Erkenntnis oder Weisheit begleitet ist. Von seinem Lebensbaum werden dann alle welken Blätter des Leidens, des Elendes, der Armut, der Krankheit und der Unzufriedenheit abfallen. Er wird dann befähigt sein, im ewigen Frieden, ewiger Ruhe, ewiger Zufriedenheit und ewiger Dankbarkeit zu leben.

 

Ihr werdet dann sowohl vor den Schicksalsschlägen, wie auch vor unerwarteten Glücksfällen unerschütterlich und gelassen bleiben. Gleich dem großen Felsen, der inmitten des Meeres steht, werdet ihr trotz jedem gewaltigen Schicksalssturm euch über dem Wasser halten und eure innere Harmonie und Gleichmut nie verlieren. Aus den Augen eines solchen Menschen werden die Strahlen der Glückseligkeit leuchten und von seinen Lippen immer machtvolle Worte des Trostes kommen und der Hoffnung. Ihr werdet dann die Augenblicke innerer Freude nicht mit den Sinnengenüssen des ganzen Lebens eines unbesonnenen Menschen tauschen wollen.

Seine Seele wird euch ein Spiegel des Weltkummers sein und dennoch wird in eurem Herzen ein himmlischer Frühling blühen; denn euer geistiges Auge wird die schwarzen Wolken, welche den Himmel des Menschheitsschicksals bedecken, durchschauen und dahinter trotzdem die leuchtende Sonne der nahenden herrlichen Zukunft erblicken können. Ja, sogar der Tod wird euch dann eine innige Freude, ja geradezu eine Hochzeitsreise sein, Meine lieben Schüler, denn er wird euch den Einzug in jenes Land der tausend Wunder ermöglichen. Alles, was ihr bisher nur ahnend von der Glückseligkeit träumtet, wird für euch schon inmitten dieses leidvollen Erdenlebens bewußte Wirklichkeit. Euer Herz wird eine Ruhestätte des Heiles und des Segens werden für alle Wesen, und eure erleuchtete Seele der Offenbarungsort der göttlichen Gnade, und euer weltumfassender Geist wird eine Zufluchtsstätte für die leidenden Erdenkinder werden.

 

Seht, Meine lieben Jünger, dies ist die Zukunft des Menschen im bereits schon aufdämmernden Zeitalter. Laßt uns daher in tiefer Demut und aus tiefstem Herzen beten:

 

" Erleuchte uns, Vater Jesus, Du, Herr des Lebens und des Lichtes, damit wir den Pfad der Weisheit finden und eine Offenbarungsstätte Deines Heiligen Geistes werden. Du, Schöpfer und Ernährer des Weltalls, lasse unsere Seele sich an der Quelle Deiner  unerschöpfbaren Weisheit laben. Gib, daß unser Wille durch das Feuer Deiner Liebe gereinigt und gestärkt, zum würdigen Gefäß Deiner Güte wird. Schenke unserem schwachen Herz die Kraft,. alles Ungöttliche in uns restlos auszuscheiden, umzuwandeln und zu einem reinen Flußbett Deiner göttlichen Liebe werden, damit Du uns Deine Heilströme zufließen lassen kannst. Darum bitten wir Dich, Vater Jesus."

 

Soviel für heute, Meine lieben Schüler, Mein Segen und Mein Friede bleibe bei euch.

 

Amen

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 7. 0ktober 1985

 

(u.a. über: Liebe - Urwille = Anfang der bewußten Schöpfung )

 

Friede, Liebe und Meinen Segen, euch Allen, Meine lb. Jünger !

 

Ich will heute zu euch sprechen, wie der Weise seine Seele pflegt. Damit sollt ihr einen Einblick bekommen über das, was ihr an euch selbst noch ändern müßt, um euer Flussbett rein zu bekommen für Meine Gaben. Wahrlich, Ich sage euch, Meine lieben Schüler:" Das Geheimnis eurer Seele ist viel tiefer als der Meeresgrund und ihr Wesen ist erhabener als der Himmelsdom. Seht, Meine Schüler, als die Liebe sich in der Brust Gottes regte, wurde in Seinem Herzen der Wunsch geboren, sich des Wesens der Liebe bewußt zu werden. Aus diesem Wunsche entstand der Urwille und dieser erschuf den Weltenraum als Spiegel für jene Gottesliebe. Meine Liebe also spiegelte sich dann im Weltenraume wider, und durch die Wirkung ihrer Wärme und ihres Lichtes trat das unendliche Universum mit seinen unzählbaren, mannigfachen, wundervollen Geschöpfen in Erscheinung.(geistige Geschöpfe ! denn wir sind ebenbildlich!

Mittwoch, 19. November 2008 08:04 Uhr "Wie Ich als Gott Mir Götter erschaffe": (Aus Nr. 1) Diese Seelenatome bestehen aus der Substanz, die durch den luziferischen Abfall gebildet wurde. Vormals rein geistig und sich der Verbindung mit Mir bewußt und mit einer immensen Schaffenskraft ausgestattet, ist diese geistige Substanz von ihrem Geistanteil aus Mir entbunden worden, und die menschliche Seele erhält bei ihrer Inkarnation ins Fleisch einen Funken, tief im Herzen der Seele verborgen, wo der einstmals böse Geist dieser luziferischen Seelensubstanz enthalten ist, freilich in der auf kleinste Bruchteile beschränkten Form und Qualität, während der geistige Ichanteil, also das geistige Zentrum vom Ich Luzifers, im Zentrum dieser Erde in den stärksten Fesseln gebannt ist und nur hin und wieder eine Regung bis nach außen hin tun darf, einzig zum Zwecke, daß sich Meine in dem Prozeß der geistigen Wiedergeburt befindlichen Kinder an ihm erproben mögen.  

Nachdem so die Bilder der Welten und der Geschöpfe geschaffen waren, wünschte Gott die Freude Seiner Liebe auch zu erleben und ihr Werk mit den Augen anzuschauen. Zu diesem Zweck wendete Er einen Blick von innen nach außen und die Strahlen  Seiner Blicke, einer Heerschar von Engeln gleich, erfüllte den (geistigen) Weltenraum, alles beseelend, durchforschend und durchdringend. Die Strahlen dieser Gottesblicke. die wahren Kinder Gottes, wurden dann (nach Jakob Böhme androgyn) "Seelen" genannt. So ist die Seele  also ein auf seiner Forschungsreise befindlicher Gottessohn. Doch die menschliche Seele hat gleichfalls, wie der menschliche Körper, ihr Wachstum und daher auch ihre Bedürfnisse, aber diese sind sind ganz anderer Art und auch ganz anders zu verstehen. Ihr fragt Mich nun:" Vater Jesus, wenn unsere Seele von Dir abstammt, göttliche Eigenschaften besitzt und allwissend, allmächtig, also vollkommen wie Du ist, wie kann von ihren Bedürfnissen, ihrer Entwicklung und Ernährung die Rede sein?“

 

Ich antworte euch:" Frei und vollkommen ist die menschliche Seele im Schosse der Gottheit geboren, aber ihre Vollkommenheit war und ist nur potentiell und nicht aktiv, vergleichbar mit einem Kind, das alle Kräfte des künftigen Mannes bereits besitzt, aber sie müssen erst durch Wachstum geweckt und tätig werden. Die Seele mußte daher durch die Materie wandern und wie ein Kind wachsen, um die im Herzen schlummernden Kräfte und Eigenschaften ihres Vaters allmählich zu offenbaren  und wie ein Kind wachsen, um die in ihrem Herzen schlummernden Kräfte und Eigenschaften ihres Vaters allmählich zu offenbaren. Sie hat- aber durch  den Fall, in die materiellen Welt, gleich einem jahrelang im Käfig gehaltenen Vogel, ihre himmlische Heimat und ihre göttliche Abstammung vergessen. Eingehüllt in den materiellen Stoff der irdischen Elemente, hat sie ihr Selbstbewußtsein verloren und sich mit der Materie in ihren Hüllen, das heißt, mit eurem physischen Körper  identifiziert (jetzt nicht mehr androgyn aufgrund des erneuten Falles von Adam, von allen gefallenen Seelen). Da eure Seele frei ist, muß sie auch über dem Gesetz von Ursache und Wirkung stehen. Wenn dem so ist, kann sie auch nicht dem Leid und der Lust unterworfen sein. Aber infolge ihrer Identifizierung mit dem menschlichen Verstand, oder dem organischen Bewußtsein, worin sich die Eindrücke der Außenwelt spiegeln, scheint sie Leid und Lust zu empfinden.

 

Der menschliche Körper, oder die Persönlichkeit, durch welche eure Seele wirken muß, hat vor die Geistesaugen der Seele einen dunklen Schleier gelegt, bei euch Menschen nennt man ihn die Nebelwand, oder den Schleier der Maya. Dieser Schleier verhindert, daß eure Seele das Licht der Wahrheit und ihr wahres Wesen erkennen kann. Durch die Berührung und Bekleidung mit der Miaterie ist also die Seele aus der Freiheit, in die Sklaverei, aus Selbsterkenntnis in die Erkenntnislosigkeit, aus Wachsamkeit in dumpfen Schlafzustand, aus Allwissenheit, in Unwissenheit und aus Allmacht in Machtlosigkeit gefallen. So, wie der verlorene Sohn, eines Tages doch wieder zurückkehrt, so wandert auch die selbstvergessene Seele, jenes Kind des himmlischen Königshauses, seit Beginn ihres Absteigens auf diese Erde, wo sie viele bittere Erfahrungen machen muß, allmählich, leider oft viel zu langsam wieder zurück, ihrer geistigen Heimat entgegen. Sie hat ihre geliebte Heimat, und ihr Vaterhaus vergessen, und durch unzählbare Erdenleben sucht sie nun in äußerst mühsamer Wanderung wieder ihren Weg nach oben, denn dies ist der alleinige Weg zu ihrem Erwachen und ihrem Wachstum und zu ihrer Erlösung.

 

Seht, Meine lieben Jünger, eure Seele ist ihrem  Wesen nach Ruhe, Frieden, Harmonie und Seligkeit und daher auch vollkommen. Sie hört aber nicht auf, zu wirken, denn das Wirken ist ihr Wesen; so, wie das Strahlen zum Wesen der Sonne gehört. Deshalb dürft ihr nicht eure Seele den „stillen Zuschauer" nennen, denn ihre Entwicklung bedeutet nichts anderes, als ihre Enthüllung, das heißt, das Wegnehmen des Schleiers der Selbstvergessenheit von ihrem göttlichen Antlitz, also das Beseitigen der Hindernisse ihrer Offenbarung. Und wie der reine Wassertropfen des Meeres, sich vom Schoße seiner Mutter trennend und durch die unreinen Elemente, beschmutzt, nach langer Reise wieder gereinigt emporsteigt, als Regen zum Schoße des Meeres wieder zurückkehren kann, so geschieht dies auch mit eurer menschlichen Seele, jenem perlenden Tropfen, aus dem uferlosen Ozean des göttlichen Lichtes. So pilgert die menschliche Seele auf Erden durch unendliche Geburten und Tode, das heißt, durch das Wachsen ihrer Hüllen, bis sie  den Tempel der Wahrheit, der Harmonie und der Vollkommenheit, aus dem sie einst ausgewandert war, wieder erreicht und frei, selbstbewußt und schöpferisch machtvoll wird.

 

Ihr wißt ja schon, daß die Farbe, der Ton und das Licht, die verschiedenartigen Schwingungen, ein und dieselbe Energie der Sinne sind und sich durch die Zahl der Schwingungen unterscheiden, ja, daß alles in dem geoffenbarten Universum in Wirklichkeit nur Schwingung ist. Wir wissen, daß auch Geist, Materie, Denkkraft und Körper, die verschiedenen Aspekte, ein und derselben Substanz sind und alle befinden sich in ständiger Schwingung. Der Unterschied zwischen ihnen besteht lediglich in der Geschwindigkeit ihrer Atome, die ihnen eine gröbere oder feinere Festigkeit verleiht. Seht, so verhalten sich auch die Seelen zueinander und zu Mir, der ihre Ursubstanz darstellt. Sie sind die Strahlen Meines göttlichen Geistes. Eine jede Schwingung oder Welle dieser Strahlen bildet gewissermaßen eine Seele, die schneller schwingenden  Wellen, das heißt, diejenigen Seelen, die gegen den Impuls Meiner göttlichen Liebe am schnellsten reagieren, werden höher abgestimmt, symbolisch gesprochen, als älter, reifer und entwickelter betrachtet, als die andern Seelen. Der Grad dieses Reagierens macht also den Unterschied zwischen den Seelen aus. Dieser Unterschied aber ist nur für euch Menschen scheinbar und denkbar, weil hoch und nieder, Anfang und Ende und alle Gegensätze nur Merkmale dieser Erscheinungswelt sind, die den Gesetzen der Dualität und der Kausalität, der Räumlichkeit und der Zeitlichkeit unterworfen sind. So sind auch die gegensätzlichen Eigenschaften nur Hilfsmittel der menschlichen Unterscheidung und der Orientierung, oder Begriffsformen des menschlichen Intellektes, der mit der Zeit und an die Zeit gebunden ist.

 

Es gibt aber in Wirklichkeit nur eine ewige Gegenwart, Meine lieben Jünger, und nur eine ewige Ursubstanz. Darum ist es nur eine Frage der Zeit und nicht der Substanz und des Ursprunges, die die Seelen unterscheiden läßt. Versteht ihr das recht, wenn nicht, leset dieses Kapitel mehrmals durch, so wird euch Erkenntnis darüber werden. So ist auch die Seele des größten und schlimmsten Verbrechers in ihrem Urgrund so vollkommen, wie die des Heiligen, sie ist nur noch mit gröberer Materie, oder dem Schleier der Begierden und der Hindernisse verhüllt und hat daher noch harte Kämpfe vor sich.

 

Ursprünglich sind also alle Seelen gleich, aber sie befinden sich nur auf verschiedenen Wegen der Wanderung, oder auf verschiedenen Stufen ihres Bewußtseins, das heißt, der Erkenntnis und der Entwicklung. Ihre Entwicklung ist im Grunde nichts anderes, als die Beseitigung der Hindernisse, die der Erfahrung der Seele im Wege stehen, oder als das Wegreißen der Maske von ihrem Angesicht. Die Ernährung der Seele und die Stillung ihrer Bedürfnisse und damit ihr Wachstum, müssen darum von euch hier sinnbildlich verstanden werden. Diese haben nur den Zweck, die Seele aus dem Zustand der Unbewußtheit zu erwecken, sie aus ihrer Knechtschaft zur Freiheit zu führen. Darum nennt man eine solche Seele, die dieses Ziel erreicht hat, eine erwachte,

erleuchtete, erlöste, geistig wiedergeborene oder gotterfüllte Seele. Seht, Meine lieben Jünger, dieses geistige Ziel zu erreichen, bildet den Sinn und den Zweck eures menschlichen Daseins. Wenn ein Weiser befragt wird, warum ein Mensch überhaupt lebt, so wird er die Antwort geben: „Er lebt, um zur Selbsterkenntnis zu gelangen, um selbstbewußt und machtvoll zu werden, um seine Göttlichkeit zu offenbaren. Möget ihr, Meine lieben Schüler, alle dieses hohe Ziel schon bald erreichen!

 

Soviel für heute, Meine lieben Jünger, Mein Segen und Mein Frieden bleibe bei euch.

 

Amen !

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 9. 0ktobe r 1985

 

Friede, Liebe und Meinen Segen, euch Allen, Meine lieben Jünger !

 

Seht, Meine lieben Schüler, einst sagte Ich "Die Zeichen, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: .In Meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen vertreiben, und wenn sie etwas Tödliches essen und trinken, wird es ihnen nicht schaden; den Kranken werden sie die Hände auflegen und es wird besser mit ihnen werden." Das ist eine Meiner Verheißungen, die bis zum heutigen Tage erfüllt wurden.

 

So sprach Ich einst, und so spreche Ich auch heute noch zu euch. Sagt Mir, Meine lieben Schüler, welches war denn damals wohl der höhere Tribut, als Ich Magdalena, die Meine Füße salbte im Hause des Pharisäers Simon, ihre Sünden vergab, war es etwa die Gastlichkeit des Pharisäers oder die grosse Reue der Magdalena? Damals schon tadelte Ich die Selbstgerechtigkeit der Pharisäer und tue dies auch heute noch, während Ich einem reuigen Sünder, der Mich um Vergebung bittet, auch heute noch seine Fehler vergebe. Wieviel Selbstherrlichkeit ist auch heute noch in euern Kirchen bei euern kirchlichen Oberhäuptern zu finden. Von Demut keine, auch nicht die geringste Spur. Seht, solcherart Sucher bringen nur einen geringen Lohn für ihre geistige Reinigung dar, die durch Mich kommt. Wahrlich, Ich sage euch, wo die Selbstherrlichkeit herrscht, ist die Liebe noch gar weit entfernt zu eurem Nächsten, Meine lieben Schüler. Sagt, zeigen denn heute viele, die sich Christen nennen, eine solche, von Herzen kommende Reue, wie es Meine Magdalena damals tat, die in Sanftmut und Nächstenliebe bei ihr Mir gegenüber zum Ausdruck kam? Wenn dem so wäre, könnte Ich euch heute noch sagen:" Dir ist. viel vergeben, weil du viel Liebe gabest."

 

Wenn, zum Beispiel, ein unachtsamer Arzt oder eine oberflächliche Pflegerin, oder die ungeduldigen Angehörigen, die einen Kranken besuchen, nur mitfühlend wüßten, welche Dornen sie in die Kissen der Kranken pflanzen, oder derer, die sich voll Heimweh nach dem Himmel von der Erde abwenden, oh, wenn sie es nur wüssten – allein dieses Wissen würde viel mehr zur Heilung eines Kranken beitragen und würde ihre Helfer auf den Ruf der Mitternachtsstunde viel besser vorbereiten, als alle Rufe: " Herr, Herr"! Seht,  Mein  liebreicher Ausspruch, Meine Schüler, der lautet: „Sorget nicht um euer Leben.“ Dieser Satz allein schon würde die Kranken heilen und sie auf die Weise befähigen, sich über die vermeintliche Notwendigkeit, körperlichen Sorgens und Medizinierens zu erheben. Fehlt hier aber die selbstlose Liebe, und wird der gesunde Menschenverstand und die allgemeine Nächstenliebe außer acht gelassen, sagt Mir, welche mentale Eigenschaft bleibt dann noch, durch die man von dem ausgestreckten Arm der Gerechtigkeit Heilung erflehen könnte ?

 

Wenn der Heiler seinen Patienten durch Meine göttliche Liebe erreicht, wird das Heilungswerk in einem "einzigen Besuch" von Mir vollbracht werden, und seine Krankheit wird wie der Tau der Morgensonne in ihr natürliches Nichts vergehen. Besitzt der Heiler Nächstenliebe genug, um seine eigene Vergebung von Mir zu gewinnen, wie damals die Magdalena, "deine Sünden sind dir vergeben", dann ist er Christ genug, um sich als geistiger Heiler zu betätigen und mit seinen Patienten erbarmungsvoll zu verfahren, und das Ergebnis - die Heilung - wird mit seinem geistigen Vorhaben übereinstimmen.

 

Wenn aber Heuchelei, Stumpfheit, Unmenschlichkeit oder gar noch Laster durch den angeblichen Heiler, ihren Weg in die Krankenzimmer finden, so würde dies, wenn es möglich wäre, den Tempel Meines göttlichen Geistes, das heißt, die geistige Kraft des Kranken, sich zu neuem Leben zu erheben, eher in eine Räuberhöhle verwandeln. Der geistig unwissende Arzt oder Heiler, flößt weder dem Gemüt noch dem Körper des Kranken die Freude und Stärke der Wahrheit ein. Die arme, leidende Seele des Kranken aber bedarf ihrer rechtmäßigen Nahrung, wie Frieden, Geduld, in ihrer Trübsal, und einen überzeugenden Sinn Meiner göttlichen Liebe zu ihr. Wie können denn Meine anwesenden Heilengel einen solchen Kranken wieder aufrichten, nachdem in seinem Krankenzimmer die Atmosphäre von unwissenden, geistig blinden Menschen vergiftet wurde.

 

Um einen Patienten heilen zu können, muß der geistige Heiler moralische Übel und Untugenden in erster Linie aus sich selbst ausrotten und erst selbst seine geistige Freiheit erlangen, die ihn dann befähigen wird, auch die physischen Übel aus seinem Patienten auszutreiben. Doch kann er nicht heilen, solange seine eigene geistige Armut ihn davon ausschließt, den Durstigen  trinken zu geben, und sie dann hindert, das Denken seiner Patienten zu erreichen. Ja, solange sein eigener Glaube und sein eigenes Verständnis noch in geistiger Dürftigkeit befangen ist. Der Heiler, dem es an Mitgefühl für seine Mitmenschen fehlt, ermangelt auch der Nächstenliebe. Wahrlich, Ich sage euch, Meine lieben Schüler: "Wer seinen Bruder, oder seine Schwester nicht liebt, die er sieht, wie kann ein solcher Mensch dann Mich lieben, den er nicht sieht?" Wenn ein Heiler, diese geistige Liebe nicht hat, dann fehlt ihm der Glaube an den Christus in seinem Patient, und er besitzt nicht jene Erkenntnis der unendlichen Liebe, die allein Meine heilende Kraft verleiht. Ich sage euch, solche sogenannten Heiler werden "Mücken“ seihen, während. sie die Kamele frömmelnder Pedanterie verschlucken."  Der Heiler muß auch achtgeben. daß er nicht von einem Gefühl der Abscheulichkeit der Sünde und durch das Entschleiern der Sünde, in seinen eigenen Gedanken überwältigt werde. Die Kranken werden durch die Annahme ihrer Krankheit schon genug in Schrecken versetzt, und die Sünder sollten durch ihre negativen, sündigen Annahmen in Furcht geraten. Der Heiler, aber wird ganz ruhig sein in Gegenwart von beiden, von Sünde und Krankheit. da er weiß daß Mein göttlicher Geist auch in einem Kranken ist und er muß wissen, daß alle Dinge möglich sind, dem, der da glaubt.

 

Wenn ihr den Kranken die Türen ihrer Gefängnisse öffnen wollt, Ich meine hier die seelischen Gefängnisse, müsst ihr erst lernen, ihre gebrochenen und kranken Herzen und Seelen zu verbinden. Wenn ihr durch Meinen Geist heilen wollt, dürft ihr das Pfund des geistigen Heilens nicht unter dem Schweißtuch seiner Form verbergen, noch die Moral des Heilers in den Grabtüchern ihres Buchstabens vergraben. Ein freundliches Wort an den Kranken und eine christliche Ermutigung, mitleidsvolle Geduld mit seiner Angst und deren Beseitigung sind besser und wirken oft schneller und gründlicher als Hekatomben von überschwänglichen Theorien, besser als stereotype, entlehnte Redensarten und das Austeilen von Argumenten, die nur lauter Parodien auf die echte Heilung sind, die von Meiner göttlichen Liebe erglüht. Die Wahrheit und Mich, als den Christus suchen, heißt, Mich nicht um der Brote und der Fische willen suchen und akzeptieren, noch viel weniger wie der Pharisäer, mit der Anmaßung von Recht, Hochmut und dem Aufwand von Gelehrsamkeit nach Mir suchen, sondern ganz einfach und demütig, wie Meine Magdalena, von der Höhe inniger Hingabe aus, mit dem Öl der Freude und dem Duft eurer Dankbarkeit, mit Tränen der Reue und mit euern Haaren, die alle von Mir auf euerm Kopf gezählt sind. Versteht ihr diesen, Meinen symbolischen Vergleich recht, Meine lieben Schüler? Ihr müßtet dies jetzt eigentlich schon verstehen können. Ein geistig strebender Mensch, der in Meiner Fußspur wandelt, nimmt in eurer heutigen Zeit die Stelle ein, über die Ich einst mit folgenden Worten zu Meinen damaligen Jüngern sprach, und Ich sage dieselben Worte heute auch zu euch:

 

" Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt, es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen bleiben.!'

 

Laßt uns deshalb wachen, arbeiten und beten, Meine lieben Jünger, daß dieses Salz seine Würze nicht verliert, und daß dieses Licht nicht verborgen bleibe, sondern in mittäglicher Herrlichkeit erstrahle und erglänze, bis hinein in die tiefsten Schattenreiche eurer Erde, mitten hinein zu denen, die Mich verleugnen, mitten hinein, wo man Mich auch heute noch auf eurer Welt kreuzigen würde, und mitten hinein in die Hoffnungslosigkeit dieser Welt.

 

Wahrlich, Ich sage euch, zu diesem, eurem Geschlecht ist die unendliche Wahrheit des Christus-Heilens durch ein stilles, sanftes Sausen gekommen, durch stumme Äußerungen und durch Meine göttliche Führung, die die wohltätigen Wirkungen Meiner Worte beleben und mehren. Ich sehne Mich danach, Meine Hoffnung für eure Welt erfüllt zu sehen, nämlich, die höheren Errungenschaften Meiner Schüler und Jünger, in dieser Richtung des Lichtes. Weil Meine Wahrheit unendlich ist, sollte der Irrtum als Nichts erkannt werden. Weil Meine Wahrheit gütige Allmacht ist, hat der Irrtum, das Gegenteil der Wahrheit, keine Macht über euch. Das Böse ist nur das Gegengewicht des Guten. Das große Unrecht ist nur ein angebliches Gegenteil des höchsten Rechtes. Das Vertrauen, das Meine Wahrheit einflößt, liegt in der Tatsache, Meine lieben Schüler, daß Meine Wahrheit wirklich und der Irrtum unwirklich ist. Der Irrtum ist ein Feigling vor der Wahrheit. Meine göttliche Lehre besteht darauf, dass die Zeit euch Menschen dies alles beweisen wird. Wahrheit und Irrtum sind heute beide der Wahrnehmung von euch Menschen näher gekommen denn je,  und Meine Wahrheit wird noch klarer werden, wenn der Irrtum sich selbst zerstört.

 

Soviel für heute, Meine lieben Jünger, und Meinen Frieden, sowie Mein Segen bleibe bei euch allen.

 

Amen.

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 10. 0ktober 1985

 

Liebe, Frieden und Meinen Segen euch allen, Meine lb. Jünger!

 

Wir wollen heute fortfahren mit unserem Unterricht, und so sage Ich euch, daß der Irrtum so wirklich ist, wie die Wahrheit, daß das Böse dem Guten an Macht wohl gleichkommt, ihm oft sogar überlegen scheint und daß die Disharmonie auf eurer Welt heute so normal ist, wie die Harmonie. Seht, Meine lieben Schüler, diese verhängnisvolle Annahme durch euch Menschen gibt selbst die Hoffnung auf Befreiung von der Knechtschaft der Krankheit und der Sünde wenig Nahrung, das Streben der Menschen zu stärken. Wenn ihr Menschen dahin kommt, daß ihr mehr Glauben an die Wahrheit Meiner Gegenwart in euch, als an den Irrtum und eure Krankheiten habet, mehr Glauben an Meinen göttlichen Geist in euch, als an die Materie, mehr Glauben an das Leben, als an das Sterben, mehr Glauben an Mich, als an die Menschen habet, dann können euch keine materiellen Voraussetzungen mehr daran hindern, die Kranken zu heilen und den Irrtum zu zerstören. Daß euer Leben nicht von körperlichen Bedingungen abhängt, wird bewiesen, wenn ihr verstehen lernt, daß das Leben und eure Seele, diesen, euern Körper ja überdauern. Weder Böses, noch Krankheit, noch Tod können geistig sein, und der materielle Glaube an sie verschwindet im Verhältnis zum eigenen geistigen Wachstum. Da die Materie kein Bewußtsein oder Ego besitzt, kann sie nicht handeln, ihre Zustände sind Illusionen und diese falschen Zustände sind die Quelle aller scheinbaren Krankheiten. Gebet ihr das Vorhandensein der Materie noch zu, so gebt ihr zu, daß Sterblichkeit und daher Krankheit tatsächlich eine Grundlage haben. Leugnet ihr jedoch das Vorhandensein der Materie, weil ihr doch ein geistiges Wesen seid, und ihr könnt die Annahme und das Akzeptieren von materiellen Zuständen zerstören. Versteht ihr diesen Satz recht? Das heißt, wenn eure Furcht vor der Krankheit verschwindet, ist die Grundlage der Krankheit dahin. Wenn eure Gedanken, Ich will hier einmal  vom „mentalen Arzt!' sprechen, an die Wirklichkeit der Materie glauben und dieser, euer "mentaler Arzt“ = Gedankenkörper ist auch noch geneigt, die Wirklichkeit aller unharmonischen Zustände zuzugeben und obendrein daran zu glauben, sagt Mir, wie will er diesen Zustand denn dann zerstören, diese eure Gedanken hindern dann ja die Krankheit hartnäckig, daß ihr sie zerstören könnt, weil ihr ja an eure angeblichen Krankheiten glaubt und sie in eurem Gedankenkörper dann auch noch vergrößert und heranzüchtet. Ihr wißt ja Meinen Ausspruch: „Jeder Gedanke wächst im Quadrat seiner Entfernung.“

 

Mit einer solchen Gedankenlenkung ist ein Patient für eine erfolgreiche Behandlung ungeeignet geworden, weil er seinem mentalen Arzt mehr glaubt, als seinem geistigen Heiler oder seinem physischen Arzt. Wahrlich, Meine lieben Schüler, Ich sage euch: " In dem Verhältnis, wie die Materie für den menschlichen Begriff alle Wesenheit als Mensch verliert, in dem Verhältnis wird der Mensch ihr Herr. Er gelangt dann zu einem göttlichen Begriff von den Tatsachen und begreift dann auch Meine Lehre, wie sie im Heilen der Krankheiten, im Erwecken der Toten = geistig Toten, und im Wandeln auf dem Wasser von Mir damals demonstriert wurde. Seht, alle diese, Meine Taten, offenbarten Meine Herrschaft über die Annahme, daß die Materie keine Wirklichkeit oder gar ewig sei, daß sie etwa der Schiedsrichter über das Leben, oder gar der Erbauer irgend einer Daseinsform sein könne. Nirgends in eurer ganzen Bibel leset ihr, daß Mein Paulus, Lukas oder Ich, eine Wirklichkeit aus der Krankheit gemacht haben, um Mittel zu deren Heilung zu entdecken.

 

Niemals fragte Ich je einen Kranken, ob seine Krankheit vielleicht akut oder gar chronisch sei. Ich empfahl niemals die Verabreichung von gewissen Mitteln oder die Beobachtung von Gesundheitsgesetzen, Ich gab niemals Arzneien und Ich betete auch niemals in der Form, um zu wissen, ob es Gottes Wille sei, daß ein Mensch am Leben bliebe. Ich befahl ihm:" Steh' auf,  nimm dein Bett und wandle, und sündige hinfort nicht mehr." Seht, Meine lieben Schüler, Ich wußte und erkannte, daß der Mensch, dessen Leben in Gott und Gott in ihm ist, daß diese Seele ja unsterblich ist, und Ich wußte, daß der Mensch auch keine zwei Leben hat, von denen das eine zerstört werden und das andere unzerstörbar gemacht werden muß. Wahrlich, Meine Schüler, Ich sage euch: "Die geistige Heilung, wie Ich sie durchführte, ist die Therapie eurer Zukunft und die unwissenschaftlichen Verfahren mit Ausnahme der Naturmedizin, sind auf ihrem toten Punkt angekommen, da sie durch ihr eigenes Gesetz nur auf die Materie beschränkt sind. Sagt Mir, was haben sie von den Vorteilen des Gemütes = menschlicher Geist und der Unsterblichkeit? Kein Mensch auf eurer Erde wird unter wissenschaftlichem Irrtum, oder durch denselben, körperlich geheilt, ebensowenig, wie er in oder durch die Sünde je moralisch erlöst wird. Es ist deshalb ein großer Irrtum, Meine lieben Schüler, über die Sünde auch nur zu murren oder gar erzürnt zu sein. Um ganz und gar gesund sein zu können, müßt ihr den vergänglichen sterblichen Sinn der Dinge aufgeben,  Meine lieben Jünger, und euch von der Lüge der falschen Annahme  einer Störung in euerm Körper, zur Wahrheit wenden und die Tatsachen des Seins dem göttlichen Geist, der ja in euch ist, entnehmen. Unter derselben Regierung, die das Denken vergeistigt, vervollkonmnet sich der Körper, und wenn unter dieser Regierung eure Gesundheit nicht offenbar wird, so beweist dies, daß die Furcht euern Körper regiert. Dies ist das Kausalitätsgesetz, oder das Gesetz "Gleiches bringt Gleiches hervor," das heißt, die Wirkung, die euer menschlicher Geist oder die Annahme einer gesundheitlichen Störung erzeugt, wird durch die entgegengesetzte Anahme beseitigt, doch in beiden Fällen wendet es dieselbe Medizin an.

 

Die moralische und geistige Tatsache eurer Gesundheit, die dem Denken zugeflüstert werden, bringen sehr direkte und ausgesprochene Wirkungen am menschlichen Körper hervor. Seht, Meine lieben Schüler, so ist eine physische Diagnose von einer angeblichen Krankheit dazu angetan, die Krankheit herbeizuführen, denn euer menschlicher Geist muß die Ursache der Krankheit sein. Dem medizinischen Zeugnis, wie  auch der individuellen Erfahrung zufolge, kann zum Beispiel eine Arznei ihre vermeintliche Kraft schließlich verlieren und bei einem Patient nicht mehr wirken. Die hygienische Behandlung verliert gleichfalls ihre Wirksamkeit, auch Quacksalberei regt schließlich die Leichtgläubigkeit der Kranken nicht mehr an, und so stockt dann auch die Genesung. Ich sage euch, solche Lektionen sind nützlich, denn in  natürlicher und lauterer Weise sollten sie zwar eure Grundlage ändern, das heißt, von der sinnlichen Empfindung zu der geistigen Erfahrung, vom Irrtum zur Wahrheit und von der Materie zum Geist.

 

Eure leiblichen Ärzte untersuchen zum Beispiel eure Zunge, den Puls, die Lunge, um den Zustand der Materie zu ermitteln, wo doch in Wirklichkeit der Mensch ein geistiges Wesen ist. Der physische Körper ist doch nur das Substrat des sterblichen (Erläuterungen in der nächsten Kundgabe! Hier steht Geist für Gedankenkörper)  menschlichen Geistes, des Gemütes und dieses euer  sogenanntes Gemüt muß schließlich doch dem Befehl des göttlichen Geistes in euch weichen.

 

Von Krankheiten zu sprechen, sie stundenlang zu erörtern, hat unbedingt eine mentale Wirkung in eurem Gedankenkörper, ähnlich der, die man bei Kindern hervorbringen kann, wenn man ihnen im Dunkeln Gespenstergeschichten erzählt. Diejenigen Menschen, die von geistigen Dingen nicht unterrichtet werden, verstehen in Wirklichkeit auch nichts von ihrem materiellen Dasein. Vielfach herrscht auch in eurer heutigen Zeit bei solchen unwissenden Menschen die Ansicht, daß der Mensch ohne seine Zustimmung auf dieser Erde sei und daß er ebenso unfreiwillig wieder von der Erde entfernt v/erde, ohne zu wissen,  warum und wann. Wie verängstigt oft Kinder nach dem angeblichen Gespenst umschauen, genau so verhält sich heute eure seelisch und körperlich kranke Menschheit in jeder Richtung und Gefahr, und schaut nach allen Seiten nach Hilfe und Erleichterung aus, nur nicht nach der richtigen Seite und die wäre, die Heilung durch Meinen göttlichen Geist im Menschen. Seht, Dunkelheit erweckt Furcht, der erwachsene Mensch, der in der Knechtschaft seiner sich ständig eingebildeten und angenommenen Krankheiten lebt, versteht sein wirkliches Sein ebenso wenig, wie ein Kind, und er muß aus seiner seelischen Dunkelheit herausgeführt werden, ehe er seine illusorischen Leiden los werden kann, die sich in seiner Einbildung zusammendrängen. Auch hier ist der einzige sichere Weg, der aus diesem irrigen Zustand herausführt, der, der geistigen Heilung, Meine lieben Schüler.

 

Ich will hier mit Meinen Worten das Kind nicht auf einmal in einen erwachsenen Menschen umgestalten, noch will Ich, daß der Säugling lebenslang ein Kind bleibt. Ich verlange von euch, Meinen Schülern, die ihr euch für Meine Belehrung und Nachfolge entschieden habet, nichts Unmögliches, wenn Ich euch Menschen als euer großer Arzt, den jeder von euch ja in sich hat, auf Mich hinweise und auf die geistige Heilung, die Ich für den Kranken durch euch vollbringen will, wenn es zum Besten für ihn ist und er an Mich glauben kann. Für jeden eurer Kranken gilt auch heute noch Mein Wort:  "Dein Glaube hat dir geholfen, gehe hin. und sündige nicht mehr." Weil gerade die geistige Heilung eurer heutigen Wissenschaft weit voraus ist, und diese sie bis zur Stunde noch nicht analisieren kann, solltet gerade ihr, als Meine Schüler, das große Bedürfnis nach ihrer geistigen Entfaltung nicht noch länger leugnen. Noch manche aus euern Reihen werden in der Zukunft mit Meiner göttlichen Kraft, diese Art Heilung ausführen dürfen! Durch diese geistige Hilfe, an der so kranken Menschheit eurer Zeit, wird diese besser werden, denn die Notwendigkeit, das Menschengeschlecht zu heben, ist der Vater der Tatsache, daß euer menschlicher Geist vollkommen unter Meiner Führung solches zu tun vermag, denn euer menschlicher Geist kann ohne Mich nichts tun. Mein Eingreifen bei eurer geistigen Heilbehandlung kann Reinheit anstatt Unreinheit, Stärke anstatt Schwachheit und Gesundheit anstatt Krankheit verleihen. Ich versichere euch, Meine lieben Schüler, Wahrheit ist nun einmal ein Mittel und die beste Arznei, die den ganzen Organismus umwandelt und den ganzen Menschen gesund machen kann, sowohl körperlich, als auch seelisch. Einige unter euch haben dies schon festgestellt, allein durch fleißiges Lernen und Lesen und innerliches Aufnehmen dieser  Meiner Worte. Sie sind für euch alle Seelennahrung, Meine lieben Schüler.

 

Soviel nun für heute, Mein Frieden und Mein Segen bleibe bei euch!

 

Amen

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 13. 0ktober 1985

 

Liebe, Frieden und Meinen Segen euch allen, Meine lb. Schüler !

 

So will Ich heute wieder zu euch sprechen über das große Feld der geistigen Heilung.

 

Ich will, daß dieses von euch bis zum Ende eurer zweiten Lehrstufe vollkommen geläufig und verständlich und klar ist, denn Ich stehe mit Meinen Kranken und suchenden Kindern schon wartend bereits vor eurer Türe. Versäumt deshalb keinen Tag mehr, ohne an euch zu arbeiten, euer Flussbett von den Steinen zu reinigen, welche die Untugenden sind, damit Meine Geistesgaben endlich zum Fließen kommen können. Bedenket, daß euer menschliches Gehirn nicht gleich Gemüt ist. Das Gemüt ist euer menschlicher Geist. Die Materie kann deshalb auch nicht krank sein, wenn euer Gemüt gesund ist. Der geistige Mensch ist unsterblich, weil Mein göttliches Gemüt, der Heilige Geist, in euch unsterblich ist. Der  sterbliche Körper  ist nur eine irrige, sterbliche Annahme vom menschlichen Gemüt in der Materie, denn was ihr Menschen als Materie bezeichnet, war ursprünglich ein Irrtum in der Auflösung, oder elementares, sterbliches Gemüt genannt. Seht, Meine lieben Schüler, eine der Theorien über dieses menschliche, sterbliche Gemüt  ist, daß seine Empfindung den Menschen fortpflanzen, und Blut, Fleisch und Knochen bilden könnten. Es wäre euch Menschen heute schon Vieles klarer geworden, wenn ihr durch eure irrigen Annahmen euch nicht immer mehr fesseln würdet, und dann nennt ihr eure eigenen Fesseln "göttliches Gesetz“, welch eine Unwissenheit ist dies doch von euch! Wie kann überhaupt ein Mensch, der konsequent in Meinen Fußstapfen geht, noch an Wahrheit und gleichzeitig den Irrtum noch akzeptieren, an Geist und gleichzeitig an der Materie hängen und dann hoffen, mit solchen Gegensetzen geistig Erfolg zu haben, und sein Ziel der geistigen Wiedergeburt zu erreichen, wenn er sich  immer und immer von den Gegensätzen dieser Welt beeinflussen und zurückhalten läßt!  Seht, Meine lieben Schüler, die Materie erhält sich nicht selbst. Ihre falschen Stützen versagen, eine nach der andern. Die Materie hat nur dadurch eine Zeit lang Erfolg, daß sie unrechtmäßigerweise in den Gewändern des Gesetzes einherstolziert.

 

Wahrlich, Wahrlich, Ich aber sage euch, wer Mich verleugnet vor den Menschen, den werde Ich auch verleugnen vor Meinem himmlischen Vater. Wer von euch auf dem geistigen Weg wandern will, und Meine Wahrheit leugnet, für den ist ein solches Leugnen sehr verhängnisvoll, während eine gerechte Anerkennung Meiner Wahrheit und dessen, was sie für euch alle bedeutet, eine sehr wirksame Hilfe ist. Wenn Stolz, Aberglaube oder sonst irgend ein Zweifel,  ein Rückschritt für die innerliche Anerkennung der von Mir empfangenen Wohltaten ist, so wird dies ein großes Hindernis für die Genesung der Kranken und für den geistigen Weg und Meine Nachfolge mit sich bringen. Wenn ihr in allen sittlichen Fragen, Christen seid, euch aber hinsichtlich eurer physischen Befreiung, die euer geistiger Weg und  Meine Nachfolge mit sich bringen, in Dunkelheit befindet, seht, Meine lieben Schüler, dann ist es für euch höchste Zeit, mehr Glauben und Vertrauen  zu Mir, euerm Vater Jesus, zu haben, und ihr müßt dann auf Meine euch gegebenen Verheißungen bauen und achtsamer ihnen gegenüber sein. Wahrlich, Ich sage euch: "Es ist leichter, die bösartigste Krankheit zu heilen, als die Sünde." Ihr könnt in Meinem Namen Sterbende erwecken, wenn sie den Willen haben, wiederhergestellt zu werden, während ihr oft lange und vergebens kämpft, um einen Menschen aus einem chronischen Sündenzustand herauszuheben. Unter allen Arten von pathologischen Behandlungen genesen die Kranken von ihrer Krankheit schneller, als es ein Sünder von seiner Sünde tut. Wisset, Meine lieben Jünger,

heilen ist leichter, als lehren, vorausgesetzt,  wenn das Lehren getreulich geschieht. Ich sage euch: „Die Furcht  vor der Krankheit und die Liebe zur Sünde sind die Quellen der Sklaverei des Menschen. Die Ehrfurcht vor Meinem göttlichen Geist in euch, von Meiner ständigen Gegenwart in euch, ist der Weisheit Anfang.  Steht nicht in eurer Bibel: die Liebe treibt die Furcht aus?-

 

Seht, Meine lieben Schüler, die Furcht, die durch Unwissenheit entsteht, kann geheilt werden, um aber die Wirkungen der durch Sünde erzeugten Furcht zu beseitigen, müßt ihr euch über die Furcht oder Angst, wie auch über die Sünde erheben können. Eure Krankheiten finden nicht so sehr durch eure Lippen und eure Zunge, wie vielmehr in den Funktionen eures Körpers  Ausdruck. Stellt den geistigen Begriff von Gesundheit fest, und ihr schafft dem bedrückten Organ Erleichterung. Die Entzündung, Zusammensetzung und Ablagerung wird nachlassen,  und das unfähig gewordene Organ wird seine gesunde und normale Funktion wieder aufnehmen. Wenn das Blut, als geistige Substanz, die es ja ist, in euerm Körper wie wild durch die Adern jagt, oder auch träge Und matt durch seine erstarrten Kanäle dahinschleicht, nennen die Menschen diese Zustände" Krankheit". Ich aber sage euch, Meine lieben Schüler: "Das ist eine ganz falsche Auffassung von euch Menschen." Euer menschlicher Geist erzeugt den Antrieb oder die Erschlaffung und ihr könnt dies sogar beweisen, wenn die Zirkulation durch mentale Mittel verändert wird und dann zu seiner Norm zurückkehrt, die der Entscheidung eures menschlichen Geistes zufolge für eure Gesundheit wesentlich ist. Was  sind denn mentale Mittel? Es sind eure Gedanken, Meine Schüler! Wisset, eure unzähligen Linderungsmittel, Reizmittel, Betäubungsmittel, chemische Mittel, oder Aderlaß, heilen niemals eine Entzündung, die durch gedankliche, falsche Einstellung und Verhalten hervorgerufen wurde. Wenn nun aber  die Wahrheit eures wirklichen Seins dem menschlichen, sterblichen Geist zugeflüstert wird, dann wird sie Linderung, sogar- völlige Heilung bringen. Ihr müßt, also, um gesund zu werden, wie Ich bereits schon sagte, zum Beispiel Haß und seine zahlreichen Wirkungen auf euern Körper durch Liebe beseitigen. Weil euer Gemüt scheinbar bewußt ist, sagen die Kranken: n Wie kann mein Gemüt denn eine Krankheit verursachen, an die ich ja nie gedacht und von der ich gar nichts gewusst hatte, ehe sie in meinem Körper in Erscheinung trat?  Ich aber antworte euch darauf:  Eine Krankheit entsteht allein schon durch eure Gedanken und eure menschliche Annahme, längst bevor sie in euch bewußt und an euerm Körper in Erscheinung tritt. Der tatsächliche, objektive Zustand eures menschlichen Gemütes ist, wenn er euch materiell genannt wird. Diese, eure schwere Blindheit und ihre schweren Folgen zeigen euch, daß ihr der göttlichen Heilung bedürfet, einer Kehrtwendung hin zu Mir, euerm größten und nächsten Arzt, zu Mir, euerem Vater Jesus. Ich Bin euer großer physischer und Seelenarzt, Meine lieben Schüler, vergeßt das nie, egal, in welcher Situation ihr euch befindet.

 

 

 

 

Der  menschliche, sterblichen Geist = Gedankenköper des Menschen steht als Gegenpol zum unsterblichen Geist in der Seele:

 

 

In Lorber lesen wir:

 

. Lorber: Das gr. Evangelium Johannes ev02-029.htm

 

ev02.htm - jl.ev02.028

jl.ev02.028. Kapitel

   01] Sage Ich: »Freund, dein Wille ist gut, aber das Fleisch ist schwach! Dein gutes Vorhaben wird wohl im Verlaufe eines Säkulums (Jahrhundert) zur vollen Wirkung kommen, und du wirst dazu noch manches Gute als Vorbereitung zustande bringen, - aber hüte dich in geistigen Lebensdingen vor nichts mehr als vor dem römischen 'Muß', denn solches schadet dem Menschen allzeit mehr, als es ihm je nützen kann! Denn jedes Muß ist ein Gericht und läßt keine Freiheit zu, die in den rein göttlichen Lebensdingen doch das einzige wohlgedüngte Feld ist, auf dem der Same des Lebens keimen, treiben und endlich zur segensreichen und reifen Lebensfrucht gedeihen kann!


   02] So du einen jungen Vogel, der erst dem Ei entkrochen ist, nimmst und fütterst, auf daß er eher flugstark werde, ihm aber neben der sonst guten Fütterung gleichfort die Flügel stutzest, sage, wird da dem Vogel selbst die beste Fütterung zu etwas nütze sein? Der Vogel wird wohl vegetieren (kümmerlich dahinleben), aber mit dem freien Fliegen wird es so lange einen ganz mächtigen Haken haben, als wie lange du ihm die Flügel stutzen wirst!
   03] Wie aber der Vogel ohne Flügelfedern nicht fliegen kann, so kann auch der Geist des Menschen nie zur freien Lebenstätigkeit gelangen, wenn ihm durch das sanktioniert Muß die Flügel der freien Erkenntnis gestutzt werden. Ein Geist ohne freie Tätigkeit aber ist schon darum tot, weil er das nicht hat, was im Grunde des Grundes sein Leben bedingt und ausmacht.


   04] Du kannst dem Menschen tausend Gesetze geben für seine bloß irdische Lebenssphäre und sie alle unter Muß sanktionieren, so wirst du damit dem Geiste des Menschen viel weniger schaden, als so du ihm ein einziges Gottesgebot weltlich sanktionierest.


   05] Das Geistige muß frei bleiben und muß die Sanktion in sich selbst frei bestimmen, sowie das damit verbundene Gericht; und so erst kann es in und aus sich des Lebens Vollendung erreichen.


   06] Die freien Erkenntnisse des Guten und Wahren sind des Geistes Lebenslicht; aus diesen bestimmt er für sich dann selbst die ihm zusagenden Gesetze. Diese Gesetze sind dann freie Gesetze und sind allein mit des Lebens Freiheit für ewig verträglich. Des Geistes Wille nach den Erkenntnissen ist das freie Gesetz im Geiste, und die ewige Notwendigkeit, nach dem freien Willen zu handeln, ist die ewige Sanktion, nach der auch sicher kein Geist anders handeln kann, als er eben frei handeln will.


   07] Und siehe, das ist denn auch die sich ewig selbst bestimmende Ordnung in Gott, der doch sicher keinen Gesetzgeber über Sich hat.

 
   08] Gottes freiester Wille bestimmt nach den ewig vollkommensten Erkenntnissen und weisesten Einsichten in Ihm Selbst das Gesetz und sanktioniert dieses durch die höchst eigene, obschon noch immerhin freie Notwendigkeit; und diese ist dann der Grund aller geschaffenen, irdischen Dinge und ihres Bestandes insoweit, als dieser zur inneren Ausbildung, Konsistierung (Festigung) und endlichen freien Isolierung (Verselbständigung) des Geistes notwendig ist.


   09] Der menschliche Geist aber soll ebenso vollkommen werden in sich und durch sich, wie der Urgeist Gottes in Sich und durch Sich vollkommen ist, ansonst der Geist kein Geist, sondern ein gerichteter Tod ist.
   
10] Damit aber der Menschengeist das werden kann, muß ihm die Gelegenheit geboten werden, sich ebenso entwickeln zu können in der Zeit, wie sich der göttliche Geist in Gott Selbst von Ewigkeit her in, aus und durch Sich Selbst gebildet hat!


   11] Siehe, Ich hätte doch sicher von Ewigkeit her Macht genug, alle Menschen mit unwiderstehlicher innerer Gewalt zu zwingen, nach irgendeinem gegebenen Gesetz also genau zu handeln, daß sie davon nicht um ein Haarbreit abweichen könnten; aber dann würde der Mensch aufhören ein Mensch zu sein, und er wäre ebensogut ein Tier wie irgendeines aus dem großen Reiche desselben. Er würde dann seine Arbeit freilich höchst genau verrichten, aber an der Arbeit selbst würdest du ebensowenig irgendeinen Unterschied entdecken wie bei der zellenbauenden Arbeit der Bienen und zahllos vieler andern großen und kleinen Tiere.
   12] Wolltest du aber dann mit deiner freien Erkenntnis solche Tiermenschen zu etwas Höherem bilden, so würdest du dann mit ihnen ebensowenig auszurichten imstande sein, als wenn es dir einfiele, die Bienen in eine Schule zu geben, in der sie endlich einmal ihre Zellen auf eine bessere und zweckmäßigere Weise zu hauen anfangen sollten.


   13] Deshalb mußt du die Fähigkeit der Menschen, daß sie sündigen können, nicht so niedrig und nicht als zu sehr verbrecherisch anschlagen; denn ohne die Fähigkeit, den gegebenen Gesetzen zuwiderzuhandeln, wäre der Mensch ein Tier und kein Mensch!


   14] Und Ich sage es dir: Die Sünde gibt dem Menschen erst das Zeugnis, daß er ein Mensch ist; ohne diese wäre er ein Tier!«

 

 

 

ev09-057.htmJ. Lorber: 'Das gr. Evangelium Johannes' ev09-059.htm

 

/jl/0/inh-vz/0-ev09.htm - jl.ev09.058jl.ev09.058. Kapitel

   01] Sagte Ich: »Um was du Mich nun gebeten hast, das habe Ich bereits schon jetzt getan, und so wirst du nun ein leichtes Fortschreiten haben! Denn wem Mein Lebenslicht leuchtet, der wird auf dem Wege mit seinen Füßen nicht leichtlich mehr an einen Stein stoßen, und die Dornen wird er wohl vermeiden mögen. Wer mit Mir wandelt, der hat allenthalben schon einen wohlgebahnten Weg; wer aber ohne Mich dem Reiche Gottes, als dem inneren Reiche des Lebens und aller Wahrheit, zuwandelt, der hat wohl einen langen, schmalen und sehr dornigen Weg zu durchwandern, wie das bei gar vielen alten Weisen aller Völker der Erde von jeher der Fall war und auch künftighin der Fall sein und bleiben wird.


   02] Du hast es von nun an leicht, und so auch gar viele, die Mich gesehen und gehört haben und völlig an Mich glauben; aber die Nachkommen werden nur durch den puren Glauben in das Reich Gottes gelangen. Wer Mich aber sieht und hört, der glaubt leicht und kann auch leicht nach Meinem Worte leben und handeln. Aber wer Mich künftighin nicht mehr in Meinem Fleische sehen wird, der wird es schwerer haben, in das wahre und lebendige Reich Gottes zu gelangen; denn er wird es pur glauben müssen, was ihm die ausgesandten Boten von Mir erzählen werden.


   03] So er aber das Vernommene willig in sein gläubig Herz aufnehmen und eine rechte Freude ob der vernommenen Wahrheit haben wird, da wird denn auch alsbald die Taufe des Geistes aus Mir über ihn kommen, und er wird in ihr das geöffnete Tor ins Gottesreich wohl erschauen. Von da an wird dann auch für den Nichtzeugen Meiner nunmaligen Gegenwart der Weg ins volle Gottesreich ein leichter sein.

 
   04] So ihr aber das alles nun wohl wisset, so freuet euch des, daß Gott das alles schon von Anbeginn her also angeordnet hat! Und so ihr zu den Menschen von Mir und Meinem Reiche reden werdet, da saget ihnen auch das, was ich nun zu euch geredet habe; aber machet es ihnen auch vor allem begreiflich, daß Mein Reich nicht irgend von dieser Welt ist, - sondern es ist das inwendige Reich aller Wahrheit und alles Lebens im Innersten des Menschen. Wer es in sich gefunden hat und in dasselbe durch den lebendigen Glauben und durch die tätige Liebe einging, der hat die Welt, das Gericht und den Tod überwunden und wird gleichfort das ewige Leben haben.


   05] Es kommt zwar das, was Ich euch jetzt gesagt habe, für den Weltverstand gleich wie eine Torheit anzuhören vor; aber es ist darum dennoch die höchste Weisheit alles Lebens in Gott. Wohl dem, der sich an der nicht stößt!
   06] Niemand kann wissen, was im Menschen alles als zum Leben Notwendiges verborgen ist, als nur der Geist, der im Innersten des Menschen ist und wohnt; und so weiß auch kein Weltweiser, was Gott Selbst und was in Ihm ist, als nur der Geist Gottes, der alle Tiefen Dessen durchdringt.
   07] Wenn der Geist im Menschen aber nicht als das wahre Lebenslicht erweckt wird, da ist es finster im Menschen, und er erkennt sich nicht; wenn durch den Glauben an Mich und durch die Liebe zu Mir und zum Nächsten aber der Geist im Menschen erweckt und zum hellen Lichte entzündet wird, dann durchdringt der Geist den ganzen Menschen, durch und durch, und der Mensch erschaut da, was in ihm ist und erkennet sich. Und wer sich erkennt, der erkennt auch Gott;
denn der wahre und ewige Lebensgeist im Menschen ist nicht ein Menschengeist, sondern ein Gottesgeist im Menschen, ansonst der Mensch kein Ebenmaß Gottes wäre.


   08] So ihr das nun wohl verstanden habt, da wollen wir uns nun, als leiblich und geistig gestärkt, vom Tische erheben und unsere Reise von hier nach Galiläa hin antreten.«


   09] Alle beteuerten, daß sie das wohl verstanden hätten, und dankten Mir für diese Belehrung.


   10] Der Wirt meinte freilich, ob Ich etwa doch noch bis zum Mittage hin in seinem Hause verweilen möchte.


   11] Ich aber sagte zu ihm: »Sieh, in dieser Welt hat alles seine Zeit, also auch das Kommen, Bleiben und Gehen! Ich weiß aber, wo heute noch eine große Arbeit Meiner harrt, und so muß Ich denn auch nun dahin ziehen, wo die Arbeit Meiner harrt! Zudem wird in einer Stunde eine große Karawane von aus Jericho kommenden Kaufleuten bei dir einkehren, und ihr werdet viel zu tun bekommen. Die Kaufleute werden dir vieles von Mir zu erzählen wissen; erzähle du aber auch ihnen, daß Ich hier war, doch sage es ihnen nicht, wohin Ich den Weg eingeschlagen habe!«


   12] Der Wirt beteuerte nochmals, daß er alles streng halten werde, was er als Meinen Willen erkannt hatte, und dankte Mir auch noch einmal für die ihm erwiesenen Wohltaten; und Ich gab den Jüngern den Wink zum Aufbruch.
   13] Wir erhoben uns denn darauf vollends und betraten den Weg. Der Wirt und sein geheilter Sohn gaben Mir über tausend Schritte weit das Geleit und kehrten darauf voll guter Dinge wieder nach Hause zurück.

 

Aus Heft 4-2008 von Rudolf:

 

Vom Sterben des Luzifer-Ich:

 

Donnerstag, 10. Juli 2008 11:18 Uhr

 

Euer altes Ich ist mit Mir am Kreuze schon gestorben

1 Es ist das alte Ich, das falsche Luzifer-Ich, das gefangen, geschlagen, gekreuzigt und ins Grab gelegt werden muß, um als neues Ich, als Mein Ich, als Mein Christus-Ich auferstehen zu können. Und wenn ihr euch allezeit dessen bewußt bleibet, daß dieses schon vollzogen ist in euch durch Meinen Kreuzestod, durch Mein Mich Gefangen-nehmen-lassen, Mich Geißeln- und-schlagenlassen, Mich verspotten, Mich kreuzigen und ins Grab legen lassen, der weiß, daß er auch mit Mir auferstehen kann als neues Christus-Ich.

2 Meine Kinder! - Wenn euch Kummer, Ärger, Zorn bedrücken, so wisset: Es ist schon geschehen, es ist eurem alten Ich schon geschehen. Und wenn ihr diese Lammeshaltung annehmet, daß ihr – wenn ihr geschlagen werdet, schon geschlagen seid durch Mich, durch Meinen Leidensweg geschlagen seid, dann könnet ihr auch frohgemut auf die Auferstehung des neuen Ich in euch harren. Es ist dies ein Prozeß, der in euch alltäglich vollzogen wird. Ihr müsset euch nur dessen bewußt werden, daß euch – dem wahren Christuskind in euch – nichts mehr zuleide geschen kann; und was ihr empfindet, das trifft immer wieder das alte Ego. Und dieses Ego solltet ihr mit Mir am Kreuze schon wissen. Doch wenn ihr Ärger, Kummer, Schmerz und Sorgen fühlet, dann wisset, dass das alte Ich noch lebt in euch, denn das neue Ich kann diesen Kummer, diese Sorgen und diesen Ärger, dieses Geschlagensein nicht mehr empfinden. Denn Ich in euch bin Christus, der Lebendige - derjenige, der frei ist.

3 Durch Mich seid ihr frei, und alles, was ihr noch als Kummer spüret, betrifft das alte Ego, das Luzifer-Ich. Ich kann es nur durch Meine Magd immer wieder betonen, daß ihr die Geisteshaltung einnehmen könnet, daß ihr euch bewußt bleiben könnet, dass dieses alte Ich mit Mir am Kreuze schon gestorben ist. Wenn es sich regt, in euch bemerkbar macht, dann wisset: Das ist der Trug Satans und Luzifers, der Trug, der euch weismachen will, daß ihr noch einmal gekreuzigt werden müßtet.

4 Leget dieses Kreuz auf Meine Schulter in euch, und ihr seid frei! Konzentrieret euch allezeit auf Mich, den Kreuzträger, dann spüret ihr dieses Kreuz nicht mehr, dann erwacht euer neues Christus-Ich zum vollen Leben, und ihr seid wiedergeboren, wiedergeboren in Meinem Geiste, wiedergeboren im Bewußtsein, durch Mich in euch frei, lebendig auferstanden zu sein. Alles, was euch noch innerlich erregt, alles, worüber ihr meinet, euch noch verteidigen zu müssen, betrifft das alte luziferische Ich in euch. Dieses gebet ab, dieses lasset los, dieses lasset am Kreuz und im Grab, indem ihr euch auf das neue, auf das Leben, auf die Liebe und das Licht aus Mir konzentrieret.

5 Lasset das Schifflein den sicheren Hafen erreichen. Leget ab vom alten Ufer der Verbannung und der vergangenen Gefangenschaft, vom alten Ufer der Vergangenheit und kommet über das Meer Meiner Liebe in den neuen Hafen der Herrlichkeit. Lasset die alte Materie los und befindet euch im geistigen Palast Meiner Liebe allezeit, beständig, ununterbrochen. Seid euch bewußt, dass Ich in euch – lebendig, die Liebe - jedes Problem meistern kann. Ich bin der Herr Himmels und der Erde und auch der Herr über die Dunkelheit, der Herr über das Licht, die Weisheit und die Liebe. 6 Seid euch Meiner bewußt, fühlet Mich, lasset Mich in euch lebendig

auferstehen. Dann könnet ihr allezeit in diesem neuen, wahren Leben als Christus in euch leben und wirken, dann ist wahre Wirksamkeit in euch angesagt.

Amen. Euer Vater Jesus, - Amen.

 

Auch die vorstehenden Gedanken beleuchten diese Kundgaben!

 

 

Fortsetzung durch Anni:

 

Durch die volle Hingebung und Hinwendung zu Mir und  Meiner Wahrheit, könntet ihr alle Übel eurer Welt zerstören, die aus euerem menschlichen Gemüt = Gedankenkörper oder menschlichem Geist hervorgehen.

 

(Hier wird erklärt, daß der menschliche Geist nur als der Gedankenkörper des Menschen definiert wird. Dieser ist in der Regel weltlich orientiert und muß deswegen sterben. Das Wort Geist hat unterschiedliche Bedeutungen, ist hier also nicht mit unserem Geist zu verwechseln, den wir mit unserer irdischen Geburt erhalten!)

 

Wahrlich, Ich sage euch:" Unwissenheit über die Ursache oder das Herannahen einer Krankheit, ist kein Argument gegen den mentalen = gedanklichen Ursprung der Krankheit. Solange ihr eure Unwissenheit über eure Zukunft anerkennt, und eure Unfähigkeit über euer eigenes Dasein aufrecht erhaltet und alles auch noch akzeptiert, ist diese, eure Annahme der Krankheit eher förderlich als hinderlich. Ein Erleuchteter eurer Welt sagte einmal: "Ändert eure Gedankengewohnheiten und ihr ändert euer ganzes Schicksal, weiter sagte er, jede Sekunde von Disharmonie verändert die gesamte Zellenstruktur eures Körpers." Wundert ihr euch denn da noch, wenn ihr der Erzeuger vieler Krankheiten seid? Solch ein Gemütszustand führt die Krankheit geradezu herbei, Meine lieben Schüler. Dieser negative Gemütszustand gleicht dem Wandeln im Dunkeln, am Rande eines Abgrundes. Weil ihr die Annahme der Gefahr nicht vergessen könnt, und eure Schritte dadurch zögernd und weniger fest sind, infolge eurer Furcht und eurer Unwissenheit über die materielle = gedankliche Ursache und deren Wirkung torkelt ihr geradewegs in eine Krankheit hinein, sei sie nun physischer oder auch seelischer Art. Auch hier muß Ich euch fragen:" Warum habe Ich euch denn nur euern Verstand gegeben?".

 

Seht, Meine lieben Schüler, Wärme und Kälte sind Erzeugnisse eures sterblichen Gemütes, also eurer, Gedanken. Wenn nun euer Körper seines menschlichen Geistes beraubt wird, da er stirbt, wird er zuerst kalt und löst sich dann schließlich in seine ursprünglichen, vergänglichen Elemente auf. Ich aber sage euch: "Nichts was lebt, stirbt jemals und umgekehrt." Könnt ihr diese, Meine Behauptung, schon verstehen? Wenn nicht, dann überdenkt diesen Satz immer wieder. Das menschliche Gemüt also erzeugt tierische Wärme und vertreibt diese dann dadurch, daß es seine gedankliche Annahme aufgibt oder sie bis zum Punkt der Selbstzerstörung in seiner Einbildungskraft noch verstärkt. Daher ist es nicht die Materie= Körper, sondern euer menschlicher Geist = Gemüt, euer Mentalkörper, der da sagt: Ich muß jetzt sterben, oder, ich bin krank und leidend.“ Ich aber sage euch, Meine lieben Schüler: Hitze oder Fieber würde euern Körper genau  so schmerzlos verlassen

wie sich Gas verteilt, wenn es in die Luft übergeht, wäre nicht  eure gedankliche Annahme, euer Akzeptieren, dass zum Beispiel eine Entzündung und der Schmerz  die Trennung der Hitze von euerm Körper diesen begleiten müßten. So sind Schüttelfrost und Hitze oder  Fieber  oftmals die Form, die ihr auch als Fieber bezeichnet und sie als solche obendrein noch akzeptiert. Ändert also euern materiellen  Zustand, euern Gedankenapparat und ihr werdet erleben, daß Schüttelfrost als Kälte, und Fieber als Hitze verschwinden. Sagt, ist das denn so schwer, euch durch die Umstellung und die richtigen Gedanken, selbst zu heilen, wo Ich noch obendrein euch dabei helfe? Wenn ein Patient zu seinem Heiler sagt: "Es geht mir schon viel besser,“ dann meint er meistens, die Materie habe ihm dabei geholfen und nicht sein Gedankenapparat, sein Gemüt. Jede geistige Heilung demonstriert euch doch, daß nur Mein göttlicher Geist im Menschen, ihn heilt oder auch nicht, während zum Beispiel ein Hypnotiseur den Patient seiner Individualität enteignet, um ihn zu beherrschen.

 

Wahrlich, Meine lieben Schüler, Ich sage euch:" Es tut keinem Menschen gut, wenn er seine Mentalität irgendwelchen mentalen, gewaltherrschaftlichen Praktiken unterstellt." Jede unwissenschaftliche mentale Praktik, ist irrig und machtlos, sie sollte verstanden, erkannt und auf diese Weise fruchtlos gemacht werden. Meinen göttlichen Geist und Meine geistige Heilkraft kann kein Mensch auf eurer ganzen Welt hypnotisieren und ohne Meinen ausdrücklichen Willen gedanklich beeinflussen. Das merkt euch sehr gut! Ein, von Mir geleiteter geistige Heiler trägt auch zur mentalen und sittlichen Kraft seines Patienten bei und versucht, diese zu vermehren, sowie dessen Geistigkeit, während er ihn physisch durch Meine göttliche Liebe wieder herstellt. Ich sage euch weiter: "Nur über einen gereinigten Kanal ist eine geistige Heilung unter Meiner Führung für die Kranken möglich! Ihr müßt euer Flußbett in dieser zweiten Lehrstufe von den Steinen und Unreinheiten befreien und reinigen, denn Meine geistigen Gaben warten bereits auf euch, genau so, wie Millionen von physisch - und seelisch Kranken. Wie kann denn eure Welt geändert und umgewandelt werden, wenn die Menschenseele krank am Boden liegt? Antwortet Mir einmal darauf, Meine lieben Jünger!

 

Soviel für heute, Meine lieben Schüler, Meinen Frieden und Meinen Segen an euch alle.

 

Amen.

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 15. 0ktober 1985

 

Liebe, Frieden und Meinen Vatersegen euch allen, Meine Ib. Schüler!

 

So will Ich heute wieder weitere  Belehrung an euch erteilen. Seht, nehmen wir einmal einen Gelähmten, der zur geistigen Heilung zu euch den Weg findet, dazu habe Ich euch folgendes zu sagen, Meine lieben Schüler: "Ihr müßt wissen, was es bei einer solchen Krankheit auf sich hat, und so hört Mir jetzt sehr aufmerksam zu, Meine Schüler.

 

Eine körperliche Lähmung ist eine falsche Annahme, daß die Materie die Menschen regiert und den Körper somit lähmen könne, indem sie gewisse Teile des Körpers bewegungslos macht. Ich aber sage euch:" Zerstört diese eure falsche, irrige Annahme, auch bei euerm Patient und zeigt seinem vergänglichen Geist  (= Gedankenkörper aus dem Weltgeist -  Intellekt)  , daß Muskeln gar keine Kraft zu verlieren haben, da sie von Meinem göttlichen Geist in euch Menschen, gesteuert werden, und ihr werdet in Meinem Namen diese Lähmung eures Patienten heilen. Ist euer gelähmter Patient im Stadium der seelischen Verbitterung, so übergebet seinen menschlichen Geist, während der geistigen Heilung Mir, denn ihr wißt doch, Ich bin sowohl in euch, als auch im Kranken anwesend, vergeßt diese Tatsache bei eurer Heilung niemals. Zum Beispiel "tuberkulöse Patienten", früher nannte man bei euch diese Krankheit "Schwindsucht", werden euch meistens große Hoffnungsfreudigkeit vorspielen und angeblichen großen Mut, sogar, wenn sie sich schon längst in hoffnungsloser Gefahr befinden. Seht, dieser, ihr Gemütszustand ist unnormal, außer für den durch Mich geführten geistigen Heiler. Dieser mentale, gedankliche Zustand des Patienten wird meist einfach darum nicht verstanden, weil er einen hohen Grad der inneren Todesangst des Patienten darstellt, der so groß ist, daß er der Unerschrockenheit gleichkommt. Seht, das Annehmen und Akzeptieren seiner Krankheit bietet seinem menschlichen, vergänglichen Denken einen hoffnungslosen Zustand dar, dem er nicht mehr zu entrinnen glaubt, ein Bild, das erschreckender für ihn ist, als die meisten andern Krankheiten überhaupt. Dieser unser Patient, wendet sich zwar unwillkürlich von dieser Betrachtung ab, er will sie einfach nicht wahrhaben, würdet ihr sagen, aber seine unterschwellige Angst und das Verzweifeln an der Genesung bleibt, wenn auch noch unerkannt im Denken, in seinem Mentalkörper zurück.

 

Seht, Meine lieben Schüler, genauso verhält es sich mit der größten Sünde. Ihr kennt sie ja, die Sünde  wider Meinen göttlichen Geist. Sie ist die hinterhältigste aller Sünden und ihr Werk endet beinahe im Selbstbetrug. Die Krankheiten, die als gefährlich erachtet werden, auch euer „Krebs " zählt dazu, entstehen oft aus den verborgensten unbestimmtesten und heimtückichsten Annahmen. Dem bleichen Patient, der irgend eine Blutkrankheit hat,  Beispiel Leukämie, Anämie, von denen ihr Menschen bisher annahmet, daß ein solcher Mensch an Blutkrebs oder Blutzerfall langsam dahinsiechen wird, gerade ihr sollt wissen, auch ein geistiger Heiler sollte dies wissen, daß euer Blut euch niemals euer Leben gegeben hat und es euch auch niemals nehmen kann - da Blut, wie Ich bereits sagte, wohl geistige Substanz ist - euer Leben aber Geist und das in guten Gedanken, oder einem guten Motiv, oder in einer guten Handlung mehr Leben und Unsterblichkeit liegt, als in allem Blut, das jemals durch menschliche Adern geflossen ist und euch Menschen nur einen Sinn vom Leben, vorsimuliert hat. Seht doch, Meine lieben Schüler, wenn der menschliche Körper materiell ist, kann er gerade aus diesem Grunde gar nicht an Fieber leiden, ihr fragt jetzt ganz erstaunt, warum? Ich antworte euch: „Weil euer sogenannter materieller Körper ein mentaler Begriff ist und als solcher von euerm vergänglichen menschlichen Geist, den ihr „Gemüt“  nennt, regiert wird, offenbart er nur das, was dieses menschliche Gemüt ausdrückt. Darum besteht das wirksamste Heilmittel, eines geistigen Heilers darin, daß er die falsche Annahme des Patienten zerstört, indem er ihm vor allem seine Angst nimmt und so macht er in Meinem Namen, zum Beispiel dem Fieber des Patienten ein kurzes Ende. Die Heiler, egal in welchem medizinischen Beruf sie sein mögen und nicht über die Kenntnisse des menschlichen Gemütes verfügen beziehungsweise darüber falsch unterrichtet sind, stellen erst die Frage, ob es nun sicher sei, dem Fieber Einhalt zu tun. Überleget doch einmal ganz genau, Meine lieben Schüler, wie wollen Solche dem Fieber denn Einhalt tun, nachdem sie auf der andern Seite zugegeben haben, daß das Fieber erst seinen Lauf im Körper nehmen muß? Wisset, Meine Schüler, die Macht einer Krankheit fürchten und obendrein dann noch zugeben, heißt, ihre Heilung lahmlegen.

 

Wenn, zum Beispiel ein Patient, fest  an Zugluft oder Erkältung glaubt, dann überzeugt ihn auf mentalem Wege, daß die Materie sich gar nicht erkälten kann, und daß der Gedanke Annahme regiert. Wenn Kummer Leiden verursacht, dann überzeugt den darunter Leidenden, daß Trübsal oft auch die Quelle der Freude sein kann, indem er sich allezeit Meiner immergegenwärtigen Liebe erfreuen sollte. Viele eurer Kranken fliehen in tropische, sonnige Gegenden, um ihr Leben zu retten, aber sie kommen meist nicht besser zurück, als sie gingen. Dann ist es an der Zeit, sie durch die geistige Heilung zu heilen und ihnen zu beweisen, daß sie in jedem Klima gesund sein können, sobald ihre Angst  vor dem Klima ausgerottet ist.

 

Seht, so wird der menschliche Körper durch  verschiedene Gemütszustände wohl plötzlich schwach, oder auch unnatürlich stark, ein Zeichen, daß das menschliche Gemüt der Erzeuger von Stärke oder Schwäche ist. Eine plötzliche Freude und ein plötzlicher Kummer hat das verursacht, was ihr Menschen als augenblicklichen Tod bezeichnet. Weil ein Gedanke unbemerkt entsteht, sollte der menschliche Zustand dadurch beobachtet werden, damit er seine schlimmen Wirkungen nicht blindlings hervorbringe. Sobald die Annahme einer Krankheit gewichen ist, wird ein Patient auch gesund werden. Beseitigt zuerst durch ein persönliches Gespräch vor jeder geistigen Heilung, den Hauptirrtum des Kranken, oder die herrschende Angst seines menschlichen Gemütes, und ihr besiegt sowohl die Ursache aller Krankheit, als auch die krankhafte oder erregte Tätigkeit eines jeden Organes des Betreffenden. Oft auch besiegt ihr auf diese Weise ebenso leicht auch die organischen Krankheiten, wie die funktionellen Störungen. Wahrlich, Meine lieben Schüler, Ich sage euch: "Die Ursache aller sogenannten Krankheiten ist mentaler Art, also in euerm Gedankenapparat entstanden, eine Furcht vor dem Sterben, eine irrtümliche Annahme oder Überzeugung von der angeblichen Notwendigkeit und Macht schlechter Gesundheit. Ferner ist die Krankheitsursache die Angst, daß Ich, bzw. Mein göttlicher Geist in euch, außerstande sei, das Leben des Menschen zu verteidigen, oder daß Ich etwa unfähig sei, es zu regieren, weil der Kranke Mich ja nicht sehen kann und Mich auch noch nicht so kennt, wie ihr Mich kennet. Ohne diese unwissende, menschliche Annahme hat kein Umstand je in sich Macht, euch Leiden und Krankheiten zu erzeugen, es sei denn, ihr „glaubt" an solche. Dieser, euer latente Glaube an eine Krankheit ist es, wie auch eure Angst vor ihr, was die Krankheit dann schließlich mit gewissen Umständen verknüpft und manifest macht und sie bewirkt dann auch, daß beide, die Angst und die Krankheit auch vereint erscheinen." Ich sage euch, die Krankheit besitzt keine Intelligenz an sich, und nur allein durch eure Unwissenheit verurteilt ihr euch selbst zu leiden. Das genaue Verständnis hierzu durch diese, Meine Worte wird euch befähigen, diese irrsinnige Selbstverurteilung endlich auszuschalten oder sie mindestens zu lindern und jedem Krankheitszustand und Umstand mit der vollen Wahrheit entgegen zu treten. Krankheit ist nämlich viel geringer, als euer menschlicher Geist, und Mein göttlicher Geist in euch, vermag sie zu beherrschen und zu heilen, selbst wenn sie für euch noch so aussichtslos erscheint, und zwar in einer einzigen geistigen Behandlung, so, wie Ich es damals auch getan habe. Habe Ich euch denn nicht gesagt. ihr könnt noch größere Werke wie Ich tun, oder steh' auf, nimm dein Bett und wandle und sündige hinfort nicht mehr.-

 

Ohne das sogenannte menschliche Gemüt, kann es keine entscheidende oder träge Tätigkeit eures Organismus geben, merkt euch diesen Satz sehr gut und für alle Zukunft, so Ich euch mit der Gabe der geistigen Heilung betrauen sollte. Auch braucht ein von Mir gelenkter Heiler nicht erst alle möglichen Lehrmethoden bei einem Patient anzuwenden, um vielleicht einmal geistig heilen zu können. Entfernt erst euern eigenen Irrtum, Meine lieben Schüler, euer falsches Denken und euern Kleinglauben und ihr zerstört seine Wirkung auf euch oder  auf den Kranken, der sich euch anvertraut. Schaut jeder Krankheit mutig ins Auge, egal, wo ihr sie antrefft. VeranIaßt das Tier, die Störung der Krankheit, dazu, mit Schrecken seinen Rückzug anzutreten. Sagt Mir, Meine Schüler, ob eine, durch euern Mentalkörper verursachte Krankheit nicht auch so ein wildes Tier darstellt, warum seht ihr ihm denn nicht in die Augen, indem ihr euer Denken ändert, eure Ängstlichkeit besiegt, eure Depressionen bewältigt, wo ihr obendrein noch Mich, als euern großen geistigen Arzt und Helfer stets Tag und Nacht in euch, um euch, mit euch habet. Sagt Mir, Meine lieben Schüler, stellt ihr euch da nicht das größte Armutszeugnis aus, das gilt für jeden von euch, der sich dann noch von einer Krankheit überwältigen läßt?

 

Seht, dieses, der Krankheit in die Augen sehen, stellt die Macht der Wahrheit über den Irrtum dar, die Macht der Intelligenz, die über euern Menschenverstand und die Annahme der Krankheit ausgeübt wird, um diese zu zerstören, wohingegen, zum Beispiel der Hypnotismus, hygienische Übungen und alles Medizinieren, deren sich die Menschen bedienen, um die Materie zu heilen, können durch zwei materielle Grundlagen dargestellt werden. Die Krankheit ist keine Intelligenz, die etwa Meinem göttlichen Geist in euch seine Herrschaft über euch streitig machen könnte, oder Mich gar entthronen, um die Regierung selbst in die Hand nehmen zu können. Krankheit, ist weder eine gottgewollte, gottgegebene, noch eine selbstkonstituierte materielle Macht, die etwa schlau den Kampf mit Meinem göttlichen Geist in euch aufnimmt und sich einbildet, Mich besiegen zu können. Ich habe die Materie niemals mit der Macht

ausgestattet, euer geistiges Leben zugrunde zu richten oder die Harmonie in einer langen und kalten Nacht der Disharmonie erstarren zu lassen. Eine solche Macht, ohne Meine göttliche Zulassung, wäre unfaßbar, selbst wenn eine solche Macht göttlich genannt werden könnte, würde sie weniger Weisheit offenbaren, als ihr gewöhnlich in euern menschlichen Regierungen bekundet seht.

Soviel für heute, Meine lieben Schüler, Meinen Frieden und Meinen Segen bleiben bei euch allen.

A m e n

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 17. 0 k tob e r 1985

 

Liebe, Friede und Meinen Segen, euch allen, Meine lb. Schüler!

 

Nach dem Lernen Meiner Gesetze über die Schöpfung des Lebens auf Erden und im Jenseits, ist die Ausübung des wahren Dienens und Heilens, die vorrangige und heiligste Aufgabe Meiner Jünger. Dies, Meine lieben Schüler, ist die göttliche Kunst, die ihr während der zweiten Lehrstufe eures geistigen Weges lernen und auch vollbringen sollt. Dienen und Heilen ist die heiligste und auch segensreichste Aufgabe eines erwachten und erleuchteten Menschen. In der heutigen, schweren Krisenzeit der Weltenwende, tut diese heilige Aufgabe sehr Not und hat größten Wert, denn die gesamte Menschheit leidet heute unsäglich an seelisch - geistiger Armut und Unwissenheit, und ihre Seelen schreien nach Hilfe, nach Heilung.  Ich sage euch, dienen und heilen zu dürfen und zu können, ist wahrlich größter Segen, und ein Zeichen des Empfangens Meiner göttlichen Gnade.

 

Wenn ihr, aber nur deswegen dienen und heilen wollt, um Lohn, Lob, Dank, Anerkennung und Verehrung zu erhalten, dann wisset, daß ihr noch in den Fesseln eures selbstsüchtigen und eitlen Ichs gefangen seid, denn ein solches Dienen und Heilen ist ein ganz erbärmliches Tauschgeschäft, Meine lieben Schüler, nur zur Befriedigung des Geltungstriebes und der Gefallsucht eures niederen tierischen Ichs. In diesem Fall habet ihr kein Recht mehr, für euere Hilfe und euern Dienst, einen Lohn von Mir zu erwarten oder zu verlangen, denn ihr habet die Belohnung der Menschen, Meiner göttlichen Belohnung vorgezogen und somit euern irdischen Lohn bereits erhalten. Darum sage Ich euch, Meinen lieben Jüngern: "Ihr sollt der geringste und der demütigste Diener sein unter allen Dienenden. Wenn ihr die kleinsten Dienste ganz selbstlos und opferfreudig ausführt, dann werdet ihr erst fähig sein, größere, herrlichere Aufgaben von Mir zu erhalten. Die Kraft und die Macht dazu, werdet ihr von Mir, euerm Vater Jesus, ohne sie zu erbitten, empfangen, und Mein Schutz und Meine Hilfe werden euch stets zuteil werden. Möget ihr, Meine lieben Schüler, diese segensreiche Dienstbarkeit und Heilung euch erwerben und euch für diese gnadenvolle Aufgabe würdig erweisen. Seht, Meine lieben Schüler, Ich gebe euch für euern Weg der zweiten Lehrstufe des Dienens ein Lichtlein in die Hand, es ist das Licht der verstehenden, selbstlosen Liebe. Ihr sollt es bis zu Ende eurer Wegstrecke zur lodernden Flamme entfachen und dies wiederum könnt ihr, aber nur, mit dem Öl aus den Blumen, die ihr auf diesem, eurem geistigen Wege pflücken sollt, vollbringen. Seht, diese Blumen sind die Tugenden gemeint, oder die Seelenkräfte, die ihr euch auf diesem Wege noch aneignen müßt. Tretet nun euern Pfad der zweiten Stufe mit großem Vertrauen zu Mir und mit großer Zuversicht an. Ich, der Ich euch auf dieser Stufe begleite, werde am Ende dieser Klasse mit größter Hoffnung und Sehnsucht auf euch und euern Sieg warten, den ihr über eure Untugenden errungen habet. Ich segne euch und diesen, euern Weg, Meine tapferen Schüler!

Wisset, auf dem Pfad des Dienens bilden vor allem Zweifel, falscher Ehrgeiz und Leidenschaft, die größten Hindernisse. Besiegt sie, Meine lieben Jünger, und laßt euch durch diese Untugenden nicht mehr länger den Adel eures Herzens beflecken und den Frieden eurer Seele nicht mehr stören. Eure Stunde hat nun geschlagen, und ihr habet in dieser Zeit noch manche Arbeit an euch selbst zu verrichten. Sagt mir, wie lange wollt ihr denn noch in dem dunklen Kerker des Zweifels sitzen bleiben? Der Zweifel preßt einem Schüler, der Meine Fußspur gehen will, den Glauben an die Macht eurer Seele aus eurem Herzen. Wie lange wollt ihr noch in eurer Verzagtheit stöhnen und wehklagen? Treibet diese trüben Sinne fort und lasset den Mut in euer Herz eintreten. Ich sage euch, Meine lieben Schüler, der Mut keimt reichlich in der Seele dessen, der von Herzen dienen will. Wisset, daß alle Leidenschaften euch immer Leiden schaffen werden, nur die Eine nicht, es ist die des Dienens. Wenn  ihr also nicht mehr leiden wollt, Meine Jünger, dann verzichtet auf alle Untugenden und Leidenschaften und strebet nach dem Dienen. Wer nach Wahrheit und Erlösung verlangt, der beflecke nicht sein Seelenkleid mit dem Schmutz der selbstsüchtigen Wünsche und der niederen Begierden. Schlaget daher mit großem Opfermut den Geistesweg ein, denn über den Sinnenweg eures menschlichen Geistes breitet sich nur Schein und Wahn, Irrtum und Trug. Ihr müßt erkennen lernen, daß die Leidenschaft des "Dienens", nur dann kein Leid erzeugt, wenn dieses Dienen selbstlos und in tiefer Demut und Nächstenliebe geschieht. Dienen ist aber nur dann wahrhaft selbstlos, wenn ihr für keinen Lohn und auch keine Anerkennung das Dienen ausführt. Auch sollt ihr keinen Dank erwarten für eure gute Tat des Dienens. Selbstlos dienen, wie Ich es einst tat, als Jesus von Nazareth, ist das Kennzeichen eines Lichtträgers Meiner Wahrheit, also eure Aufgabe, Meine lieben Schüler.

 

Wacht endlich auf und vernehmet, daß ihr in eurem Wesensgrund von göttlicher Abstammung seid und daher berufen und auch befähigt seid, zu dienen. Darum sollen Ritterlichkeit, Heldentum und Vergeistigung euer Kennzeichen sein. Ihr seid Sprösslinge aus dem Königshaus des Himmelreiches, die von ihrer Macht und Erbschaft noch nichts wissen. Euch ziemt es nicht, im Kerker der Trägheit von den Ketten der Mutlosigkeit, des Zweifels und der Leidenschaft gefesselt zu bleiben. Zerreißt diese, eure Ketten, Meine lieben Schüler, mit Meiner göttlichen Kraft, die in euch ist und eurer starken Seele. Wisset, daß der Weg, der zum Lichtreich Meiner Wahrheit führt, ein Dornenweg ist. Steht auf und rüstet euch, bereitet euch vor für den Endkampf mit euren Untugenden und Lastern und Leidenschaften, und bereitet euch gründlich für den Endsieg vor, Meine Schüler, denn tausende und Millionen von Geschwisterseelen erwarten ihre Errettung auch von euch. Versteht ihr diese, Meine Worte recht? In euern Herzen soll sich in Zukunft das himmlische Licht der opferfreudigen Liebe offenbaren. Horcht auf eure innere Stimme, die in der Stille zu jedem von euch sprechen will und euch immer wieder zuruft: " Erwache du, Mein Kind, und vergesse nie, daß du Mir gehörst, in deine Hand lege Ich den Schlüssel zum Geistesreich, zur vierten Ebene, wohin du die Erdenkinder führen sollst." Ihr müßt auch erkennen lernen, daß jedes Geschöpf sich nach einem, von Meiner weisen Vorsehung bestimmten Plan und Gesetz entwickelt. Seht jedes Geschöpf wandert auf der Bahn seiner Vollendung, langsam oder auch schneller - gemäß seiner Art und Beschaffenheit. So viele Geschöpfe, so viele Wege und Stationen der Entwicklung gibt es. Alle Geschöpfe sind hier auf eurer Erde durch das gemeinsame Ziel ihrer Höherentwicklung miteinander verbunden und auf gegenseitige Hilfe angewiesen.

 

Wie ihr ja inzwischen wißt, bilden alle Geschöpfe, trotz der unendlichen Verschiedenheiten und Ungleichheiten Glieder, einer einzigen Familie, die Ringe einer einzigen Kette. Das hochmütige Denken an die Getrenntheit und Unterschiedlichkeit der Geschöpfe, ist die größte menschliche Katastrophe und ein eitler Wahn von euch Menschen. Es ist an der Zeit, das Ebenbild dieses Wahnes aus euern Herzen zu entfernen, Meine Schüler. Seht, diese gegenseitige Hilfeleistung, Verpflichtung und Verantwortlichkeit, wirkt sich aus, in der Natur, im Mineral - Pflanzen - und Tierreich, und zwar, unbewußt, zwangsläufig und auch gewaltsam. Sie beruht auf den Gesetzen der Notwendigkeit. Erst im Menschenreich nimmt dieses Gesetz einen höheren und göttlichen Charakter an. Hier will Meine göttliche Vorsehung, daß dieses Gesetz des Opfers und der gegenseitigen Hilfeleistung und Verantwortung, als Forderung der Allverbundenheit, vom Menschen freiwillig und bewußt vollzogen wird. Ein Opfer hat nur dann einen Wert, wenn es freiwillig und freudig geschieht. Seht, dies ist die besondere Mission des menschlichen Geschlechtes. Dies ist das Vorrecht des Menschen, und das Kennzeichen seiner göttlichen Abstammung als Geistwesen. Der Weise betrachtet dieses Gesetz der freiwilligen Selbstaufopferung als den Ausdruck Meiner göttlichen Gnade. Alle, ihr Menschen, müßt eines Tages diese Stufe des freiwilligen Dienens und Sich-Opferns erreichen. Die Eigennützigen und Selbstsüchtigen sind am entferntesten von diesem hohen Ziel.

 

Deshalb besteht eure Aufgabe darin, dieses Gesetz schon jetzt, hier auf Erden zu erfüllen und diese Erkenntnis in diesem, eurem jetzigen Leben, schon zu verwirklichen, Meine lieben Schüler. Empfanget diese, Meine Verkündigung als große Gnade und höchste Seligkeit. Wisset, in allen Lebenslagen hat der Mensch dieselben Aufgaben, wie das Tier (falsch! hier konnte Sein Geist wohl richtig einfließen, das Eigengute in Anni war wohl vorgelagert! Der Mensch hat einen Individualgeist = Geburtsgeist, die Tiere werden von Naturgeister geleitet), nur durch diese besondere Mission des freiwilligen, bewußten Opfers unterscheidet er sich von dem Tier und erhebt sich über dasselbe zum Engel.  (?) Doch könnt ihr auch im Tierreich das Walten dieses Gesetzes und das Herrschen des Opfersinnes schon im kleinen Maße beobachten. Darum ist die freiwillige, freudige und bewußte Selbstaufopferung die höchste und heiligste Aufgabe eines jeden Menschen, vor allem, einer jeden erwachten, nach Wahrheit und Erlösung verlangenden Seele! Je mehr ein Mensch die Andern in seinem eigenen Selbst erlebt, das heißt, sich mit ihnen eins fühlt, und je mehr er seine Kräfte und sein Leben für das Wohl der Gesamtheit, freiwillig opfert, desto näher steht er der Stufe der Vollkommenheit, Meine lieben Jünger. So ist der freiwillige Opfersinn der richtige Maßstab, mit dem die Würde eines Menschen, der Wert einer Tat, und die Reife einer Seele gemessen werden sollen.

 

Strebet deshalb immer danach, diese eure besondere Mission des Dienens in Treue und Opferwilligkeit zu vollbringen. Dies erwarte Ich von euch, Meine lieben Schüler. Wer von euch diese Meine Wahrheit bereits schon erkennen kann, indem erstrebt Mein himmlisches Licht, und wer von euch diese Meine Wahrheit verwirklicht, in dem herrscht Mein göttlicher Geist in großer Aktivität. Ein solcher Jünger wird der Kraft zum Opfer nie erlahmen und ermangeln, sondern ihm wird der größte Reichtum der Seelenkräfte zufließen. Möget ihr diese, eure heilige Pflicht, freudig erfüllen und die Wahrheit, die Ich euch heute erteilt habe, in euch zur Macht und zur segensreichen Tat erblühen.

 

Soviel für heute, Mein Friede und Mein Segen verbleibe bei euch.

 

 A m e n.

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 19. 0ktober 1985

 

Liebe, Friede und Meinen Segen, euch allen, Meine Ib. Schüler!

 

Heute will Ich zu euch sprechen über das Dienen.

 

Seht, so sagte Ich einst Meinem Moses:" Siehe da das Land vor dir, das Ich, der Herr dein Gott dir gegeben habe. Zieh' hinauf und nimm es in Besitz, wie Ich dir verheißen habe. Fürchte dich nicht und laß' dir nicht grauen." Diese Worte habe Ich einst zu Meinem Moses gesagt, und dieselben Worte sage Ich auch euch heute wieder, Meine lieben Schüler. Auch euer Land  ist unendlich groß, das ihr zu bearbeiten habet, und es ist für euch noch nicht überschaubar, aber dieses  euer Arbeitsfeld, oder dieser Mein Weinberg, wartet bereits auf seine Bearbeitung durch euch, Meine lieben Jünger. Seht, deshalb lege Ich euch diese, Meine Kundgabenworte vor, damit ihr sie als Werkzeuge benutzen sollt, um dieses Land bearbeiten zu lernen, auf welchem noch Millionen Steine und müde und verzweifelte und kranke Seelen liegen, die zu schwach sind, ihren Weg weiterzugehen. Sie alle warten sehnsüchtig auf eure Hilfe. Oft genügt ihnen schon ein freundliches Wort oder ein gütiges Lächeln von euch, ein aufmunternder Blick, um wieder Mut zu bekommen und sich erheben und weiterzugehen. Nichts soll Meine Jünger und Nachfolger hindern, fest zu glauben, den Nächsten zu lieben und fleißig Tag für Tag an euch selbst zu arbeiten, um dann um so besser das Land zu bepflanzen, das Ich euch übergeben habe. Nehmet es mit großem Mut und Selbstvertrauen auf Mich in Besitz. Seht, die tröstlichste Erfahrung und die herrlichste Gnade ist ebenso sehr auch für euch bestimmt, wie für einen jeden eurer Brüder und Schwestern. Ich habe sie vor euch hingestellt, diese Gnade, Meine lieben Jünger, und nichts kann euch euer Recht darauf streitig machen. Laßt uns also hingehen und diese Meine Gnade in Meinem Namen in Besitz nehmen! Seht, Meine lieben Schüler, die Welt - das Land - liegt vor euch und will für Mich, euern Vater Jesus Christus, erobert werden. Jedes Stück dieses Landes und jeden noch so kleinsten Winkel, sollt ihr erobern für Mich, selbst das schmutzigste Elendsviertel soll euch nicht entmutigen, sondern höchstens zu noch größerem Einsatz anspornen. Ihr braucht nur Mut zu fassen und voran zu gehen und ihr werdet schmutzige Häuser = kranke Seelen, harte Herzen für Mich gewinnen, und Ich begleite euch dabei, Meine Jünger. Ich sage hierbei aber immer wieder, und zwar in Meinem vollen Ernst:" Ich will nicht, daß mit diesen Meinen Worten auch nur in etwa "missioniert“ wird, niemand sollt ihr Meine Worte aufdrängen, wer dies trotzdem tut, kann versichert sein, daß .Ich ihm ernsten Blickes in den Weg treten werde. Ich werfe Meine Worte nicht vor die Hunde, vergeßt das niemals, Meine Schüler. Ihr dürft zwar keinen Bruder oder Schwester, auch nicht in abgelegenen Straßen und Hintergäßchen sterben lassen, nur weil ihr nicht genug Glauben an Mich und Meine Worte und Verheißungen habet, um hinaufzusteigen und das Land einzunehmen. Ich sage euch, kein Ort ist so finster, kein Mensch so gottlos und keine Seele so krank, daß die Macht  Meiner Gnade sie nicht retten könnte; und heilen könnte. Deshalb, Meine Schüler, hinweg mit der Feigheit und an die Arbeit, Ich stehe dabei dicht an eurer Seite und passe gut auf, daß euch kein Werkzeug aus euern Händen fällt und euer Land gründlich umgegraben und angepflanzt wird!

 

Dieses Umgraben und Anpflanzen nenne Ich „Dienen und Heilen", denn wer von euch im Tempel Meiner Wahrheit aufgenommen zu werden wünscht, der muß erst sein eigenes Land, sein eigenes kleines, erbärmliches  „Ich" zu seinem Tempeldiener machen, und was Ich euch damit sagen will, versteht ihr ja bereits. Wisset aber, dieses Dienen, das Ich meine, ist aber nicht etwa eine Knechtschaft und auch keine Unterwürfigkeit, sondern ein Empfangen und Weitergeben, ein Erwerben und Schenken, ein Gewinnen und Verteilen. Seht, Meine lieben Jünger, Dienerschaft im Tempel der Wahrheit ist tausendmal schöner und herrlicher, als die Herrschaft über die ganze Welt zu haben. Dienen ist die hohe Freude einer erwachten Seele. Dienen, ist das Eingangstor zum heiligen Land der Wahrheit. Wer von euch Zugang findet zu diesem Reich der vierten Ebene, der wird von den Schattenbildern der Täuschungen und des Irrtums nicht mehr berührt werden. Dienen ist das Kennzeichen eines von Mir geadelten Menschen, eines Edelmenschen.. Dienstbereitschaft ist vor allem das Merkmal des neuen Menschen im kommenden Zeitalter, Meine lieben Schüler. Bedenket doch einmal, wozu könnte euer Leben euch denn nützen, wenn ihr mit euern Mitmenschen, euerm Nächsten nicht dienen könntet? Das Ineinanderfließen der Seelenkräfte und der schöpferischen Geisteskräfte kommt am besten durch Dienen zustande. Sagt Mir, was nützen euch Reichtum und Macht, Gelehrsamkeit, Religion und schöpferischer Geist, oder Genius, wie ihr es nennt, wenn ihr nicht fähig seid, dieselben als bescheidene Opfergaben auf den Altar der Menschheit darzubringen? Wahrlich, Ich sage euch, Meine lieben Schüler, wo ihr auch inzwischen überall diese, Meine Worte vernehmen dürft, da Ich sie euch zuleite, Dienen ist die Krone des Lebens, ohne Dienen ist das Leben nur ein bloßes Vegetieren, ist Tod.

 

Wisset auch, daß euer Dienen selbstlos und einsichtsvoll zu geschehen hat, Dienen ist ein Bescheren, Heilen, Beleben, Befreien und Beseelen, also eine erhabene göttliche Tat. Wahres Dienen bedeutet Hilfeleistungan der geistigen Entwicklung der Menschheit, denn das ist das Ziel eures menschlichen Dienens. Ich frage euch:" Was heißt denn nun wahres Dienen"? Ich will es euch sagen, Meine Jünger: "Wahres Dienen heißt, die Seelen von den Fesseln ihrer Unwissenheit zu befreien und sie zu heilen, körperlich und seelisch. Wahres Dienen heißt Linderung der großen geistigen Not der Menschheit, die Not, die ja die Wurzel aller anderen menschlichen Nöte und Leiden ist. Trachtet

darum danach, an dem Sich-Öffnen der Geistaugen eurer Mitmenschen zum Licht Meiner Wahrheit mitzuwirken." Wisset, der wahrhaft Dienende verlangt aber weder nach Belohnung oder Gegengaben, noch nach Anerkennung und Dank. Er findet seinen Lohn in sich selbst. Dieser besteht darin, daß durch Dienen sein Glaube an die Macht Meiner Wahrheit seine Grenzen weiten wird. Wer sein Leben der Besiegung des Weltleides widmet, Meine Schüler, und weiht, der erhält dadurch von Mir die Gnade seiner Erleuchtung, und seiner geistigen Wiedergeburt im  Tempel Meiner Wahrheit. Großer Segen wird dem zuteil, der die göttliche Macht besitzt, sogar sein irdisches Leben für die Erlösung der Menschheit freudig zu opfern. Strebet deshalb, Meine lieben Schüler, danach, im Dienst an der Menschheit euer eigenes, persönliches "Ich" zu vergessen. Laßt aber eure Dienstbereitschaft vom Lichte der Einsicht und der Weisheit stets begleitet werden, denn ohne dieses Licht können eure Opfer und eure Hilfe Mißerfolge zeitigen oder demjenigen, dem ihr helfen wollt, sogar eher schaden als nützen. Der wahrhaft Dienende schließt alle Wesen in sein Herz ein, auch die, welche sich schon im Jenseits befinden oder in den zahlreichen Schattenreichen sehnsüchtig auf ihre Heilung und Erlösung warten, weil er sich auch mit ihnen eins fühlt.

 

Der wahre Diener der .Menschheit wird von Meiner göttlichen Weisheit erleuchtet und von Meiner göttlichen Liebe durchflutet sein. Wer der Menschheit dient, Meine Schüler, der hat auch Mir und der Wahrheit gedient. Eine erwachte und erleuchtete Seele kennt keine höhere Seligkeit, als ihre freudige Hingabe an die Heilung und Errettung der unwissenden Menschen. Wahrlich, Ich sage euch, der höchste Sinn des Lebens und sein größter Segen liegen fürwahr im opferfreudigen Dienen, Meine lieben Jünger. Wenn ihr euer Leben mit dem höchsten aller Werte und aller Würden krönen wollt, dann erfüllt die Aufgabe, freudigen Dienens und Heilens an der leidenden Menschheit, eurer heutigen Zeit. Dann werdet ihr mit Sicherheit an die Lichtschar Meiner geistigen Hierarchie angeschlossen und aufgenommen werden. Möget ihr doch dieses herrliche Ziel bald erreichen, Ich und Meine gesamte jenseitige Welt warten mit großer Sehnsucht auf diesen, euern Sieg, Meine lieben Schüler.

 

Soviel für heute, Mein Friede und Mein Vatersegen bleibe bei euch.

 

Amen

 

 

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 21. 0ktober 1985

 

Liebe, Frieden und Meinen Segen euch allen Meine lieben Schüler!

 

Seht, Ich, euer Vater Jesus weiß, daß bei euch manchesmal der Wunsch auftaucht, Güter der Welt zu besitzen, um besser und mehr helfen und dienen zu können. Dieser Wunsch ist zwar edel, doch seid gut auf der Hut, Meine lieben Schüler, denn wenn euch Besitztum beschieden wird, ihr nicht von demselben besessen werdet. Wisset, es gibt Viele, die sich trotz ihrem guten Willen und ihren hohen Idealen von ihren Besitztümern haben gefangen nehmen lassen. Wer von euch der Weisheit himmlisches Gut noch nicht besitzt, der wird das Besitzen der Güter der Welt, wie Reichtum oder Macht, als Selbstzweck, als Ballast, ja, des öfteren wird der Reichtum für ihn geradezu eine Plage sein. Materielles Besitztum und weltliche Macht können bei einem Unweisen sehr leicht zu seinem Verderben und zum Unheil der Menschheit werden und wirken. Er wird dadurch oft mehr Böses, als Gutes schaffen, oft sogar, ohne es zu wissen und trotz seines guten Willens. Wer aber der Weisheit himmlisches Licht empfangen hat, der wird nicht wünschen, Besitztum als Selbstzweck zu besitzen, oder gar zu sammeln, er wird auch nicht nach Weltmacht und Herrschaft streben, denn er wird erkennen, daß er der Menschheit auch ohne diese Güter helfen und dienen kann. Es hat in der Vergangenheit und auch heute viele edle Menschen gegeben, die ohne Herrschaft und Weltmacht dem Wohl und Aufstieg der Menschheit sehr gedient haben. Die Weltgeschichte legt  jedem Denker viele Beispiele dieser Tatsache vor.

 

Wenn ihr euch im Traume als Besitzer von herrlichen Palästen und Schätzen sehen könntet, würdet ihr beim Erwachen weinen, Meine lieben Schüler, weil dies alles nur Träume gewesen sind? Nur der Tor allein könnte darüber traurig sein!

 

Der Weise aber betrachtet alle Güter der Welt von vornherein als Trugbilder und Traumbilder, die nur Schaum für ihn sind. Daher hegt er keinerlei Begehren nach ihnen. Deshalb verursacht  auch ihr Verlust kein Leid. Wenn die Vorsehung ihm großen Reichtum zuteilt, verwendet er ihn mit tiefem Verantwortungsgefühl zum Wohle der Gesamtheit. Er begeht nicht die Torheit, sich als Besitzer seines Vermögens zu betrachten, sondern nur als Verwalter desselben. Er wird sich der Schwere und der Größe seiner Verantwortung gegenüber dieser, seiner Verwaltung immer bewusst  bleiben. Seht, meine lieben Jünger, so müssen die Reichsten und Mächtigsten dieser Welt, wie auch die Armen, einmal mit leeren Händen dieses irdische Leben verlassen müssen. Selig ist der, der sich einen großen geistigen Reichtum im Himmel geschaffen

hat, und ihn ehrlich erworben hat mit viel Opfer, und ihn schon zu Lebzeit für den Dienst an der Menschheit verwendet hat. Seid nun dessen gewahr, Meine Jünger, daß nur die geistigen Güter, das heißt, die Früchte der wahren Erkenntnis und der reinen Liebe von eurer Seele in die andere Welt mitgenommen werden können. Nur der Weisheit tiefe Einsicht kann euch lehren,  dass alle weltlichen Güter der Vergänglichkeit, dem Raub und Verlust, dem Verderben und dem Verwesen unterworfen sind. Sie wird euch aber zugleich auch überzeugen, daß hinter allen diesen vergänglichen Dingen etwas verborgen ist, das niemals verloren geht und auch nie geraubt oder verbrannt werden kann. Dies ist euer geistiges Gut, nämlich die wahre Erkenntnis, Meine

lieben Schüler.

 

Die Vergänglichkeit des Materiellen und die Beständigkeit des Geistigen zu erkennen, ist schon höchste Erkenntnis und gewährt euch die höchste innere Seligkeit und dauernden inneren Seelenfrieden. Die meisten Menschen, aber jagen ohne Rast und mit allen Mitteln nach Geld und Gewinn, nach Reichtum und Macht. Diese haben ihnen die Ruhe und den Frieden geraubt und dennoch wollen sie dies aus geistiger Blindheit nicht aufgeben. Sie sind von ihrem Begehren besessen und versklavt, sie haben keine Freiheit, keine Zeit, sich zu besinnen, daher auch keine Lebensharmonie, und keinen Seelenfrieden. Sie bilden sich nur ein, Herrscher oder Machthaber über ihre Güter zu sein, ohne zu ahnen, daß sie nur deren Wächter, Diener, ja deren Sklaven sind.

 

 

Der Weise aber läßt sich nicht von den Dingen der Welt beherrschen oder gar versklaven, sondern er herrscht über sie. Er benützt sie als Mittel und Werkzeuge für sein göttliches Ziel. Seid darum, Meine lieben Schüler, ständig darauf bedacht, dass alle Reichtümer der Welt vergänglich sind, nur der Eine nicht, der Reichtum eurer Seele, der aus Meiner göttlichen Liebe und Weisheit besteht. Erkennet aber, daß weder Reichtum, noch weltliche Macht an sich unheilvoll ist, denn man kann durch sie auch viele heilvolle Dinge vollbringen, und eure Menschheit braucht sogar diese beiden Kulturfaktoren. Nur das Begehren des Reichtums, das heißt, das Erraffen, das Sammeln desselben und der Mißbrauch der weltlichen Macht, sind unheilvoll und wirken verderblich. Der Mißbrauch ist wahrlich die Wurzel allen Übels, allen Leides und allen Unheiles. Unterscheidet deshalb sehr gut zwischen dem Begehren und dem Besitzen, dem Rauben und dem ehrlichen Erwerben, dem richtigen Gebrauch und dem Mißbrauch der Dinge. Ihr sollt also nicht aufhören zu schaffen und die Güter dieser Welt zum Wohle der Menschheit zu vermehren, sondern nur auf ehrliche Weise müßt ihr schaffen und das Geschaffene für das Wohlergehen der Allgemeinheit zu gebrauchen.

 

Wie groß wäre doch der Segen des Reichtumes, wenn er mit der reinen, göttlichen Absicht, der Menschheit zu helfen, erworben und verwendet würde! Wenn Meine göttliche Vorsehung euch einen großen Reichtum oder eine große weltliche Macht verleiht, braucht keiner darauf zu verzichten oder sie zurückweisen, sondern ihr müßt sie nur in Ehrfurcht und mit tiefem Verantwortungsbewusstsein richtig gebrauchen. Haltet das Bewußtsein eurer Verantwortlichkeit in euch immer wach, Meine lieben Schüler, und laßt Meine göttliche Weisheit und Liebe alle eure Taten und Gedanken leiten, dann könnt ihr die größten Reichtümer der Welt besitzen und die höchste Weltmacht, aber ihr werdet dann nicht darunter leiden, sondern ihr werdet sie im Lichte Meiner göttlichen Liebe zum Heil und Segen der Mitmenschen verwenden. Möge diese, Meine Wahrheit eure Gedanken, Worte und Taten auf dem Wege zum Dienen immerzu lenken, und mögen alle Seelen ihr Heil und ihren Frieden im Dienst an der Wahrheit finden! So seht ihr nun, daß alles, was ihr zu besitzen glaubt und als euer "Eigentum" betrachtet, ein großer Irrtum ist. Es ist euch alles lediglich von Mir geliehen, Meine lieben Schüler. Jeder Gegenstand, mit dem ihr auf eurer Erde umgeht, ist euch von Mir nur geliehen und nichts von allem könnt ihr einst ins Jenseits mitbringen, wenn eure Lebensuhr von Mir abgestellt wird. Nur eine vollkommene Tugendseele ist euer Eigentum, sowie eure guten Werke, die ihr auf Erden vollbracht habet, Meine lieben Jünger. Daran aber ist so mancher, der ins Jenseits kommt, noch ein armer Bettler, ärmer, als je ein Mensch auf der Erde sein kann Bedenket diese, Meine Worte, tief in euerm Herzen und handelt danach, wie ein Weiser handelt.

 

Soviel für heute, Meine lieben Schüler, Mein Friede und Mein Segen bleibe bei euch.

 

Amen.

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 23. 0ktober 1985

 

Liebe, Frieden und Meinen Segen, allen euch, Meine lb. Schüler!

 

Heute will Ich zu euch über eure kommende Aufgabe sprechen:

 

„Die geistige Heilung“,

 

Viele Meiner Schüler werde Ich mit dieser Meiner göttlichen Gabe betrauen, sobald ihr euer Flussbett von den noch reichlichen Steinen gesäubert habet, denn sonst kann Mein göttlicher Heilstrom nicht fließen, Meine lieben Schüler.

 

Seht, wenn die Krankheit imstande ist, den menschlichen Körper ohne Zustimmung der Menschen zu befallen und ihn zu beherrschen, dann kann die Sünde, beziehungsweise der Fehler, doch dasselbe tun, denn beide sind Irrtümer, welche von Anbeginn eures Erdenlebens euch als Partner angkündigt worden sind. Da wo der  gewöhnliche, physische Arzt erst lange und mühsam nach Ursachen einer Krankheit sucht, findet der geistige Heiler nur Wirkungen. Wahrlich, Meine lieben Schüler, Ich sage euch, die wirkliche Rechtsgewalt eurer Welt, liegt in Meinem göttlichen Geist, der jede Wirkung in euerm Leben beherrscht und alle Ursachen in sich fest begründet erkennt. Seht, Meine lieben Jünger, so stirbt zum Beispiel kein Mensch am Zustand seines Blutes, sondern er leidet unter der Annahme, das Blut zerstöre sein Leben. Euer Blut ist geistige Substanz, das wißt ihr ja bereits, und beeinflusst die Gesundheit der kranken Menschen nicht, sondern lediglich ihre Annahme, und euer Glaube an die Krankheit  bringt gerade das Resultat hervor, das ihr in euern Gedanken fürchtet. Versteht ihr Mich hier recht?-

 

So ist Fieber aus verschiedenen Irrtümern und Annahmen entstanden. Der beschleunigte Puls, die belegte Zunge, die euer menschliches Gemüt = Gedankenkörper auf dem Körper abzeichnet, dies die Menschen sich also einbilden. Seht, diese Bilder, die ein solches verstörtes geistiges Menschengehirn in sich festhält und durch seinen Gedankenkörper erzeugt, erschrecken dann eueren bewussten Glauben. Wenn nun, zum Beispiel das Fieberbild, das seit Generationen von den Menschen entworfen wird, sich dann auf euern physischen Körper abbildet,  allein durch die Annahme, durch euer Akzeptieren einer möglichen Krankheit, zustande kommt, insofern, daß ihr Menschen annehmet, euer menschlicher Geist sei in der Materie, und  Disharmonie sei ebenso wirklich wie Harmonie, solange wird es bei euch Menschen auch Krankheiten geben. Da diese falsche Annahme von eurer heutigen Wissenschaft immer noch nicht zerstört wird, kann diese Annahme einer Krankheit in einem empfänglichen Denken haften bleiben und am Ende wirklich zu einem Fieberfall werden, der in der  Annahme endet, welcher sogar Tod genannt wird. Diese falsche Annahme und das Akzeptieren einer Krankheit muß von einem geistig strebenden Menschen aber besiegt werden und durch Meinen göttlichen Geist, der sein innerer Arzt ist, ersetzt werden. Habe Ich euch nicht gesagt: "Ich bin der Herr, dein Arzt?" Die geistige Wahrheit, Meine lieben Schüler, ist und bleibt immer der Sieger. Wahrlich, Ich sage euch: "Krankheit und Sünde fallen durch ihre eigene Schwere, aber Meine göttliche Wahrheit ist der Fels der Zeiten, der Eckstein und Ich sage euch, auf wen er fällt, den wird er zermalmen.“

 

Solange ihr über Krankheit, Tod, oder Sünde diskutiert und euch herumstreitet  und sie auch noch akzeptiert und euch vor Krankheiten fürchtet, solange streitet ihr über die Herrschaft Meines göttlichen Geistes über euern menschlichen Körper, und leugnet somit auch noch die Kraft Meines göttlichen Christusgeistes in euch. Diese falsche Einstellung, Meine Schüler, würde der eines Verteidigers gleichen, der wohl für den Kläger eintritt, obwohl er im voraus weiß, daß er gegen ihn gekehrt ist. Die physischen Wirkungen, die durch eure Angst entstehen, zeigen euch deren Illusion, vergleichbar mit einem Löwen, der angekettet ist und trotzdem zum Sprung ansetzen will. Ihr, als Meine Jünger, auf dem geistigen Pfad und in Meiner stetigen Anwesenheit bei euch, solltet vor einer auftretenden körperlichen Störung nicht Angst haben, habet ihr doch euern großen Arzt immer bei euch. Euer Körper wird nur durch die Annahme einer Krankheit beeinflußt, Meine lieben Schüler, die von euerm menschlichen Geist hervorgerufen wird, der die Wahrheit noch nicht kennt, welche die Krankheit in Ketten legen kann. Wahrlich, Ich sage euch: "Nichts, als die Macht Meiner göttlichen Wahrheit, kann die Angst vor dem Irrtum verhüten und eure Herrschaft über den Irrtum beweisen.“ Wisset, und merkt es euch genau, Meine Schüler, nur Mein göttlicher Geist im Menschen, erzeugt Gesundheit, Harmonie und Unsterblichkeit und nichts ist für einen Geistschüler, der Mir nachfolgt, entmutigender, als die Annahme, daß es eine, Mir oder dem Guten entgegengesetzte Macht gäbe, und dass Ich diese gegnerische Macht etwa auch noch mit Stärke begabe, damit sie gegen Mich, gegen "das Leben", oder gegen die Gesundheit und Harmonie gebraucht werde. Seht, jedes Gesetz der Materie oder des Körpers, das euch Menschen angeblich regiert wird durch das Gesetz des Lebens, Mein Gesetz, null und nichtig gemacht, Meine lieben Schüler. Nur weil ihr eure gottgegebenen Rechte nicht kennt, unterwerft ihr euch ungerechten menschlichen Verordnungen, und die einseitige Beeinflussung durch eure Erziehung zwingt euch diese Knechtschaft noch auf. Wahrlich, Ich sage euch:" Seid ebensowenig gewillt die Illusion zu erdulden, daß ihr krank seid, oder daß sich irgend eine Krankheit in euerm Organismus entwickeln würde, genau so wenig sollt ihr gewillt sein, euch einer negativen Versuchung zu ergeben, aufgrund dessen, daß diese Versuchung etwa eine Notwendigkeit für euch hätte."

 

Seht, Meine lieben Jünger, wenn ihr zum Beispiel irgend ein vermeintliches Gesetz übertretet, so sagt  ihr, es sei Gefahr vorhanden. Diese Furcht, so meint ihr, sei eine Gefahr und je mehr ihr euch vor dieser angeblichen Gefahr fürchtet, desto mehr führt ihr dann auch die physische Wirkung herbei. Versteht ihr, was Ich euch damit sagen will ? In Wirklichkeit könnt ihr gar nicht wegen einer Übertretung irgendeines Gesetzes leiden, mit Ausnahme, ihr übertretet ein moralisches oder gar ein geistiges Gesetz. überlegt euch diesen Satz einmal ganz genau und leset ihn mehrmals, bis ihr ihn erfaßt habet.

 

Die sogenannten Gesetze der menschlichen Annahme werden durch euer Verständnis zerstört, daß eure Seele unsterblich ist, und daß euer menschlicher Geist = menschliches Gemüt, die Zeiten, die Dauer oder die Arten der Krankheit, an welcher die Menschen sterben, gar nicht gesetzlich verordnen können. Wahrlich , Ich sage euch: "Hierbei bin Ich der Gesetzgeber, aber Ich bin nicht der Urheber eurer vielen eingebildeten Krankheiten. In dem unendlichen göttlichen Leben und in Meiner unendlichen göttlichen Liebe, gibt es weder Krankheit, noch Sünde, noch Tod, Meine lieben Schüler." Eure Bibel erklärt euch doch, daß ihr in Meinem göttlichen Geist lebt und seid! Denkt viel weniger an die tausend Befürchtungen eures vergänglichen menschlichen Geistes, dann werdet ihr, Meine euch gegebene Herrschaft und Macht eher begreifen können. Habe Ich euch denn nicht gesagt: "Ihr werdet noch größere Werke tun, denn die Ich getan habe?" Ihr müßt euern geistigen Weg verstehen lernen, der euch aus euern menschlichen Gesundheitstheorien und Krankheits – Einbildungen heraus führt, sonst werdet ihr nie glauben können, daß ihr als Meine Kinder ganz frei seid von irgend welchen menschlichen Gebrechen. Seht, die Harmonie und euer Glaube an eure Unsterblichkeit, werden ohne euer Verständnis, daß Mein göttlicher Geist nicht in der Materie ist, nie erreicht. Laßt

uns jede Krankheit, wie einen Geächteten verbannen, Meine lieben Schüler, und bei der göttlichen Regel, der immerwährenden Harmonie verbleiben - bei Meinem göttlichen Gesetz, dann wird euch die Krankheit meiden, wie die Pest. Es ist euer moralisches Recht, ein ungerechtes Urteil aufzuheben,  ein Urteil. das niemals durch Meine göttliche Allmacht verhängt worden ist. Niemand anderer als Ich, euer Vater Jesus, verwarf den Irrtum als ungültig, der den Menschen für die Übertretungen von physischen Gesundheitsgesetzen, Strafen auferlegen will, indem Ich eure vermeintlichen Gesetze der Materie aufhob, die der Harmonie Meines göttlichen Geistes entgegengesetzt sind, da ihnen göttliche Autorität fehlt, und sie nur menschliche Zustimmung als Bestätigung haben.

 

Wahrlich, Meine lieben Schüler, Ich sage euch, wenn die Menschheit dem Studium ihrer geistigen Entwicklung und der Vergeistigung ihres Denkens nur halb soviel Beachtung schenken würde, wie sie das für materielle Arbeit und Hygiene ihres Körpers tut, so würde dies allein schon das tausendjährige Reich herbei führen. Habe Ich euch nicht einst deutlich gesagt,:" Sorget nicht so sehr für euern Leib, was ihr essen und trinken sollet, als auf jedes Wort, das aus eueren  Munde kommt." Ihr müßt euch davor hüten, sehr hüten, euer Gefäß - Körper - nur von außen rein zu halten, während eure Seele vor Not und Hunger schreit, was ihr ja nicht hört, solange euer physischer Körper euer Gott

ist und bis oben hin mit verwesenden Tierleichen gefüllt wird, damit meine Ich die Fleischfresser! Wahrlich, Ich sage euch, für jedes Tier, das ihr gedankenlos verschlingt, fordere Ich einmal Rechenschaft von euch, denn euer Körper soll ein Tempel Gottes sein und kein Friedhof für gefressene Tierkadawer.-

 

Wer von euch aber bemüht ist, von innen gründlich Hausputz zu machen, der ist wesentlich empfänglicher für Meine geistige Kraft und für den Glauben an Mich, als es der überängstliche Anbeter übertriebener Hygiene für seinen physischen Körper ist. Wisset, Meine lieben Schüler, ein Patient, der in medizinischen Theorien bewandert ist, ist sehr viel schwieriger zu heilen, als einer, der es nicht ist. Dieses bestätigt euch auch Mein einstiger Ausspruch: "Wer nicht das Reich Gottes annimmt, wie ein Kind, der wird schwerlich hineinkommen."  Wahrlich, Ich sage euch, Meine Schüler, vor jeder geistigen Heilung muß bei dem körperlich und seelisch Kranken immer erst sein menschlicher Geist zurecht gesetzt werden und es muß ihm klar gemacht werden, wer ihn heilt, auf keinen Fall der Heiler, sondern Ich, durch den Heiler. Ihr müßt unterscheiden lernen, wo eine kranke Seele die Ursache des Leidens ist bei einem Patient. Legt niemals und zu keiner Zeit je einem Kranken Bruder oder Schwester nur gedankenlos eure Hände auf, denn es würde dabei dessen Krankheit oft recht unangenehm überraschen können. Darüber später noch mehr. Wem Ich von euch die Gabe der Heilung geschenkt habe, und wer sie noch in Zukunft erhalten wird, muß erst selbst einen reinen Körper und einen noch reineren Geist haben. Ihr sorgt am besten für euern Körper, wenn ihr ihn möglichst aus euerm menschlichen Alltagsdenken ausschließt, das heißt, ihr sollt immer mehr außer dem Leiblichen sein und mehr daheim bei Mir, in der Stille.

 

Soviel für heute, Meine lieben Schüler, Mein Frieden und Mein Segen bleibe bei euch. Amen!

 

Kundgabe des Vaters vom 25. 10.1985

 

Liebe, Friede und Meinen Segen euch allen, ihr lb. Schüler!

 

Heute will Ich zu euch sprechen über  die Erkenntnis.

Ich frage euch, was dünkt euch, ist die höchste aller Erkenntnisse? "Seht, es ist die Gotteserkenntnis." Wer alle Gesetze der Erde und des Himmels erkennt, aber nicht Mich, seinen Gott, der hat wahrlich noch nichts erkannt. Durch die Betrachtung des Wortes" Glückseligkeit", worüber Ich bereits zu euch gesprochen habe, seid ihr zu der Unterscheidung zwischen dem wahren, dauernden, seelischen Glück und dem täuschenden, vergänglichen, leiblichen Genuß gelangt. Seht, Meine lieben Schüler, dieses wunderbare Wort "Glückseligkeit", richtig von euch erfaßt, hat euch zur Selbsterkenntnis geführt, welche schließlich die Quelle der Glückseligkeit ist. Ihr habet nun vielleicht schon erkannt, dass eure Seele, euer wahres Selbst, Mein göttlicher Geist, der Christus in euch, mit eurem physischen Körper, eurem menschlichen Geist = Gemüt und mit eurem Intellekt oder Verstand nicht zu verwechseln ist. Ebenso habet ihr bereits gelernt, daß dies alles vergänglich und veränderlich ist und von eurem höheren Selbst, das heißt, von eurer Seele, nur als Werkzeug gebraucht wird. Ihr habet inzwischen auch von Mir gehört, wie der Weise aus seinem Körper einen heiligen Tempel, aus seinem Herzen einen Opferaltar, aus seinen Untugenden durch Umwandlung die Priesterschaft dieses Tempels und aus seinem Intellekt, den Hüter und das Oberhaupt der Tempeldienerschaft zu machen vermag, indem er seine Fehler und Untugenden  wie Ich schon sagte, gründlich umwandelt und die Diener zu seinen Freunden macht.

 

Nun aber wollen wir zusammen auf dem Wege zur Lebensweisheit weiterschreiten  und erforschen, wie der Weise sich nun die Resultate seiner Unterscheidung durch die Erkenntnis der Weltgesetze bestätigen und sich davon überzeugen läßt, und dadurch zur Gewissheit und zur Gotteserkenntnis gelangt, welche die Quelle seiner Glückseligkeit ist. Seht, das heutige Leben fordert vom Menschen ein sehr umfangreiches Wissen, Meine lieben Schüler, und so ist es in Meinen geistigen Schulen auch. Schon der Durchschnittsmensch eurer Zeit weiß heute von der Welt und auch von sich selbst mehr, als der gelehrteste Wissenschaftler der yergangenen Zeitalter wußte. Dennoch aber hat euer ungeheures Bücherwissen euch nicht glücklich gemacht, denn erstens beschränkt ein solcher Bücherwurm sein Wissen auf die Erfahrungen seiner Sinne und seines Intellektes, und zweitens mißbraucht ein solcher Mensch oft die Resultate seines Wissens. Drittens erkennt oder achtet er  trotz seines Bücherwissens die Gesetze des Lebens noch nicht, das heißt, er lebt also nicht nach seinem erworbenen Wissen, dieser bedauernswerte Bücherwurm. Darum will Ich euch heute die wichtigsten Gesetze lehren, die sowohl euer menschliches Leben, wie auch das Weltall regieren,  denn sonst werdet ihr immer noch den Fehler machen, eure Seele mit eurem Körper zu identifizieren, zu verwechseln und die erwünschten Resultate nicht erzielen können. Zu diesem Zweck betrachtet nun der Weise wiederum sein eigenes Leben, und er wird durch die Selbsterkenntnis auch die Welterkenntnis erlangen, denn er ist sich des Gesetzes bewußt, daß es so wie unten, auch oben ist. Er weiß, daß seine physische, eigene Welt im Kleinen, das große Universum widerspiegelt und durch dieselben Gesetze und Kräfte regiert wird, die auch das große Weltall beherrschen. Ein solcher Schüler meditiert über die Vorgänge seines eigenen Lebens und beobachtet auch die Ereignisse um ihn herum, die Gesetze der Natur und der Lebensimpulse derselben, wodurch er dann schließlich zur Selbst- und Welterkenntnis gelangt, welche wiederum der Schlüssel zur Gotteserkenntnis ist. Ihr solltet viel mehr Mein Wirken und Meine Wunderwerke in der Welt und in euch selber beobachten und betrachten, denn dies ist für euch der kürzeste Weg, der euch zur Gotteserkenntnis führt, und euch eine innere Überzeugung und Gewissheit über Meine Existenz und Allmacht gibt und dies, Meine lieben Schüler, ist viel wertvoller, als alle theologischen und philosophischen Beweisführungen. Alle Lebensvorgänge und Erlebnisse bilden ja  lebendige und erlebbare Beweise für Meine Existenz  und Allwissenheit. Seht, Meine lieben Schüler, kein einziges Blatt am Baum bewegt sich ohne Meinen Willen, und auch ihr müßt langsam verstehen lernen, daß die Prüfungen, die ihr nach und nach, gleich einem bitteren Kelch leert, von euch wie Stufen verstanden werden sollen, die euch allmählich dem Baum des Lebens näher bringen, wo Ich euch einmal erwarte, um euch euer Erbe zu übergeben, in eurem Fall ist hier eure geistige Wiedergeburt  gemeint.

 

Diejenigen von euch Menschen, die die Materie immer noch eine Stufe höher stellen, wie Mich, beleidigen Mich zwar nicht, denn ihr Unverständnis kommt von ihrer Unwissenheit her und diese ist gerade die Finsternis, die zu bekämpfen Ich euch durch diese, Meine Worte, belehren will, indem Ich die Materiegeister mit dem Licht Meiner Lehre erleuchte. Ihr, Meine Menschenkinder, die ihr heute durch die Leidenschaft und Wechselfälle, die euer Leben verbittert haben, in euerm Herzen verhärtet seid, begreifet, daß ihr euern Frieden erreichen werdet, wenn ihr in Meinen Fußstapfen wandelt. Seht, Meine lieben Schüler, der Friede im Geiste spricht zu euch vom Licht, von Moral, von Tugenden. Wer von euch sich nicht sehnt, diesen Zustand der geistigen Erhebung zu erreichen, träume nicht davon, Meinen Frieden zu genießen, denn noch immer ist er ein Gefangener seiner Leidenschaften der Materie und der falschen Traumbilder von Glück, welche ihm die materielle Welt vorgaukelt. Wahrlich, Meine lieben Jünger, Ich sage euch, wer angeekelt von den materiellen Vergnügungen, in seinem Innern ein großes Verlangen nach Frieden lebendig erhält, der sucht .auch die Befreiung seines menschlichen Geistes und strebt danach, das Ziel zu erreichen, für das er geschaffen wurde, die Vollkommenheit in der geistigen Wiedergeburt".

 

Seit Anbeginn der Menschheit sind es wenige gewesen, die den wahren Frieden gesucht haben, oder nachdem sie ihn gefunden hatten, in ihm auch geblieben sind, weil der Mensch ihn nur dann sucht, wenn der Schmerz ihn besiegt hat. Deshalb seht ihr auch, wie nach jedem eurer unmenschlichen, und ungerechten Kriege, sich tausende von Menschen erheben, die nach dem Frieden dürsten, den sie vorher nicht zu schätzen wußten,  weil sie sich nicht des Wertes bewußt geworden sind, den diese, Meine göttliche Gabe hat.

 

Ihr müßt begreifen, daß es nicht das Wissen der Menschen ist, in dem ihr euern inneren Frieden finden werdet, da die Quelle, aus der er strömt nicht menschlich, sondern geistig ist. Das Gold, eure menschliche Weisheit, auch eure Wissenschaft, die Macht der Menschen, dies alles hat nicht genügt, um diese große Gnade des wahren inneren Friedens zu erlangen, die ihr nur dann erreichen werdet, wenn ihr gute Werke tut und euch in euerm Leben auf den Weg der Nächstenliebe begebet, den Ich euch weise.

 

Ich sage euch, es wird nichts erstaunliches an sich haben, daß die Männer, welche die Menschheit "Gelehrte" nennt, wenn sie Meinen Offenbarungen nachgehen und auf der Suche nach Meinem Frieden, den die Welt nicht geben kann, sie den Platz der „werdet wie die Kinder“ einnehmen, um die ersten Lektionen vom Buche des Lebens zu studieren. Niemand kennt besser denn Ich den unendlichen Durst, welcher unter der Menschheit heute herrscht, nach Meiner Wahrheit. Mein Erbarmen dringt wie ein Hoffnungsstrahl in jedes Herz, um ihm die Nähe des Kampfes fühlbar zu machen, durch den es den wahren Frieden und die Befreiung des Geistes erreichen wird. Die Menschenmengen, die sich versammeln werden, um Meine göttlichen Belehrungen zu hören, erscheinen euch zwar groß an der Zahl, aber wie klein sind sie, wenn ihr sie mit

euern Brüdern und Schwestern vergleicht, die Meinen göttlichen Frieden immer noch entbehren. In diesen Meinen Worten, Meine lieben Jünger, werdet ihr die Erkenntnis der sittlichen Verantwortung finden, die ihr dadurch übernommen habet, daß ihr in euerem Herzen die Gabe Meines Friedens empfangt, den ihr mit euern noch suchenden Brüdern und Schwestern teilen müßt. Durch diese, Meine Worte, habet ihr inzwischen eure künftige Aufgabe und die Pflicht begriffen, die auf euern Schultern liegt. Heute erkennt ihr bereits, daß es, um zu Mir zu kommen, nötig ist, die Reinheit zu erlangen, die euch würdig macht, in das Reich der Gerechten einzugehen, welches das, euerm Geist verheißende Land ist, eure vierte Dimension, als  geistig wiedergeborener Mensch.

 

Nicht alle, die Mir in Meinen Gemeinschaften und Schulen zuhören, sind bei Mir, denn die Gedanken einiger sind noch fern, dagegen gibt es einige, die wohl körperlich entfernt und doch im Geiste gegenwärtig sind. So, wie ihr, Meine lieben Schüler, die ihr diese, Meine Worte in euch aufnehmet, an Meine Türe klopft, so bin auch Ich zu euch gekommen, nicht um etwas von  euch zu verlangen, sondern um euch das zu geben, was ihr so nötig habet, Meine göttliche Liebe. Ich gebe euerm Geist Mein Licht, denn  Ich sehe, daß er nicht mehr länger in der Finsternis bleiben will. Er wünscht sich über die Unwissenheit und die Leidenschaften der Materie zu erheben, er möchte Mich schauen und verstehen und den Zweck seines eigenen Denkens erkennen. Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, Meine lieben Schüler, erwacht und werdet euch der Zeit bewußt,  in der ihr lebt, damit, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem die Menschen sich anschicken, jeden religiösen Kult des menschlichen

Herzens zu entweihen und auszulöschen, sie von euch nichts zu entfernen haben, weil ihr in Meinen Fußstapfen steht, dann wird euer menschlicher Geist sich mit Mir verbinden können und das wird dann auch seine Befreiung sein.

 

Seht, Meine lieben Jünger, der Materialismus hat die Menschen gefangen. Aus vielen Herzen wurde Mein Name ausgelöscht, die Menschen haben keine Zeit mehr, zu beten, welches die geistige Form ist, um mit Mir zu sprechen. Meine Lehre und Mein Vorbild werden auf eurer Erde immer mehr vergessen, und die, welche es versuchen, in Meiner Lehre beständig zu bleiben und Mein Gesetz der Nächstenliebe zu erfüllen, tun es mittels abgöttischer Kulte und suchen Mich durch Verehrung allerlei Figuren, Bilder und Bücher, die nur von Menschenhänden gemacht wurden. Ich frage euch:" Soll Mein Gesetz  denn so erfüllt werden?" Viele von euch Menschen haben die Natur zu ihrem Gott gemacht, indem sie dieselbe als schöpferische Quelle alles dessen, was existiert verherrlichen. Doch, wahrlich, Ich sage euch, diese Natur, aus deren Schosse wohl alle Wesen hervorgegangen sind, die materiellen Kräfte und Naturgewalten, die euch umgeben, sie sind nicht die Quelle der Schöpfung, sie wurden zuvor von Mir geplant und gestaltet, sie sind weder die Ursache, noch der Grund eures Lebens. Ich allein, euer Vater Jesus, bin das Ende und der Anfang, das Alpha und das Omega. Ich sage euch, der Schatten des Baumes eurer menschlichen Wissenschaft, hat euch Menschen eingehüllt, und die Mehrzahl seiner Früchte hat euch vergiftet und es naht die Zeit, in der die Sichel Meiner Gerechtigkeit jeden unreinen Zweig und jede schlechte Frucht abschneiden wird.

 

Seht, das Schicksal eines jeden von euch ist verschieden, doch das Ziel von euch allen ist das Gleiche, nämlich, die vollkommene Vereinigung mit Mir durch eure geistige Wiedergeburt, Meine lieben Jünger. Wie viel Schmerz bedrückt die Menschen doch in dieser Zeit, kaum wird ein Kind geboren, da beginnt es wegen seiner Mitmenschen bereits den Kelch des Leidens zu trinken. Einige verlieren ihre Mutter, noch bevor sie ihre erste Liebkosung spüren dürfen. Andere werden vom Getöse des Krieges taub, statt das süße, mütterliche Wiegenlied zu hören. So wurde auch das Tal der ersten Menschen damals in ein Tal der Tränen verwandelt und heute ist eure Erde nur noch ein Tal des Blutes. Deshalb wecke Ich heute die Menschen durch diese, Meine vielen Worte und Belehrungen, aus ihrem geistigen Winterschlaf auf. Ich suche die Menschengeister, welche die Bestimmung haben, in dieser Zeit Meine vielerlei Kundgebungen und Meine Worte in ihren Werken und Taten zu bezeugen, deshalb ist es auch Mein Wille, daß ihr euch in Gemeinschaften vereinigt, damit in jeder Gemeinschaft oder Heimstätte der Geschmack eurer Früchte genossen werden kann. Warum sollen die Suchenden sich denn mit vielerlei Früchten zufrieden gaben, wo ihr doch alle Reben ein und desselben Weinstockes seid?

 

Soviel für heute, Meine lieben Schüler, Mein Friede und Mein Vatersegen bleibe bei euch.

 

Amen.

 

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 25. 0ktober 1985

 

 

Liebe, Friede und Meinen Segen euch allen, Meine Ib. Schüler!

 

Heute will Ich zu euch sprechen, wie ihr eure schöpferischen Geisteskräfte zum Zweck der geistigen Heilung gebrauchen und sie in Tätigkeit setzen könnt. Wie Ich euch bereits sagte, befinden sich in jedem Menschen geistige Kräfte, bzw. Kraftzentren, die leider bei den allermeisten Menschen noch schlummern, weil sie nicht wissen, wie sie mit diesen Kräften umgehen können und sie erwecken können und arbeiten lassen können. Seht, Meine lieben Schüler, diese schöpferischen Geisteskräfte sind seit frühesten Zeiten als geheimes Wissen bei den Eingeweihten und Weisen bekannt, außerdem sind sie für eine geistige Heilung ganz unentbehrliche Kräfte.

 

 

Sie liegen in wichtigen Nervenknoten und in der Nähe von euern wichtigsten Drüsen, von Mir dort weise angelegt, es sind also "göttliche geistige Kräfte", Meine lieben Schüler. Ein großer Weiser eurer Erde, es war euer Paracelsus, prägte einst den Ausdruck: "Alles, was lebt, lebt im Licht und alles, was existiert, strahlt Licht aus." Wisset, alle Dinge empfangen ihr Leben vom Licht und dieses Licht ist in seiner Wurzel selbst Leben (aus Seiner Liebe ausströmendes Licht). Durch Intuition wird der Mensch in Kontakt mit dem inneren Licht gebracht. So könnt ihr jeder diese schöpferischen Geisteskräfte für jedes Organ einzeln für Heilung in Tätigkeit setzen. Wenn  zum Beispiel ein Mensch mit einer kranken Seele zur geistigen Heilung zu euch kommt, so könnt ihr die "geistigen Kräfte der Stärke" oder des Willens, oder der Kraft und nicht zuletzt des Glaubens, durch euer Gebet für den Kranken zum Fließen bringen, denn diese sind ja auch im kranken Körper vorhanden. Ihr könnt während eurer Behandlung etwa mit folgenden Worten für den Kranken beten:

 

„ Im Namen der Christuskraft in dir rufe ich jetzt die schöpferische Geisteskraft der Nebenniere = Zentrum der Stärke, für diesen Körper in Tätigkeit, ich segne dich im Namen von Jesu Christi.“  (Zentrum Seines Ernstes)

 

Warum nun gerade in diesem Fall die schöpfeflsche Geisteskraft in der Nebenniere? Weil diese das Zentrum der Stärke und der Kraft des Menschen ist, physisch gesehen schon durch die Produktion des Krafthormones "Adrenalin", das eure medizinische Wissenschaft oft bei Sterbenden aus geistiger Unwissenheit noch anwendet. Ihr bringt also durch diesen, euern Befehl, und in Meinem Namen und in voller Demut, das Kraftzentrum des geschwächten Menschenkörpers in Aktion, dieses verbindet sich wiederum mit dem Zentrum des Willens, welches an der Stirn in Nähe des dritten Auges liegt, oder dem des Glaubens, welches im Vorderhirn liegt, oder mit dem der Kraft, welches in der Nähe der Schilddrüse liegt  (Geduld ?), und sehr oft erwachen somit auch wieder die schlafenden Lebensgeister eines solchen Menschen. Selbstverständlich profitiert dadurch auch seine kranke Seele. Seht, Meine lieben Schüler, so wird die Energie Meines göttlichen Geistes vom höchsten Teil eures Kopfes ihre Weisheit zu eurem menschlichen Geist und von da, zum großen Körpergehirn des Sonnengeflechtes fließen lassen, und dieses wird, als Sitz eures Unterbewußtseins und eurer unbewußten Weisheitsaktivität, diese Kraft des Geistes weiterleiten in den Unterleib.(Bitte in das Licht der Kundgabe vom 19.11.2008 durch M. stellen!) Diese schöpferische Geisteskraft, welche in der Nebenniere aktiviert wird, regelt, wenn ihr sie zum Fliessen bringt, in Meinem Namen, die gesamten Funktionen eures Magens, eures Herzens und eures Unterleibes. Über eine weitere schöpferische Geisteskraft - Kundalini - genannt = Kraft des Lebens, spreche Ich zu einem späteren Zeitpunkt. Wenn ihr eine weitere schöpferische Geisteskraft, der" göttlichen Ordnung" in Tätigkeit setzt, werden euer menschlicher Geist, sowie euer ganzer Körper neu ausgerichtet, Meine lieben Schüler. Ihr braucht nur in Meinem Namen den Befehl erteilen:

 

"Göttliche Ordnung herrsche in Meinem Geist, in Meinem Körper und in allen meinen Angelegenheiten".

 

Diese Worte kennt ihr ja bereits schon. Ich frage euch, ist das alles denn so schwer?-

 

So führt ein eigenwilliges Festhalten an der Materie oft zu Ausscheidungsstörungen dieser Organe, weil es deren Aufgabe ist, etwas loszulassen und wegzugeben, anstatt es festzuhalten. Jedes Grübeln über Dinge, die keinen Ewigkeitswert besitzen, zieht die Körperenergie in den Kopf oder Mentalkörper,

so daß die schöpferischen Geisteskräfte in andern Stellen des Körpers, zum Beispiel in der Brust oder im Unterleib langsam verhungern. Hierbei ist die Kunst der Meditation das beste Heilmittel, um etwas loszulassen, über das man tagelang gegrübelt hat. So hat auch ein tiefer Glaube an Meine göttliche Allmacht in euch, eine sehr beruhigende und heilende Wirkung auf euern Körper und euern Geist, Meine lieben Schüler. Besonders profitieren davon auch die Nieren, in denen sich die schöpferische Geisteskraft der Urteilsfähigkeit widerspiegelt. Selbstverständlich ist, vor allem auch das tiefe, bewußte Gebet das größte Heilmittel für euch. So äußern sich zum Beispiel auch die Untugenden "falsches Urteilen und Kritiksucht", sich immer in den Ausscheidungsorganen. Merkt euch diese, Meine Worte gut, Meine lieben Schüler, ihr habet also mehrere Möglichkeiten, euern Körper bis ins hohe Alter tatkräftig und gesund zu erhalten, auch brauchte kein Mensch mit einer kranken Seele auf eurer Erde herumlaufen, wo es Mich gibt, und durch Mich viele geistige Heilmittel.

 

So bildet sich schließlich alles, was in euern Gedanken geformt wird und gedacht wird, irgendwann auch an euerem physischen Körper ab. Beginnt die geistige Behandlung daher immer, indem ihr die Angst des Patienten zerstreut und flößt ihm, während ihr ihn behandelt, stillschweigend die Gewißheit ein, daß er von Krankheit und Gefahr frei ist und weckt in ihm, während eurer Behandlung die entsprechenden schöpferischen Geisteskräfte, in Meinem Namen. Ihr werdet dann oft die Feststellung einer schnellen Gesundung des Patienten machen. So habe auch Ich damals geheilt, Meine lieben Schüler, indem Ich den schöpferischen Geisteskräften, im Namen Meines himmlischen Vaters, Befehle erteilte. Denkt an Meinen Befehl bei der Erweckung des Lazarus und viele mehr. Seid als geistige Heiler, die ihr die Gabe bereits in Meinem Namen verwirklicht, von euern stillen Gebeten, die ihr für den Kranken zu Mir emporsendet, zutiefst selbst überzeugt, Meine lieben Schüler, und ihr werdet sicher Sieger über dessen Krankheit sein. Seht, die Kraft Meiner göttlichen Liebe zu euch Menschen ist allmächtig und sie ist in der Tat hinreichend genug, um die Gewalt von der Sünde, Krankheit und Tod zu brechen und sie zu zerstören. Wahrlich, Ich sage euch, Meine lieben Schüler, um die Krankheit zu verhüten oder sie zu heilen, muß die Macht Meiner Wahrheit, Meines göttlichen Geistes, den Traum der materiellen Sinne brechen. Ich sage euch, eure Wissenschaftler wissen nur zu gut, daß es im Grunde gar keine erblichen Krankheiten geben kann, da die Materie an sich nicht intelligent ist und dem Menschen weder eine gute, noch eine böse Intelligenz übermitteln kann; und Mein göttlicher Geist in euch erzeugt keinen Schmerz in der Materie. Wenn ihr nun aber euern Gedanken eine übermäßige Betrachtung von physischen Mängeln oder Zuständen erlaubt, dann führt ein solches Denken unweigerlich auch solche Zustände herbei, Meine lieben Schüler.

 

Seht, nicht die Materie, nein, sondern euer menschlicher Geist das Gemüt, reguliert in Verbindung mit den schöpferischen Geisteskräften, den Zustand eures Magens, eures Darmes, eurer Nahrung und auch der Körpertemperatur. Dieses Geisteszentrum liegt in der Magengrube, es ist, wie ihr vielleicht mehr oder weniger wißt, das schöpferische Geisteszentrum der" göttlichen Ordnung", der Nahrungsverarbeitung, also ihr nennt es " das Sonnengeflecht".

 

Anmerkung:

 

 

 

 

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                                               Aus TV Hören und Sehen

 

Im Herzen befindet sich unser Gottesfunken,  das Zentrum Seiner Liebe!

 

 

Blick in unseren Seelentempel:

 

Das Heiligtum befindet sich erst hinter dem Vorhang. Dort befindet sich die Bundeslade mit dem heiligen Feuer: der Vaterliebe! (Urichgeist= Liebegeist)

 

Dort sehen wir den Priester, der den siebenarmigen Leuchter anzündet:

 

Der Priester ist unser Geburtsgeist (=Weisheitsgeist)aus Gott, unserem himmlischen Vater. Der siebenarmige Leuchter sind Seine 7 göttlichen Eigenschaften Barmherzigkeit, Liebe, Weisheit, Geduld, Ernst, Wille und Ordnung.

Unsere seelische Wiedergeburt erreichen wir, wenn sich unser menschlicher Geist = Gedankenkörper dem Priester, unseren Geburtsgeist unterordnet und dieser der alleinige Regent unserer Seele wird.

Ihn beten alle Menschen an, denn in unserem Geburtsgeist ist unser himmlischer Vater unsichtbar enthalten (hinter dem Vorhang!). Es ist der unsichtbare Gott, dem Mose auf dem Berg Horeb erschien und wo er die Gesetzestafeln erhielt.

Die seelische Wiedergeburt ist gleichzusetzen mit dem Nirwana (paradiesischer Zustand), nach dem alle Menschen nach der östlichen Religion streben. Für sie ist Jesus nur ein Meister unter anderen Meistern. Im Nirwana glauben sie, im unendlichen Meer der Gottheit einzutauchen. Aber erst dann, wenn diese Geburt in unserem Bewusstsein stattfindet:

 

 

Geburt von Jesus

 

und Er nach Seinem Heranwachsen zum Regent unseres Geburtsgeistes, unserer Seele wird, schreiten wir dem Ziel unserer geistigen Wiedergeburt zu. Dann erst wird der Tempelvorhang zum Allerheiligsten geöffnet, unser Bewusstsein entwickelt sich also stufenweise vom sterblichen menschlichen zum ewigen paradiesischen und nach der Verschmelzung des Weisheitsgeistes mit dem Liebegeist zum ewigen geistigen Liebe-Weisheitsbewußtsein.

 

Fortsetzung der Anni-Kundgabe:

 

Wie oft sprecht ihr Menschen zum Beispiel von „Entzündung" und habet sogar noch Angst davor! Ich frage euch, warum eigentlich? Sagt, könnt ihr denn nicht soweit denken, daß Materie an sich, sich gar nicht entzünden kann? Entzündung ist also nichts anderes als Angst, ein erregter Zustand des Menschen, der bestimmt nicht normal ist, Meine lieben Schüler. Seht, Mein göttlicher Geist in jedem von euch ist die einzige "Ursache" eures Seins und daher ist die Krankheit weder eine Ursache, noch eine Wirkung oder von Mir geschickte Strafe, versteht ihr diesen Satz recht, Meine lieben Schüler? Überlegt doch einmal ganz genau, Mein göttlicher Geist, in jedem Menschen. ist in allen Fällen " Liebe, das Gute ", aber die Sünde, die Krankheit und der Tod haben keine Grundlage in Meiner Wahrheit. Eine Entzündung zeigt sich somit niemals in einem Körperteil, den der menschliche Geist nicht erreicht. Daher schaffen auch Betäubungsmittel eine gewisse Erleichterung. Sie beruhigen die Gedanken durch Betäubung, sowie dadurch, daß sie ihre Zuflucht zur Materie, anstatt zum menschlichen Geist. dem Gemüt nehmen. Betäubungsmittel beseitigen den Schmerz nicht in irgend einem wissenschaftlichen Sinn, sondern sie machen euer menschliches Gemüt, nur eine zeitlang weniger ängstlich, bis es seine irrige Ansicht über die Störung oder Entzündung meistern kann. Beobachtet doch einmal genau, wie der Schreck-Gedanke das Gesicht blaß macht, weil er den Blutumlauf verzögert oder ihn auch übermäßig durch die Angst beschleunigen kann, so daß also eure Wangen entweder erbleichen oder erröten. Genau so vermindert oder vermehrt der Gedanke die Absonderungen, die Tätigkeit der Lungen, der Därme und des Herzens. Zum Beispiel eure Muskeln, die sich schnell oder auch langsam bewegen und durch den Gedanken angetrieben oder gelähmt werden, so stellen die Tätigkeiten eures menschlichen Organismus, also sämtlicher Organe, ihre Tätigkeit nach euern Gedanken dar und reagieren dann entsprechend. das Gehirn und die Eingeweide eingeschlossen. Um nun den Irrtum, der die Störung erzeugt, zu beseitigen, müßt ihr euern menschlichen Geist, das Gemüt, durch Meine unsterbliche Wahrheit beruhigen und belehren,

richtig zu denken, göttlich zu denken, schöpferisch zu denken.

 

Ihr werdet jetzt. falls ihr diese, Meine Worte, recht verstanden und aufgenommen habet, selber merken, wie wichtig es für euch ist, zu lernen, eure schöpferischen Geisteskräfte, die euer Schöpfer vom Anbeginn eurer menschlichen Existenz in euch angelegt hat, für eure Gesundheit und auch für die Gesundheit eurer Mitmenschen zu gebrauchen, die von euch geistige Heilung erwarten. Hat nicht einst Mein Paulus schon gesagt:" Verwandelt euch durch Erneuerung eures Glaubens und Geistes?"-

 

Soviel für heute, Meine lieben Schüler. Mein Segen und Meine Liebe sind immer bei euch, und Meinen Frieden lasse Ich euch.

 

Amen.

 

Anmerkung zu den vorstehenden Worten:

Nimmt ein Kleinkind (Säugling) eine Krankheit, die es befällt, bewusst wahr? Hier ist doch noch der sterblich-menschliche Geist unterentwickelt. Wir müssen  wohl den vorgeburtlichen Zustand unserer Seele miteinbeziehen:

Siehe Franz Schummi: Die christliche Theosophie, „Reinkarnation“ ab Kap. 141)

 

Die christliche Theosophie

 

 

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 26. 0ktober 1985

 

Liebe, Frieden und Meinen Vatersegen, euch allen, Meine lb. Schüler!

 

Heute will Ich belehrend zu euch sprechen, Meine lieben Jünger, über die größte Kraft, die in jedem von euch ist, und die Ich einst meinte, als Ich sagte: "Das Reich Gottes ist inwendig in euch, und trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes, dann wird euch das übrige alles zufallen."

 

Ich frage euch, wo befindet sich denn diese große Kraft in euerem Körper und wie kann sie von euch in Anspruch genommen werden? Wahrlich, Ich sage euch, Meine lieben Schüler, so seltsam es euch auch anmuten mag, es gibt eine geistige Kraft oder Macht, die euer Leben so gründlich und so vollkommen verändern kann, daß nach der Vollendung des Verwandlungsprozesses ein anderer Mensch aus euch geworden ist. Diese geistige, aber höchst reale Kraft, kann euch heute, jetzt, mitten aus Versagen, Unglück, Elend und Verzweiflung reißen, und wie Mein Paulus einst sagte, in einem Augenblick eure Probleme lösen, eure Schwierigkeiten glätten, euch aus

allen Verirrungen befreien und euch sicher, harmonisch und glücklich auf den Weg der Freiheit und der guten Fügungen stellen.

 

Wie ihr ja wißt, ist es Mein sehnlichster Wunsch, daß ihr Meine lieben Geistschüler, wo ihr euch auch in Meinen Gemeinschaften befindet, eure geistige Wiedergeburt als Erleuchtete und Weise, noch während diesem, eurem Erdenleben verwirklichen werdet. Um auch für Meine verschiedenen Geistesgaben empfänglich zu werden, ist es für euch äußerst wichtig, daß ihr lernt und begreift, wie ihr mit Meiner göttlichen Geisteskraft, dem Christus in euch umgehen müßt,  was diese, Meine Macht oder Kraft im Menschen alles bewirkt und wie ihr euch auf Mich, den Christus in euch einstellen könnt. Dies ist der Hauptfaktor, der euch euerm Ziel überhaupt näher bringt und es euch auch erreichen läßt, und so will Ich euch in dieser eurer zweiten Lehrstufe darin gründlich belehren, Meine lieben Schüler. Wer von euch dieses große Ziel erreichen will, und sein Studium mit großem Ernst und noch größerer Demut betreibt, wird dieses Ziel schneller schaffen, als er denkt, denn Ich stehe dabei dicht hinter euch und sehe euch sehr interessiert und freudig zu; dasselbe tun auch eure Schutzengel. Das will Ich nur einmal nebenbei bemerkt haben und so sammelt jetzt in den kommenden Wochen eure ganze Aufmerksamkeit und eure ganze Konzentration, denn wir wollen nun zusammen einen großen Schritt vorwärts tun, Meine lieben Schüler. Je fleißiger ihr nun seid, und je mehr ihr von diesen, Meinen Belehrungen, in die Tat umsetzt, desto schneller kann Ich euch Meine Geistesgaben schenken und die Wichtigste für euch, ist die Gabe der Heilung. Diese braucht ihr sehr nötig, in der mit raschen Schritten herannahenden Zukunft.

 

Somit folgt also mit großem Ernst Meinen Worten, Meine lieben Schüler. Ich habe eingangs gesprochen von einer Kraft, von einer großen Macht, die in euch ist. Seht, diese innere Kraft kann euch, zum Beispiel, vom Krankenlager erheben, euch wieder gesund machen, euch eure Freiheit geben, in  die Welt zu gehen und euer Leben nach euerem Willen einzurichten. Sie vermag Gefängnistüren zu öffnen und Gefangene zu befreien. Sie verfügt über geistige Heilungsmittel für das verletzte und gebrochene Herz der Menschen. Diese, Meine göttliche Kraft, kann euch alle Dinge lehren, die ihr wissen müßt, vorausgesetzt, ihr seid aufnahmebereit und belehrbar. Sie kann euch mit neuen Ideen und Gedanken inspirieren, sie kann euch durch Intuition leiten und belehren, so daß eure Werke wahrhaft schöpferisch sind. Sie kann euch neue, wunderbare Kenntnisse vermitteln, sobald es euch aufrichtig nach solchen Kenntnissen verlangt, herrliche Erkenntnisse, schöne Dinge, die in euren menschlichen, irdischen Schulen nicht gelehrt werden und in euern unzähligen Bücherarsenalen auch nicht geschrieben stehen. Diese, Meine göttliche Kraft, als der Christus in euch, kann für euch das tun, was auf eurer gegenwärtigen geistigen Entwicklungsstufe das allerwichtigste ist, sie kann euern wahren Platz im Leben für jeden von euch finden, Menschen mit gleicher Gesinnung, die sich für dieselben Ideen interessieren und nach den gleichen Dingen streben, wie ihr selbst. Sie kann euch ein ideales Heim schaffen und euch mit dem Wohlstand versehen, der für euch Freiheit bedeutet, Freiheit, das zu sein und zu tun und dahin zu gehen, wohin und wozu euch eure Seele ruft. Wisset, Meine lieben Schüler, diese außerordentliche Kraft und Macht in euch, ist sehr real und gegenwärtig, wenn immer ihr sie benötigt. Sie ist wahrlich keine gewöhnliche, menschliche Kraft, sondern tatsächlich das Sicherste und Praktischste für euch, was es auf dieser eurer Erde gibt. Das Vorhandensein dieser Kraft, Meine lieben Schüler, ist heute bereits tausenden Menschen bekannt, in aller Welt, und wurde von erleuchteten Seelen seit mehr als zehntausend (?) Jahren erkannt. Seht, Meine lieben Schüler, diese Kraft ist nichts Geringeres als "die erste Ursache allen Seins, Mein göttlicher Geist oder der Christus, oder Heiliger Geist" (Urichgeist nach Karl Dvorak = Geist hinter dem roten Tempelvorhang; der Geistfunke, den jeder von uns bei seiner Geburt erhält, ist der Geburtsgeist)  in  jedem Menschen. Diese Macht und Kraft zu entdecken, ist das göttliche Geburtsrecht eines jeden Menschen. Es ist euer gutes Recht und auch euer Privileg, Verbindung zu dieser, Meiner Kraft herzustellen und dieser Macht in euch zu gestatten, durch euern Körper, durch euern menschlichen Geist = Gemüt, (in Verbindung mit dem Geburts- oder Weisheitsgeust) und durch eure weltlichen Probleme und Verhältnisse und Dinge zu wirken, so daß ihr nicht länger auf dem Boden zwischen euern Begrenzungen und Schwierigkeiten zu kriechen braucht, sondern euch, wie ein Adler auf Flügeln, in das Reich der Herrschaft über die Materie und der Freude schwingen könnt.

 

Nun werden viele von euch fragen: "Vater Jesus, sag' uns, wo ist diese wunderbare Kraft in mir zu finden, wie können wir mit ihr Kontakt aufnehmen, wo können wir sie finden, und wie können wir sie zum Wirken bringen? "Seht, Meine lieben Schüler, die Antwort ist sehr einfach. Diese Kraft befindet sich in euerm eigenen Bewußtsein, dem letzten Ort, wo die meisten Menschen danach Ausschau halten würden. Diese Macht in euch ist grenzenlos und unerschöpflich. Ihr braucht nur Kontakt, zum Beispiel  durch tiefes bewußtes Gebet, zu dieser Macht in euch herzustellen, damit sie in euren Angelegenheiten zu wirken beginnt und alle die bereits aufgezählten, wunderbaren Dinge könnten euer sein. Seht, dies ist die wahre Bedeutung Meines Wortes, das auch in eurer Bibel zu finden ist:" Das Reich Gottes ist inwendig in dir – und trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes, dann wird euch das übrige alles zufallen."- (stufenweises Bewusstsein!  Verstandesbewußtsein im menschlich sterblichen Geist, paradisisches Bewusstsein durch die Regentschaft unseres Geburts- oder Weisheitsgeistes, Christusbewußtsein, wenn Jesus unser meschliches, dann unser paradiesisches Bewusstsein durchdringt ! siehe weiter unten, es wird dann kosmisches Bewusstsein genannt - Durch M. spricht Jesus vom Ichbewußtsein, das sich zum göttlichen Bewußtsein entwickeln soll )

30-10-2008     Eigengutes und Seelengutes (durch M)

 

 

Seht, Meine lieben Schüler, diese, in euch wohnende göttliche Kraft Meines Geistes, oder das innere Licht, oder der Christusgeist, wird in eurer Bibel häufig als" Kind" bezeichnet. Ich will euch hier aber richtig erklären und lehren, was darunter zu verstehen ist. Die Bezeichnung "Kind" hat sowohl in eurer Bibel, wie auch in "der gesamten Heiligen Schrift, eine symbolische Bedeutung. Die Bibelsymbolik hat zwar ihre eigene, schöne Logik, und so, wie die Seele auch dort als  Frau" bezeichnet wird, so wird Mein göttlicher Geist, der in einer Seele noch nicht wiedergeboren ist, was erst durch die geistige Wiedergeburt der Fall ist, häufig als Kind" beschrieben, das noch unentwickelt ist, und bei den meisten Menschen noch als kleiner, glimmender Lichtfunke noch schlummert. Wisset, Meine lieben Schüler, die bewußte Entdeckung durch euch, was Ich euch in Meinen Schulen lehre, daß ihr diese große Macht ja in euch habet, und euer Entschluß, sie zu gebrauchen, um mit ihrer Führung eure geistige Wiedergeburt zu erreichen, dies ist dann die Geburt dieses Kindes, und es ist nicht allzu schwer, zu sehen, wie passend dieses Symbol ist - daß das Kind, das im Bewußtsein des Menschen erst geboren werden muß, noch ein schwaches, gebrechliches Wesen, ein so eben noch glimmendes, Geistesfünkchen ist und erst. einer sorgfältigen Pflege durch den Menschen bedarf, eben wie ein neugeborenes Kindlein in seinen ersten Erdentagen. Allmählich wächst der Säugling im Menschen dann heran, wird schließlich erwachsen, bis er für sich selber sorgen kann. Dann entfaltet das ehemalige Kind sich in seiner Gestalt und Weisheit, bis es dann unabhängig von seiner Mutter, so erwachsen geworden ist und nun den Spieß umdrehen kann, indem es seine Schuld dadurch bezahlt, daß es nun für seine Mutter sorgt. Seht, Meine lieben Schüler, genau so wird eure Fähigkeit, Meine göttliche Kraft in euch zu berühren, die anfangs noch zart ist, sich dann aber allmählich entwickelt, bis ihr eines Tages merkt, daß diese, Meine Kraft, der Christusgeist in euch, euer Leben behütet.

 

(Unsere Seele steht nicht für sich, sondern ist das Lichtkleid ihres Geburtsgeistes im Seelenherzen. Hieraus bezieht der menschliche Geist =Gedankenkörper seine Impulse und nicht nur durch Schulung von außen über Elternhaus, Schulen und Umwelt. Unsere Hinwendung zu Gott im Geburtsgeist führt zur baldigen Regentschaft durch unseren Gott- oder Weisheitsgeist, unsere Hinwendung zu Jesus bewirkt die „Eingeburt“ in unser Bewusstsein; siehe „Weg zur geistigen Wiedergeburt“ – durch Jakob Lorber)

1.  Nachtgespräch Jesu mit Nikodemus von der Wiedergeburt  
2.    Aus der Lebensschule des Herrn    
3. Aus der Seelenlehre des Herrn   
4. Die Dreiwesenheit des Menschen und das Reich Gottes im Menschenherzen   
5. Die Erlösung   
6. Der Weg zur geistigen Wiedergeburt   
7. Die Wiedergeburt des Geistes   

 

 

Seht, Meine lieben Schüler, doch einmal Meine Lebensgeschichte an. Es wird behauptet, daß Ich von einer Jungfrau geboren wurde, in einem armseligen Stall, und ihr wißt ja, wie Ich heranwuchs um euer Erlöser und Erretter der Welt zu werden. Nach der Symbolik eurer Bibel bedeutet eine " Jungfräuliche Seele jene Seele, die nur auf Mich, als ihren Gott blickt und dieser Seelenzustand ist es, in dem das" Christus-Kind = Mein göttlicher Geistfunke" auf die Welt kommt. Wahrlich, wahrlich, Meine lieben Schüler, Ich sage euch, wenn ihr dieses Stadium erreicht habet, nämlich entweder durch Weisheit, oder auch durch Leidenserfahrung, Mir, euerem Gott und Vater Jesus Christus die erste Stelle einzuräumen, wird es auch bei euch zur geistigen Wiedergeburt kommen, sobald der Christus, Mein göttlicher Geist, in eurer eigenen Seele geboren wird. (Eingeburt) Denn mit eurem natürlichen Empfinden eures Unwertes fühlt ihr nur noch allzu deutlich, daß Mein Christusgeist in der Tat, noch einmal in einem Stall geboren werden muß. Trotzdem werde Ich in euch heranwachsen, um der Heiland eurer eigenen, individuellen Welt zu sein, Meine lieben Schüler. Soviel erst für heute  über den für euch so sehr wichtigen Lehrstoff, womit wir uns in den kommenden Wochen gründlichst auf unser hohes Ziel vorbereiten wollen.

 

Meinen Vatersegen und Meine ganze Vaterliebe ist immer mit euch, und Meinen Frieden lasse Ich euch.

 

Amen.

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 26. 0ktober 1985

 

Liebe, Friede und Meinen Vatersegen euch allen, Meine Ib. Schiller!

 

Meine erste Frage an euch heute lautet:" Gibt es wohl ein Gebet, das von Mir immer und in jedem Fall erhört wird, und was bedeutet, nutzlos zu beten?"

 

Seht, Meine lieben Schüler, hierauf gibt euch Mein damaliger Jünger Jakobus eine Antwort:" Ihr bittet und empfanget nicht, darum, daß ihr übel bittet." Nun denkt ihr vielleicht, ja, habe ich denn in der Vergangenheit vielleicht falsch gebetet, kann ich nun lernen, jetzt  richtig und vertrauensvoll zu beten, in der Erwartung, daß meine Gebete dann erhört werden? Ich will es euch erklären, Meine lieben Schüler. Ich sage: " Ja, es gibt ein Gebet, das immer erhört wird und ihr könnt auch lernen, wissenschaftlich (wissentlich um Seinen Christusgeist)  zu beten, sofern eure Gebete durch die Liebe motiviert werden, und voll tiefem Vertrauen zu Mir, ihre Erfüllung erwarten. Seht, die alte Art zu beten, war die, daß ihr euch trotz euerm Beten, in Gedanken immer noch mit dem Problem befaßt und es nicht beim Beten los lasset, Mir übergebet. Dies, Meine lieben Schüler, ist dann allerdings ein sehr nutzloses Gebet, das da um Kraft bittet, daß Ich die Last tragen helfe, aber man läßt sie nicht los, wie soll Ich sie denn dann tragen können? Wie kann Ich eine Last von euern Schultern nehmen und sie für euch tragen, wenn ihr sie nicht los laßt und euch wie kleine Kinder daran fest klammert, wie bei einem Spielzeug? Mit einem solchen nutzlosen Gebet trachtet ihr Menschen lediglich, Mich, euern Vater Jesus, zu beeinflussen, die Zustände, die ihr durch Unwissenheit über euch selbst gebracht habet, zu ändern. Seht, Meine Lieben, das wissenschaftliche Gebet, auch" Bejahung" genannt, soll aber euch selber verwandeln, so daß ihr aufnahmefähig oder aufnahmebereit werdet, für Mein gerechtes, göttliches Wirken, das ja immer da ist, für Meinen göttlichen Geist in euch. Das alte und nutzlose, oberflächliche Gebet des Bittens und Bettelns ging nur an die Adresse eines, von euch abgetrennten, fernen Gottes. Ich sage euch dies noch einmal: "Das wissenschaftliche Gebet vollzieht sich im kosmischen Bewußtsein und wendet sich an Meinen göttlichen Geist in euerm Innern.

 

(Unser Gedankenkörper weiß, das wir ein Mikrokosmos im Makrokosmos sind, sein Ich-Bewusstsein steigt auf über unseren Geburtsgeist zum  Christus- oder kosmischen Bewußtsein)

 

Um Unverständnis und Unklarheiten bei Meinen Schülern vorzubeugen und zu vermeiden, werde Ich das wissenschaftliche Gebet, die geistige Bewußtseinstherapie nennen. Wenn Ich also von jetzt an von" Therapie" oder von "Behandlung" spreche, meine Ich also „geistige Heilung durch wissenschaftliches Gebet“ (geistige Heilung durch wissentliches Gebet), anders kommt eine geistige Heilung überhaupt nicht zustandet, Meine lieben Schüler.

 

So frage Ich euch:" Wer mag eurer Ansicht nach wohl der erste Vertreter dieses wissenschaftlichen Gebetes gewesen sein?" Ich sage es euch, daß Ich Derjenige war, denn Ich bewies und lehrte euch Menschen, daß euch die Herrschaft über die Dinge dieser Welt durch das wissenschaftliche Gebet gegeben ist. Seht, Ich heilte damals die Menschen und tue dies auch heute noch durch das wissenschaftliche Gebet, und als Meine damaligen Jünger dies noch .immer nicht verstanden, was Ich von euch heute nicht annehme, zeigte Ich ihnen einen drastischen Beweis, indem Ich den Feigenbaum verfluchte, um ihnen zu zeigen, dass alle Macht im Himmel und auf Erden, Mir, dem Menschensohn gegeben war. Leset dies in eurer Bibel nach: " Und am nächsten Morgen gingen sie vorüber und sahen, daß der Feigenbaum verdorrt war bis auf die Wurzel, und Petrus gedachte Meines Fluches am Vortage und sprach zu Mir: "Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den Du verflucht hast, ist verdorrt." Ich antwortete ihm und sprach:" Habet Glauben an Gott, wahrlich, Ich sage euch, wer zu diesem Berge spräche, hebe dich hinweg und wirf dich ins Meer, und zweifelt nicht im Herzen, sondern glaubet, daß es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagte." Darum sage Ich euch: "Alles, was ihr bittet in euerm Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangen werdet, so wird's euch auch werden."-

 

Welch eine gewaltige Lektion, Meine Schüler, erteile Ich euch hiermit, könntet ihr es nur ermessen! Es ist die Anwendung Meiner Macht in euch und durch euch Menschen. Überleget euch diese, Meine große göttliche Verheißung einmal genau. Ich sagte:"Alles, was ihr erbittet ohne Einschränkung eures Wunsches.“  Seht, Meine lieben Schüler, um diese Meine Worte heute der unwissenden Welt zu "beweisen", (gebe Ich euch die geistige Bewußtseinstherapie) und das ist euch möglich durch das wissenschaftliche Beten. Ihr könnt alles, von Mir, euerm Vater Jesus haben, was ihr im wissenschaftlichen Gebet euch ersehnt und zuweilen erhaltet ihr es so schnell, daß ihr sogar darüber erschreckt seid. Entspringen eure Wünsche der innersten Liebe, dann segnen sie euch und auch alle Betroffenen. Sind sie nicht liebevoll, dann lernt jeder von euch, ohne Ausnahme, den schweren Weg, um beim nächsten Mal dann, durch die gemachte Erfahrung, eine bessere Wahl zu treffen. Ein Erleuchteter eurer vergangenen Zeitepoche  sagte einmal: " Die Behandlung ist die Tat, die Kunst und die Wissenschaft, im Geiste desjenigen, der behandelt, den Gedanken zu besiegen, daß der Körper seines Patienten eine göttliche, geistige, vollkommene Idee Gottes ist."

 

Wahrlich, Ich sage euch, Meine lieben Schüler:" Das wissenschaftliche Gebet befähigt einen Menschen, früher oder später, sowohl sich selbst, als auch Andere aus jeder Schwierigkeit hier auf Erden zu befreien. Die bewiesenen Tatsachen sprechen eine deutliche Sprache. Laß euch immer und bei jeder geistigen Heilung davon leiten:" Gott in mir, und Ich in dir, ist allmächtig und es sind ihm alle Dinge möglich, im Himmel und auf Erden, und du und Ich sind eins, Mein Ebenbild." Daher hat der Mensch die Herrschaft, sich die Welt untertan zu machen. Ich habe aber keinem von euch Menschen die Genehmigung erteilt, daß ihr eure Mutter Erde vergewaltigt und erbarmungslos, wie ein wildes Raubtier, schändet. Diese, Meine Aussage, müßt ihr wörtlich nehmen,- Meine lieben Schüler, dabei seid ihr alle gemeint, ohne eine Ausnahme. Wahrlich, so sage Ich euch: " Im wissenschaftlichen Gebet bin Ich es selbst, der wirkt, und ganz bestimmt nicht der Heiler; oder sonst ein Jemand.“  Somit sind also bei einer geistigen Heilung eure persönlichen Grenzen und Schwachheiten vollkommen ohne Bedeutung, denn Ich benutze den Menschen als Kanal für Meine Heilkräfte und Mein göttliches Wirken, wobei das wissenschaftliche Gebet des Heilers dazu dient, sein eigenes, menschliches Ich aus dem Wege zu räumen. Was eure Arbeitsmethode bei einer geistigen Heilung, zusammen mit euerm Gebet anbelangt, so ist eine solche Behandlung die Einfachheit selbst, denn alles, was ihr dabei zu tun habet, ist dieses:" Ihr müßt aufhören, an die Krankheit oder die Schwierigkeit zu denken, worin sie auch immer bestehen mag, sowohl bei euch selbst, als auch bei dem Patient, der zu euch kommt. Denkt statt dessen an Mich, den inneren Arzt und stellt euch vor, dass Ich dicht bei euch stehe und die Heilung zulasse und ausführe oder auch nicht. Wenn ihr euch bei einer geistigen Heilbehandlung so verhaltet, wird das Ungemach, wo und was immer es sein mag, unter Meiner direkten Mitwirkung augenblicklich verschwinden. Ihr braucht einem Patienten auch nicht mit langen Prognosen bei einer geistigen Behandlung, den Draht, den er in diesem Augenblick vielleicht zu Mir bekommen hat, zu stören. Haltet euch immer unter Meiner direkten Mitwirkung und denkt mit keinem Gedanken an die Krankheit des Betreffenden oder gar noch an eure eigenen Schwierigkeiten, denn ihr könnt nicht Beides zugleich denken und dann noch eine Heilung von Mir erwarten, Meine lieben Schüler.

 

Seht, das alles scheint so einfach zu sein und warum sollte es euch denn nicht gelingen? Ihr müßt nur eure Aufmerksamkeit von den Problemen abziehen und stattdessen an Mich, euern inneren Arzt und Helfer, dem alle Dinge möglich sind, zu denken. Ihr müßt also euer Denken verändern (Bewußtseinserhöhung) und damit erhebt  sich gar oft bei Vielen die Schwierigkeit, daß man nicht immer fähig ist, ein Problem vollkommen zu ignorieren und eure ganze Aufmerksamkeit auf Mich zu lenken, und das ist mitunter oft sogar der Grund, warum eine geistige Heilung eine geraume Zeit benötigt, bis sie erfolgt. Auch der Patient, sollte durch ein vorheriges Gespräch seine Gedanken in Kanäle rechten Denkens und Glaubens leiten oder umlenken. Ich sage es euch hier noch einmal in aller Deutlichkeit, Meine lieben Schüler: "Eine geistige Heilbehandlung ist wissenschaftliches Gebet. "Es handelt sich hier um einen individuellen Gedanken und Vorgang, wobei das Denken des Menschen von den Nöten oder Problemen abgelenkt und in direkte Verbindung mit dem göttlichen Bewußtsein gebracht wird. Dadurch wird er befähigt, sein höchstes Gut von Mir zu empfangen, seine Gesundheit.

 

Wie ihr bereits wißt, ist euer Leben das, was eure Gedanken daraus machen, Meine lieben Schüler. Wie der Mensch denkt, in seinem Herzen, so ist er, auch das wißt ihr bereits. Solange ihr eure Aufmerksamkeit auf eure Probleme oder auf eure Schwierigkeiten haftet, halten sich auch diese an euch fest und ihr erzeugt dann in eurer Erfahrungswelt dergleichen noch mehr. Durch Meditieren wird die Aufmerksamkeit auf Mich, den Christus in euch konzentriert und das Ergebnis ist, daß ihr dann euer höheres Denken verwirklicht, nämlich, unendliche Weisheit, allmächtige Kraft und allgegenwärtige Liebe. Durch das wissenschaftliche, bejahende Gebet, wird euch Menschen von Mir die Herrschaft gegeben, es ist eine offene Türe zu allem, was Ich habe. Wisset, durch eine solche " Behandlung" ist  alles, was euer Vater hat, auch euer, Meine lieben Schüler. Sagte Ich einst nicht:" Mein Vater wirket und Ich wirke auch?" Seht, Meines Vaters Werk ist vollendet, Seine Schöpfung ist vollkommen. Die „Behandlung" ist euer Werk, "ihr müßt das wissenschaftliche Gebet vollbringen. Das verwandelt euer Denken in das Muster eures Herzenswunsches. Das ist richtiges Beten, das ist das Gebet, das von Mir, immer, ohne Ausnahme, erhört wird, das wissenschaftliche Gebet, Meine Jünger. –

 

Nun, so frage Ich euch, was ist "geistige Bewußtseinstherapie oder geistige Behandlung in Wirklichkeit?" Ich antworte euch: "Wenn ihr wisset, was eine geistige Behandlung wirklich ist, würdet ihr euch vielleicht bei ihrer Anwendung nicht so unkompetent fühlen, nämlich diese Therapie besteht in einer Reinigung eures Bewusstseins (durch Reinigung wird unser Bewusstsein erhöht), damit Mein vollkommenes, göttliches Wirken durch euch, durch euer Flußbett fluten kann." Mein göttliches Wesen, Meine lieben Schüler, ist vollkommenes Leben. Die biblischen Worte, "in Meinem Namen" bedeuten, "Meinem vollkommenen Wesen entsprechend." Seht, das Wesen des geistigen Menschen, der nach Meinem Ebenbild geschaffen wurde, ist ebenfalls vollkommen, aber ihr Menschen habet allerlei Lügen ausgesät - Krankheit und Leiden sind nicht Meine Schöpfung, sie sind die Erfindung eures sterblichen Geistes. Ihr Menschen selbst seid es, die ihr durch euer negatives Denken, welchem ihr gestattet, daß es euch kontrolliert, den Strom Meines vollkommenen göttlichen Lebens blockiert habet. Wenn ihr euer Bewusstsein vom Schutt eurer Furcht und grundlosen Ängste, Eifersucht und aller andern negativen Gedanken reinigt, welche ja die Krankheitssymptome geschaffen haben, (Reinkarnation ggf. mit unseren früheren Belastungen!) leuchtet Meine Heilkraft durch euern Körper hindurch und ihr saget dann, daß ihr geheilt seid. Mit andern Worten, ihr bemüht euch nicht, durch die geistige Behandlung äußere Zustände zu ändern, sondern ihr öffnet einen Weg, für die Wiederherstellung der Ganzheit des kosmischen Bewußtseins, was zur Folge haben muß,  dass euer Körper eine Heilung demonstriert.

 

Wenn ein Mensch zu euch kommt und um geistige Heilung für sich bittet, sucht er in Wirklichkeit eine Erhebung seines Bewußtseins. Ihr als Heiler braucht nicht erst etwas geschehen zu lassen, ihr braucht nicht erst seinen Zustand zu ändern', alles, was ihr tun müßt, ist, euer eigenes Denken auf eine höhere Ebene zu bringen. indem ihr die Wahrheit über den Andern wißt. Eure Aufgabe als Heiler ist, die Wahrheit Meines göttlichen Geistes, sowohl in euerem Patient, als auch in euch selbst anzuerkennen, zu wissen. daß Ich alles in allem, über allem und durch alles bin. Zu wissen, daß Ich die einzige Ursache und der alleinige Schöpfer bin. Zu wissen, daß Ich die einzige Macht bin und dass alles, was Meine Macht in Frage stellt, eine Lüge ist. Ihr braucht den kranken Menschen nicht erst von dieser Wahrheit zu überzeugen, was er in seinem kranken Angstzustand doch nicht voll akzeptieren kann. Es genügt schon. wenn ihr es für den Kranken wisset, wird er von Mir bereits schon in seinem Bewusstsein erhoben werden. Seht, das meinte Ich, als Ich zu euch Menschen sagte: "Und Ich, wenn Ich von der Erde erhoben bin, werde  Ich euch alle zu Mir ziehen. "Diese, Meine Weissagung könnt ihr in eurer Bibel nachlesen und überdenken, sie wird in euch und in euerm Patient in Erfüllung gehen.

Soviel für heute, Meine lieben Schüler, Meinen Vatersegen und Meine ganze Liebe ist immer mit euch, und Meinen Frieden lasse Ich euch

Amen.

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 27. 0ktober 1985

 

Liebe, Friede und Meinen Segen euch allen, Meine lieben Schüler-!

 

Einst sagte Ich:" Wenn ihr glauben könnt, alle Dinge sind dem möglich, der da glaubt,  und dir geschehe, wie du geglaubt hast."

 

Seht, Ich habe einst Dämonen ausgetrieben und Tote zum Leben erweckt, jedoch in Meiner eigenen Heimatstadt konnte Ich nur wenig tun, weil sie nicht glaubten. Es war Meine Gewohnheit, jene, die zu Mir kamen, zu fragen ob sie an Mich glauben  -  wenn ihr nicht glaubet, so glaubt Meinen Werken. Je größer ihr Glaube war, desto größer waren Meine Werke, die Ich ihnen tat. Als Meine damaligen Jünger zu Mir kamen und sich beklagten, daß sie einige Fälle nicht zu heilen vermochten, sagte Ich zu ihnen: "Oh, ihr Kleingläubigen." Ich hielt den Glauben für die wesentliche Voraussetzung einer erfolgreichen Heilung und nicht nur allein beim Kranken, sondern auch beim Heiler selbst. Seht, Meine lieben Schüler, der für therapeutische Zwecke nötige Glaube, ist nicht der richtige Glaube, er ist an die jeweilige Behandlung gebunden und der Patient hört mit einem solchen oberflächlichen Glauben auf, der Krankheit gegenüber aktiven Widerstand zu leisten. Die Macht,  zu heilen ist nicht dem Stück Holz gegeben, die Macht ist auch nicht in irgend einer Heiligenfigur zu suchen, nicht Ich, der Mensch Jesus hatte die Macht und natürlich haben auch alle eure unzähligen Arzneimittel nicht die Macht, die ihr Menschen einnehmet, denn alle Macht ist allein in Meinen Händen, Meine lieben Schüler, und Meine göttliche Kraft, der Christus in euch ist die einzige Macht, es gibt keine andere: "Dein Glaube hat dir geholfen, - Ich kann nichts aus Mir selbst tun, der Vater, der in Mir ist, tut die Werke." Meine lieben Schüler, wisset, Meine göttliche Macht drängt in euch, um gerade durch euch zum Ausdruck gebracht zu werden. Der Wunsch und der Glaube sind es, welche die Pforte von innen öffnet und somit die Heilung eines Kranken stattfinden läßt. Der Glaube des Patienten muß die Türe seines eigenen Zweifels entriegeln, damit er seine Heilung erfahren kann, die schon all die Zeit auf ihn wartete. Wisset, es gibt zwar viele Wege des Heilens, aber nur einen Heiler, - Mich, euern Vater Jesus, euern inneren Arzt. Der äußere Arzt versorgt die Wunde, ja, aber Ich heile sie, und führe euch Menschen so zu eurem geistigen Heilsein zurück, eure Seele eingeschlossen.  Darum öffnen sie durch ihren Glauben die Türe zu dem, was schon immer für sie da war. Wenn der Mensch soviel Glauben hat, daß sein Bewußtsein, das ihm zustehende Heilsein empfangen kann, dann wird ihm seine Gesundheit von Mir zuteil werden, das ist Meine Verheißung. Habe Ich nicht zu euch gesagt:" Siehe, Ich stehe an der Pforte und klopfe an?"-

 

Seht, Meine lieben Schüler, euer Körper, den ihr während eurer Lebensspanne bewohnt, ist nicht die verdichtete Materie, wofür ihr ihn haltet. Er ist ein festes, sich ständig wandelndes Werkzeug gänzlich aus Energie der einen Lebenssubstanz erschaffen. Er verändert sich beständig und erneuert sich in Ubereinstimmung mit dem mentalen Vorbild, das man von ihm hat. Euer Körper hat nicht eine einzige Zelle, die er im vergangenen Jahr besaß. Er mag wohl dieselben Male und Makel aufweisen, aber wenn ihr dieselben aus ihrem Gedankenmuster streichet. werden sie am Körper verschwinden. So kann ein Mensch eines Tages vollkommen mit Warzen bedeckt sein und am nächsten Tag keine einzige mehr davon haben. Ich frage euch, wo bleiben sie? Hat etwa ein magischer Spruch etwas damit zu tun. und wenn, allein schon der Glaube an diesen Irrsinn genügt, um sie verschwinden zu lassen. Es hat sich also ihr mentales Konzept gewandelt, Meine Schüler, versteht ihr das recht? Die meisten von euch Menschen nehmen ihren physischen Leib allzu ernst. Ich sage euch, sehr schädlich ist diese Annahme, daß der Körper sich nicht ändern könnte, weil irgend jemand eine diesbezügliche Diagnose erstellt hat. Ich sage euch, Tumore haben sich schon völlig in Luft aufgelöst. Wer einmal, nachdem er schon alle Hoffnungen aufgegeben hatte. durch das wissenschaftliche Gebet, eine neue. vitale Lebenserfahrung machte, lebt in der Erkenntnis, daß die in ihm wohnende, göttliche Geisteskraft und göttliche Weisheit, die diesen Körper geschaffen hat, weiß, wie derselbe sich beständig am besten erneuert. Betet oft darum, Meine lieben Schüler, daß Mein göttlicher Geist, der in euch ist, nicht durch die Meinung irgend eines verringert werden kann, dieser göttliche Funke  in dem Hilfesuchenden.

 

Mein göttlicher Geist kann nicht durch irgendeine menschliche Diagnose beeinträchtigt werden, Meine lieben Schüler. Mein göttliches Prinzip in euch ist vollkommen, es kann nie geändert oder gemindert werden. Wisset, alles, was Ich in Meiner Unendlichkeit und Vollkommenheit bin, ist in diesem einen Augenblick enthalten, ihr braucht es nicht erst geschehen zu lassen, es ist bereits da, Augenblick um Augenblick laßt ihr es durch euch zu seinem vollkommenen Ausdruck fließen - das göttliche Leben in euch.

 

Jetzt, in diesem Augenblick, wo ihr diese, Meine Worte hören dürft, laßt alle euer törichtes Denken, alle die negativen und destruktiven Gedanken los. Erhebt euch zu einer neuen und frischen Ausgangsposition, einer neuen Einsicht und Ansicht von euch selbst, in der Erkenntnis, daß ihr mit Meinem göttlichen Geist in euch, eins seid, der fähig ist, alle Dinge zu vollenden.

 

Ihr seid Meine Kinder, Meine Schüler und Meine Jünger, und vor allem. Mein Ebenbild. Es gibt keine Trennung zwischen euch und Mir. Mein göttliches Leben in euch, erneuert sich als vollkommenes Wirken, für euch Menschenkinder. Noch bevor ihr ruft, höre Ich euch schon und gebe euch Meine Führung und Meine Antwort. Ihr Menschen könnt in euerm Leben soviel Göttliches erfahren, wie ihr willens seid. Zu akzeptieren. Habe Ich euch nicht einst gesagt:" Ihr könnt die Werke tun. die Ich tat, und noch größere, und Ich gebe euch Mein Geheimnis, Ich gehe zu Meinem Vater." Wenn ihr zum Vater im Innern, der Quelle allen Lebens geht, laßt ihr Meine Heilkraft schon durch euch selbst wirken.

 

In euerm wissenschaftlichen Zeitalter wird der geistigen Heilung des menschlichen Körpers und seiner Seele bereits schon mehr Beachtung gezollt, als zu irgend einer andern Zeit in der Menschheitsgeschichte. Billionen werden auf eurer Welt jährlich ausgegeben. um Krankheitsfälle zu  erleichtern. Es gibt mehr Krankenhäuser, Ärzte, medizinisch-technische Einrichtungen und immer mehr Menschen, die all diese künstlichen Dienste benötigen und in Anspruch nehmen, denn je zuvor. Sobald eure medizinische Wissenschaft mit einer verheerenden Krankheitsform aufgeräumt hat, tauchen zwei neue auf, um ihren Platz einzunehmen. Ich frage, sollte man denn da wohl etwas übersehen haben? Gibt es vielleicht noch einen besseren Weg? Meine Antwort hierzu lautet:" Vor zweitausend Jahren, als Ich in Meiner Eigenschaft als Jesus von Nazareth noch über das Antlitz der Erde wandelte, war Ich fähig und hatte die Kraft, die kranken Menschen, ohne Drogen, Ärzte oder Krankenanstalten zu heilen. So diente Ich den Menschen zwar nur einige Jahre, aber noch in eurer heutigen Zeitepoche spricht man noch von Meinen damaligen Werken und Wundern. Die Menschen nannten sie Wunder, weil sie das menschliche Verstehen übertraf. Auch euch habe Ich schon oft gesagt, daß auch ihr diese Werke tun könntet und noch größere und in einem kurzen Satz gebe Ich euch auch den Schlüssel dazu:" Ich gehe zum Vater". So wählte Ich Mir zwölf Jünger aus und unterrichtete sie, drei Jahre lang, wie Ich heute auch euch mit Meinen

Worten unterrichte. Außerdem instruierte Ich noch weitere siebzig Jünger in die Heilungsgesetze ein. Ich sandte sie dann alle aus, um zu wirken, in Meinem Namen, und auch sie waren bei ihrer geistigen Heilungstätigkeit erfolgreich. Wohl habe Ich nicht beabsichtigt, den Heilungsdienst nur mit dieser Anzahl von Jüngern zu beenden. Nun, Meine lieben Schüler, wie heilte Ich als Jesus wohl? Seht, Ich wandte das wissenschaftliche Gebet an, Ich wandte Mich von dem verwirrenden, äußeren Erscheinungsbild der Kranken ab und ging nach innen, zum Vater, dem im Menschen wohnenden göttlichen Geist und vollkommenen Leben. Auch ihr verfügt heute über das Wissen des wissenschaftlichen Gebetes, auch wenn euch diese Bezeichnung noch fremd ist, durch das auch heute noch" Wunder" geschehen. Jemand, der den festen Willen hat, allen Aberglauben, falsche Glaubenslehren und Vorurteile beiseite zu legen und sein Herz offen zu halten, um Meine Anweisungen zu empfangen, kann zu einem brauchbaren Kanal für Meine göttlichen Heilkräfte werden. Im Verlauf der vergangenen hundert Jahren ist das Heilen durch das wissenschaftliche Gebet, dessen Prinzipien durch alle Zeiten bestanden haben, wieder neu entdeckt worden. Die geistige Heilung ist nicht nur auf eine religiöse Gruppe, oder Sekte beschränkt. Und Wunderbeilungen, wie ihr sie nennt, geschehen auch heute noch, täglich durch die tiefe Gebetsarbeit vieler tiefgläubiger Menschen auf eurer Erde. Das wissenschaftliche Gebet, Meine lieben Schüler, vollzieht sich im kosmischen Bewußtsein und wendet sich an Mich in euerm Innern.

 

(Unser kosmisches Bewusstsein ist Teil unseres Gedankenkörpers = menschlicher Geist, der weiß, das wir ein Mikrokosmos im Makrokosmos sind. Aus diesem Bewusstsein  richten wir uns über unseren Geburtsgeist an Jesus, der in unserem Herzen eingeboren worden ist aufgrund unserer tiefen demütigen Liebe zu Ihm)

5. Die Erlösung   

 

 Was Ich euch nun als nächstes sagen will, wird euch wahrscheinlich überraschen.  Ihr alle, die Ich euch in Meinen verschiedenen Schulen zusammenführe, seid schon irgendwann in einem eurer Leben, Heilungswerkzeuge für die Menschen gewesen. Während ihr euch vielleicht unbewußt mit Hilfe des wissenschaftlichen Gebetes für Andere eingesetzt habt, das Heilergebnisse nach sich zog. Immer, wenn ihr für einen Andern das Gute bejaht habet, immer  wenn ihr euch weigertet, negativ über einen Andern zu denken, immer, wenn ihr einen andern Bruder oder Schwester mit Meiner göttlichen Kraft, oder mit seinen eigenen schöpferischen Geisteskräften, auch von ferne behandelt habet und identifiziert habet, bedientet ihr euch den ersten Anfängen des wissenschaftlichen Gebetes, Meine lieben Schüler. Wer weiß wie oft euer menschliches Bewußtsein schon einen inspirierten Gedanken gefaßt hat, der unwissentlich einen andern Mitmenschen segnete - vielleicht war es auch nur ein Gefühl, göttlichen Schutzes, das nicht einmal in Worte gefaßt wurde, aber es leitete Meine göttliche Kraft irgendwo in der Welt, und es kam zu einer Bewußtseinserhöhung, einer neuen Gotterkenntnis mit ihrer entsprechenden Verbesserung im äußeren Leben des Andern. So ist auch Meine göttliche Gabe des Heilens nicht nur einigen Bevorzugten vorbehalten, Meine lieben Schüler. Ihr braucht nicht erst ein Mystiker oder ein Erleuchteter oder gar ein Weiser zu sein, oder über besondere psychischen Fähigkeiten zu verfügen, um ein Werkzeug des Heilens zu werden, ihr braucht nur ein reiner Kanal, ein reines Flussbett zu sein, Meine lieben Jünger. Ihr braucht auch keine Lichterscheinungen zu haben, oder gar Stimmen zu hören, denn ein jeder von euch ist von Natur aus ein Heiler, der Meiner göttlichen Heilkraft gestattet, sich durch ihn zum Ausdruck zu bringen. Ich versichere euch, Meine lieben Schüler, es ist nichts Geheimnisvolles am Heilen durch den Geist. Die schon erwähnte geistige Bewußtseinstherapie ist ein sehr praktisches Geschehen. Nichts von all dem, was ihr je auf Erden erlernen könnt, wird von größerem Wert sein, als die Kunst und das Wissen um das wissenschaftliche Gebet zum Zweck einer geistigen Heilung.

 

Soviel für heute, Meine lieben Schüler, Meinen Segen, Meine ganze Liebe ist immer bei euch, und Meinen Frieden lasse Ich euch.

Amen.

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 28. 0ktober 1985

 

Liebe, Friede und Meinen Segen, euch allen , Meine Ib. Schüler!

 

Heute will Ich zu euch über das Dienen und die Mittel und die Wege dazu, sprechen. Ich sehe, euer Wille nach opferfreudiger Dienstleistung hat durch euch, die ihr auf dem geistigen Weg bereits ein gutes Stück des Weges geschafft habet, schon ein Echo in mancher Seele erzeugt und einen Widerhall gefunden. Vernehmet nun, Meine lieben Schüler, daß die Mittel und Wege zum Dienen unzählbar sind. Wer von Meinen Schülern den Willen zum Dienen in sich trägt, der wird auch Mittel und Wege und Möglichkeiten finden, denn Ich zeige euch diese, durch Meine göttliche Liebe und Führung. Wer die Wahrheit von Herzen liebt, der wird auch wissen, wie er der Wahrheit dienen kann, denn er wird gleichfalls von der Wahrheit geliebt und sie wird ihn auf dem Weg zum Dienen leiten. Er wird Kraft aus allen Welten erhalten, sie wird ihm in reichlichem Maße zuströmen, denn sein Verlangen wird von jeglicher Selbstsucht frei sein und mit Meinem göttlichen Willen in Einklang stehen. Denket etwa ja nicht, Meine lieben Schüler, daß man, um der Menschheit zu dienen etwa große Macht und großes Wissen braucht. Es gibt keinen Menschen, der nicht fähig wäre, nach seiner Art und Kraft irgendwie der Menschheit zu dienen. Seht, schon mit einem lieben Wort, einem freundlichen Gruß, einem lieben Blick, einem Krankenbesuch, einer Blume, einer Ermutigung, einem Trostwort, einem Gebet, einer Anteilnahme und Besorgtheit und schließlich mit einem warmen Händedruck könnt ihr schon viel Kraft, Freude und Lebensmut spenden.

 

Schon durch eure, von Meiner göttlichen Liebe gesprochenen Worten könnt ihr in den müden Gemütern, die an Geist und Seele fast schon welken, wieder neues Leben entzünden und kranken Seelen und Herzen neuen Strom des Glaubens schenken. Nehmet darum durch euer tiefes Mitgefühl, wärmste Anteilnahme an den Empfindungen der leidtragenden Brüdern und Schwestern. Reichet im Geiste eure helfende Hand denen, die in bitterer Seelennot sich befinden. Laßt durch die Wärme eurer Liebe neue Triebe des lebendigen Glaubens an ihrem Lebensbaum wachsen. Wisset, Meine Schüler, es kommt nicht auf die Größe eurer Hilfeleistung, sondern auf die Herzlichkeit, Reinheit der Nächstenliebe und eurer Absicht und eurer Empfindung. Laßt darum Mein göttliches Licht in eurer Seele, eure Gaben durchwärmen und durchleuchten. Mit dem heiligen Strom eurer wohlwollenden und aufbauenden Gedanken, könnt ihr aber wahrlich oft den größten Dienst, eurem Nächsten gegenüber leisten, denn dadurch werdet ihr zur Reinigung der vergifteten, Geistesatmosphäre der Menschheit, welche die Brutstätte allen Unheiles und allen Übels ist, beitragen können. Durch die, von Meinem Geistesstrom gelenkten Worte der Kraft, könnt ihr die geistigen Kräfte erwecken, die in einer Menschenseele wurzeln. Zum Beispiel, durch euer Mitgefühl für die Tiere, die jüngeren Brüder von euch Menschen, könnt ihr der Menschheit schon zur Erlösung verhelfen, denn die Erlösung der Menschheit fordert auch die Befreiung der Tiere von den Grausamkeiten ihrer Peiniger. Machet darum aus euerm Herzen eine Zufluchtsstätte für alle Kreatur, Meine lieben Schüler. Dem kleineren Bruder - Tier - zu dienen. ist sogar schon in Meinen Augen ein sehr wichtiger Dienst an der Menschheit, ja, ein segensreicher Gottesdienst.

 

Wahrlich. Meine lieben Schüler, Ich sage euch: "Die Liebe ist das wirksamste Heilmittel, mit dem ihr der Menschheit und ihrem Leid den größten Dienst. erweisen könnt. Ohne die Liebe, bleiben alle andern Mittel ohne alle Heilwirkung und ohne allen Segen von Mir." Nur Liebe kann allen euern Taten und Gedanken Heilkraft und höheren Wert geben. Die reine Liebe, Meine lieben Schüler, besitzt eine Macht, die alles heilt und auch alle eure Schwierigkeiten überwindet. Ihr könnt euch ihre gewaltigen und segensreichen Wirkungen noch nicht vorstellen. übet darum das Dienen aus tiefster Überzeugung bis zum geringsten, kleinsten Dienst, mit Eifer, aus wahrer göttlicher Liebe heraus, denn der geringste Dienst ist in Meinen Augen genau so groß, wie der größte Dienst es bei euch Menschen ist. Möget ihr die Seligkeit, wahren Dienens selbst erleben, Meine Schüler, und seinen göttlichen Segen durch Mich erlangen. Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch:" Kein Menschenwesen darf es je wagen, mit staubigen Füssen und ungeläutertem Herzen, das Heiligtum des Tempels der Wahrheit, wo der Heiltrank der Erlösung euch dargereicht wird, zu betreten." Was will Ich euch damit sagen? Ich will damit sagen, bevor ihr euer Herz nicht von allen Unreinigkeiten gesäubert habet, kann keiner in Meinem Tempel Einlaß finden, das heißt, als Kanal für Meine göttlichen Gaben von Mir benutzt werden. Seid deshalb edel genug, anzuerkennen, daß euer Herz noch mit den Krusten vieler alter, selbstsüchtiger Wünsche und manchen negativen  Gedanken und Vorstellungen eures niederen, persönlichen Ichs belagert ist. Seht, dies alles müßt ihr zuerst entfernen, auch wenn bei dieser Schwerarbeit euer Herz dabei bluten wird. Doch, habet Mut, Meine lieben Schüler, laßt ohne euch dessen zu schämen, ruhig eure Reuetränen fließen, dies wird euer Herz gewaltig entgiften und es für den Heilstrom Meiner Gnade empfänglich machen. Wenn euch die Dornen der Verleumdung, Verachtung und Verfolgung, vonseiten der noch geistig Blinden, euer Herz verwunden werden, haltet euch dann immer fest an Mich, euern Vater Jesus, und an Meine Wahrheit. Ertraget heldenhaft die Stiche. des Hohnes, des Hasses, des Zweifels, des Neides und der Bosheit, mit denen eure armseligen und verblendeten Mitmenschen euer Herz noch manches Mal zum Bluten bringen werden. Wisset, diese Erzeugnisse geistiger Finsternis der Menschen, sind nur Mittel zur Anregung eures Mitleides und der erwärmenden Liebe für euch. Sie werden auch für ihren Urheber als harte Lektionen und als Mittel zur Erweckung aus ihrem geistigen Schlaf dienen. Dann werden deren geistige Augen aufgehen und sie werden erkennen, daß sie die bitteren Früchte ihrer bösen Taten, Worte, und Gedanken ernten und auch selbst kosten müssen.

 

Laßt darum euer Herz, Meine lieben Jünger, in großem Ernst und allumfassender grenzenloser Liebe, von allem Schmutz des Grolles und der Unzufriedenheit völlig rein waschen, dann wird sich mit Sicherheit das Tor Meines Tempels für jeden von euch öffnen und ihr werdet aufgenommen in den Kreis Meiner Lichtkämpfer. Ich warte auf jeden von euch, ihr Meine tapferen Wanderer auf dem inneren Seelenpfad.  Ihr sollt jederzeit wissen und auch nicht vergessen, daß Meine Sehnsucht nach einem jeden von euch viel größer ist, als die eure nach Mir! Nehmet diese, Meine Worte, euch tief zu Herzen, Meine lieben Schüler.

 

Soviel für heute, Mein Segen, Meine ganze Liebe bleibe bei euch, und Meinen Frieden lasse Ich euch.

 

Amen

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 29. 0ktober 1985

 

Liebe, Frieden und Meinen Segen, euch allen, Meine lb. Schüler!

 

Wahrlich. Meine Jünger, Ich sage euch:" Diese Welt ist dem Gesetz der Zielsetzung und der Zweckverfolgung unterworfen, das heißt, es geschieht nichts in dieser Welt, ohne Ziel und Zweck." So sind auch die Taten und die Gedanken der Menschen. Es kommt aber im Leben immer auf die Erhabenheit des Zieles und die Reinheit des Zweckes an. Dies, Meine lieben Schüler, ist der alleinige Maßstab für die Würde und Vollkommenheit eines Menschen. Das Ziel und auch den Zweck seiner Taten, Wünsche und Gedanken rein zu gestalten und zu erhalten, ist die schwierigste und zugleich heiligste Aufgabe von euch Menschen. Eine von Selbstsucht, Ehrgeiz und Selbstinteresse vollständig freie Hilfeleistung und Nächstenliebe, ist bei der heutigen Menschheit fast unmöglich noch zu finden. Seht, Meine lieben Schüler, hinter jeder Tat der Liebe, der Dienstleistung des heutigen Menschen, steht ein verhüllter Gedanke oder Wunsch des Verdienens, des Gewinnes, sei es nun materieller oder auch geistiger Art, sei es auf dieser Erde oder im Himmel. Strebet darum danach, euer Dienen von allen persönlichen Interessen rein zu halten und es immer in Meinem Namen und Mir zuliebe auszuführen.

 

Um den Zweck eures Dienstes an der Wahrheit und der Menschheit zu heiligen und segensvoll zu erhalten,  müßt ihr alle eure Taten, Wünsche und Gedanken vom Licht Meiner göttlichen Weisheit durchleuchten und von dem Heilstrom Meiner göttlichen Liebe durchfluten lassen. Wisset, Meine lieben Schüler, Weisheit und Liebe sind die zwei Pole der Weltharmonie. Weisheit ist die regulierende und Liebe die erhaltende Kraft der Weltordnung. Weisheit gibt euch die Richtlinien, wonach ihr euern Dienst an der Wahrheit und der Menschheit erfolgreich gestalten könnt. Weisheit schützt euch vor den Täuschungen und Irrtümern und auch vor dem Mißbrauch und der nutzlosen Vergeudung eurer Lebenskraft. Ohne Weisheit könnt ihr in der Ausführung eurer Ideale dem Irrtum unterliegen und oft sogar das Gegenteil dessen tun, was ihr gehofft habet. Weisheit ist die größte Sicherheit gegen alle Gefahren eures geistigen Weges, Meine lieben Schüler. Nur im Lichte der Weisheit könnt ihr unterscheiden, wann, wo und wie ihr eure Dienste und eure Hilfsbereitschaft anwenden sollt. Ohne dieses Licht, oder Unterscheidungsvermögen werdet ihr auch in der Wahl der Zeit, des Ortes und der Art des Helfens und des Dienens oft noch irren, Meine lieben Schüler, und mehr Schaden anrichten, als Nutzen. Euer guter Wille allein, eure reine Absicht und eure Opferwilligkeit, können ohne Weisheit keine erwünschten Früchte tragen. Eine Hilfe, die aus Torheit geleistet wird, kann kein Heil hervorbringen. Das tägliche Leben kann euch, wenn ihr es mit den einsichtsvollen Geistesaugen erforschet und beobachtet, überzeugende Beweise dafür liefern.

 

Manche Menschen verursachen durch ihre Hilfeleistungen, aus Mangel an Weisheit, sogar oft große Schäden an ihrer eigenen Seele, wie auch an ihren Mitmenschen. Erkennet weiter, Meine lieben Schüler, daß wahre Dienstbereitschaft und Hilfe mit Unterwürfigkeit und dem Verlust der Menschenwürde unvereinbar ist. Übertriebene Demut, ist keine Tugend. Das Licht der Weisheit kann euch das Vermögen verleihen, zwischen wahrer und falscher Demut zu unterscheiden.  Wer aber die Reinheit seines Herzens und seine Menschenwürde preis gibt und glaubt, dadurch jemandem irgendwie helfen zu können, der handelt unweise und falsch, selbst wenn er seiner Tat ehrenwerte Motive unterstellt.

 

Seht, Meine lieben Schüler, auf dem Wege der Dienstbereitschaft und Opferwilligkeit liegen viele Gefahren, die nur mit der Kraft der Weisheit besiegt werden können. Ringet darum vor allem nach dem Vermögen der wahren Unterscheidung, denn diese Kraft ist das Tor zur Heiligkeit der Weisheit. Weisheit, Meine lieben Jünger ist der erfahrene Steuermann, der das Lebensschiff des Menschen in Sicherheit zum Hafen der Harmonie führt. Weisheit ist auch die Heilkunst eures Lebens. Diese göttliche Kunst ist für den, der der Menschheit und der Wahrheit dienen will, unentbehrlich, doch ist die Weisheit von der selbstlosen reinen Nächstenliebe nicht zu trennen, denn eine Weisheit, ohne Meine göttliche Liebe, ist undenkbar. Ohne den Heilstrom Meiner göttlichen Liebe, der sich wie Balsam in die Herzen der kranken Seelen ergießt, kann keine Weisheit bestehen oder gar helfen und heilen. Nur reine Liebe zum Nächsten ist das Heilmittel für die Leiden und Schmerzen, die euch das Leben oft schlägt.

 

Rufet darum, Meine lieben Schüler, so oft ihr könnt, vor allem vor jeder wichtigen Tat, die göttliche Liebe, die das Wesen eurer Seele ist an, und sprecht es aus, indem ihr bete :

 

„Göttliche Liebe, durchfließe meinen Körper und meinen Geist und durchdringe und reinige mein Herz. Läutere meine menschlichen Gefühle und heilige meine Wünsche und Gedanken, und segne Du meine Worte und Taten.“ Amen.

 

Wisset, Meine lieben Schüler, Weisheit ist das Auge aller schöpferischen Seelenkräfte oder Tugenden und  die Liebe ist das Herz derselben. Ohne Weisheit und Liebe bleiben alle Seelenkräfte und Tugenden blind und herzlos, und ohne Licht und Wärme. Strebet daher, solange ihr lebet immer nach göttlicher Weisheit und Liebe und lasset sie den Zweck eurer Taten, Wünsche und Gedanken,  durch welche ihr heilen und helfen wollet, reinigen und segnen.

 

Ihr habet nunmehr die wichtigsten Bedingungen eurer Mission, nämlich jene des Dienens an der Wahrheit und an der Menschheit kennen gelernt, Meine lieben Schüler. Die Weisheit sei euch in alle Zukunft das Licht auf euerm irdischen und geistigen Weg und Meine göttliche Liebe euer Wanderstab auf demselben. Wandert nun mit Gewissheit und Sicherheit und groBem Mut auf euerm Seelenpfad, und euer Ziel soll sein: „Dienst an der Wahrheit und Heilen der kranken Menschen und der gebrochenen Seelen." Möget ihr Meines Lichtes der Weisheit nie ermangeln, und möget ihr die Kraft Meiner göttlichen Liebe nie verlieren, das wünsche Ich, euer Vater Jesus, euch!

 

Soviel für heute, Meinen Vatersegen und Meine Liebe sei mit euch, und Meinen Frieden lasse Ich euch.

 

Amen.

 

 

Kundgabe des Vaters, vom 31. 0ktober 1985

 

Liebe, Frieden und Meinen Segen euch allen, Meine lb.Schüler!

 

So wollen wir heute einmal darüber hören, wie man seine Taten heiligen kann.

 

Seht, durch ständige Tätigkeit eilt das kreisende Universum auf der ihm von Mir vorgeschriebenen Bahn der Entwicklung, seinem Ziele zu. Tätigkeit ist das eherne Gesetz des ganzen Weltalls. Sie ist die Achse Meiner ganzen Schöpfung, Meine lieben Schüler. Das ganze Leben besteht aus Bewegung oder Wenden und Wandlung und dies ist nichts anderes, als Tätigkeit. Ihr habet alle Freiheit, nur die Eine nicht, nämlich, "die Freiheit des Untätigseins", die habet ihr nicht, Meine lieben Jünger. Ich, der Schöpfer des Weltalls bin die ewige Wirklichkeit, Wirksamkeit und Tätigkeit, daher sind auch alle Geschöpfe dem Gesetz der Tätigkeit unterworfen. Die Welt verdankt ihr Dasein und ihre Vollendung der unaufhörlichen Wandlung und Umwandlung oder Tätigkeit. Ihr könnt durch äußere Untätigkeit euerm Schicksal und seinem unumgänglichen Gesetz der Tätigkeit nicht entfliehen. Ohne Tätigkeit könnt ihr nicht wachsen, nicht leben und euch nicht entwickeln. Ihr seid ewig tätig und wirkt ununterbrochen, ohne es überhaupt zu wissen, Meine lieben Schüler, ja, auch ohne es zu wollen, denn wenn ihr auch schweigt oder ruht, so ist euer Herz dennoch tätig, es rauscht durch die aufsteigenden Gefühle, wie das wogende Meer, selbst, wenn ihr an nichts denkt, so ist euer Geist trotzdem tätig, denn die ständige Beweglichkeit ist seine Beschaffenheit.

 

Mannigfache Gedanken, bewußt oder unbewußt durcheilen stets euer Gehirn. Ihr seid auch im Schlaf und selbst nach euerem Tode noch tätig, sowohl im Jenseits, als auch in der Geisterwelt. Solange die Schöpfung bestehen bleibt, kann nichts untätig sein, auch nicht das kleinste Atom. Wenn eure Tätigkeit nicht notwendig wäre, würdet ihr überhaupt nicht geboren worden sein. Ganz untätig sein, könnt ihr also nie, aber ihr habet die Freiheit, eure Tätigkeit nach eurem Willen zu gestalten. Ihr habet aber zugleich auch die Pflicht, alle eure Taten positiv, das heißt rein und göttlich zu gestalten, nur darauf kommt es an, Meine lieben Schüler. Es kommt also nicht auf die Menge oder die Masse eurer geleisteten Arbeit an, sondern nur auf die Beschaffenheit und Qualität derselben, also auf eure Gesinnung. Daran werdet ihr von Mir gemessen,  Meine lieben Jünger. Bewahret unter allen Umständen und Wirrungen des Lebens eure unbedingte Gemütsruhe. Laßt eure Sorgen und Enttäuschungen euern Seelenfrieden nicht rauben oder stören, denn diese hindern euch an der Erfüllung eurer heiligen Arbeit des Dienensbund des Helfens. Eure Tat oder Arbeit soll stets aufbauend, erlösend, heilvoll, wohlwollend und stärkend sein. Heiliget darum auf euerm geistigen Weg eure Taten und eure Gedanken durch göttliche Beweggründe und Zwecke. Ihr könnt euer Ziel, die Wahrheit und Vollkommenheit. durch aufbauende, heilvolle Taten am schnellsten und sichersten erreichen. Gedenket, daß Mein göttlicher Geist in euch, euer wahres, höheres Selbst, euer wahrer Führer und Meister ist. In Erwartung eures Emporsteigens und Erwachens der Seele zum Licht der Wahrheit, ruft Er euch immer zu: „Mein Kind, heilige deine Taten."-

 

Viele von euch wundern sich und fragen oft, warum gerade Menschen, die Mir nachfolgen, soviel kämpfen und leiden müssen, unter seelischen Störungen, wie Depressionen leiden, oder unter vielerlei Problemen zu kämpfen haben? Ich will euch allen Meine lieben Schüler, auf alle diese eure ängstlichen Fragen eine Antwort erteilen: "Seht, eure seelischen Zustände und eventuellen Depressionen, Anfechtungen nennt ihr sie, sind nicht ungewöhnlich oder gar anormal, Meine lieben Schüler. Alle Seelen, die auf dem Geistespfad wandern, haben solche Zustände irgendwann erlebt. Sie gehören zur "Prüfung“ und müssen von euch überwunden und bestanden werden, dabei helfe Ich euch und lasse auch nicht zu, daß sie für euch übermächtig werden. Eure oftmaligen Zweifel und euer bisweiliges Verzagen sind deshalb vollkommen unberechtigt. Seid in eurem Gewissen beruhigt, denn ihr habet eure Aufgabe nach eurem menschlichen Vermögen in Treue und Liebe erfüllt. Ihr, als Diener der Wahrheit und als Lichtträger werdet von Mir und der geistigen Welt unbemerkt sehr genau und scharf beobachtet, geführt und geschützt, doch jeder von euch muß die Bürde seines Schicksales selbst tragen, muß sie loslassen und Mir gestatten, sie tragen zu helfen, denn nur dadurch allein könnt ihr geistig reif werden, Meine lieben Jünger. Ihr habet keinen Grund zur Verzweiflung, keiner von euch, wenn ihr auch nicht so helfen könnt, wie ihr es euch gewünscht habet. Erinnert euch an Meine Worte, daß es nicht auf die Größe der Hilfe und des Dienstes ankommt, sondern nur auf die Reinheit des Herzens und eure Gesinnung.

 

Das Licht der Wahrheit erstrahlt immer durch die Seelenflamme der Treue und Hingabe derer, die sich miteinander zum Weltheil vereint haben und ihr, Meine lieben Schüler, folget dieser Meiner Aufgabe zur Erlösung der Menschheit. Eure Mißerfolge und die vielen Probleme und die Feindschaft der Menschen gegen euch, haben andere Gründe und sind oft auch unvermeidlich gewesen, sie haben aber alle zu euerem geistigen Fortschritt auf euerm Weg der Wahrheit beigetragen, und euer geistiger Gewinn ist sehr viel größer, als ihr euch nur denken könnt. Die Gründe eurer vorhergehenden Mißerfolge und Sorgen und der Feindschaft der Mitmenschen werdet ihr durch weitere Lektionen und Unterweisungen kennen lernen und dadurch werden eure Schritte sicherer und euer Herz stärker. Wer von euch seine fünfte Stufe in Meiner Schule mit Mir erreichen will, muß über sich und seine Welt hinauswachsen und muß sich Meiner direkten Führung und Gegenwart vollkommen bewußt sein, und Mir mit all seiner Überzeugung und seinem Vertrauen folgen. Wisset, alle geistigen Meister Meiner Hierarchie und alle eure noch lebenden Mystiker mußten ebenfalls solche geistigen Sümpfe durchwaten und oft wurden sie früher dabei noch getötet, was heute weniger der Fall ist. Sie haben alle solche Stunden der Verdunkelung ihrer Seele oder sogar Depressionen mit Meiner Hilfe gemeistert und dadurch ihre geistige Wiedergeburt erreicht. Solche Zustände sind oft erworbene Laster oder auch schlechte Gewohnheiten, die noch als Schlacken im menschlichen Gemüt abgelagert sind und von Zeit zu Zeit auftauchen und aufgelöst, das heißt umgewandelt werden müssen. Ringet euch darum von den Fesseln eures Zweifels und Kleinglaubens los, Meine lieben Schüler, und bewahret euern Mut und eure Treue, auch inmitten der größten Leiden, die euch die verblendete Welt auferlegen will und kann. Wer nach Meiner göttlichen Liebe strebt, dem kann nichts die Seele verdüstern. Laßt trotz aller Ungerechtigkeit eurer Welt, keinen dunklen Gedanken in eure Seele schleichen und seid euch bewußt, daß die schöpferischen Kräfte eurer Seele durch Ringen und Selbstbekämpfung erst befruchtet werden. Bannet aus euerm Herzen alle Seelenangst und gebet der Glaubensmacht in ihm weiten Raum. Erkennet schließlich, daß Mein Licht der Wahrheit nie erlischt, selbst, wenn es durch den Nebel der betörenden Sinnenwelt euerm Auge entschwindet.

 

Seid darum überzeugt, Meine lieben Jünger und Nachfolger, daß, wenn euch die Macht der noch unbesiegten Seelenfinsternis der Menschheit auch zu zerschmettern droht, ihr werdet dennoch in der Lichtsphäre der Wahrheit aufsteigen und dort weilen können. So klaget ihr auch manchmal, daß in eurer Dienstbereitschaft und Hilfeleistung ihr oft nicht nur geradezu gehindert, sondern sogar auch angefeindet werdet, und daß ihr für eure Opferwilligkeit und Hingabe nicht nur Undank erntet, sondern auch dadurch gehaßt und verfolgt werdet. Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch:" Wer aber aus der Quelle der Weisheit seine Seele stillt, der klagt nie über seine Feinde, denn er wird wissen, daß nichts ohne Grund und Zweck in dieser Welt geschieht, und daß es kein Ereignis gibt, woraus der Weise nichts lernen und keinen Nutzen ziehen kann. Unternehmet das Wagnis, Meine lieben Schüler, euch in euern Seelengrund zu versenken und in die Tiefe zu schauen. Ergründet dann mit euern Geistesaugen die Ursachen alles dessen, was in euch und um euch herum vor sich geht, und die Erkenntnis der Wahrheit verleiht euch Licht und Kraft dazu, dann werdet ihr erkennen, daß die negativen Ströme eurer Feinde in vielen Fällen nichts anderes sind, als die Rückwirkungen eurer eigenen, negativen Gedanken und Gefühle, die nur als Wirkung zu euch zurückkehren. Die Herzen eurer vermeintlichen Feinde geben euch nur die Töne wieder, die ihr selbst hineingesprochen habet, sei es bewußt oder unbewußt, sei es gestern oder in einer fernen und längst vergessenen Zeit, sei es an diesem, oder an einem andern Ort, denn ihr wißt, keine Schwingung geht in Meinem Universum verloren! Im Grunde seid ihr selbst die eigentlichen Schöpfer der bösen Taten eurer vermeintlichen Feinde. Durch unbesonnene Taten, Gedanken und Worte habet ihr sie selbst ausgelöst. Wenn nämlich eure Liebe und Güte stark und göttlich genug gewesen wären, dann hätten sie die negativen Ströme eurer Feinde überwältigt, und sie verwandeln können. Suchet darum vor allem in euch selber die Ursachen der Enttäuschungen und alle der Leiden, welche die Mitmenschen über euch bringen.

 

Daraus könnt ihr begreifen, daß die Kontrolle und die Heiligung eurer Worte und Taten und an erster Stelle eurer Gedanken, sehr wichtig und auch unbedingt notwendig ist. Bei tiefer Einsicht werdet ihr im Lichte der Wahrheit weiter erkennen daß die Leiden notwendige Mittel sind, um die Seele zu erwecken und ihre schöpferischen Kräfte zu entfalten, und daß eure vermeintlichen Feinde, die Wegweiser und Vermittler dafür sind. Seid darum euren Feinden gegenüber noch dankbar, denn sie sind oft unbewußte Werkzeuge und Mitarbeiter der gnadenreichen Vorsehung und sie dienen schließlich zu eurer Läuterung und eurer Erleuchtung. Die Feinde, Meine lieben Schüler, sind oft viel nützlicher, als manche Freunde. Man kann wahrlich seinen Feinden gegenüber nie dankbar genug sein. Laßt euch daher durch etwaige Verfeindungen und Verleumdungen nicht entmutigen und durch sie nie bewegen, auf die Erfüllung eurer Aufgaben zu verzichten. Ihr werdet noch erkennen, daß entsprechend dem kosmischen Gesetz auch der negative Pol derselben Kraft erwacht und tätig wird, und der positive in Bewegung gesetzt wird. Nach diesem Gesetz hat eure Dienstbereitschaft, Opferwilligkeit und Liebestätigkeit in manchen Herzen den Neid und Haß, die Eitelkeit und Eifersucht, erweckt, die euch dann als Zielscheibe ihrer giftigen Pfeile gewählt haben.

 

Der negative Aspekt einer Kraft stärkt aber im Grunde den positiven und steigert seine Wirksamkeit und seine Macht, wie die dunkle Nacht die Leuchtkraft der Gestirne hervorheben läßt. Durch die Hindernisse und Schwierigkeiten wächst eure Widerstandskraft eurer Seele. Darum müßt ihr ihnen gegenüber, gleich einem Weisen, nicht nur dankbar sein, sondern auch ihnen einen Gegendienst leisten.

 

So könnt ihr euren Dank durch wohlwollende, versöhnende Gedanken der Liebe am besten Ausdruck verleihen und euern Dienst auf diese Weise auch vollbringen. Möget ihr nun Meine lieben Schüler, die Tiefe dieser, Meiner Wahrheit erfassen und nicht nur verstehen, und in eurer Dienstbereitschaft und Hilfeleistung unerschütterlich bleiben. Ein Lichtträger der Wahrheit und der wahre Diener der Menschheit läßt sich durch Verfeindungen und Schwierigkeiten nicht entmutigen. Bleibet darum felsenfest und zuversichtlich, Meine Jünger, in euerm Entschluß, und wandert sicheren Fußes und starken Herzens weiter auf euerm geistigen Weg der Wahrheit, und ihr werdet schließlich euer gestecktes Ziel der geistigen Wiedergeburt erreichen.

 

Soviel nun für heute, Meine lieben Schüler, Meinen Frieden und Mein Segen bleibe bei euch.

 

Amen.

 

Durch M:

Donnerstag, 30.Oktober 2008 8:00 Uhr

Eigengutes und Seelengutes - Satan und Luzifer

1.     Obwohl ihr unter den Auswirkungen der Haushaltungen der Regierenden zu leiden habt - und die Regierungen ihrerseits an der Unmündigkeit ihrer sie in der geistigen Trägheit noch bestärkt habenden Bürger - und das gleiche gilt auch für die Kirchen und ihre Gläubigen - rate Ich euch nicht, daß ihr dort Vorkehrungen (wegen der Finanzkrise) treffen sollt ob der auf jeden Einzelnen zukommenden Katastrophen, sondern Ich rate euch, daß ihr weiter an der Entflechtung eures Ichs innerhalb der Eigenliebe und der Nächstenliebe arbeiten sollt.

2.     Erkennt an euch selbst, wo in eurem Bewußtsein die Leidenschaft des Tieres mit der göttlichen Liebe streitet, wo ihr dem göttlichen Vertrauen und dieser daraus entstehenden göttlichen Hingabe dem Nächsten im Wege steht; wo ihr euch selbst im geistigen Wachstum blockiert und wo ihr letztlich diese weltlich-tierische Ordnung, die nun gerade erheblich erschüttert wird, noch unterstützt, indem ihr dieser Welt noch Tribut zollt und ihr dient, weil sich eure Augen an der Lust dieser Welt weiden oder auch durch die Angst vor dem Fall in dieser erschrecken. Verleiht ihr dieser Welt noch Aug und Ohr, so seid ihr von ihr noch betört, und dann habt ihr Meine Worte der tiefsten Hingabe an euch - ob im Werke Lorbers oder anderer - nicht verstanden. Wenn ihr euch auf die äußere Welt vorbereitet, ohne von Mir aus dem Innersten dazu berufen zu sein, so könnt ihr in dieser so erzeugten Furcht und Panik nicht entkommen, noch könnt ihr standhalten.

3.     Aus eurem Ichbewußtsein werden nur dann die Anteile der tierischen Leidenschaften und Begrenzungen und der daraus erfolgenden Ohnmacht eures Körpers - und somit eurer Welt gegenüber - überwunden und in der höchsten Liebe verwandelt, also mithin zum Paradies gestaltet, wenn eure Nächstenliebe tatsächlich stärker ist als alle eure gedanklichen Reflektionen und Handlungen aus der Eigenliebe. Wenn ihr euch also auch angesichts solch drohender Verhältnisse mehr um den Nächsten als um euch selbst sorgt - freilich bin Ich Selbst als das in euch aufkeimende und wachsende göttliche Bewußtsein dann überhaupt der Allernächste. Ich werde euch den Raum in eurem Bewußtsein mit Meiner Liebe und der darausfolgenden göttlichen Kompetenz ausfüllen, jedenfalls dann, nachdem ihr euer Fleisch und damit eure Eigenliebe bezähmt habt.

4.     Die Welt der Kinder Adams ist entstanden aus der geschlechtlichen Zeugung, weil durch diese alle die überwunden geglaubten Eigenschaften des Tieres wiederbelebt wurden und im Ich-Anteil des Menschen ihren verlorenen Platz wieder zurückerobert haben. Satan, als Sinnbild der Angst und Lust, ist dadurch ins Paradies eingedrungen und hat Mich als das göttliche Bewußtsein in euch zurückgedrängt und nicht zugelassen. Mein göttliches Bewußtsein in eurer Seele, im Herzen eurer Seele und von dort aufgestiegen in euren Verstand, wurde durch die sich durch die Sinnlichkeit entwickelte Ich-Sucht, also die Fleischeslust und Rechthaberei blockiert und gleichzeitig alle die nach außen sichtbar werdenden Erfahrungen und Tatsachen. Damit wurden also die paradiesischen Zustände in und um euch herum verhindert.

5.     Durch diesen adamitischen Fall fehlt euch die Kraft, das verlorene Paradies wieder zu erreichen, und von daher habe Ich Mich ins sündige Fleisch inkarniert, damit ihr durch Meine, euch über alles liebende Kraft wieder an eurer Seele geneset und durch die Befolgung Meiner Lehre den Adam und die Eva in euch überwindet. Dann seid ihr in eurem Ich-Bewußtsein von den körperlich-sexuellen Trieben befreit und erlebt die Freiheit und Seligkeit des paradiesischen Zustandes. Dieser Fall in die Geschlechtlichkeit ist eigentlich der zweite Fall, denn vorher geschah ja schon die Abwendung des luziferischen Verstandes von Mir als dem alle Wesen verbindenden göttlichen Bewußtsein.

6.     Blickt ihr gegenwärtig auf die Welt, so seht ihr unter den Kindern dieser Welt die Folgen der geschlechtlichen Liebe, denn deren Verhalten untereinander ähnelt dem Verhalten, welches die Tiere an den Tag legen. Doch ihr als Meine Kinder, die ihr von oben gekommen seid, könnt weder ihnen noch euch selbst helfen, denn ihr seid, insofern ihr euch nicht so sehr ins Fleisch verstiegen habt, noch immer unter der Knechtschaft Luzifers. Und seid ihr ähnlich den Weltkindern in die geschlechtliche Liebe verstrickt, so unterliegt ihr den satanischen Leidenschaften und seid dann um nichts besser. Ihr seid dann, was ihr einstmals bekämpfen wolltet. Ihr seid selbst aus dem Luziferischen als dem Seelenguten in das triebhaft-körperliche Eigengute gefallen und habt deshalb keine Kraft und von daher auch kein Bewußtsein, um aus der göttlichen Reinheit und Kraft Meiner Liebe eine Wende herbeizuführen.

7.     So könnt ihr keinesfalls auf Skorpionen und Schlangen treten und der Schlange schon gar nicht deren Haupt zerstören, denn aus eurem Ich-Bewußtsein fehlt euch dazu der göttlich- reine Liebesanteil. Aber überwindet ihr diesen Fall in das Fleisch und lebt ihr wieder keusch und rein, dann ist der Satan in euch gebunden und zumindest die seelische Wiedergeburt ist geschehen, doch die geistige Wiedergeburt, die so oft im Munde geführt wird, hat noch gar nicht begonnen. Dazu muß erst der erste Fall, d.h. also die Abtrennung des luziferischen Ichs von Meinem göttlichen-allwissenden Ich rückgängig gemacht werden. Luzifer hatte sich bewußt von der göttlichen Liebe abgewendet und stand somit nicht mehr in der direkten Verbindung zu Mir, aber wenn er gewollt hätte, wenn er sein Bewußtsein zu Mir hingelenkt hätte, dann würde und dann wird er Mich wahrnehmen können. Das genau ist die Eigenschaft und die Folge der seelischen Wiedergeburt: daß man Mich durchaus deutlich wahrnehmen kann, so man denn will.

8.     Von daher reicht es nicht aus, wenn man glaubt, man bräuchte nur den Fall Adams und Evas überwinden - daß die geistige Wiedergeburt dann auch schon da sei, denn es fehlt noch diese luziferische Überwindung. Es fehlt also die Überwindung des Seelenguten. Das Eigengute steht für den Fall ins Fleisch, das Eigengute steht für die adamitische Zeugung und all diesen Abirrungen daraus, aber das Seelengute steht für den Fall Luzifers. Ihr müßt da sehr genau Obacht geben, auf welchem Grund ihr euch bewegt, sonst verwechselt ihr beides und glaubt dann in eurer Schwärmerei, ihr wäret geistig wiedergeboren, wo ihr höchstens die seelische Reife euch erworben habt, doch der Luzifer in euch ist noch wach und mächtig und wiegt euch in einer trügerischen Sicherheit.

9.     Das Eigengute lebt durch und von der Sexualität und das Seelengute lebt von der Art der Nächstenliebe aus dem Verstand heraus. Da der Verstand aber noch immer die Verbindungen zum körperlichen Lustempfinden hat und ebenso auch Angst verspürt, so steht er noch mit dem Fleisch und von daher auch mit der sinnlichen Liebe in einer direkten Korrespondenz. Welche Form der Nächstenliebe auch immer dieser Verbindung entsprießen mag, so ist sie aber dennoch nur eine Form der seelischen Eigenliebe, einer Eigenliebe, die sich in das Fleisch des Nächsten heineinbegibt, sich dort einzeugt, dort bevormundet und die Seele versklavt. Die seelische Liebe - bzw. das Seelengute überhaupt - nimmt sich im anderen auch nur selbst wahr und handelt daher auch nicht anders, als die Eigenliebe als Eigengutes, die alles für sich selbst will und beansprucht.

10.                       Der sinnlich-sexualisierte Anteil in der Ich-Struktur der Menschen läßt diese wie ein Tier handeln und betrachtet nicht mehr Gott als Vater, sondern glaubt, er müsse vom Tier abstammen. Durch innere Zucht und Ordnung kann dieser tierische Anteil hinausgetrieben werden, ähnlich dem Bemühen Johannis des Täufers, doch der seelengute Anteil geht einzig durch die Taten der reinsten Nächstenliebe, und diese geschehen auch nur, wenn sich das Bewußtsein des Menschen dann in seinem paradiesischen Zustand zu Mir wendet. Das Paradies bedeutet - wie gesagt - deshalb nicht automatisch Meine Gegenwart, diese muß erst noch aktiv angestrebt werden, aber das Paradies bedeutet zumindest die Freiheit gegenüber den drückenden und angsterzeugenden tierischen Trieben.

11.                       Nur in Meiner Gegenwart wird Luzifer in euch überwunden. Nur in der Hinwendung eures Ichs zu Mir wird das luziferische Ich, welches der Ohnmacht des liebeleeren Verstandes entspricht, überwunden, denn die Liebe des luziferischen Verstandes ist ja nur dessen Beziehung zur Sexualität bzw. zu seinen eigenen Denk- und Gefühlsmustern. Also hat auch der luziferische Verstand eine große sinnliche Liebe, mit welcher er ebenfalls sinnlich im Nächsten seine Muster und Vorstellungen zeugen will. Diese Kopfgeburten sind nicht lebensfähig.

12.                       Anstatt daß es meine göttlich-befreiende, das Fleisch überwindende, reinste Liebe wäre, die solch einen Mensch beseelt, ist es nur das Hirngespinst und die Illusion des Verstandes, der den Menschen Heilung oder auch Meine Anwesenheit vorgaukelt. Und weil der luziferische Verstand nicht im Herzen bei Mir verweilt, so braucht er Mittel wie Geld oder Sex, um seine Macht zu demonstrieren und zu festigen, doch damit zeigt er nur seine Ohnmacht gegenüber Meiner Liebe an.

13.                       Arbeitet an euch, Meine Kinder, damit ihr nicht in diesen Strudel von Geld und körperlicher Liebe gezogen werdet, denn die Kehrseite davon sind noch alle Krankheiten, die daraus entspringen. Soweit noch einmal diese notdürftige Erklärung an etliche Meiner Kinder, die zu träge und fett an ihrem eigenen Fleisch geworden sind, um zur nötigen Klarheit und Reinheit ihres Herzens zu gelangen - und die sich selbst belügen und betrügen. Doch Ich bin ein barmherziger Vater Meinen Kindern und sage deutlich, wo es bei euch mangelt, anstatt euch mit der Peitsche Meiner Heiligkeit aus eurem Tempel, also aus eurem Fleische, zu vertreiben. Das tut denn ohnehin Mein von eurer Seele angenommener Geist in euch selbst, wenn ihr es zulaßt.

Amen. Amen. Amen.

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Mittwoch, 19. November 2008 08:04 Uhr

Wie Ich als Gott Mir Götter erschaffe

Zur Struktur des Ichs:

  1. Einmal gibt es das Bewußtsein aller Seelenspezifika, die in der Gesamtheit den Bauplan und die Form der menschlichen Seele bilden. Diese Seelenatome bestehen aus der Substanz, die durch den luziferischen Abfall gebildet wurde. Vormals rein geistig und sich der Verbindung mit Mir bewußt und mit einer immensen Schaffenskraft ausgestattet, ist diese geistige Substanz von ihrem Geistanteil aus Mir entbunden worden, und die menschliche Seele erhält bei ihrer Inkarnation ins Fleisch einen Funken, tief im Herzen der Seele verborgen, wo der einstmals böse Geist dieser luziferischen Seelensubstanz enthalten ist, freilich in der auf kleinste Bruchteile beschränkten Form und Qualität, während der geistige Ichanteil, also das geistige Zentrum vom Ich Luzifers, im Zentrum dieser Erde in den stärksten Fesseln gebannt ist und nur hin und wieder eine Regung bis nach außen hin tun darf, einzig zum Zwecke, daß sich Meine in dem Prozeß der geistigen Wiedergeburt befindlichen Kinder an ihm erproben mögen.

  2. Also erhaltet ihr bei eurer Geburt einen Anteil dieses gefallenen Engels insoweit, wie ihr mit eurer Seele konfiguriert seid, und dieser böse Geistanteil Luzifers in euch ist der Widerpart, der sich in eurem Ichbewußtsein meldet und seine bösen und triebhaften Forderungen geltend macht. Gleich diesem unreinen Geist in eurem Seelenherzen, wird aber noch ein zweiter Geist eingelegt, der aus Mir entnommen, dann in eurem Bewußtsein dafür sorgt, daß ihr dieser bösen Macht in euch eine entsprechende Gotteskraft und Kompetenz in allen göttlichen Dingen entgegenhaltet. Dieser Gottesfunke aus Mir wird nur hier auf dieser Erde von Mir Selbst den Menschen eingelegt, damit sie in sich selbst diese zwei Prinzipien von Gut und Böse erproben, um zu einem absolut freien Bewußtsein ihrer selbst innerhalb Meiner Gottesordnung zu gelangen.

  3. Der Mensch ist also zwischen die beiden Pole der göttlichen Liebe und der göttlichen Erkenntnis gestellt, die den einen und zwar den reinen geistigen Pol in Mir ausmachen und zum anderen zwischen dem Pol der satanischen Trieblust des Körpers sowie der Rechthaberei und dem Pharisäertum Luzifers mit Sitz im kalten Verstand. Mein euch gegebener Geistanteil in eurem Seelenherzen ist und wirkt nur aus dem Herzen, während der luziferische Seelengeist seinen Hauptsitz im Hinterhaupt eures Kopfes hat und von dort mit dem Geistfunken des gefallenen Engels (Luzifer) in eurem Herzen korrespondiert. Es wird einem jeglichen Menschen demzufolge aus seiner Seele, die ursprünglich das Geistkleid Luzifers bildete, dieser der Seele entsprechende Seelengeist im Hinterhaupt als Sitz der Seele eingezeugt, und von dort her greift dieser Geist auf die bösen Neigungen in seinem Herzen zurück, weil sich dort im Herzen in der zweiten Arbeitskammer ein Teil von dem gesamten Ich des luziferischen Geistes befindet. Seht, Ich habe aus dem Seelenbewußtsein Luzifers den Ichanteil für jeden Menschen genauestens abgewogen und ihn den Menschenkindern zuerteilt, so daß mit jedem Menschen, der sich geistig zu Mir wendet, die Rückkehr des einst gefallenen Geistes zu Mir hin geschieht. In euch wird in einem unnennbar kleinsten Maßstab die Rückkehr dieses größten und gefallenen Engels vorbereitet und ausgeführt. Beachtet zwecks tieferer Innewerdung vor allem das Lorberwerk, wo dieser Umstand für euch eurer Reife gemäß angerissen wird.

  4. Also gibt es zwei Herzenskammern, wobei die größere dem negativen Pol Luzifers entspricht und die kleinere den reingeistigen Anteil von Mir ausmacht. Eure Seele hat also ein eigenes Bewußtsein, das, wenn ihr euch körperlich sehr stark ausrichtet, den Geist aus Mir immer stärker in der Seelenmaterie isoliert und die Seele dann immer tiefer in das Fleisch hineindrückt. Euer Fleisch ist gebildet aus dem Seelenkleid Luzifers mit dem entsprechenden Bewußtsein im Gehirn, und eure Seele besteht aus dem vorherigen Geistkleid Luzifers, seinem Seelenbewußtsein, welches durch den Abfall von Mir seiner geistigen Substanz entledigt wurde und somit zur eurer jetzigen Seele umgestaltet ist, und dieser eurer Seele innewohnende luziferische Geist ist also dann der Geist des gefallenen Engels, der als negativer Pol in eurem Seelenherzen lebt und sich dort eine Reinigung und eine größte Demütigung gefallen lassen sollte, will er wieder an Mein ihn liebendes Vaterherz zurück.

  5. Durch diesen Prozeß der Reinigung, daß ihr also dem negativen Pol in euch einzig Meine über alles befreiende Liebe entgegenhaltet, die ebenfalls aus eurem Herzen kommend bis nach außen unter die Menschen strömt, tragt ihr zu der Rückkehr Luzifers bei und seid jeder für sich auf seine Weise mit der Reinigung und Erlösung des der Hölle nahestehenden zutiefst Unreifen befaßt. Mein göttlicher Geist indes gelangt kurz vor der Geburt in euer Herz und ist dort siebenfach umhülst, einfach deshalb, damit ihr nicht zu früh und weit vor der Zeit in die göttliche Kraft gelanget und daß ihr erst an euch die 7 Geister Gottes, also die sogenannten göttlichen Eigenschaften erprobt, um durch die tiefste Demut euch als Träger des göttlichen Geistes für würdig zu erweisen. Mein göttlicher Geist in euch ist ein ewig brennendes Feuer in eurer Seele, genauer in eurem Geistherzen innerhalb eurer Seele, welches für eure Seligkeit und damit für euer Wohlbefinden steht, welches sich aus der Befolgung Meiner Lehre und Meiner Gebote ergibt.

  6. Meine Seele, d.h. Mein für euch sichtbarer Gottesanteil, der Ich als Jesus für euch bin, ist ebenfalls in eurem Seelenherzen, aber eben nur auf dieser Erde hier eingelegt und wirkt aus diesem göttlichen Feuer, und ihr könnt Mich erst als Jesus in euch erkennen und wahrnehmen, wenn ihr durch Taten der reinsten Nächstenliebe hinreichend vom luziferischen Verstandesgeist gereinigt seid. Dann spreche Ich aus dem göttlichen Feuer aus euch und bin euch der liebende Vater in Jesus, und ihr hört Meine Stimme einzig im Herzen eurer Seele und keinesfalls im Kopf oder sonstwo, allwo die luziferischen Triebgeister wohnen.

  7. Die Seelenmaterie Luzifers ist durch den zweiten Fall, also den Fall Adams und Evas zur Fleischmaterie umgestaltet, und dessen Geistanteil ist in eurem Hinterhaupt weit entfernt von einer Wahrnehmung von Mir organisiert, während der entsprechende Ichanteil, wie oben angeführt, in eurem Herzen in die eine Kammer eingezeugt wurde und sich somit in Meiner Nähe befindet. Mein Geistanteil ist der stärkere Geist in eurem Herzen und bedingt eure Seligkeit, aber nur, wenn ihr durch die wahre Nächstenliebe die Ichliebe Luzifers in eurem Verstand überwindet und der Triebkraft des Fleisches Einhalt gebietet. Zwischen dem luziferischen Geistanteil in eurem Herzen und dem Seelenanteil in eurem Gehirn gibt es bei der Berührung des wollüstigen satanischen Fleisches und ebenso auch der luziferischen Denkmuster- und Gewohnheiten, eine Art von Glücksgefühl, das euch kurzzeitig überströmt und welches ihr dennoch nicht halten könnt und wo ihr euch hinterher wieder genauso leer anfühlt wie vordem. Wer kennt es nicht, daß er nach einem fulminanten Mahl oder einem höchst genußvollen Beischlaf dann hinterher sehr träge und bequem wurde und nichts mehr wissen wollte und vor allem, diesen ihn kurzzeitig glücklich machenden Zustand nicht halten konnte?

  8. So wie Meine Gotteskraft mit Meiner Liebe, die Ich als Jesus Jehova zu euch habe und die ihr im freien Wollen und Willen auch abrufen müßt, sich in eurem Herzen verbindet und euch selig stimmt, so findet also das genaue Gegenteil mit der Verbindung der luziferischen Denkstruktur und der satanischen Fleischesgier statt. Angst und Lust sind die Folge dieser Berührung zwischen dem Fleisch und dem mit dem Fleisch mitempfindenden luziferischen Geist. Diese Angst entspringt dem deutlichen Gefühl, welches das Ichbewußtsein des Menschen empfindet, der anstatt daß er bei Mir in der Seligkeit seines Geistes verweilt, dann doch lieber der göttlichen Autorität und Schaffensfreude in sich einen Fußtritt erteilt, um durch ein stark befristetes Glücksgefühl seinem göttlichen Ichanteil immer wieder erneut den damaligen Abfall von Mir als gut und richtig zu bestätigen, obwohl dieses Ich im tiefsten Innern weiß, daß es sich damit selbst betrügt und sich von Luzifer sein göttliches Erbe rauben läßt, und aus diesem Raub Meiner Liebe resultiert sodann die Angst vor dem, daß solch ein Mensch nun ohne Mich allein über diese finstere Erde schreiten muß, aber auch die gewisse Befriedigung durch die Lust, wie sie schon das erste Menschenpaar erlebte, das für ein kurzzeitiges Glücksgefühl sich aller geistigen Seligkeiten beraubte.

  9. Aus dem ersten Abfall von Mir, mit welchem sich die Liebe aus dem Herzen verabschiedete und ihren Sitz im Gehirn einnahm, folgte die Manifestation der Eigenliebe als Satan innerhalb von Luzifer und erfolgte automatisch die Umwandlung in das gemeine Tier der Schlange, also der Selbstsucht und bei gänzlicher Pracht der Selbstsucht dann auch schon die Manifestation als Drache. Die Selbstsucht lernt fliegen, d.h. sie erhebt sich vom Boden ihrer Sinnlichkeit und ihrem triebhaften Laster der Sexualität und schwebt in die Sphären des reinen aber nichtsdestotrotz noch immer materiellen Denkens empor. Mit dieser Gier nach einer sinnlichen Vereinigung zwischen dem Körper und der Seele, die aus der Tatsache resultiert, daß sich Luzifer wieder mit sich selbst vereinigen möchte, um seine alte Größe zurückzuerlangen, erfolgte sodann der zweite Fall, der in Adam und Eva ersichtlich wurde. Die Selbstsucht trat als Satan außerhalb von Luzifer auf und nahm in dem ersten Menschenpaar Zuflucht. Die körperliche Begierde trat als satanisches Triebgefühl innerhalb der Denk- und Gefühlsgewohnheiten von Luzifer auf und machte aus den freien Menschen sodann die tierischen Triebmenschen. Die Angst Luzifers, weil er sich von seinem Denken her von Gott isoliert hatte und nun als Mensch Adam einen Gefährten suchte, fand ihren Ausdruck in der Freude über die Existenz der Eva und deren gemeinsame körperliche Sinnlichkeit und, anstatt daß Adam sich der Trieblust entledigte und sie in seinem Innern band, also die Schlange seiner Selbstsucht domestizierte und damit die äußere Eva zur inneren verwandelte und die Trennung der Geschlechter rückgängig machte, entlud sich in Adam all das aufgestaute Tierische, welches er nicht zu Mir gebracht hatte. Adam und Eva fielen aus ihrem paradiesischen Zustand heraus und Satan wurde als Konsequenz dieses Abfalls in das Bewußtsein der Menschen geboren.

  10. Dem luziferischen Bewußtsein folgte sogleich die scheinbar beglückende Trieblust, die in der Sexualität der Körper ihren Ausdruck fand und findet. Das satanische, sich vom geschlechtlichen her abgeleitete Köperbewußtsein nahm innerhalb der luziferischen Struktur einen festen Platz ein und verband die Angst mit der Lust, während, wie Ich immer wieder betone, es bei Mir keine Angst und Lust, sondern das die ganze Seele beseligende Hochgefühl gibt, welches sich als Ausfluß Meiner Liebe ergibt. In der Gottheit hat die Angst und Lust keine Daseinsberechtigung, wiewohl freilich auch die Gottheit eine große Lust zur Schöpfung verspürte, aber diese Lust ist eben die besagte Seligkeit, weil sie alle Tiefen des Raumes oder anders gesagt, weil sie alle Tiefen des Bewußtseins auslotet und alles miteinander verbindet. Die höchste Bewußtwerdung aller Schaffensprozesse gipfelt in der Seligkeit Meiner Liebe, die nicht nur innerhalb der Gottheit alles als bewußt und selig betrachtet, sondern die Wesen erschuf, die diesen Prozeß der Vergöttlichung, der Vergottung, selbst in der Hand haben, je nach dem Maße der Liebe und Nächstenliebe. Wie Ich als Gott Mir (in dieser Seligkeit) Götter schuf, die als ebenfalls gottgleich dann auch die Seligkeit der geistigen Schöpfung annehmen und erleben. Wie der Geistmensch sich zum geistigen Großmenschen entwickelt, in welchem alles zur Bewußtwerdung seiner selbst strebt und durch welchen der luziferische Mensch überwunden ist.

Amen. Soweit erst einmal dazu. Amen.