Von: j-herbst
Gesendet: Mittwoch, 13. Juni 2001 16:01
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] 

 

Zitate zur Todesstrafe:

 

[GEJ.07_094,03] Ja, Ich sage es dir: Wenn du gleich Mir den Verbrecher derart erkennen kannst, daß er als noch ein Fleischmensch ein vollendeter Teufel ist, so verhänge über ihn auch sogleich die Todesstrafe, wie solches auch Moses aus Meinem Geiste erkannt hat; aber so du das nicht Mir und dem Moses gleich erkennen kannst, so übereile dich niemals mit der Todesstrafe!
[GEJ.07_094,04] Mir steht wohl von Ewigkeit das Recht zu, alles Menschengeschlecht dem Fleische nach zu töten, und Ich bin sonach gleichfort ein Scharfrichter aller materiellen Kreatur in der ganzen ewigen Unendlichkeit; aber was Ich töte der Materie nach, das mache Ich geistig wieder für ewig lebendig.
[GEJ.07_094,05] Wenn du das vermagst, so kannst auch du töten, wen du willst und kannst, zur rechten Zeit; aber da du das nun nicht kannst, so sollst du auch nicht töten, außer nur im höchsten Notfalle, zum Beispiel in einem Verteidigungs- oder in einem von Gott aus gebotenen Strafkriege gegen unverbesserliche, böse Völker, und auch im Falle einer Notwehr gegen einen argen Mörder und Straßenräuber. In allen andern Fällen sollst du nicht töten und töten lassen, solange du nicht in dir selbst Mein volles Licht hast! – Hast du das nun wohl begriffen?“

[GEJ.01_081,04] Aber die Todesstrafe soll dann nur über jene verhängt werden, bei denen jedes Mittel durch einen Zeitraum von zehn Jahren fruchtlos bleibt, in irgend eine wahre Besserung des Lebens einzugehen. Verspricht der Verbrecher auf dem Blutgerüste Besserung, so soll ihm noch eine Jahresfrist hinzugefügt werden! Ist aber auch da noch keine Besserung erfolgt, so soll die Tötung vollzogen werden; denn da ist von der Besserung eines solchen Menschen auf der Erde nichts mehr zu erwarten, und es ist besser, ihn von dieser Erde zu schaffen!
[GEJ.01_081,05] Will aber die rechtmäßig machthabende Obrigkeit mit Einstimmung der Gemeinde solch eines Verbrechens wohlverdiente Todesstrafe in einen lebenslänglichen Zwinger verwandeln und die Besserungsversuche fortsetzen, so steht ihr das frei, und Ich werde sie darum nicht zur einstigen Verantwortung ziehen.
[GEJ.01_081,06] Solcherart Feinde derjenigen Menschen, die nach Meiner Lehre leben werden, haben nach ihrem Leibestode keine Rückwirkungsmacht. Diese ist nur solchen Geistern zuständig, die als nach dem Bessern strebende Menschen auf dieser Welt von tyrannischen, über alle Maßen hochmütigen, selbst- und herrschsüchtigen und somit auch völlig unrechtmäßigen Herrschern auf eine grausamste Weise getötet worden sind!
[GEJ.01_081,07] Wenn die alles edleren Gefühls baren Richter sich durch solche ungerechtesten Gerichte Feinde zeugen, so werden diese Feinde dann als Geister sich an den ungerechten Richtern rächen; denn diesen ist von Mir aus die Rückwirkung gestattet, aber wirklich vom Grunde aus bösen Geistern nie! – Ich meine nun, daß du nun über deine Zweifel im klaren sein wirst!?“

[GEJ.04_036,01] (Der Herr:) „Darum sollet ihr die Menschen nicht richten, auf daß ihr dadurch am Ende nicht zu Richtern über euch selbst werdet!
[GEJ.04_036,02] Wäre es denn nicht eine allerunmenschlichste Torheit, einen leiblich kranken Menschen deshalb richten und über ihn eine gewissenlose Strafe verhängen zu wollen, weil er krank und elend geworden ist?! Eine um wie vieles größere und um gar vieles unmenschlichere Torheit aber ist es erst dann, so ihr einen seelenkranken Menschen darum richtet und verdammet, weil seine Seele aus den früher angeführten Gründen schwach und krank geworden ist!
[GEJ.04_036,03] Ihr nennet solche Menschen nach euren Gesetzen und Bestimmungen Verbrecher und unterziehet sie der unerbittlichen, harten Strafe; was tuet ihr aber dadurch? Ihr strafet eine Seele, weil sie im Grunde ohne ihr Verschulden krank geworden ist! Fraget euch selbst, wie sich vor Gott eure Gerichte ausnehmen müssen.
[GEJ.04_036,04] Frage dich aber selbst, du Mein menschenfreundlicher Cyrenius, was du ohne Mich mit den fünf Hauptverbrechern als oberster Richter Roms und als Gewaltträger über Leben und Tod gemacht haben würdest!? Siehe, du hättest dir die ruchlosen, argen Taten vorerzählen lassen und endlich alle fünf dem Kreuzestod übergeben! Wäre es dir je in den Sinn gekommen, zu denken, daß hinter diesen fünfen solche Geister zu Hause sein könnten? O nein! Das wäre dir nimmer in den Sinn gekommen!

[GEJ.04_036,05] Du hättest, ganz ergrimmt über ihre Untaten, sie mit dem kältesten Blute von der Welt zum Tode verurteilt und würdest dabei noch der beruhigenden Meinung geworden sein, Gott und der Menschheit einen guten Dienst erwiesen zu haben! Welchen Schaden aber hättest du der Menschheit bereitet, solche Geister von der Erde vertilgt zu haben, die nun als vollkommen geheilt – seelisch und leiblich – den Menschen der Erde wie Frühlingssonnen leuchten und viele tausendmal tausend Menschenherzen zum Guten und Wahren erwärmen und beleben werden! Von jetzt an wirst du freilich wohl anders verfahren; aber früher wärest du unerbittlich gewesen!
[GEJ.04_036,06] Und siehe, so steht es mit allen weltlichen Gerichten auf der lieben Erde! Für die leiblichen Krankheiten und Gebrechen finden sich Ärzte und bereiten allerlei Arzneien; nur für die Krankheiten der armen Seelen gibt es keine anderen Ärzte und Arzneien als zuerst ein ganzes schweres Buch voll der oft schwerst zu haltenden Gesetze – und hinter den Gesetzen das richtende Schwert!
[GEJ.04_036,07] Wäre es denn nicht feiner, klüger und menschlicher, mehr Ärzte und Arzneien für krank gewordene Seelen als für deren Leiber zu errichten, die in kurzer Zeit eine Speise der Würmer werden?!
[GEJ.04_036,08] Daß da eine weit gediehene Seelenkrankheit schwerer zu heilen ist denn so manche des Leibes, das weiß Ich wohl am besten; aber keine ist völlig unheilbar, während es doch für jeden Leib endlich eine letzte Krankheit gibt, für deren Heilung auf der ganzen Erde kein Kraut gewachsen ist! Und doch tut ihr Menschen des Verkehrten so viel!
[GEJ.04_036,09] Für den morschen, total sterblichen Leib errichtet ihr Heilanstalten über Heilanstalten, Apotheken und Bäder, Salben und Pflaster und heilsame Getränke; aber für die unsterbliche Seele habt ihr noch nicht auch nur eine Heilanstalt errichtet!
[GEJ.04_036,10] Du sagst bei dir im Herzen nun freilich wohl: ,Wie wäre das ohne Dich, o Herr, möglich gewesen?! Wo hätten wir es hernehmen sollen und von wem es erlernen?!‘ Das ist allerdings wahr, – diese Kenntnis verlangt freilich wohl ein tieferes Erforschen der gesamten Menschennatur, als bloß aus der alten Erfahrung zu wissen, was für ein Kräutersaft die Beschwerden eines überschoppten Magens am ersten heilt; aber die unsterbliche Menschenseele ist es auch wert, daß man sich um ihre mannigfache Beschaffenheit ein wenig mehr kümmert als um die Beschaffenheit eines aus Fraßsucht überfüllten Magens!
[GEJ.04_036,11] Es sind aber wohl zu allen Zeiten auch wahre, von Gottes Geist erfüllte Seelenärzte in diese Welt gesandt worden und haben den rechten Weg zur Heilung der Seelen gepredigt. Manche haben sich daran gekehrt und wurden auch unfehlbar geheilt; aber die sogenannten Großen und Mächtigen der Erde hielten sich ohnehin für ganz seelengesund, mißachteten die von Mir auf die Erde gesandten Seelenärzte, verfolgten sie am Ende und verboten ihnen, das Heilwerk für kranke Seelen zu betreiben, – und so geschah es immer durch der Erde Große und Mächtige, daß die Gnadenlehre zur Genesung der kranken Seelen bei den Menschen nie diejenigen Wurzeln fassen konnte, durch die sie dann zu einem vollkräftigen Heilbaum erwachsen wäre.
[GEJ.04_036,12] Und ist irgendwo auch ein ganz gesunder und kräftiger Same gelegt worden, so wußten die selbstsüchtigen und herrschgierigen Menschenkinder dieser Erde den Baum so lange zu putzen, ihm die ihnen überflüssig scheinenden Äste und Zweige zu nehmen und ihm die notwendige Rinde so lange abzuschaben, bis der ganze Baum endlich verdorren mußte. Und so ist denn auch für die Heilung der kranken Seelen bis zur Stunde keine andere Heilanstalt als allerschärfste Gesetze, Arreste, Untersuchungsgefängnisse, erschreckliche Strafkerker, das scharfe, allerunbarmherzigste Schwert und allerlei qual- und martervolle Hinrichtungs- und Tötungsinstrumente errichtet und brauchbar hergestellt worden. Es sind das Produkte von zwar auch lauter kranken, aber starken Seelen; denen muß vor allem geholfen werden, so es mit der Heilung der kleinen, schwachen und untergebenen Seelen zu irgendeinem glücklichen Erfolg auf dieser Erde noch kommen soll.“
 

37. Kapitel
[GEJ.04_037,01] (Der Herr:) „Ich habe ebendarum Selbst auf diese Erde kommen müssen, um für alle kranken Seelen eine bleibende und für alle Zeiten wirksame Seelenheilanstalt zu errichten, weil die Menschen eine solche nimmer zustande gebracht haben würden.

[GEJ.02_030,02] Der Gesetzgeber und Züchtiger soll nie vergessen, daß der Geist des Menschen, ob gut oder böse, nicht getötet werden kann, sondern fortlebt! Solange er noch sichtbar auf der Erde umherwandelt, kannst du dich ihm zur Wehr stellen und ihn vertreiben, wenn er dich verfolgt; ist er aber einmal aus dem Leibe und kann sich dir nahen auf tausendfache Art, um dir zu schaden bei jedem Schritte und Tritte, ohne von dir gesehen und wahrgenommen zu werden, – sage, mit welchen Waffen kannst du ihm dann entgegentreten?